Infos für ukrainische Geflüchtete und Helfer:innen

Інформація для українських біженців та помічників

Ukrainische Geflüchtete bitte bei der Stadt melden

Ukrainische Geflüchtete bitte bei der Stadt melden

Menschen aus der Ukraine, die in privaten Haushalten in Bornheim - etwa bei Familienangehörigen oder Freunden - Zuflucht gefunden haben, werden dringend gebeten, sich im Sozialamt der Stadt Bornheim zur ersten Erfassung zu melden.  

Bitte teilen Sie über die E-Mail-Adresse ukraine@stadt-bornheim.de folgende Daten mit:

Name und Vorname
Geburtsdatum und –ort
Nationalität
Herkunftsland
Sprachkenntnisse
Aktuelle Wohnanschrift in Bornheim
Kontaktdaten (Telefonnummer und E-Mail-Adresse)
Letzte Wohnanschrift in der Ukraine

Für Fragen oder telefonische Meldungen stehen Ihnen Helene Foerster, Tel.: 02222- 945 109, und Boris Selzer, Tel.: 02222 – 945 244, gerne zur Verfügung.

Aufenthaltserlaubnis

Aufenthaltserlaubnis

Aus der Ukraine geflüchtete, in Bornheim wohnende Menschen können bei der Ausländerbehörde des Rhein-Sieg-Kreises eine Aufenthaltserlaubnis beantragen. Die Antragsformulare können sowohl auf deutsch als auch auf ukrainisch heruntergeladen werden. Das Formular schicken Sie (für jeden Antragsteller separat) ausgefüllt und unterschrieben mit einer Kopie des Reisepasses (alle Seiten auf denen sich Einträge, Stempel befinden) sowie ggf. vorhandene Urkunden (Heirats-/ Geburtsurkunde) per E-Mail an ukraine(at)rhein-sieg-kreis.de. Alternativ kann auch eine Übersendung per Post erfolgen an: Rhein-Sieg-Kreis, Der Landrat, Ausländerbehörde, Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 53721 Siegburg.
Nach Antragseingang erhalten die Antragsteller zu einem späteren Zeitpunkt einen Termin für eine persönliche Vorsprache. Im Rahmen des Termins wird eine Fiktionsbescheinigung ausgestellt, mit der eine Arbeit aufgenommen werden kann. Bitte stellen Sie sicher, dass die Personen auf dem Postweg zu erreichen sind, in dem Sie z. B. den Briefkasten entsprechend beschriften.

Anfragen sollten bitte per E-Mail an ukraine(at)rhein-sieg-kreis.de gerichtet werden. Die Sprechzeiten der Ausländerbehörde lauten: montags bis freitags 8 bis 12 Uhr und 13.30 bis 15 Uhr

Імміграційне бюро району Рейн-Зіг доступне для запитань за телефоном 02241 13-3990. Будь ласка, надсилайте запити електронною поштою ukraine(at)rhein-sieg-kreis.de

Wichtig: Eine Vorsprache zur Antragsstellung nach § 24 AufenthG und/ oder Registrierung im Ausländeramt des Rhein-Sieg-Kreises ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Die ist möglich unter der Ukraine-Hotline 02241 13-3990, oder per E-Mail an ukraine(at)rhein-sieg-kreis.de.

An dieser Stelle noch einmal der Hinweis

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat dazu eine sogenannte Punktuation, also eine Art Richtlinie herausgegeben. Diese finden Sie HIER

Aufnahme von unbegleiteten Minderjährigen aus der Ukraine

Aufnahme von unbegleiteten Minderjährigen aus der Ukraine

Familien, die einen "unbegleiteten minderjährigen Ausländer" (UmA) aus der Ukraine aufgenommen haben oder künftig aufnehmen möchten, werden gebeten, Kontakt mit dem Jugendamt aufzunehmen. Ansprechpartnerin ist Ramona Warbel, Tel.: 02222 9437-5450, E-Mail: ramona.warbel@stadt-bornheim.de. In der Folge wird ein/e Mitarbeiter:in aus dem Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) die Familie kontaktieren und einen Termin absprechen, in dem alle weiteren Schritte besprochen werden.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat dazu eine sogenannte Punktuation, also eine Art Richtlinie herausgegeben. Diese finden HIER

Meldepflicht für aus der Ukraine mitgebrachte Haustiere

Meldepflicht für aus der Ukraine mitgebrachte Haustiere

Geflüchtete aus der Ukraine müssen ihre mitgebrachten Hunde und Katzen unbedingt anmelden. Darauf weist das Veterinäramt des Rhein-Sieg-Kreises hin.

Bei der Einreise mit Tieren aus Drittländern, zu denen auch die Ukraine gehört, gibt es insbesondere beim Thema Tollwut besondere Anforderungen. Wer vor dem Krieg flieht, soll natürlich nicht die regulär erforderliche Einreisegenehmigung für sein Tier beantragen müssen – darauf haben sich die Bundesländer verständigt. Damit Deutschland aber weiterhin tollwutfrei bleibt, müssen die mitgebrachten Hunde und Katzen allerdings nach ihrer Ankunft beim Veterinäramt angemeldet werden.

Eine Isolierung der Tiere, auch im Rahmen einer möglichen häuslichen Quarantäne, ist erforderlich, solange bis die Einreisevorgaben (Chippen der Tiere, Erstellen eines Heimtierausweises, Impfung gegen Tollwut, sowie eine Tollwut-Titerbestimmung frühestens 30 Tage nach Impfung) erfüllt worden sind.

„Das ist natürlich sehr, sehr schmerzlich für die geflüchteten Menschen, die alles verloren haben und in dieser Ausnahmesituation auch zunächst auf die Nähe ihrer geliebten Tiere verzichten müssen“, sagt Dr. Johannes Westarp, Leiter des Amtes für Veterinär- und Lebensmittelüberwachung des Rhein-Sieg-Kreises. „Selbstverständlich stehen nach den traumatisierenden Erlebnissen auch andere Dinge im Fokus. Aber die Maßnahmen, auf die sich die Bundesländer verständigt haben, sind unverzichtbar, denn eine Tollwutinfektion verläuft nahezu ausnahmslos tödlich – für Tier und Mensch.“

Das Meldeformular in Deutsch und Ukrainisch steht HIER zum Download bereit

Das Veterinäramt des Rhein-Sieg-Kreises appelliert an alle geflüchteten Tierhalterinnen und Tierhalter, das ausgefüllte Formular schnellstmöglich per E-Mail an veterinaeramt(at)rhein-sieg-kreis.de zu senden. Wer Geflüchtete bei sich aufgenommen hat, sollte sie über die Meldepflicht informieren und ihnen Hilfe bei der Anmeldung anbieten.

Informationen zur Arbeits- oder Ausbildungssuche

Informationen zur Arbeits- oder Ausbildungssuche

Die Bundesagentur für Arbeit hat eine Internetseite für Geflüchtete aus der Ukraine erstellt. Dort informiert die Agentur über die Arbeits- oder Ausbildungssuche und hat darüber hinaus eine Liste mit informativen Seiten zu wichtigen Themen zusammengestellt. Die Internetseite der Bundesagentur für Arbeit erreichen Sie über diesen Link

ÖPNV-Nutzung ab 1. Juni 2022 nicht mehr kostenlos

ÖPNV-Nutzung ab 1. Juni 2022 nicht mehr kostenlos

Bundesweit konnten Geflüchtete aus der Ukraine bislang ohne Ticket den ÖPNV nutzen. Der Verkehrsbund Rhein-Sieg weist darauf hin, dass diese Regelung am 31. Mai 2022 ausläuft. Hintergrund dieser Entscheidung ist, dass die Bundesregierung inzwischen weitreichende Maßnahmen zur Unterstützung der Geflüchteten im Rahmen der Grundsicherung getroffen hat. Hierzu zählen insbesondere finanzielle Hilfen, die auch Leistungen für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) umfassen. Daher ist es angemessen, die Freifahrten-Regelung nun enden zu lassen. Hiermit wird eine Gleichbehandlung aller Personen in der Grundsicherung gewährleistet.

Ab dem 1. Juni dieses Jahres steht mit dem von der Bundesregierung beschlossenen 9-Euro-Ticket eine sehr preisgünstige Alternative zur Verfügung. Der Kauf dieses Tickets berechtigt zur bundesweiten Nutzung des Nah- und Regionalverkehrs. Kinder unter sechs Jahren benötigen generell kein Ticket im ÖPNV.

Informationen zum 9-Euro-Ticket finden Sie HIER

Treff für geflüchtete Menschen aus der Ukraine und Interessierte

Treff für geflüchtete Menschen aus der Ukraine und Interessierte

Jeden Mittwoch findet von 9:30 bis 11:30 Uhr im Pfarrzentrum, Kreuzstraße 54, ein Treff für geflüchtete Menschen aus der Ukraine und Interessierte statt. Nähere Informationen und Ansprechpartner finden Sie in diesem Flyer.

Hilfe-Portal der Bundesregierung „Germany4Ukraine"

Hilfe-Portal der Bundesregierung „Germany4Ukraine"

Mit dem Hilfe-Portal „Germany4Ukraine" bietet die Bundesregierung ukrainischen Geflüchteten eine zentrale und vertrauenswürdige digitale Anlaufstelle, damit ein guter Start in Deutschland gelingt. Hier finden Sie Informationen zu Hilfsangeboten, Unterkünften oder zur ärztlichen Versorgung - auch in Ihrer Muttersprache! Das Hilfe-Portal kann unter www.germany4ukraine.de aufgerufen werden.

FAQ-Liste bietet Antworten

FAQ-Liste bietet Antworten

Menschen, die aus der Ukraine flüchten mussten, haben viele Fragen und brauchen Unterstützung. Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration hat aktuelle Informationen zur Aufnahme ukrainischer Flüchtlinge veröffentlicht. Die aktualisierte FAQ-Liste enthält Antworten auf Fragen der Einreise nach Deutschland, der Unterbringung, finanzielle Hilfen sowie zum Thema "Schule, Ausbildung, Studium und Arbeit".  HIER geht's zur FAQ-Liste

Informationen zur Beantragung von Sozialleistungen

Informationen zur Beantragung von Sozialleistungen

Informationen zur Beantragung von Sozialleistungen (Asylbewerberleistungen) finden Sie HIER