Ein erlebnisreicher Tag auf der Streuobstwiese

Bei strahlendem Sonnenschein haben rund 500 Besucherinnen und Besucher, darunter sehr viele Kinder, das Streuobstwiesenfest an der Erfurter Straße in Sechtem gefeiert. 

Bereits zum 13. Mal hatten der Arbeitskreis Stadtbild und die Stadt Bornheim zu dem traditionellen Erntefest eingeladen. Und so haben zahlreiche Familien auf dem weitläufigen Gelände einen abwechslungsreichen verbracht.

Schon in der Woche zuvor hatten die Kinder der Wendelinus-Schule tatkräftig bei der Apfelernte geholfen. Mit viel Eifer und Begeisterung sammelten sie die reifen Früchte und füllten insgesamt elf Kisten – ein beachtliches Ergebnis. Die Äpfel wurden zum Betrieb Schmitz-Hübsch gebracht, wo sie zu Apfelsaft verarbeitet wurden, der dann beim Streuobstwiesenfest ausgeschenkt wurde. 

Auch das Programm drehte sich rund um das Thema „Streuobstwiesen“. So war etwa beim Apfelschälen vor allem Geschicklichkeit gefragt, während beim Bau von Nistkästen handwerkliches Können unter Beweis gestellt werden konnte. Beim Malen und Basteln konnten sich die Kinder kreativ austoben. Andere nutzten die Gelegenheit, auf der Wiese zu spielen, in den alten Obstbäumen zu klettern oder selbst ein paar Äpfel direkt vom Baum zu pflücken.

Mitglieder des Arbeitskreises mit Amtsleiterin Gabriele Jahn (2.v.l.), der stellvertretenden Bürgermeisterin Anna Peters (4.v.r.) und Sechtems Ortsvorsteher Rainer Züge (3.v.r.)

„Wir freuen uns, dass das Fest so gut angenommen wird und wir auf diese Weise den Wert der Streuobstwiesen sowohl den kleinen als auch den großen Besucherinnen und Besuchern näherbringen können“, so die Mitorganisatorin und Amtsleiterin des Amts für Umwelt, Klimaschutz und Stadtgrün, Gabriele Jahn. Ziel der Veranstaltung sei es, die Bedeutung der Streuobstwiesen als wertvolles Ökosystem und Bestandteil unserer Landschaft stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken.

In diesem Zusammenhang wies die stellvertretende Bürgermeisterin Anna Peters darauf hin, dass Erstklässler die Streuobstwiese künftig im Zuge eines naturpädagogischen Projekts sowohl im Frühjahr als auch im Herbst besuchen. „So können die Kinder mit allen Sinnen den Wert dieses wertvollen Stücks Natur kennenlernen, aber auch ganz unmittelbar erleben, wie sich so eine Streuobstwiese im Laufe eines Jahres verändert“, so Peters.