Ersatzampel an Kreuzung in Hersel

Pressemitteilung Straßen.NRW

Nach dem Ausfall der Ampel an der Kreuzung Elbestraße/Roisdorfer Straße/Moselstraße in Hersel hat Straßen.NRW zur sicheren Querung der Elbestraße eine Baustellenampel installiert. 

Stau
Symbolbild

An der Kreuzung L300/L118 ist vergangene Woche Donnerstag (18.6.) ein Schaden an der Lichtsignalanlage aufgetreten, welcher zum Ausfall aller Ampeln im Kreuzungsbereich geführt hat.

Durch die Ampel soll insbesondere für die Schülerinnen und Schüler der Schulen die sichere Überquerung der Straße sichergestellt werden. Zusätzlich wird die erlaubte Höchstgeschwindigkeit an der Elbestraße im Kreuzungsbereich vorübergehend auf 30 km/h reduziert und der Radverkehr im Nahbereich umgeleitet.
 

Die Baustellenampel ist eine Zwischenlösung, bis für die künftige Ampelanlage die Schnittstelle zur Sicherungstechnik des Bahnübergangs hergestellt ist. Daran arbeiten Straßen.NRW und die Häfen und Güterverkehr Köln AG als Betreiberin des Bahnübergangs derzeit.

Hintergrund: 

Vor knapp zwei Wochen ist die Ampelanlage ausgefallen. Da das beschädigte elektronische Bauteil aufgrund eines irreparablen Schadens nicht instandgesetzt werden kann, muss die gesamte Anlage einschließlich aller Signalgeber, Steuergerät und Detektoren vollständig erneuert werden.

Die neue Ampelanlage wurde von Straßen.NRW bereits bestellt und wird umgehend nach Zulieferung aufgebaut werden. 

Bis zur Inbetriebnahme der neuen Ampel wird der Verkehr ersatzweise gemäß Straßenverkehrsordnung (StVO) durch die aufgestellte Beschilderung geregelt. 

Verkehrsteilnehmende werden um besondere Vorsicht und Rücksichtnahme im Kreuzungsbereich gebeten, da sich im Nahbereich ein Bahnübergang mit Schrankenanlage und eine Schule befinden.

Im Anschluss an den Neubau der Ampel muss auch die Kommunikationstechnik zwischen der Lichtsignalanlage an der Kreuzung L300/L118 und der Bahnübergangstechnik (Schrankenanlage) erneuert werden, über die bisher der Verkehrsfluss an der Schrankenanlage und der Ampelanlage an der Kreuzung koordiniert wurde. 

Durch die derzeit fehlende Kommunikation zwischen Ampel und Schrankenanlage kann es zu längeren Rückstaus im Kreuzungsbereich kommen. Die Ausarbeitung und Umsetzung einer technischen Lösung wird derzeit zwischen Straßen.NRW und dem Betreiber der Bahnstrecke abgestimmt und einige Wochen in Anspruch nehmen.