Vorschulkinder pflanzen Apfelbaum

Einen Apfelbaum der Sorte „Topaz“ als Abschied von der Kindergartenzeit pflanzten zehn Vorschulkinder vom AWO-Kindergarten „Weltentdecker“ in Hersel auf der städtischen Streuobstwiese an der Elbestraße.

Der Apfelbaum soll die Kids noch lange an ihre Kita-Zeit erinnern.

Die Aktion fand bereits zum vierten Mal statt. Organisatorin war Manuela Domschat vom Umwelt- und Grünflächenamt der Stadt Bornheim mit Unterstützung des StadtBetriebs Bornheim. Mit dabei waren die neue stellvertretende Bürgermeisterin Gabriele Kretschmer, Kita-Leiterin Gabriele Strunz, Erzieherin Monika Clemens und zwei Mütter.

Pünktlich zu Beginn der Aktion kam die Sonne hervor und schob die grauen Wolken in den Hintergrund. Sebastian Maacks vom StadtBetrieb hatte bereits ein Pflanzloch ausgehoben, das die zehn „Schulsterne“ gemeinsam noch vergrößerten. Dann wurde der Baum eingesetzt und alle zusammen schaufelten die ausgehobene Erde auf die Wurzel und drückten sie fest. Damit der Baum auch gerade anwachsen kann, wurde noch ein Pfahl in den Boden gebracht und mit dem Baum verbunden. Zur Vorbereitung hatten die Kinder Holzäpfel angemalt, um sie in den Baum zu hängen.

Für die stellvertretende Bürgermeisterin Gabriele Kretschmer war dies die erste Aktion im neuen Amt. Sie lobte das Engagement des AWO-Kindergartens im naturpädagogischen Bereich und freute sich über die ökologische Aufwertung der Fläche.

Über den neue Baum freut sich nicht nur Mensch, sondern auch Natur.

Anfang 2018 war der Herseler Kindergarten mit dem Wunsch auf die Stadt Bornheim zugekommen, künftig jedes Jahr einen Baum zu pflanzen. Die Stadt stellte daraufhin die etwa 6.000 Quadratmeter große Grünfläche an der Elbestraße zur Verfügung. Dabei handelt es sich um eine ehemalige Ackerfläche, die 2004 erworben wurde, um sie ökologisch aufzuwerten – als Ausgleich für Eingriffe in Natur und Landschaft.

Dazu bot sich die Anlage einer Streuobstwiese an, denn aufgrund ihrer Mischung aus Bäumen und Gräsern haben Streuobstwiesen einen hohen ökologischen Wert, da sich hier zahlreiche bedrohte Tier- und Pflanzenarten heimisch fühlen. So deckten sich die Ziele des Kindergartens optimal mit denen der Stadt und die Kinder freuen sich darüber, mit dem Baum gemeinsam zu wachsen. Bei der Größe der Fläche können dort bis zu 50 Obstbäume angepflanzt werden.