Kunst & Kultur

Föderung und Unterstützung für Kulturschaffende

Förderung für Künste im interkulturellen Dialog

Für die Förderung können sich ab sofort alle nordrhein-westfälischen kommunalen und freien Kulturinstitutionen, Kulturträger sowie Künstlerinnen und Künstler bewerben.

Gefördert werden Projekte, die im Ansatz auf Nachhaltigkeit angelegt sind, interkulturelle Strukturen intensivieren und mit unterschiedlichen Begegnungsformen experimentieren. Im Jahr 2021 stehen dafür, vorbehaltlich der Entscheidung des Landtags über den Haushalt, bis zu 600.000 Euro zur Verfügung.

Einsendeschluss für die Bewerbungen bei der jeweils zuständigen Bezirksregierung ist der 15. Oktober 2020. Die Projektauswahl erfolgt durch eine Fachjury.

Weitere Informationen, Förderrichtlinien und Kontakt finden Sie hier.

 

Als Folge der Corona-Pandemie sehen sich derzeit zahlreiche Initiativen, Einrichtungen und Freiberufler in der Kultur mit existenzbedrohenden Finanzproblemen konfrontiert. Um den Betroffenen unverzüglich zu helfen und Liquiditätsengpässe zu vermeiden, hat die Landesregierung eine konkrete Soforthilfe in Höhe von zunächst fünf Millionen Euro beschlossen. Zusätzlich werden die üblichen Regelungen bei Förderverfahren gelockert.

Soforthilfe
Freischaffende, professionelle Künstlerinnen und Künstler die durch die Absage von Engagements in finanzielle Engpässe geraten können eine existenzsichernde Einmalzahlung in Höhe von bis zu 2.000 Euro erhalten. Die Soforthilfe kann mittels dieses Formulars bei der zuständigen Bezirksregierung beantragen werden und muss später nicht zurückgezahlt werden. Die Antragsstellung kann per Email oder Fax erfolgen. Bornheimer nutzen zur Antragseinreichung bitte die auf dem Antragsformular aufgeführte Emailadresse oder Faxnummer der Bezirksregierung Köln. Weiterführende Informationen und häufig gestellte Fragen rund um die Beantragung erhalten Sie hier.

Unterstützung für den Neustart kleinerer und mittlerer Kultureinrichtungen
Mit bis zu 10 Millionen Euro unterstützt der Bund einmalig Schutzmaßnahmen, die eine Wiedereröffnung vor allem kleinerer und mittlerer Kultureinrichtungen ermöglichen, die Corona-bedingt geschlossen wurden. Antragsberechtigt sind Museen, Ausstellungshallen und Gedenkstätten sowie Veranstaltungsorte von Konzert- und Theateraufführungen, soziokulturelle Zentren und Kulturhäuser. Ziel des Programms ist es, in Zeiten der Corona-Krise die Zugänglichkeit von Kultureinrichtungen und deren Vermittlungsangeboten zu sichern. Anträge können online über die Webseite des Bundesverbands Soziokultur gestellt werden: antrag.soziokultur.de/neustart

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
https://www.soziokultur.de/pressemitteilung-zum-investitionsprogramm-neustart-sofortprogramm-fuer-corona-bedingte-investitionen-in-kultureinrichtungen/ sowie auf der Seite der Bundesregierung unter:
https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/staatsministerin-fuer-kultur-und-medien/programm-neustart-1749592

Verfahrenserleichterungen bei Förderungen
Neben der Soforthilfe schaffen Anpassungen in den regulären Förderverfahren Sicherheit für die Kultureinrichtungen und –akteure. Grundsätzlich gilt dabei: Die bereits bewilligten bzw. derzeit noch in Prüfung befindlichen Förderungen (Stichtag: 15. März 2020) im Gesamtvolumen von mehr als 120 Millionen Euro werden in jedem Falle ausgezahlt – auch dann, wenn die Veranstaltungen und Projekte aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt oder verschoben werden müssen. Zusätzliche Ausnahmeregelungen sollen Veranstalter und Einrichtungen finanziell wie zeitlich entlasten: So können etwa Ausfallkosten, die durch Absagen entstehen, als zuwendungsfähige Ausgaben im Rahmen der Förderungen anerkannt werden sowie die üblicherweise bei der Verwendung von Fördermittel geltenden zwei-Monats-Fristen gelockert werden. Weiterführende Informationen erhalten sie auf der Website des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien stellt auf der Seite https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/hilfen-fuer-kuenstler-und-kreative-1732438 ebenfalls Informationen bereit. Darüber hinaus finden Sie hier eine Übersicht der Hilfen in Kultur und Medien des Vereins Region Köln/Bonn e.V.

Sonderprogramm „Heimat 2020
Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen hat das Sonderprogramm „Heimat 2020“ aufgelegt, um die Folgen der COVID-19 Pandemie für Vereine oder Organisationen abzumildern. Gemeinnützigen, mildtätigen und/oder kirchlichen Zwecken dienende Vereine und Körperschaften mit Sitz in Nordrhein-Westfalen können zur Überwindung eines durch die Corona-Krise verursachten existenzgefährdenden Liquiditätsengpasses einen einmaligen Zuschuss in Höhe von bis zu 15.000 Euro beantragen. Das Antragsverfahren ist vollständig digitalisiert und erfolgt über die Homepage des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen. Anträge können seit dem 15. Juli 2020 eingereicht werden. Für Rückfragen zum Verfahren stehen Ihnen gerne die AnsprechpartnerInnen des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen sowie die KollegInnen vom COMPASS Team des Region Köln/Bonn e.V. zur Verfügung. Weitere Informationen zum Aufruf und zur Antragstellung erhalten Sie auf der folgenden Seite:
https://www.mhkbg.nrw/themen/heimat/sonderprogramm-heimat-2020

Kultureinrichtungen

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