Tausende Städte und Gemeinden in ganz Deutschland haben heute gemeinsam ein unmissverständliches Signal gesetzt: Die kommunale Belastungsgrenze ist erreicht.
„Wer bestellt, muss auch bezahlen!"
Termine & AktionenAlleStadtgeschehen22. Juni 2026
Bornheim und alle linksrheinischen Kommunen setzen beim bundesweiten Aktionstag "Kommunen am Limit" ein starkes Zeichen für faire Finanzen
Unter dem Motto „Wer bestellt, muss auch bezahlen!" beteiligt sich Bornheim am bundesweiten Aktionstag für eine gerechte und nachhaltige Kommunalfinanzierung – gemeinsam mit den linksrheinischen Kommunen Alfter, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal und Wachtberg.
Was in Bornheim auf dem Spiel steht
Die strukturelle Unterfinanzierung der Kommunen ist längst kein abstraktes Haushaltsproblem mehr – sie trifft das alltägliche Leben der Bürger*innen unmittelbar. Bürgermeister Christian Mandt macht deutlich, worum es konkret geht: „Was in Bornheim auf dem Spiel steht, ist nicht abstrakt: Es geht um unsere Schulen, unsere Sportanlagen, unser Schwimmbad – um das, was das Leben in unserer Stadt ausmacht."
Bundesweit summiert sich das kommunale Defizit auf 30 Milliarden Euro. Für Bornheim ist das keine Zahl aus der Ferne: „Ein kommunales Defizit von 30 Milliarden Euro bundesweit ist keine Warnung aus der Ferne – das trifft auch Bornheim unmittelbar. Der Grundsatz ‚Wer bestellt, bezahlt' muss endlich gelten."
Bornheim steht nicht allein
Der heutige Aktionstag zeigt: Es ist kein lokales Problem, es ist ein gesamtstaatliches. Bornheim steht Seite an Seite mit Kommunen aus dem gesamten Bundesgebiet. „Dass sich heute Tausende Kommunen in ganz Deutschland gemeinsam zu Wort melden, ist ein starkes Signal. Bornheim steht an der Seite all jener Städte und Gemeinden, die jeden Tag versuchen, für ihre Menschen da zu sein."
Die Forderung: Faire Finanzierung jetzt
Die Bürgermeister der linksrheinischen Kommunen – Christian Lanzrath (Alfter), Christian Mandt (Bornheim), Sven Schnieber (Meckenheim), Dr. Daniel Phiesel (Rheinbach), Tobias Leuning (Swisttal) und Swen Christian (Wachtberg) – fordern von Bund und Land unter anderem die vollständige Finanzierung übertragener Aufgaben, eine dauerhafte Entlastung der kommunalen Haushalte sowie eine höhere Beteiligung an den Sozialkosten. Das Konnexitätsprinzip muss endlich konsequent angewendet werden: Wer Aufgaben überträgt, muss auch die Mittel bereitstellen.
Bürgermeister Mandt fasst zusammen, worum es beim Aktionstag im Kern geht: „Ohne starke Kommunen gibt es keinen starken Staat. Eine gerechte und nachhaltige Kommunalfinanzierung, die den Menschen vor Ort zugutekommt, ist unerlässlich."


