Informationen zum Coronavirus

Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie

Die Stadt Bornheim informiert über die aktuelle Entwicklung der Coronavirus-Pandemie. Aktuell gilt ein bundesweiter Lockdown, um die unkontrollierte Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen.

Neue Coronaschutzverordnung

Quarantäne-Regelung an Schulen und Kitas

Ab sofort müssen in der Regel nur noch infizierte Kinder und Jugendliche in eine 14-tägige Quarantäne. Andere nur dann, wenn die AHA-Regeln und das Lüften nicht eingehalten wurden. Frühestens nach fünf Tagen können sich symptomfreie Kontaktpersonen freitesten, für positiv Getestete gilt das nicht. Mehr Infos unter rhein-sieg-kreis.de/coronaregeln

> Aktuelle Regelungen gibt es hier im Überblick
> Aktuelle Verordnungen finden Sie hier
> Informationen zur Impfung finden Sie hier
> Informationen zu Schnelltests gibt es hier
> Informationen zur aktuellen Lage in Bornheim finden Sie hier
> Das Rathaus ist wieder uneingeschränkt für den Publikumsverkehr geöffnetMehr erfahren
> Informationen zur Betreuung von Kindern finden Sie hier
> Informationen zu Hilfen und Förderprogrammen gibt es auf der Seite der Wirtschaftsförderung
Weiterführdende Links finden Sie hier


Die aktuelle Lage in Bornheim

In Bornheim sind mittlerweile 2.315 von 2.403 Personen genesen, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden. Damit gibt es in Bornheim aktuell 41 aktive Fälle; 47 Personen sind verstorben.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz für den Rhein-Sieg-Kreis liegt bei 43,1 (Quelle: Robert-Koch-Institut)

(Stand: 24. September 2021, 15:30 Uhr)


Corona-Schutzimpfung

Impfung ohne Termin

Noch bis zum 30. September 2021 läuft im Impfzentrum des Rhein-Sieg-Kreises in der Asklepios-Klinik in der Arnold-Janssen-Straße 29 in Sankt Augustin die Impfaktion „ohne Termin“. Dann schließt das Impfzentrum. Verimpft wird ausschließlich der mRNA-Impfstoff von BioNTech. Mehr erfahren

> Weitere Impfmöglichkeiten für Zwölf- bis 17-Jährige in Bornheim finden Sie hier

> Wichtige Hinweise zur Corona-Schutzimpfung gibt es auf der Webseite des Rhein-Sieg-Kreises. Mehr erfahren



Fragen und Antworten zur Meldepflicht

Was ist alles meldepflichtig?

Was ist alles meldepflichtig?

Meldepflichtig sind gemäß Infektionsschutzgesetz (IfSG) der Verdacht auf eine Erkrankung, eine Erkrankung und der Tod in Bezug auf COVID-19 sowie der Nachweis des Erregers SARS-CoV-2, soweit er auf eine akute Infektion hinweist (siehe www.rki.de/covid-19-meldepflicht). Dies gilt auch für Leiter von Einrichtungen (wie Schulen und Altenpflegeheime, siehe § 36 Abs. 1 IfSG), wenn in diesen Einrichtungen Antigennachweise durchgeführt werden, diese positiv sind und wenn ein Arzt nicht hinzugezogen wurde, da bei einem positiven Antigennachweis grundsätzlich von einem relevanten Erkrankungsverdacht im Sinne des IfSG auszugehen ist.

Ein direkter Erregernachweis z.B. durch eine PCR, weist in der Regel auf eine akute Infektion hin und muss daher gemeldet werden. Dies gilt auch für patientennahe Schnelltests auf SARS-CoV-2 (z.B. Antigennachweise). Die Meldepflicht für positive Erregernachweise besteht für Labore, aber auch für Ärzte, die Infektionserregerdiagnostik z.B. in ihrer Praxis durchführen.

Bei einem indirekten Erregernachweis sollte folgendes beachtet werden: Mit den derzeit am Markt befindlichen serologischen Tests kann bei einmaliger Untersuchung noch nicht ausreichend sicher festgestellt werden, ob eine akute Infektion vorliegt. Sollte im Rahmen einer Untersuchungsserie bei einer Person eine Serokonversion festgestellt werden (Abstand der beiden Tests maximal 30 Tage), kann dies auf eine akute Infektion hinweisen. Der Nachweis von IgM-Antikörpern und der Nachweis von IgG-Antikörpern in getrennten Tests, kann ebenfalls bei entsprechender Beurteilung durch das Labor unter Berücksichtigung der verwendeten Tests, ein Hinweis auf eine akute Infektion sein. Der einmalige Nachweis von IgM lässt nicht sicher auf eine akute Infektion schließen. Die Bewertung, ob der Nachweis auf eine akute Infektion hinweist, muss unter Berücksichtigung der Eigenschaften der jeweils verwendeten Tests, ggf. durchgeführten Voruntersuchungen und anamnestischen Angaben durch das diagnostizierende Labor im Rahmen des laborärztlichen Befundes erfolgen (siehe auch „Wie wird eine Infektion mit SARS-CoV-2 labordiagnostisch nachgewiesen, welche Test gibt es?“).

Die Meldepflicht ermöglicht dem Gesundheitsamt die erforderlichen Infektionsschutzmaßnahmen zu treffen. Die Daten werden am Gesundheitsamt validiert und an die zuständigen Landesbehörden und von dort ans RKI übermittelt. Gemäß Falldefinition werden nur Fälle veröffentlicht, bei denen ein labordiagnostischer Nachweis mittels Nukleinsäurenachweis (z.B. PCR) oder Erregerisolierung vorliegt (unabhängig vom klinischen Bild) (siehe „Wie funktioniert der Meldeweg und welche Informationen zu den Erkrankten werden ans RKI übermittelt?“).

Auszug aus der Quarantäneverordnung:

§ 7 Informationspflichten

(1) Positiv getestete Personen nach § 3 Absatz 1 sind gehalten, unverzüglich alle Personen zu unterrichten, zu denen in den letzten vier Tagen vor der Durchführung des Tests oder seit Durchführung des Tests ein enger persönlicher Kontakt bestand. Dies sind diejenigen Personen, mit denen für einen Zeitraum von mehr als 15 Minuten und mit einem Abstand von weniger als 1,5 Metern ein Kontakt ohne das beiderseitige Tragen einer Alltagsmaske bestand oder Personen mit denen ein schlecht oder nicht belüfteter Raum über eine längere Zeit geteilt wurde.

Wie funktioniert der Meldeweg?

Wie funktioniert der Meldeweg?

Die Ärztin oder der Arzt, aber auch andere zur Meldung verpflichtete Personen wie z.B. Leiter von Einrichtungen (z.B. Schulen, Pflegeheime), der bei einer Person den Verdacht auf COVID-19 stellt, muss dies dem Gesundheitsamt gemäß Infektionsschutzgesetz (IfSG) melden (siehe dazu die "Empfehlungen zur Meldung von Verdachtsfällen von COVID-19"). Auch das Labor, das SARS-CoV-2 bei einem Menschen nachweist, muss dies dem Gesundheitsamt melden.

Die Meldung muss unverzüglich erfolgen und dem Gesundheitsamt spätestens innerhalb von 24 Stunden vorliegen. Dabei müssen auch Name, Adresse und Kontaktdaten der betroffenen Person dem Gesundheitsamt gemeldet werden, damit das Gesundheitsamt die Person kontaktieren kann und die notwendigen Maßnahmen (z.B. Isolierung der betroffenen Person, Ermittlung von Kontaktpersonen) einleiten kann.

Was müssen Kontaktpersonen beachten?

Was müssen Kontaktpersonen beachten?

Eine Ausbreitung von SARS-CoV-2 in Deutschland soll so weit wie möglich verlangsamt und Krankheitsfälle verhindert werden. Hierfür ist es notwendig, die Kontaktpersonen von labordiagnostisch bestätigten Infektionsfällen zu identifizieren und – je nach individuellem Infektionsrisiko – ihren Gesundheitszustand für die maximale Dauer der Inkubationszeit (14 Tage) zu beobachten. Enge Kontaktpersonen müssen in häusliche Quarantäne. Das Testen asymptomatischer Kontaktpersonen ist eine Einzelfallentscheidung nach Maßgabe des zuständigen Gesundheitsamtes. Ein negatives Testergebnis ersetzt jedoch nicht die (Selbst-)Beobachtung auf Symptome, auch die Quarantänezeit wird durch ein negatives Testergebnis nicht verkürzt.

Falls die Kontaktperson früher bereits selbst ein laborbestätigter Fall war, ist keine Quarantäne erforderlich. Die Kontaktperson sollte sich selbst beobachten und beim Auftreten von Symptomen sofort selbst isolieren und testen lassen. Bei positivem Test wird die Kontaktperson wieder zu einem Fall. In dieser Situation sollten alle Maßnahmen ergriffen werden wie bei sonstigen Fällen auch (inkl. Isolation). Die bisweilen sehr zeitaufwändige Ermittlung und Beobachtung der Kontaktpersonen ist Aufgabe des zuständigen Gesundheitsamts. Das Gesundheitsamt legt im Einzelfall auch das konkrete Vorgehen für Kontaktpersonen fest. Um Gesundheitsämter bei der Kontaktenachverfolgung zu unterstützen hat das Robert Koch-Institut im Frühjahr 2020 rund 500 so genannte Containment Scouts ausgebildet.

Was sind Kontaktpersonen der Kategorien I und II?

Was sind Kontaktpersonen der Kategorien I und II?

Kategorie I (Höheres Infektionsrisiko)

  • Über 15 Minuten Gesicht-zu-Gesicht-Kontakt,
  • Längerer Aufenthalt in einem Raum mit hoher Konzentration infektiöser Aerosole,
  • Direkter Kontakt zu Sekreten.

Kategorie II (Geringeres Infektionsrisiko)

  • Weniger als 15 Minuten Gesicht-zu-Gesicht-Kontakt,
  • Kein längerer Aufenthalt in Raum mit hoher Konzentration infektiöser Aerosole,
  • Weniger als 1,5 Meter Abstand bei durchgehend korrektem Tragen von Mund-Nase-Schutz.
Was sollen Betroffene mit Symptomen tun?

Was sollen Betroffene mit Symptomen tun?

Personen mit leichten Atemwegserkrankungen jeglicher Art, die nicht die Kriterien für eine Testung erfüllen, sollten ihre Erkrankung für mindestens 5 Tage zu Hause auskurieren. Anschließend sollten diese Personen zusätzlich 48 Stunden symptomfrei sein, bevor die Kontaktbeschränkung aufgehoben werden kann. Sollten diese unerkannte Patienten mit COVID-19 infiziert sein, reduzieren sie so während eines Großteils der Phase, in der sie ansteckend sind, ihre Kontakte und damit die Wahrscheinlichkeit, dass sie das Virus weitergeben. Sieben Tage zuhause zu bleiben bis die akuten Symptome abklingen und sich auszukurieren ist medizinisch für die Heilung sinnvoll, auch wenn keine zusätzliche ärztliche Behandlung erforderlich ist. Die meisten Patienten mit Atemwegserkrankungen sind mit eher ungefährlichen respiratorischen Viren infiziert, und können sich so gut zu Hause auskurieren.

Außerdem sollten Kontakte vermieden werden. Sind diese nicht vermeidbar, sollten die AHA+L-Regeln eingehalten werden. Sollten die Beschwerden zunehmen, sollte zunächst versucht werden, einen Hausarzt/eine Hausärztin telefonisch zu erreichen. Auch die bundesweite Rufnummer des Kassenärztlichen Notdienstes in Deutschland 116117 kann angerufen werden. In Notfällen (z.B. Atemnot) wenden Sie sich an den Notruf 112 oder eine Rettungsstelle.

Wann und wie lange muss man in Quarantäne?

Wann und wie lange muss man in Quarantäne?

Eine Quarantäne (häusliche Absonderung) wird dann behördlich angeordnet, wenn ein hohes Risiko besteht, dass man sich angesteckt hat. Dann wird man als sogenannte Kontaktperson der Kategorie I eingestuft. Ein solches Risiko kann prinzipiell auf zweierlei Weise vorliegen:

  1. Enger Kontakt zu einer wahrscheinlich infektiösen Person innerhalb von 1,5 Meter, im allgemeinen im Rahmen eines längeren Sprechkontaktes;
  2. Kontakt unabhängig vom Abstand, wenn davon auszugehen ist, dass eine hohe Konzentration infektiöser Aerosole im Raum vorlag.

Die Beurteilung des Ansteckungsrisikos und damit die Anordnung und Aufhebung der Quarantäne obliegt im Einzelfall dem zuständigen Gesundheitsamt.

Die Quarantäne endet, wenn keine Krankheitssymptome vorliegen beziehungsweise während der Quarantäne auftreten, frühestens nach 14 Tagen ab der Vornahme des ersten Erregernachweises.