Aktuelles

Mit Stand vom 17. Juli 2026 leben 509 Menschen in den derzeit 35 städtischen Unterkünften. Für die Beratung und Betreuung der Bewohner*innen ist der Soziale Dienst des Amtes für Soziales, Wohnen und Inklusion zuständig. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind regelmäßig vor Ort. Daneben sind die Hausmeister für die Bewohner*innen ansprechbar. 

Neue Unterkünfte

Der Rat der Stadt Bornheim hatte aufgrund der angespannten Lage im Jahr 2024 auf Grundlage einer Verwaltungsvorlage verschiedene Standorte festgelegt. Bedenken von Bürger*innen wurden stets ernst genommen und bei der Planung berücksichtigt. Mitarbeitende der Stadtverwaltung standen von Anfang an als Ansprechpartner*innen zur Verfügung und sind den Anwohnenden bekannt.

Fürchespfad in Rösberg

Die Gemeinschaftsunterkunft ist seit Sommer 2025 fertiggestellt und belegt. Entstanden ist dort Wohnraum für ca. 50 Personen. Im Vergleich zur ursprünglich geplanten Anlage ist unter Berücksichtigung von Bürgeranliegen eine kleinere Modulanlage entstanden, die in Qualität und Optik der Ortschaft angemessen ist. Das Gebiet soll über die Unterkunft  hinaus weiterentwickelt werden. Dazu wird eine Rahmenplanung für den ehemaligen Sportplatz erstellt. Unter anderem sollen Wohnungen und Grünbereiche geschafften werden. Im Konzept berücksichtigt werden soll auch die Einbindung der Modulanlage.

Jesuitenbungert in Walberberg

Die Gemeinschaftsunterkunft ist fertiggestellt und seit März 2026 belegt worden. Entstanden ist Wohnraum für ca. 40 Menschen.

Erftstraße in Hersel

Auch diese neue Unterkunft wurde inzwischen fertiggestellt. Wie an allen Standorten fand auch hier am 10. Juli 2026 eine Begehung statt. Interessierte hatten vor der Belegung die Möglichkeit, die Unterkunft zu besichtigen. Die Belegung erfolgt voraussichtlich ab Mitte August. Hier wurde Wohnraum für ca. 60 Menschen geschaffen.

 

Konzept der Stadt Bornheim

Das Konzept der Stadt Bornheim zur Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen, das der Ausschuss für Schule, Soziales und demografischen Wandel am 18. November 2014 einstimmig beschlossen hat, umfasst den Rahmen für das Wohnen, die Sozialarbeit, die Beratung, die Gesundheitsvorsorge, die ehrenamtliche Arbeit sowie die Bildung für und mit Flüchtlingen. Es gilt das Prinzip der menschenwürdigen dezentralen Unterbringung in kleinen, überschaubaren Wohneinheiten in unserer Stadt ohne Einschränkung. 

Das Konzept basiert auf der Bornheimer Erklärung, die der Rat am 2. Oktober 2014 im Zusammenwirken mit Kirchen, Wohlfahrtsverbänden, Unternehmen, Gewerkschaften, Schulen, Initiativen und Bornheimer Bürgerinnen und Bürgern beschlossen hat.

Flüchtlingshilfegruppen vor Ort

Seit vielen Jahren arbeitet die Stadt mit hoch engagierten Ehrenamtlichen zusammen, viele davon organisiert im Team des Flüchtlingshilfe Bornheim e.V. Interessierte können sich gerne direkt an den Verein wenden: info(at)bornheimer-fluechtlingshilfe.de, www.bornheimer-fluechtlingshilfe.de.

Spendenaktion "Asyl in Bornheim" für Flüchtlinge und Flüchtlingsfamilien in unserer Stadt

Die Stadt Bornheim hat die Spendenaktion "Asyl in Bornheim" ins Leben gerufen, um Flüchtlingen und ihren Familien zu helfen. Menschen, die Geld spenden möchten, können den gewünschten Betrag auf das Konto der Stadtkasse Bornheim (IBAN: DE09 3806 0186 0010 0200 50) überweisen. Als Verwendungszweck ist "Asyl in Bornheim" anzugeben. Die Stadtkasse stellt nach Eingang der Spende eine steuerlich absetzbare Spendenquittung aus. Dafür müssen die Spendenden ihre Postadresse auf dem Überweisungsträger angeben.