Die Pflanzentauschbörse in Walberberg war die erste Veranstaltung, die auf dem neugestalteten Pater-Bertram-Platz stattgefunden hat.
Pater-Bertram-Platz in Walberberg in neuem Gewand
Vereine & BrauchtumAlleWalberberg18. Mai 2026
Ganz fertig ist er allerdings noch nicht. Denn noch sind nicht alle der rostfarbenen Kübel mit Blumen und Pflanzen bestückt.
Auf der einen Hälfte des rund 1600 Quadratmeter großen Platzes wurden Parkflächen markiert und liniert und der Parkplatz beschildert. In der Mitte wurde eine sogenannte Elternhaltestelle eingerichtet. Dort können Eltern ihre Kinder in einem geschützten Bereich sicher aus- und einsteigen lassen. So soll, dass sogenannte Elterntaxen direkt vor der Schule halten und es so zu unübersichtlichen und gefährlichen Situationen kommt. Auf der anderen Hälfte des Platzes wurden sechs Cortenstahl-Pflanzkübel sowie Tische und Bänke platziert. Außerdem hat der Stadtbetrieb Bornheim einen Trinkbrunnen installiert.
Die Idee, den Platz neu zu gestalten geht auf die Ortstouren zurück, auf denen der ehemalige Bürgermeister Christoph Becker 2023 für die Zukunftswerkstatt geworben hatte. Daraus hervorgegangen sind in allen 14 Orten Arbeitskreise zu Themen wie Verkehr, Ortsbild und Schule. Darunter auch die Pater-Bertram-Platz AG in Walberberg. Ziel war es, den Dorfplatz zwischen Hauptstraße und Frongasse attraktiver zu gestalten.
Im Juli 2024 hat die AG ein Konzept zur Umgestaltung des Platzes beim Bürgerausschuss eingereicht. Schließlich wurden einige Maßnahmen im Haupt- und Finanzausschuss geprüft und 20000 Euro für die Umsetzung in den Haushalt eingestellt. Neben den Haushaltsmitteln gibt es auch Spendengelder, die für das Projekt genutzt werden.
Für die Bepflanzung und Pflege der Blumenkübel werden Patenschaften vergeben. So hat sich etwa auch die Grundschule bereit erklärt, eine Patenschaft zu übernehmen. Wichtig war der „Dorfplatz-AG“, dass der Pater-Bertram-Platz als Ort der Begegnung angenommen wird und ein Platz ist, der von allen Bürgerinnen und Bürgern, Gruppen, Vereinen und Institutionen genutzt werden kann.
Immer dann, wenn der Platz in vollem Umfang gebraucht wird – etwa für das Junggesellenfest oder die Kirmes – wird die Stadt Bornheim die Kübel und Bänke zur Seite räumen.
Da es verschiedene Gruppen von Nutzern gibt, hat man sich auf eine einjährige Testphase geeinigt. Dann werden sich die Beteiligten wieder zusammensetzen und beraten, ob eventuell noch etwas angepasst oder verändert werden sollte.


