Informationen zum Coronavirus

Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie

Die Stadt Bornheim informiert auf dieser Seite über die aktuelle Entwicklung der Coronavirus-Pandemie.

Hospitalisierungsinzidenz als Grundlage für Maßnahmen

Die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz und der Anteil der Covid-19-Patienten an betreibbaren Intensivbetten für ganz NRW ist zu finden unter mags.nrw/coronavirus-fallzahlen-nrw. Hierbei handelt es sich um eine „Landes-Inzidenz“. Das Land entscheidet auf dieser Grundlage über Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie.

> Aktuelle Regelungen gibt es hier im Überblick
> Aktuelle Verordnungen finden Sie hier
> Informationen zur Impfung und Impfangebote finden Sie hier
> Informationen zu Schnelltests gibt es hier
> Informationen zur aktuellen Lage in Bornheim finden Sie hier
> Informationen zur Betreuung von Kindern finden Sie hier
> Informationen zu Hilfen und Förderprogrammen gibt es auf der Seite der Wirtschaftsförderung
Weiterführdende Links finden Sie hier


Die aktuelle Lage in Bornheim

In Bornheim sind mittlerweile 2.684 von 2.973 Personen genesen, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden. Damit gibt es in Bornheim aktuell 240 aktive Fälle; 49 Personen sind verstorben.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz für den Rhein-Sieg-Kreis liegt bei 250,7 (Quelle: Robert-Koch-Institut)

(Stand: 29. November 2021, 15:30 Uhr)


Corona-Schutzimpfung

Grafik Covid19-Impf-Kampagne der Stadt Bornheim

In Kooperation mit der Praxis Dr. Lunow bietet die Stadt Bornheim allen Impfberechtigten ab 1. Dezember 2021 ein wochentägliches Impfangebot in den Räumlichkeiten des SUTI-Center Roisdorf in der Schumacherstraße 3-11 für die Corona-Erst, Zweit- und Auffrischimpfung an. Jetzt mehr erfahren und online Termin zur Covid-Impfung vereinbaren

Laut Impfregister der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein bieten in Bornheim außerdem folgende Ärztinnen und Ärzte eine Impfung an:

Impfstellen in Sankt Augustin und Meckenheim

Über das Buchungssystem für die neuen Impfstellen des Kreises in Sankt Augustin und Meckenheim lassen sich Impftermine für Erst-, Zweit- und Booster-Impfungen jeweils maximal fünf Wochen im Voraus buchen.

Diese beiden neuen Impfstellen befinden sich

  • ab Dienstag, 30.11.2021, in der huma Shoppingwelt in Sankt Augustin
  • ab Dienstag, 07.12.2021, in der Straße „Im Ruhrfeld 16“ in Meckenheim

Alle ab 12 Jahren können sich dort von Dienstag bis Samstag zwischen 12 und 18 Uhr impfen lassen. Dabei spielt es keine Rolle, ob eine Erst-, Zweit- oder eine Auffrischungsimpfung benötigt wird.

Es wird empfohlen, einen Termin zu vereinbaren. Eine Impfung ohne Termin ist auch möglich, allerdings kann es dann zu längeren Wartezeiten kommen. Wer sich impfen lassen möchte, benötigt einen Personalausweis und seinen Impfpass.

>Hier geht es zum Buchungsportal für einen Termin in den Impfstellen

Bitte beachten Sie: Bei 12 – 15-Jährigen muss ein Elternteil eine Einverständniserklärung unterschreiben. Zur Impfung selbst müssen die Mädchen und Jungen von einem Elternteil begleitet werden.

Die Einverständniserklärung können Sie hier herunterladen:

 

"Walk-In-Impfen" in Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis

Arztpraxen in Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis bieten in den Adventswochen die Möglichkeit zum "Walk-In-Impfen", also Corona-Schutzimpfungen ohne Termin. Zur Impfung muss nur der eigene Impfausweis und der Personalausweis mitgebracht werden. Eine Übersicht, welche Praxen wann geöffnet haben, gibt es online unter https://coronaimpfung.nrw/impfaktionen

In Bornheim selbst finden folgende Termine statt:

4., 12. und 18.12.2021: Praxis Dr. med. Ulrike Gruber, Münstergarten 53 in Bornheim, 9 bis 13 Uhr.

 

Mobile Impfangebote

Der Rhein-Sieg-Kreis ist weiterhin mit einem mobilen Impfteam im Kreisgebiet unterwegs. Hier finden Sie die Termine:

> Die Gesamtübersicht impfwilliger niedergelassener Ärztinnen und Ärzte im Bereich Nordrhein finden Sie hier 

> Weitere Impfmöglichkeiten für Zwölf- bis 17-Jährige in Bornheim finden Sie hier

Wer sich impfen lassen möchte, benötigt einen Personalausweis und seinen Impfpass. Mitgebracht werden sollte wenn möglich auch der ausgefüllte Aufklärungsbogen. Dieser kann online unter www.rki.de heruntergeladen werden. Dort gibt es auch weitere Informationen zur Corona-Schutzimpfung.

> Weitere Infos zur Corona-Schutzimpfung unter: www.impfen-info.de oder www.rhein-sieg-kreis.de/impfen



> Weitere Informationen gibt es auf der Website des Landes unter www.land.nrw/corona.

Hotline0211 855-5

 

Das Land NRW hat unter der Rufnummer 0211 855-5 eine Hotline eingerichtet, an die sich Bürgerinnen und Bürger mit Fragen zur Coronaschutzverordnung wenden können.

 

Fragen und Antworten zur Meldepflicht

Was ist alles meldepflichtig?

Was ist alles meldepflichtig?

Meldepflichtig sind gemäß Infektionsschutzgesetz (IfSG) der Verdacht auf eine Erkrankung, eine Erkrankung und der Tod in Bezug auf COVID-19 sowie der Nachweis des Erregers SARS-CoV-2, soweit er auf eine akute Infektion hinweist (siehe www.rki.de/covid-19-meldepflicht). Dies gilt auch für Leiter von Einrichtungen (wie Schulen und Altenpflegeheime, siehe § 36 Abs. 1 IfSG), wenn in diesen Einrichtungen Antigennachweise durchgeführt werden, diese positiv sind und wenn ein Arzt nicht hinzugezogen wurde, da bei einem positiven Antigennachweis grundsätzlich von einem relevanten Erkrankungsverdacht im Sinne des IfSG auszugehen ist.

Ein direkter Erregernachweis z.B. durch eine PCR, weist in der Regel auf eine akute Infektion hin und muss daher gemeldet werden. Dies gilt auch für patientennahe Schnelltests auf SARS-CoV-2 (z.B. Antigennachweise). Die Meldepflicht für positive Erregernachweise besteht für Labore, aber auch für Ärzte, die Infektionserregerdiagnostik z.B. in ihrer Praxis durchführen.

Bei einem indirekten Erregernachweis sollte folgendes beachtet werden: Mit den derzeit am Markt befindlichen serologischen Tests kann bei einmaliger Untersuchung noch nicht ausreichend sicher festgestellt werden, ob eine akute Infektion vorliegt. Sollte im Rahmen einer Untersuchungsserie bei einer Person eine Serokonversion festgestellt werden (Abstand der beiden Tests maximal 30 Tage), kann dies auf eine akute Infektion hinweisen. Der Nachweis von IgM-Antikörpern und der Nachweis von IgG-Antikörpern in getrennten Tests, kann ebenfalls bei entsprechender Beurteilung durch das Labor unter Berücksichtigung der verwendeten Tests, ein Hinweis auf eine akute Infektion sein. Der einmalige Nachweis von IgM lässt nicht sicher auf eine akute Infektion schließen. Die Bewertung, ob der Nachweis auf eine akute Infektion hinweist, muss unter Berücksichtigung der Eigenschaften der jeweils verwendeten Tests, ggf. durchgeführten Voruntersuchungen und anamnestischen Angaben durch das diagnostizierende Labor im Rahmen des laborärztlichen Befundes erfolgen (siehe auch „Wie wird eine Infektion mit SARS-CoV-2 labordiagnostisch nachgewiesen, welche Test gibt es?“).

Die Meldepflicht ermöglicht dem Gesundheitsamt die erforderlichen Infektionsschutzmaßnahmen zu treffen. Die Daten werden am Gesundheitsamt validiert und an die zuständigen Landesbehörden und von dort ans RKI übermittelt. Gemäß Falldefinition werden nur Fälle veröffentlicht, bei denen ein labordiagnostischer Nachweis mittels Nukleinsäurenachweis (z.B. PCR) oder Erregerisolierung vorliegt (unabhängig vom klinischen Bild) (siehe „Wie funktioniert der Meldeweg und welche Informationen zu den Erkrankten werden ans RKI übermittelt?“).

Auszug aus der Quarantäneverordnung:

§ 7 Informationspflichten

(1) Positiv getestete Personen nach § 3 Absatz 1 sind gehalten, unverzüglich alle Personen zu unterrichten, zu denen in den letzten vier Tagen vor der Durchführung des Tests oder seit Durchführung des Tests ein enger persönlicher Kontakt bestand. Dies sind diejenigen Personen, mit denen für einen Zeitraum von mehr als 15 Minuten und mit einem Abstand von weniger als 1,5 Metern ein Kontakt ohne das beiderseitige Tragen einer Alltagsmaske bestand oder Personen mit denen ein schlecht oder nicht belüfteter Raum über eine längere Zeit geteilt wurde.

Wie funktioniert der Meldeweg?

Wie funktioniert der Meldeweg?

Die Ärztin oder der Arzt, aber auch andere zur Meldung verpflichtete Personen wie z.B. Leiter von Einrichtungen (z.B. Schulen, Pflegeheime), der bei einer Person den Verdacht auf COVID-19 stellt, muss dies dem Gesundheitsamt gemäß Infektionsschutzgesetz (IfSG) melden (siehe dazu die "Empfehlungen zur Meldung von Verdachtsfällen von COVID-19"). Auch das Labor, das SARS-CoV-2 bei einem Menschen nachweist, muss dies dem Gesundheitsamt melden.

Die Meldung muss unverzüglich erfolgen und dem Gesundheitsamt spätestens innerhalb von 24 Stunden vorliegen. Dabei müssen auch Name, Adresse und Kontaktdaten der betroffenen Person dem Gesundheitsamt gemeldet werden, damit das Gesundheitsamt die Person kontaktieren kann und die notwendigen Maßnahmen (z.B. Isolierung der betroffenen Person, Ermittlung von Kontaktpersonen) einleiten kann.

Was müssen Kontaktpersonen beachten?

Was müssen Kontaktpersonen beachten?

Eine Ausbreitung von SARS-CoV-2 in Deutschland soll so weit wie möglich verlangsamt und Krankheitsfälle verhindert werden. Hierfür ist es notwendig, die Kontaktpersonen von labordiagnostisch bestätigten Infektionsfällen zu identifizieren und – je nach individuellem Infektionsrisiko – ihren Gesundheitszustand für die maximale Dauer der Inkubationszeit (14 Tage) zu beobachten. Enge Kontaktpersonen müssen in häusliche Quarantäne. Das Testen asymptomatischer Kontaktpersonen ist eine Einzelfallentscheidung nach Maßgabe des zuständigen Gesundheitsamtes. Ein negatives Testergebnis ersetzt jedoch nicht die (Selbst-)Beobachtung auf Symptome, auch die Quarantänezeit wird durch ein negatives Testergebnis nicht verkürzt.

Falls die Kontaktperson früher bereits selbst ein laborbestätigter Fall war, ist keine Quarantäne erforderlich. Die Kontaktperson sollte sich selbst beobachten und beim Auftreten von Symptomen sofort selbst isolieren und testen lassen. Bei positivem Test wird die Kontaktperson wieder zu einem Fall. In dieser Situation sollten alle Maßnahmen ergriffen werden wie bei sonstigen Fällen auch (inkl. Isolation). Die bisweilen sehr zeitaufwändige Ermittlung und Beobachtung der Kontaktpersonen ist Aufgabe des zuständigen Gesundheitsamts. Das Gesundheitsamt legt im Einzelfall auch das konkrete Vorgehen für Kontaktpersonen fest. Um Gesundheitsämter bei der Kontaktenachverfolgung zu unterstützen hat das Robert Koch-Institut im Frühjahr 2020 rund 500 so genannte Containment Scouts ausgebildet.

Was sind Kontaktpersonen der Kategorien I und II?

Was sind Kontaktpersonen der Kategorien I und II?

Kategorie I (Höheres Infektionsrisiko)

  • Über 15 Minuten Gesicht-zu-Gesicht-Kontakt,
  • Längerer Aufenthalt in einem Raum mit hoher Konzentration infektiöser Aerosole,
  • Direkter Kontakt zu Sekreten.

Kategorie II (Geringeres Infektionsrisiko)

  • Weniger als 15 Minuten Gesicht-zu-Gesicht-Kontakt,
  • Kein längerer Aufenthalt in Raum mit hoher Konzentration infektiöser Aerosole,
  • Weniger als 1,5 Meter Abstand bei durchgehend korrektem Tragen von Mund-Nase-Schutz.
Was sollen Betroffene mit Symptomen tun?

Was sollen Betroffene mit Symptomen tun?

Personen mit leichten Atemwegserkrankungen jeglicher Art, die nicht die Kriterien für eine Testung erfüllen, sollten ihre Erkrankung für mindestens 5 Tage zu Hause auskurieren. Anschließend sollten diese Personen zusätzlich 48 Stunden symptomfrei sein, bevor die Kontaktbeschränkung aufgehoben werden kann. Sollten diese unerkannte Patienten mit COVID-19 infiziert sein, reduzieren sie so während eines Großteils der Phase, in der sie ansteckend sind, ihre Kontakte und damit die Wahrscheinlichkeit, dass sie das Virus weitergeben. Sieben Tage zuhause zu bleiben bis die akuten Symptome abklingen und sich auszukurieren ist medizinisch für die Heilung sinnvoll, auch wenn keine zusätzliche ärztliche Behandlung erforderlich ist. Die meisten Patienten mit Atemwegserkrankungen sind mit eher ungefährlichen respiratorischen Viren infiziert, und können sich so gut zu Hause auskurieren.

Außerdem sollten Kontakte vermieden werden. Sind diese nicht vermeidbar, sollten die AHA+L-Regeln eingehalten werden. Sollten die Beschwerden zunehmen, sollte zunächst versucht werden, einen Hausarzt/eine Hausärztin telefonisch zu erreichen. Auch die bundesweite Rufnummer des Kassenärztlichen Notdienstes in Deutschland 116117 kann angerufen werden. In Notfällen (z.B. Atemnot) wenden Sie sich an den Notruf 112 oder eine Rettungsstelle.

Wann und wie lange muss man in Quarantäne?

Wann und wie lange muss man in Quarantäne?

Eine Quarantäne (häusliche Absonderung) wird dann behördlich angeordnet, wenn ein hohes Risiko besteht, dass man sich angesteckt hat. Dann wird man als sogenannte Kontaktperson der Kategorie I eingestuft. Ein solches Risiko kann prinzipiell auf zweierlei Weise vorliegen:

  1. Enger Kontakt zu einer wahrscheinlich infektiösen Person innerhalb von 1,5 Meter, im allgemeinen im Rahmen eines längeren Sprechkontaktes;
  2. Kontakt unabhängig vom Abstand, wenn davon auszugehen ist, dass eine hohe Konzentration infektiöser Aerosole im Raum vorlag.

Die Beurteilung des Ansteckungsrisikos und damit die Anordnung und Aufhebung der Quarantäne obliegt im Einzelfall dem zuständigen Gesundheitsamt.

Die Quarantäne endet, wenn keine Krankheitssymptome vorliegen beziehungsweise während der Quarantäne auftreten, frühestens nach 14 Tagen ab der Vornahme des ersten Erregernachweises.