Ehrenamtsmedaille der Stadt Bornheim 2026

Ehrenamtliches Engagement ist ein wertvoller und unverzichtbarer Bestandteil unserer Gesellschaft. Sehr viele Bürgerinnen und Bürger engagieren sich in unserer Stadt – sei es in der unmittelbaren Nachbarschaft, in ihrem Ort, in Vereinen, in der Kirche, in privaten Initiativen oder in der freiwilligen Feuerwehr und in den Rettungsdiensten. Dieses vorbildliche Engagement verbindet die Menschen in Bornheim und bereichert das Zusammenleben in unserer Stadt.

Um dieses ehrenamtliche Engagement in Bornheim angemessen zu würdigen und sichtbar zu machen, verleiht die Stadt Bornheim zum vierten Mal die Ehrenamtsmedaille. Auf der Vorderseite der silberfarbenen Ehrenamtsmedaille ist das Logo „Bornheim ming Stadt met Haetz“ abgebildet.

Die Verleihung findet im festlichen Rahmen beim Bornheimer Ehrenamtstag statt, zu dem die Stadt Bornheim alle ehrenamtlich Engagierten mit Begleitung herzlich am Sonntag, 29. November 2026, um 15 Uhr ins Forum des Alexander-von- Humboldt-Gymnasiums, Adenauerallee 50, einlädt. Mehr erfahren

Ehrenamtsmedaille der Stadt Bornheim

Ehrenamtsmedaille der Stadt Bornheim

Verleihung der Ehrenamtsmedaille 2026 der Stadt Bornheim

Vorschlag zur Ehrung:

Vorschlagsberechtigt sind alle Bornheimer Bürgerinnen und Bürger sowie alle Vereine, Organisationen und Initiativen, die ihren Sitz in der Stadt Bornheim haben. Selbstvorschläge sind nicht zulässig.

Vorgeschlagen werden können natürliche Personen, die sich in der Stadt Bornheim in besonderer Weise durch ehrenamtliches Engagement für das Gemeinwohl verdient gemacht haben.

Es sind keine Vorbedingungen an Alter, Geschlecht, Amt oder Zugehörigkeit zu einem Verein, einer Organisation oder Initiative gestellt.

Einreichung der Vorschläge:

Bis zum 20. Mai 2026 können Bürgerinnen und Bürger für eine Auszeichnung mit der Ehrenamtsmedaille vorgeschlagen werden.

Auswahl der Preisträger*innen und Preisverleihung:

Die Auswahl der Preisträger:innen erfolgt durch den Ausschuss für Kultur, Ehrenamt und Feuerwehr.

> Das Vorschlagsformular finden sie hier:

Richtlinien

Datenschutz

Das sind die Preisträger 2025:

Preisträger Günter Dumjahn
Preisträger Günter Dumjahn

Günter Dumjahn

Günter Dumjahn hat sich über vier Jahrzehnte um den Turn- und Sportverein Germania Hersel 1910 e.V. verdient gemacht. Er baute Ende der 1980er Jahre die Fußball-Jugendabteilung des Vereins auf und leitete diese erfolgreich 20 Jahre. Er wurde zum Mentor und zur Vertrauensperson von unzähligen Kindern und Jugendlichen. Danach prägte er zunächst als 2. Vorsitzendender und dann als 1. Vorsitzender des geschäftsführenden Vorstands die Geschicke des TuS Germania Hersel und begleitete die Verlegung des Sportplatzes vom Rhein an die Erftstraße mit neuer Kunstrasenanlage und neuem Vereinsheim. Unter seiner Führung wuchs auch die Mitgliederzahl stets an und sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement trug maßgeblich dazu bei, dass der TuS Germania Hersel heute so beliebt und erfolgreich ist.

Preisträgerin Gabriele Eusterholz
Preisträgerin Gabriele Eusterholz

Gabriele Eusterholz

Gabriele Eusterholz setzt sich seit vielen Jahren unermüdlich für die Belange der Widdiger Dorfgemeinschaft ein und fördert den sozialen Zusammenhalt und die Vernetzung der Menschen in Widdig. Sie organisiert Veranstaltungen für Seniorinnen und Senioren, plant Ausflüge und Wallfahrten und trägt somit zur aktiven Teilhabe älterer Menschen am Dorfleben bei. Für Gabriele Eusterholz hat der persönliche und generationenübergreifende Austausch einen hohen Stellenwert und so gestaltete sie den „Schwaade Jade“, eine liebevoll gestalteten Sitzecke am Kirchplatz, an der Jung und Alt zusammen kommen. Darüber hinaus fördert sie gemeinsam mit ihrem Team als Sprecherin der kfd Widdig das religiöse und soziale Miteinander im Ort. Frau Eusterholz steht dabei allen Bürgerinnen und Bürgern in Widdig stets als verlässliche Ansprechpartnerin zur Seite.

Preisträger Otto Ganser
Preisträger Otto Ganser

Otto Ganser

1991 richtete Otto Ganser mit ehrenamtlichen Mitstreitern und seiner Frau aus eigenen finanziellen Mitteln ein professionelles Radiostudio in seinem Privathaus ein. Das damals gegründete Studio Merten ist 33 Jahre später nicht mehr aus Bornheim und der regionalen Medienlandschaft wegzudenken. Jeden zweiten Donnerstagabend werden die im Bürgerradio Studio Merten produzierten Sendungen über den Sender Radio Bonn-Rhein-Sieg ausgestrahlt. Otto Ganser begrüßte in seinem Radiostudio bereits Bundes-, Landes- und Kommunalpolitiker, Künstler, Heimatforscher, Geschäftsleute und Menschen von nebenan. Durch seine ruhige und besonnene Art sowie seinen respektvollen und wertschätzenden Umgang mit den Studiogästen schafft er eine unnachahmlich entspannte Gesprächsatmosphäre, die die Hörerinnen und Hörer stets in den Bann zieht.