Stadtverwaltung und Landwirtschaft der Stadt Bornheim bitten Fußgänger und Radfahrer um mehr Rücksichtnahme, wenn diese die Wirtschaftswege im Stadtgebiet nutzen.
Wirtschaftswege rücksichtsvoll nutzen
SaisonalesAlleStadtgeschehen19. März 2026
So berichten die Bornheimer Landwirtinnen und Landwirte bei ihrem regelmäßigen Austausch mit der Stadtverwaltung, dass Fahrradfahrer und Spaziergänger durch wenig kooperatives Verhalten die durchfahrenden Schlepper und Gespanne behindern. Oft ist es für die Landwirte dann schwierig, die Menschen auf das Fehlverhalten und die entstehenden Schäden hinzuweisen, da sie auf wenig Einsicht stoßen.
Besonders kritisch wird es, wenn Hundebesitzer ihre Tiere über die Felder laufen lassen und so Verschmutzungen und Zerstörungen der angebauten Produkte verursachen. Einige werfen sogar die Hundekotbeutel in die Felder, anstatt sie in Mülleimern zu entsorgen. Die strikte Lebensmittelhygiene-Verordnung kann dazu führen, dass Landwirte 60 bis 100 Salatpflanzen vernichten müssen, wenn ein Hund auch nur ein einziges Mal durch eine Salatkultur streift. Denn der Kot kann gefährliche Parasiten wie etwa Hunde- und Fuchsbandwürmer sowie Spul-, Peitschen- oder Hakenwürmer übertragen.
Grundsätzlich stehen die Wirtschaftswege natürlich allen Nutzern wie Landwirten, Fahrradfahrern und Spaziergängern zur Verfügung. Aber nur durch einen kooperativen Umgang können alle Gruppen die Wege verträglich nutzen und den Naturraum genießen. Daher appelliert die Stadt Bornheim an alle Bürgerinnen und Bürger, Rücksicht zu nehmen, den Hinweisen aus der Landwirtschaft zu folgen, Müll ordnungsgemäß zu entsorgen und Hunde anzuleinen und keinesfalls durch Anbauflächen laufen zu lassen.
Das Ordnungsamt führt regelmäßig Kontrollen durch. Wer sich nicht an die Regeln hält, muss mit empfindlichen Strafen rechnen, denn neben der kostenpflichtigen Beseitigung zu Lasten des Hundebesitzers können auch Bußgelder verhängt werden.

