Neuer Baum schmückt Peter-Fryns-Platz

Ein neuer Amberbaum steht jetzt auf dem zentralen Peter-Fryns-Platz im Ortsteil Bornheim. Die Stadt hat ihn zur Klimaanpassung gepflanzt.

(v.re.) Bürgermeister Christian Mandt, Klimaanpassungsmanagerin Lena Sauer, Ortsvorsteher Dominik Pinsdorf, „Baumexperte“ Björn Haring vom Umweltamt, ADFC- und Ratsmitglied Tina Gordon

Bäume spenden Schatten, kühlen durch Verdunstung die Umgebungstemperatur, verbessern die Luftqualität und fördern sowohl den Klimaschutz als auch die Artenvielfalt. So leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Stadtklima.

Bürgermeister Christian Mandt begrüßt die Maßnahme: „Mit jeder zusätzlichen Baumpflanzung investieren wir in die Lebensqualität unserer Stadt und machen öffentliche Plätze auch an heißen Tagen nutzbarer.“

Der Bornheimer Ortsvorsteher Dominik Pinsdorf hatte ursprünglich vorgeschlagen, einen sogenannten Pocket Park auf dem Peter-Fryns-Platz einzurichten – also eine kleinflächige „Grün-Oase“, die insbesondere in dicht bebauten Quartieren zur Verbesserung des Mikroklimas und der Biodiversität beiträgt. Üblicherweise werden dafür bislang untergenutzte Flächen aufgewertet, entsiegelt und begrünt.

Da aber eine derartige Umgestaltung des Platzes aufgrund der regelmäßigen Nutzung für Veranstaltungen sowie der komplexen Leitungslage im Untergrund nicht möglich war, wurde nun im Rahmen der Klimaanpassungsstrategie zumindest ein neuer Baum gepflanzt. „Der Baum ist ein wichtiger Schritt zur Aufwertung des Platzes“, freut sich Dominik Pinsdorf.

Hier wurden die Blätter KI-generiert, aber so könnte der Baum im Frühling aussehen.

Auch Klimaanpassungsmanagerin Lena Sauer vom städtischen Amt für Umwelt, Klimaschutz und Stadtgrün ist zufrieden: „Da im Zuge des Klimawandels eine deutliche Zunahme an heißen Tagen mit über 30 Grad und Tropennächten mit über 20 Grad in unserer Region zu erwarten ist, müssen wir lokalen Hitzeinseln durch Maßnahmen wie Baumpflanzungen frühzeitig entgegenwirken.“

Um die Bäume widerstandsfähig gegenüber zunehmenden Dürrephasen zu machen, achtet die Stadtverwaltung bei Neupflanzungen unter anderem auf ausreichend große Baumgruben von mindestens 12 Kubikmetern, den Einsatz spezieller Substrate zur Zwischenspeicherung von Niederschlagswasser, klimaresiliente Baumarten sowie dürretolerante Unterpflanzungen.

Auch Bürgerinnen und Bürger können zur Verbesserung des lokalen Klimas beitragen, indem sie ihre Grundstücke möglichst entsiegeln und begrünen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Grün- und Gießpatenschaften zu übernehmen. Dabei kümmert man sich um kleinere städtische Beete oder unterstützt Bäume insbesondere in Trockenphasen durch regelmäßiges Gießen.