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Der Riesen-Bärenklau Ganz schön (und) gefährlich LANUV-Info 4 zusetzen. Da der Gebrauch aber an Gewässerrändern verboten ist, müssen dort mechanische Verfahren zur Anwendung kommen. Der Einsatz von Herbiziden sollte immer zweite Wahl sein und nur im Rahmen eines Ge- samtkonzepts von professioneller Seite nach sorgfälti- ger Planung erfolgen. Der Riesen-Bärenklau (Heracleum mantegazzi- anum) ist verwandt mit dem in NRW heimischen und häufigen Wiesen-Bärenklau (Heracleum spondyleum), der aber in allen Teilen erheblich kleiner ist. Riesen-Bärenklau Heracleum mantegazzia num Wiesen-Bärenklau Heracleum sphondylium Höhe (cm) 200-400 (-500) 80-200 (-300) Sprossachse Stängel oben zottig behaart; unten grob gefurcht und mehr oder weniger stark behaart. Stängel an der Basis bis zu 10 cm dick mit purpurnen Flecken. Stängel unten spär- lich behaart, oben steifborstig dicht behaart. Tief kantig gefurcht. Blatt Blüte Weitere Informationen zum Riesen-Bärenklau und zu seiner Bekämpfung finden Sie hier: Praxisleitfaden Riesenbärenklau des Projektes Giant Alien Herbizid-Anwendungsempfehlung Landwirtschaftskammer: www.landwirtschaftskammer.de/landwirtschaft/pflan- zenschutz/genehmigungen/herkulesstaude.htm Neobiota-Portal, Artenlisten, Steckbrief Herkulesstaude: neobiota.naturschutzinformationen-nrw.de Da die Staude keine Beschattung mag, wird durch schattenspendende Kronen ebenfalls das Aufkommen von Keimlingen reduziert. Keimlinge und Jungpflanzen können Sie noch leicht aus dem Boden rupfen. Tabu sind Herbizide: Herbizide erzielen zwar Wirkung, beeinträchtigen aber auch die Gartenpflanzen und die Fauna. Auf die „Giftspritze“ sollten Sie daher verzich- ten. Gelegentlich zur Bekämpfung empfohlene Stoffe wie Salz, Öl, Essig oder Schwefelsäure sind unwirksam und können negative Auswirkungen auf Boden und Grundwasser haben. Riesen-Bärenklau in der freien Landschaft Anders als in privaten Gärten, die aufmerksam beob- achtet und gepflegt werden können, ist die Bekämp- fung des Riesen-Bärenklaus in der freien Landschaft ein Problem. Ihn ganz zu verbannen ist nicht mehr möglich, da die Pflanze inzwischen zu weit verbreitet ist. An Straßen jedoch, an Wander- und Radwegen, in Naturschutzgebieten sowie in Park- und Grünanlagen sind Maßnahmen sinnvoll. Auch die Entfernung einzel- ner Pflanzen in ansonsten befallsarmen Räumen ist im Sinne der Vorbeugung ratsam. Die Pflanzen einzeln auszugraben ist mühsam und kostspielig. Durch Beweidung mit Schafen und Rin- dern kann die Staude erfolgreich und kostengünstig aus der Fläche zurückgedrängt werden. Bei der pro- fessionellen Beseitigung auf großen Flächen und an Straßenrändern ist man häufig dazu übergegangen, im Rosettenstadium den Wirkstoff Round Up Ultra ein- Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen Leibnizstraße 10 45659 Recklinghausen Telefon 02361 305-0 poststelle@lanuv.nrw.de www.lanuv.nrw.de Bildnachweis P. Schütz (Titel), Dr. W. Herold (2, 5 rechts), G. Hellmann (3, 5 links, 6), D. Portisch (4 unten), J. Walter (4 oben), R. Wolff-Straub (5 Mitte), J. C. Schou (7) Mit freundlicher Unterstützung von Dr. med. Wolf Herold, Wilhelmshaven Neuauflage: Juli 2018 Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen An Rad- und Wanderwegen muss der Riesen-Bärenklau bekämpft werden https://neobiota.lu/wp/wp-content/uploads/2013/07/Heracleum_mantegazzianum_brochure-DE.pdf www.landwirtschaftskammer.de/landwirtschaft/pflanzenschutz/genehmigungen/herkulesstaude.htm www.landwirtschaftskammer.de/landwirtschaft/pflanzenschutz/genehmigungen/herkulesstaude.htm https://neobiota.naturschutzinformationen-nrw.de/site/nav3/ArtInfo.aspx?Art=Pflanzen&ID=6cd973fe-d2e7-4d6c-b3e1-1c26d0cb94a2 mailto:poststelle@lanuv.nrw.de www.lanuv.nrw.de Die Vielfalt der heimischen Flora und der von ihr abhän- gigen Fauna geht zurück. An Uferböschungen kommt es leichter zu Abbrü- chen, da die Wurzeln des Riesen-Bärenklau die Erde nicht so gut festhalten wie die heimischen Uferpflanzen. Ausbreitung des Riesen-Bärenklau Der Riesen-Bärenklau ist eine Pionierpflanze. Eine einzige Pflanze kann bis zu 100.000 Samen produzieren, von de- nen einzelne bis zu zehn Jahre keimfähig bleiben können. Seine Hauptausbreitungswege sind: Bach- und Flusstäler: Entlang der Fließgewässer breitet er sich schnell aus. Mit der fließenden Welle werden die Samen auch in entfernte Bereiche der Aue transportiert. Verkehrswege: Entlang von Feldwegen, Straßen- rändern und Bahntrassen werden die Samen durch Winddrift und im Profil der Trecker- und Autoreifen verbreitet. Verfrachtung samenhaltiger Erde und Sande. Einschleppung in den Garten: Durch das Fell von Haustieren und über Kleidung oder Schuhe kann der Riesen-Bärenklau in den Garten gelangen. Keinesfalls sollte er dort angepflanzt werden! Zwar gelingt es nur einem kleinen Teil der Samen zu keimen und zu wachsen, doch kann bereits eine einzige Pflanze einen neuen Bestand begründen. Bekämpfung kleiner Bestände Per Hand und Gerät: Wenn Sie den Riesen-Bärenklau bekämpfen wollen, vermeiden Sie direkten Hautkon- takt, indem Sie den Körper mit wasserabweisender Kleidung, Schutzbrille und Handschuhen schützen. Sollte die Haut dennoch mit dem Pflanzensaft in Kon- takt kommen, waschen Sie die betroffene Stelle um gehend mit Wasser und Seife ab. Am wirksamsten be- kämpfen Sie den Riesen- Bärenklau, indem Sie ihn ab März/April, sobald die Blätter erkennbar sind und noch vor der Blüte, aus- graben. Stechen Sie den oberen Wurzelstock min- destens zehn Zentimeter tief mit einem Spaten ab. Wichtig ist, dass der Vege- tationskegel vollständig entfernt und vernichtet wird. Der im Boden verbliebene Wurzelrest kann dann nicht mehr nachwachsen. Alternativ können Sie die Samenstände abschnei- den. Damit machen Sie sich den Lebenszyklus des Riesen-Bärenklau zu Nutze: Die zweijährige Staude bildet im ersten Jahr eine Blattrosette und im zweiten Jahr Blüte und Frucht, um dann abzusterben. Wenn zu- mindest die Mitteldolde bereits grüne, schwere Samen gebildet hat, hat die Pflanze ihren Lebenszyklus erfüllt und treibt nicht mehr aus, wenn man sie abschneidet. Doch Vorsicht: Die Samen reifen auch an der ab- geschnittenen Pflanze noch nach. Deshalb gehören halbreife Fruchtstände nicht auf den Kompost, son- dern müssen im Hausmüll entsorgt oder getrocknet und später verbrannt werden! Sind die Samen bereits braun und ausgereift, besteht die Gefahr, dass sie beim Abschneiden ausfallen. In diesem Fall sollte man vor dem Abschneiden Plastiktüten überziehen und zubin- den. Ein Abschneiden der Blütenstände ist zwecklos, da die Staude innerhalb von zwei bis vier Wochen neu austreibt und sehr rasch kleinere Blütenstände, soge- nannte Notblüten, bildet. Verhindert man die Samen- bildung der Blüten und Notblüten, treibt die Pflanze im nächsten Jahr wieder aus. Eine Nachkontrolle des Wuchsortes und seiner Umgebung ist wegen der bis zu zehn Jahre keimfähigen Samen erforderlich. Mit eigenen Waffen schlagen: Vor allem in Gärten, die an Ufersäume, Bahntrassen oder andere typische Le- bensräume grenzen, kann der Riesen-Bärenklau leicht Einzug halten. Um dies zu verhindern, können Sie rand- lich schnell wachsende, dichte Sträucher oder Bäume pflanzen, die den direkten Samenflug reduzieren. Riesen-Bärenklau Der Riesen-Bärenklau, auch Herkulesstaude genannt, gehört zu den schönsten, aber auch problematischsten Pflanzen in Nordrhein-Westfalen. Die bis zu fünf Meter hohe Pflanze mit dem bis zu zehn Zentimeter dicken Stängel ist nicht zu übersehen. Die weißen Dolden blüten werden von Schmetterlingen, Bienen und ande- ren Insekten gern besucht. Im 19. Jahrhundert wurde der Riesen-Bärenklau als dekorative Zierpflanze und Bienenweide aus dem Kaukasus in Europa eingeführt. In der Landwirtschaft pflanzte man die Staude als Futterpflanze an. Im Au- gust 2017 wurde der Riesen-Bärenklau in die EU-Liste der invasiven Arten aufgenommen. Es gelten EU-weite Handels- und Freisetzungsverbote. Maßnahmen sollen die negativen Wirkungen auf die Biodiversität wirksam mindern. Problematisch für Mensch und Natur Seit Mitte des 20. Jahrhunderts jedoch ist auch das Gefährdungspotenzial des Riesen-Bärenklau bekannt. Alle Teile enthalten das Gift Furocumarin. Gelangt der Saft der Pflanze auf die Haut und wird die Stelle dem Sonnenlicht ausgesetzt, entstehen nach ein bis zwei Tagen starke Rötungen, Hautverbrennungen und Bla- sen. Noch Jahre später kann die Haut empfindlich auf ultraviolette Strahlung reagieren. Die Pflanzen- und Tierwelt kann vom Riesen- Bärenklau beeinträchtigt werden, da er durch sein schnelles Wachstum und seine großen, stark schat- tenden Blätter heimi- sche Pflanzen verdrängt. Riesen-Bärenklau: Stängel und Knospe (links), Blätter und Blüten (Mitte) und im Rosettenstadium (rechts) Hautverbrennung nach Saft- kontakt und Lichteinwirkung Der obere Wurzelstock wird schräg abgestochen W W VK B B B = Bodenoberfläche VK = Vegetationskegel W = Wurzel Brachgefallene Uferstreifen werden schnell vom Riesen-Bärenklau erobert Riesen-Bärenklau erst abschneiden, wenn die Mitteldolde grüne, schwere Samen gebildet hat; sie treibt dann nicht mehr nach

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Freizeit & Tourismus Freizeit & Sport Jugendbus Jugendbus "1237" rollt durch Bornheim Die Haltestellen Ansprechpartner Jugendbus "1237" rollt durch Bornheim Der Jugendbus "1237" ist ein Angebot der mobilen Jugendarbeit der Stadt Bornheim. Der Jugendbus rollt durch Bornheim – mit Freizeitangeboten, Beratung und offener Tür für Jugendliche. Die Nummer „1237“ stammt noch von der alten Schulbuslinie. Der besondere Bus sticht ins Auge. Das Cockpit des neuen Gefährts... ...verrät dessen amerikanische Herkunft. Der Jugendkulturbus kommt zu den Jugendlichen... ...und stoppt vor Ort. Ausgestattet ist er sogar mit einer Küche. Der ehemalige amerikanische Schulbus mit der Nummer „1237“ ist weit mehr als ein Transportmittel: Eine große Sitzecke, Küche, Musikanlage, Flachbildschirm, Internetzugang sowie Spiel- und Sportmaterial verwandeln das Fahrzeug in ein rollendes Jugendzentrum. Das Team des Jugendbusses ist dabei vor allem als Ansprechpartner vor Ort: als Zuhörer und Unterstützer bei Fragen rund um Schule, Ausbildung, Arbeit oder Freizeitgestaltung und als Begleitung bei Konflikten und Krisen. Auf Wunsch werden Kontakte zu Schulen, Betrieben, Beratungsstellen oder Behörden wie der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter vermittelt. „Der Jugendbus ist unser Türöffner zu den Jugendlichen. Er schafft Begegnung auf Augenhöhe und ermöglicht den Zugang zu Unterstützung, die sonst oft nicht genutzt würde“, betont Micha Seffner von der Mobilen Jugendarbeit Bornheim. Er ist Hauptansprechperson für den Jugendbus und erreichbar unter 0151 43119660 oder micha.seffner(at)stadt-bornheim.de . Als Flächenkommune ist Bornheim besonders auf mobile Angebote angewiesen. Mit dem Jugendbus werden Jugendliche auch in abgelegenen Stadtteilen gut erreicht, es kann wertvolle Einzelfallhilfe geleistet und Partizipation umgesetzt werden. Mit dem Neustart verfolgt die Mobile Jugendarbeit als zentrale Ziele die Kontaktaufnahme zu möglichst vielen Jugendlichen im öffentlichen Raum sowie die Vernetzung und Werbung für bestehende ortsgebundene Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Der Jugendkulturbus "1237" ist ein Angebot... ...der mobilen Jugendarbeit der Stadt Bornheim. Die Haltestellen Zunächst werden drei Ortschaften angefahren; eine Ausweitung des Angebots ist in Planung. So steht der Bus der Mobilen Jugendarbeit dienstags an der Herseler-Werth-Schule und freitags an der Heinrich-Böll-Gesamtschule Merten , jeweils von 16 bis 21 Uhr . Ab Mittwoch, 8. April 2026, kommt der Bus immer mittwochs von 16 bis 21 Uhr nach Walberberg auf den Schulhof der Thomas-von-Quentel-Schule . Ansprechpartner Seffner, Micha Kontakt Telefon: 0151 43119660 E-Mail

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AS PARENTS, YOU DECIDE HOW, WHEN, AND WHICH TOPICS WILL BE DISCUSSED, FOR EXAMPLE, OVER COFFEE, PLAYING GAMES, CRAFTS, PAINTING, OR COOKING. IF YOU HAVE SPECIFIC QUESTIONS ABOUT A PARTICULAR AREA, ADDITIONAL SPECIALISTS FROM OUR NETWORK CAN BE INVITED TO THE GROUP UPON REQUEST, OR THE ACCOMPANYING SPECIALISTS CAN REFER/ACCOMPANY YOU TO OTHER SPECIALIST AGENCIES BASED ON YOUR NEEDS. THIS CAFÉ IS FOR ALL MOTHERS/FATHERS AND THEIR PARTNERS, GRANDPARENTS, ETC. IN THE BORNHEIM AREA. WE LOOK FORWARD TO SEEING YOU! ЯК БАТЬКИ, ВИ ВИРІШУЄТЕ, ЯК, КОЛИ ТА ЯКІ ТЕМИ БУДУТЬ ОБГОВОРЮВАТИСЯ, НАПРИКЛАД, ЗА КАВОЮ, В ІГРАХ, ЗАЙМАЮЧИСЬ РУКОДІЛЛЯМ, МАЛЮВАННЯМ ЧИ КУЛІНАРІЄЮ. ЯКЩО У ВАС Є КОНКРЕТНІ ЗАПИТАННЯ ЩОДО ПЕВНОЇ ГАЛУЗІ, ЗА ЗАПИТОМ ДО ГРУПИ МОЖУТЬ БУТИ ЗАПРОШЕНІ ДОДАТКОВІ СПЕЦІАЛІСТИ З НАШОЇ МЕРЕЖІ, АБО Ж СУПРОВІДНІ СПЕЦІАЛІСТИ МОЖУТЬ НАПРАВИТИ/СУПРОВОДИТИ ВАС ДО ІНШИХ СПЕЦІАЛІЗОВАНИХ АГЕНТСТВ ЗАЛЕЖНО ВІД ВАШИХ ПОТРЕБ. ЦЕ КАФЕ ПРИЗНАЧЕНЕ ДЛЯ ВСІХ МАТЕРІВ/БАТЬКІВ ТА ЇХНІХ ПАРТНЕРІВ, БАБУСЬ І ДІДУСІВ ТОЩО В РАЙОНІ БОРНХАЙМА З НЕТЕРПІННЯМ ЧЕКАЄМО НА ВАС! بصفتكم آباءً وأمهات، أنتم من يقرر كيف ومتى ومتى سيتم مناقشة المواضيع،. على سيل المثال، أثناء تناول القهوة، أو ممارسة الألعاب، أو الأشغال البدوية، أو الرسم، أو الطبخ إذا كانت لديكم أسئلة محددة حول مجال معين، يُمكنكم دعوة متخصصين إضافيين من شبكتنا للانضمام إلى المجموعة عند الطلب، أو يُمكن للمتخصصين المرافقين إحالتكم امرافقتكم إلى وكالات متخصصة أخرى بناءً على احتياجاتكم. هذا المقهى م' خصص لجميع الأمهات/الآباء وشركائهم وأجدادهم، وغيرهم، فى منطقة بورنهايم نتطلع إلى رؤيتك!

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