„Erinnern für Heute und Morgen“

Am Dienstag, 10. November 2026, jährt sich das Bornheimer Novemberpogrom zum 88. Mal. Deshalb lädt die Stadt Bornheim an diesem Tag zur Gedenkveranstaltung „Erinnern für Heute und Morgen“ ein. 

Damit wird an die Verfolgung und Ermordung jüdischer Menschen während der Zeit des Nationalsozialismus erinnert. Zugleich soll ein deutliches Zeichen gegen Antisemitismus, Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit gesetzt werden.

Die Veranstaltung steht in diesem Jahr unter dem Motto „Grautöne“ und beginnt um 18 Uhr an den Stolpersteinen für Ruth Levy, Hans Simons und Arthur Baum vor der Grauen Burg an der Ecke Graue-Burg-Straße / Schweppenburgstraße in Bornheim-Sechtem.

Im Anschluss an das gemeinsame Gedenken gehen die Teilnehmenden zur katholischen Kirche St. Gervasius und Protasius, Straßburger Straße 19 in Sechtem. Dort werden ab 18:30 Uhr Projekte der Bornheimer Schulen und der Jugendarbeit vorgestellt. Die Bandbreite reicht von einem Podcast über Filmbeiträge bis hin zu einer Theater-Performance. Außerdem begleiten Musikerinnen und Musiker das Programm.

Mit der jährlichen Gedenkveranstaltung möchte die Stadt Bornheim die Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen wachhalten und insbesondere die Bedeutung einer aktiven Auseinandersetzung mit Antisemitismus und Ausgrenzung in der Gegenwart hervorheben. Die Beiträge von Schülerinnen und Schülern sowie aus der Jugendarbeit zeigen, wie Erinnerungskultur auch für jüngere Generationen lebendig gestaltet werden kann.