250 Kilogramm wilder Müll

Der Wassersportverein Blau-Weiß Bonn 1930 hat mit Genehmigung des Umweltamtes des Rhein-Sieg-Kreises eine große Müllsammelaktion am Herseler Werth durchgeführt. 

Helfer der DRK-Wasserwacht und der Wassersportvereins präsentieren den gesammelten Müll

Unterstützt haben diese tolle Aktion die Stadt Bornheim und die DRK Wasserwacht Bornheim.

Das Herseler Werth ist ein Naturschutzgebiet, das grundsätzlich nicht betreten darf. Umso erstaunlicher und ärgerlicher ist es, dass sich auch in diesem Bereich immer wieder größere Mengen Müll ansammeln, die meist von rücksichtslosen Zeitgenossen dort hinterlassen werden. 

Glücklicherweise gibt es aber auch viele engagierte Menschen, die der Zustand der Natur am Herzen liegt und die Zeit um Mühe investieren, um sie sauber zu halten und damit zu ihrem Erhalt beitragen.  

Die Aktion führte diesmal an der Außenseite der Insel entlang. Am Ende kam die unfassbare Menge von zwei Kubikmetern Müll zusammen. Insgesamt waren rund 250 Kilogramm. Da eine direkte Bergung über die Inselfront nicht möglich war, hatte das Umweltamt der Stadt Bornheim die DRK-Wasserwacht in Bornheim um Unterstützung gebeten. Gemeinsam mit insgesamt fünf Kanutinnen und Kanuten des Wassersportvereins und zehn Helfern hat sie den Unrat mit zwei Booten von der stromseitigen Inselhälfte an die Rampe nach Hersel befördert. Dort hat ihn der Stadtbetrieb Bornheim abgeholt und entsorgt. 

Angesichts der erheblichen Müllmengen weist die Stadt Bornheim noch einmal deutlich darauf hin, dass das Hinterlassen wilden Mülls nicht nur eine Unart ist und der Landschaft schadet, sondern auch eine Ordnungswidrigkeit, die mindestens mit einem Bußgeld geahndet werden kann.

„Unser Dank gilt den zahlreichen Helfern für ihr ehrenamtliches Engagement zugunsten unserer Natur. Hervorheben möchten wir auch die tolle Zusammenarbeit zwischen den lokalen Partnern, an der wir uns gerne beteiligt haben“, erklärt Dr. Gabriele Jahn, Leiterin des Amtes für Umwelt, Klimaschutz und Stadtgrün der Stadt Bornheim. Schon jetzt ist man sich einig, künftig weitere gemeinschaftliche Aktionen dieser Art durchführen zu wollen.