Tour rot

Wegbeschreibung

Start: Haltepunkt Bornheim, P&R-Parkplatz

  • Stationenweg
  • Driftblock Klippe
  • kath. Kirche Brenig
  • Schornshof
  • Wasserturm
  • Rücksbroich

Einstieg: überall möglich
Start: Haltestelle „Bornheim“ oder P&R-Parkplatz Bornheim
Länge: 5,8 Kilometer
Dauer: 1,5–2 Stunden
Höhenunterschied:90 Meter

Stationenweg

Oberhalb des Bahnübergangs rechts in die Hebbelstraße einbiegen und bis zur Mühlenstraße wandern.
Hangabwärts liegen auf der rechten Seite unter zwei mächtigen Rosskastanien das Wegekreuz „Auf dem Acker" und ein Denkstein, der auf damalige größere Hofanlagen in der Umgebung verweist. Er wurde vom Heimat- und Eifelverein aufgestellt.
Weiter der Mühlenstraße folgen.
Am Ende der Straße befindet sich ein Fachwerkhof (letztes Haus auf der linken Seite, Hausnummer 45). Früher diente er u. a. als Pferdewechselstation für Postkutschen.
Die Tour biegt rechts in die Kalkstraße ein.
100 Meter hinter der Einmündung in den Stationenweg befindet sich die erste Station des historischen Kreuzwegs. Der Kreuzweg wurde 1863 eingeweiht und führt von der Bornheimer Kalkstraße über 14 Stationen hinauf zur Pfarrkirche Sankt Evergislus nach Brenig. Diesen Weg nutzen die Bornheimer von 1372 bis ins 19. Jahrhundert als Kirchweg zur Sonntagsmesse. Die 14 kapellenartigen Stationshäuschen aus Feldbrandziegeln wurden vom Bonner Kommunalbaumeister Paul Thomann entworfen. Die in die Stationshäuschen eingefügten reliefartigen Passionsbilder aus Terracotta lieferte der Kölner Bildhauer Scherf. Sie sind dem Kreuzweg des österreichischen Nazareners Ritter Joseph von Führich (1800 bis 1876) nachempfunden, der zu seiner Zeit ein bekannter Motiv- und Historienmaler war.

Driftblock Klippe

Das Eckhaus Kalkstraße 71/Stationenweg ist der sogenannte „Klosterrather Hof“, dessen Ursprung sich bis ins 14. Jahrhundert zurückverfolgen lässt. Zu ihm gehörten früher höchstwahrscheinlich auch die Anwesen in der Mühlenstraße 45 und Kalkstraße 73. Beide wurden im 18. Jahrhundert errichtet.
Den Stationenweg Richtung Brenig gehen.
Rechts in die Straße "Klippe" einbiegen.
Nach ca. 150 Metern befindet sich linker Hand an der Ecke Klippe/Hohlenberg eine kleine Grünanlage mit einem großen Driftblock. Ein Driftblock ist ein größeres Gestein, das in der Eiszeit von großen Schollen aus Treibeis meist über große Distanz transportiert wurde.

Katholische Kirche Brenig

Die Straße „Klippe“ zurückgehen und rechts in den Stationenweg einbiegen. Den Stationenweg bergauf bis zum Ende gehen. Auf dem Weg zur Breniger Kirche befinden sich die weiteren Stationen des Kreuzwegs.
Dann rechts in die Haasbachstraße einbiegen und bis zur Breniger Kirche wandern.
Vor der Kirche befindet sich der alte Friedhof mit historischen Grabsteinen.
Zwischen Kirche und alter Schule liegt im ersten Beet der Verkündstein (auch Bauernstein genannt) aus belgischem Blaustein. Von dem erhöhten Stehplatz aus verkündeten Gemeindediener damals Verfügungen und Bekanntmachungen.

Schornshof

Über die Vinkelgasse und den Schornsberg bis zum Schornshof (Hausnummer 22) wandern.

Wasserturm

Nur 150 Meter entfernt liegt der Breniger Wasserturm (Schornsberg 28 a).
Der 15 Meter hohe Turm wurde 1907 auf dem Breniger Schornsberg errichtet und war bis 1957 in Betrieb. Seit 1986 denkmalgeschützt, blieb der Backsteinturm lange Zeit ungenutzt, bis ihn der Kölner Alexander Lichtenberg 1989 von den Euskirchener Gaswerken erwarb. In den folgenden Jahren wurde der Turm u. a. als Konferenzzentrum und als Gaststätte genutzt. Seit dem 22. März 2014 betreibt ein neuer Pächter im Turm eine E-Bike-Ladestation mit Fahrradgeschäft und Gastronomie.

Rücksbroich

Am Ende der Straße Schornsberg links auf die Heimerzheimer Straße (L 182) einbiegen.
Am Gehöft links in den Wirtschaftsweg einbiegen und diesem zunächst folgen, dann rechts und am nächsten Gehöft schließlich links abbiegen. Dort befindet sich ein Hinweis auf die in der Nähe verlaufende Trasse des Römerkanals von Nettersheim nach Köln.
Hangabwärts gehen und an der zweiten Kreuzung links in einen asphaltierten Wirtschaftsweg einbiegen.
Nach 300 Metern befindet sich linker Hand das ehemalige Pumpenhaus am Quellbiotop Rücksbroich.

Vom Rücksbroich Richtung Brenig wandern und an der ersten Einmündung rechts in den Wirtschaftsweg einbiegen. Am Breniger Mühlenbach befand sich vor dem ersten Gehöft früher die Ölmühle (Flurbezeichnung "Ollichsmohle").
Den Wirtschaftsweg weiter Richtung Brenig gehen.

Am Ende des Wirtschaftswegs geradeaus weiter auf der Hennesenbergstraße wandern und dann – teilweise dem Verlauf des Breniger Mühlenbachs folgend – ein Stück weiter rechts in die Hellstraße einbiegen. Unterhalb der Kreuzung des Mühlenbachs mit der Hellstraße stand früher eine weitere der wohl insgesamt sieben Mühlen, die dem Gewässer seinen Namen gegeben haben.

Nach ca. 500 Metern von der Hellstraße rechts in den Wirtschaftsweg gegenüber der Einmündung des Umbachwegs einbiegen. Am Ende des Wirtschaftswegs links in die Lessingstraße einbiegen (Schnittpunkt mit Tour Grün).
Hangabwärts über Lessing- und Pohlhausenstraße zurück zum Ausgangspunkt kehren.