Mähroboter sind bequem – für Igel, Insekten, Amphibien und andere Kleintiere jedoch eine ernsthafte Gefahr.
Igelschutz: Nachtfahrten von Mährobotern vermeiden
Nachhaltigkeit, Klima & UmweltRat & HilfeAlleStadtgeschehen03. Juli 2026
Deshalb sollten Gartenbesitzer*innen ihre Geräte ausschließlich tagsüber, idealerweise zur Mittagszeit, betreiben, auf Nacht- und Dämmerungsfahrten vollständig verzichten und den Garten vor jedem Einsatz kurz absuchen.
Der heimische Igel steht auf der Roten Liste und gilt als potenziell gefährdet. Neben dem Verlust von Lebensräumen durch Landwirtschaft und Bebauung zählen Gefahren im Garten – darunter Rattengift, Motorsensen und Mähroboter – zu den Hauptbedrohungen. Besonders gefährlich sind Fahrten in der Dämmerung und in der Nacht, da Igel zu dieser Zeit aktiv sind.
Das Problem: Bei Gefahr flüchtet der Igel nicht, sondern rollt sich zu einer Kugel zusammen. Diese Instinktreaktion schützt ihn vor natürlichen Feinden, nicht aber vor Mährobotern. Die Geräte können Tiere überrollen und schwer verletzen. Häufig enden solche Begegnungen tödlich. Selbst überlebende Tiere verlieren oft Gliedmaßen oder die Schnauze; auch zunächst harmlos wirkende Wunden führen nicht selten zu tödlichen Entzündungen.
Umfassende Hinweise zum Schutz und zur Pflege von Igeln bietet die Webseite
www.pro-igel.de sowie die Webseite zur Nachhaltigkeit der Stadt Bornheim: www.bornheim.de/nachhaltigkeit.
Fragen beantwortet das Amt für Umwelt, Klimaschutz und Stadtgrün am Umwelttelefon unter 02222 945-310 oder per E-Mail an: umwelt(at)stadt-bornheim.de.
