130 Teilnehmende waren der Einladung des Bundesverbands GebäudeGrün gefolgt und zum Gründach-Forum in den Bornheimer Ratssaal gekommen.
Erfolgreiches Gründach-Forum
Nachhaltigkeit, Klima & UmweltAlleStadtgeschehen04. November 2026
Mit dabei waren Fachleute aus Planung, Architektur, Landschaftsbau und Verwaltung, um sich auf fachlicher Ebene auszutauschen und praxisnahe Impulse zu Klimaanpassung und nachhaltiger Stadtentwicklung zu erhalten.
Da die Bornheimer Stadtverwaltung bereits selbst an vergleichbaren Veranstaltungen teilgenommen hatte, holte sie dieses Format nun auch nach Bornheim. Sitz des Bundesverbands GebäudeGrün e.V. (BuGG) ist in Berlin; der Fachverband verfolgt das übergeordnete Ziel, die Dach-, Fassaden- und Innenraumbegrünung einem möglichst breiten Publikum nahezubringen und auf firmenneutralem Wege positive Rahmenbedingungen zu schaffen. Auch die Stadt Bornheim ist nun Mitglied im BuGG.
„Vom Gründach-Forum profitieren nicht nur die beteiligten Fachleute, sondern auch die Kommunalverwaltungen“, sagte Bürgermeister Christian Mandt zur Begrüßung. „Denn wir brauchen gut ausgebildete und informierte Fachkräfte, um die Aufgaben der Stadtentwicklung kompetent zu bewältigen. Und eine der wichtigsten davon ist die Anpassung an die Folgen des Klimawandels.“ Er dankte dem BuGG für die Organisation und die Zusammenarbeit, allen Referierenden für ihre Fachbeiträge sowie den beteiligten Unternehmen und allen weiteren Unterstützenden – nicht zuletzt dem Bornheimer Umweltamt, das die Veranstaltung eng begleitet hat und auch selbst mit einem Vortrag der Amtsleiterin Gabriele Jahn vertreten war.
Begrünte Dächer leisten einen wichtigen Beitrag zur Klimafolgenanpassung. Sie können Regenwasser zurückhalten und damit die Regenwasserbewirtschaftung unterstützen. Zugleich tragen sie dazu bei, die Aufheizung von Gebäuden und städtischen Räumen zu verringern und Lebensräume für Pflanzen und Tiere zu schaffen. Damit sind sie ein wichtiger Baustein, die Stadt Bornheim klimaangepasst, lebenswert und zukunftsfähig zu gestalten und ihr erklärtes Ziel zu erreichen, bis 2045 klimaneutral zu werden.

