Aktion Stadtradeln

Stadtradeln

Im Mittelpunkt steht der Klimaschutz: Alle linksrheinischen Kommunen im Rhein-Sieg-Kreis haben 2018 an der bundesweiten Aktion „Stadtradeln“ teilgenommen. So hat auch Bornheim Kilometer fürs Klima gemacht.

Radfahren ist gesund und macht Spaß.

Radfahren ist gesund und macht Spaß. COPYRIGHT: KLIMA-BÜNDNIS

Um beim „Stadtradeln“ mitzumachen, steigt man einfach auf sein Fahrrad und sammelt im dreiwöchigen Aktionszeitraum so viele Kilometer für seine Kommune wie möglich - bei uns das nächste Mal 2019 (genauer Zeitraum wird noch bekanntgegeben).
Das Tolle an der Aktion: Jede Fahrt mit dem Rad zählt – egal wohin, warum und wie weit. Über das Internet oder eine App kann man die Strecken dann erfassen. In den Kategorien „Kommunen mit dem fahrradaktivsten Kommunalparlament“, „Kommunen mit den meisten Radkilometern“ und „Kommunen mit den meisten Radkilometern pro Einwohner“ zeichnet das Klima-Bündnis schließlich deutschlandweit die drei bestplatzierten Kommunen und den besten Newcomer aus, also die Kommune, die unter den Neueinsteigern die beste Platzierung erreicht. Zudem gibt es die Sonderkategorie Stadtradler-Star.

Die Kampagne „Stadtradeln“ läuft deutschlandweit bis zum 30. September 2018 und ist ein Kooperationsprojekt von Kreis und Kommunen. Im Rhein-Sieg-Kreis hat sie 2018 vom 1. bis zum 21. Mai stattgefunden. 16 der 19 Kommunen im Kreis haben teilgenommen, darunter alle 6 linksrheinischen. In Bornheim haben 5 Teams mit insgesamt 26 Radelnden 6.831 km zurückgelegt und damit - verglichen mit den durchschnittlichen Kfz-Emissionen für diese Strecke - 970 kg CO2 vermieden.

2017 war der Rhein-Sieg-Kreis erstmals mit Radfahrern aus acht Kommunen dabei. Die bundesweite Kampagne gibt es seit zehn Jahren. Sie ist eine Aktion des Klima-Bündnisses, eines Städtenetzwerks mit mehr als 1.700 Kommunen in 27 europäischen Ländern. Der Rhein-Sieg-Kreis ist zudem Mitglied in der „Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW“, kurz AGFS NRW. So können entsprechende Projekte gefördert werden.

Ansprechpartner

Tobias Gethke
Interkommunaler Klimaschutzmanager
Telefon: 02222 945-285
E-Mail