Erster Pocket Park eingeweiht

50 Quadratmeter grüne Oase mitten in der Stadt: Bornheim freut sich über den ersten Pocket Park.

Klimaanpassungsmanagerin Lena Sauer, Bürgermeister Christian Mandt und Ortsvorsteher Günter Knappstein weihen den ersten Pocket Park ein

Zu finden ist er in der Ortschaft Waldorf an der Hostertstraße Ecke Mittelstraße. Dort wurde eine bisher ungenutzte Fläche im Rahmen der Bornheimer Klimaanpassungsstrategie ökologisch und klimatechnisch aufgewertet.

Durch die gezielte Entsiegelung entstanden zwei großzügige Pflanzbeete sowie eine neu gepflanzte Zerreiche, die künftig insbesondere in den Sommermonaten für dringend benötigten Schatten sorgen soll. „Die neu gestaltete Fläche lädt nun zum Verweilen ein und wertet den öffentlichen Raum sichtbar auf. Mit kleinen Projekten wie diesem schaffen wir nicht nur mehr Aufenthaltsqualität für die Bürgerinnen und Bürger, sondern leisten auch einen Beitrag zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels“, betonte Bürgermeister Christian Mandt, der den Mini-Park mit Ortsvorsteher Günter Knappstein sowie Lena Sauer und Björn Haring vom Amt für Umwelt, Klimaschutz und Stadtgrün einweihte.

Ein Ort der Entspannung und Begegnung, an dem es bald grünt und blüht

Die Entwicklung von Pocket Parks ist eine zentrale Maßnahme der städtischen Strategie zur Klimaanpassung. In enger Abstimmung mit den Ortsvorstehern wurden über 40 potenzielle Flächen identifiziert und geprüft; die Fläche an der Hostertstraße hatte Ortsvorsteher Knappstein vorgeschlagen. „Ich freue mich sehr über die Aufwertung dieser Fläche und hoffe, dass in Zukunft noch weitere Projekte dieser Art in Waldorf realisiert werden“, erklärt er.

Tatsächlich sollen in den kommenden Jahren weitere dieser kleinen, aber wirkungsvollen Grünflächen im gesamten Stadtgebiet entstehen, da eine deutliche Zunahme heißer Tage erwartet wird. Besonders in dicht bebauten Gebieten sind Bäume und Grünflächen daher von zentraler Bedeutung, da sie durch Verschattung und Verdunstung aktiv zur Kühlung beitragen. Darüber hinaus bieten sie zahlreiche weitere ökologische Vorteile: Pflanzen filtern Schadstoffe aus der Luft, binden CO₂ und fördern die Artenvielfalt in urbanen Räumen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Entsiegelung der Flächen. Durch die Umgestaltung kann Regenwasser nun wieder besser im Boden versickern, was den Oberflächenabfluss bei Starkregenereignissen reduziert und somit zur Entlastung der Kanalisation beiträgt.

So trist und kahl sah die Fläche vorher aus