Hier vor Ort: Heimat-Werkstatt 2026

Was macht unsere Orte eigentlich besonders? Ist es das Vereinsleben, das seit Generationen zusammenhält? Das Kirmesfest, das jedes Jahr die ganze Nachbarschaft auf die Straße bringt? Die Theateraufführung, an der zusammen gearbeitet wurde? Oder die kleinen Geschichten, die man sich im Ort seit Generationen erzählt? 

Genau das wollen wir gemeinsam mit Ihnen sichtbar machen – denn Heimat hier vor Ort lebt von den Menschen, die sie prägen. Wir laden Sie deshalb herzlich ein, mit uns das kulturelle Erbe und die Momente der Gemeinschaft Ihres Ortes zu sammeln, zu erforschen und weiterzuerzählen. Ihre Erinnerungen, Ihre Fotos und Ihre Sicht auf das Leben vor Ort sind es, die diesen Schatz ausmachen.

Ihre Stimme zählt: Was bedeutet Kultur für Sie in Ihrem Ort? Welches kulturelle Erbe gibt es hier? Welche Orte und Momente prägen das Zusammenleben – durch Nachbarschaft, Engagement und Vereinsarbeit? Und welche Bilder erzählen davon am besten?

  • Machen Sie mit bei einer der drei Bürgerwerkstätten im November. 
  • Schicken Sie uns Fotos vom kulturellen und gemeinschaftlichen Leben in Ihrem Ort – vom Vereinsfest bis zum Dorfjubiläum. 
  • Kommen Sie zur mobilen Station des Stadtarchivs, die an den drei Werkstatt-Tagen am jeweiligen Standort ist, um Objekte, Bilder und Geschichten zu digitalisieren. 

 

Persönlich mitgestalten bei der Bürgerwerkstatt

Zu drei Bürgerwerkstätten zum Thema „Hier vor Ort: Kultur und Gemeinschaft in den Bornheimer Orten“ lädt die Stadt an drei Samstagen im November 2026 jeweils von 12 bis 17 Uhr herzlich ein.

Im offenen Austausch geht es um Fragen wie: Was macht unsere Orte so besonders? Was bedeutet Kultur vor der Haustür? Wie wird sie bewahrt? Welche Orte und Momente prägen das Zusammenleben – durch Nachbarschaft, Engagement, Vereinsarbeit? Die Bornheimer Kulturförderin Judith Steinig-Lange und das Stadtarchiv laden alle Interessierten herzlich ein, das kulturelle Erbe und den Gemeinschaftssinn ihres Ortes zu sammeln, zu erforschen und weiterzuerzählen, mit Erinnerungen, Fotos und der persönlichen Sicht auf das Leben daheim.

Die Termine sind eingeteilt in Mittel-, Vorgebirgs- und Rheinorte, damit die Wege kurz und die Gespräche persönlich bleiben. 
Die Treffpunkte sind:

am 7. November die Europaschule für die Orte Bornheim, Roisdorf und Sechtem

am 14. November die Nikolausschule für Dersdorf, Waldorf, Brenig, Kardorf, Hemmerich, Rösberg, Walberberg und Merten 

am 21. November die Verbundschule Uedorf für Hersel, Widdig und Uedorf. 

Ablauf:

  • 12:00 Uhr – Ankommen, Begrüßen, Kennenlernen
  • 12:30 Uhr – Gemeinsamer Blick auf die eingesandten Bilder
  • 13:00 Uhr – Impuls: Chancen und Potenziale von Kultur im ländlichen Raum
  • 13:30 Uhr – Mittagspause: Imbiss und offener Austausch
  • 14:30 Uhr – Werkstatt: Hier vor Ort – Gemeinschaft gestalten
  • 15:30 Uhr – Kaffeepause
  • 16:00 Uhr – Vorstellung der Werkstattergebnisse
  • 16:45 Uhr – Zusammenfassung und Ausblick

Die Veranstaltung ist mit Verpflegung und für Teilnehmende kostenfrei. Sie wird professionell moderiert und bietet einen Ort der Begegnung, an dem das nachbarschaftliche Miteinander gestärkt und das kulturelle Erbe sichtbar gemacht wird. Für gemeinsam entwickelte neue Projektideen gibt es eine Prämierung und Beratung für die Umsetzung. Die Teilnehmerzahl ist auf 50 Personen begrenzt.

Anmeldungen zu den Veranstaltung richtet man bis zum 30. Oktober 2026 an: judith.steinig-lange(at)stadt-bornheim.de

 

Fotos, Objekte und Geschichten beisteuern

Einsenden von Fotos: Schicken Sie uns Ihre Fotos rund um das lokale Kultur- und Vereinsleben. Nennen Sie dabei bitte – soweit bekannt – Ort, Anlass und Datum der Aufnahme sowie Fotografin oder Fotograf und die im Vordergrund abgebildeten Personen. Liegen keine Veröffentlichungsrechte vor, werden die Bilder vor der Präsentation in eine Zeichnung umgewandelt. Beispiele hierfür finden Sie unten auf dieser Seite. So bleibt die Geschichte erhalten, ohne die Privatsphäre zu verletzen.

Bitte senden Sie Ihre Bilder bis zum 30. Oktober per E-Mail an:
judith.steinig-lange(at)stadt-bornheim.de

Mobile Sammelstation: Das Stadtarchiv ist an den drei Samstagen während der Werkstätten mit einer mobilen Station vor Ort und nimmt Ihre Fotos, Objekte und Geschichten direkt digital auf. Kommen Sie einfach vorbei – eine Anmeldung ist dafür nicht nötig.

Wir freuen uns auf Ihre Erinnerungen, Ihre Bilder und Ihren Blick auf das, was unsere Orte ausmacht.

Die Heimat-Werkstatt wird vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Alle Beiträge werden am Jahresende im Rathausfoyer ausgestellt und online zugänglich gemacht. 


Ein Kulturzentrum für Bornheim?

Die Bürgerinnen und Bürger äußern sich

Sollte in Bornheim ein Kulturzentrum und ein Heimat-/Stadtmuseum entstehen? Brauchen wir so etwas unbedingt? Wie könnte ein solches Zentrum/Museum aussehen? Und wo sollte es stehen? Um zu erfahren, wie die Bevölkerung dazu steht, haben Rat und Verwaltung eine entsprechende Umfrage gestartet. Wir wollten aber auch wissen, wie Sie diese Idee finden, halten Sie sie für gut oder nicht gut. In beiden Fällen interessiert uns aber das "Warum?". Ihre Meinungen und Ideen waren gefragt.

2.000 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger hatten den Fragebogen per Post erhalten. Darüber hinaus hatte jede Bornheimerin und jeder Bornheimer die Möglichkeit, online an der Umfrage teilzunehmen. Die Teilnahme an der Befragung war anonym. Am Ende haben sich insgesamt 553 Bürgerinnen und Bürger beteiligt. Eine erfreulich hohe Resonanz, wie wir finden.

Insgesamt wurden 13 Fragen gestellt. Neben statistischen Angaben wie weiblich/männlich, Alter etc. galt es geschlossene ("Finden Sie das gut oder schlecht ?"), vor allem aber offene Fragen ("Was bedeutet Kultur für Sie ?", "Wie könnte ein Kulturzentrum in Bornheim aussehen, was könnte es leisten?") zu beantworten. Die Ergebnisse sind sehr vielfältig, manchmal eindeutig, oft sind Sie aber aber auch geteilter Meinung. Rund 79 Prozent der Befragten haben angegeben, dass ihr Interesse an kulturellen Angeboten sehr groß oder groß ist. Am häufigsten genannt wurden "Musik" und "Konzerte".  Auf die Frage, wie ein Kulturzentrum aussehen könnte, antworteten die meisten "Multifunktionell (mehrere, flexibel nutzbare Räume, auch für eigene Veranstaltungen)". Wir haben aber auch gefragt, was Heimat für Sie bedeutet. Die häufigsten Antworten waren "Geborgenheit/sich wohlfühlen, Vertrautheit/Verbundenheit/wo das Herz ist, Familie/Freunde/soziale Bindungen". Während die Mehrheit ein Kulturzentrum begrüßen würden, scheint das Intresse an einem Heimat-/Stadtmuseum weniger ausgeprägt zu sein. Auf die Frage, wie groß Ihr Interesse an einem solchen Museum ist, haben weniger als die Hälfte mit "sehr groß" oder "groß" geantwortet. 

Machen Sie sich aber gerne selbst ein Bild, indem Sie sich mit der Auswertung der kompletten Umfrage beschäften. Die Ergebnisse sind HIER einsehbar.   

Die Ergebnisse der Bürgerbefragung dienen als Grundlage für den „Runden Tisch Kultur“, bei dem Bornheimer Vereine, Institutionen, Expertinnen und Experten sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Rat und Verwaltung Ihre Ideen aufgreifen und weiterentwickeln.

Wir bedanken uns für Ihre Teilnahme, denn Ihre Ideen und Meinungen sind uns wichtig.

Runder Tisch Kultur

Am 20. August 2022 fand der „Runde Tisch Kultur“ statt. Hier wurden von "Experten" im Rahmen eines World Cafés Vorschläge erarbeitet, in welcher Form ein Kulturzentrum und Heimat-/Stadtmuseum entstehen könnte. Die Ergebnisse der vorausgegangenen Bürgerbefragung wurden dabei aufgegriffen und vertieft.

Mehr Infos zum Runden Tisch und alle Ergebnisse können Sie sich HIER ansehen. Wie es weitergeht, wird nun in den Ratsgremien der Stadt Bornheim beraten. Den aktuellen Stand des Prozesses erfahren Sie auf dieser Seite.

Bürgerbeteiligung in Bornheim

Bornheimer Bürgerbeteiligungswerkstatt

Die Bürgerbefragung und der Runde Tisch zur Frage, ob in Bornheim ein Kulturzentrum und ein Heimat-/Stadtmuseum entstehen sollte, und wenn ja, wie es aussehen könnte, ist einer der derzeit laufenden Prozesse der Bürgerbeteiligung in Bornheim. Grundsätzliche Fragen zum Thema "Bürgerbeteiligung" sind unter reger Beteiligung von Bornheimerinnen und Bornheimern im Juni 2022 bei einer eigens veranstalteten Bürgerbeteiligungswerkstatt erörtert worden. Nähere Informationen dazu finden Sie HIER

Workshop zum neuen HallenFreizeitBad

Ein weiteres Thema, das derzeit im Sinne der Bürgerbeteiligung diskutiert und erörtet wird, ist der Neubau des HallenFreizeitBades. Über den aktuellen Stand dieses Prozesses können Sie sich HIER informieren.