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News Digitale Ausstellung „Schulchronik Merten“ Termine & Aktionen Alle Merten Stadtgeschehen 08. Mai 2023 „Eine einzigartige Quelle“ Der Vorgebirgsort Merten wird dieses Jahr 850 Jahre alt. Ein Grund zum Feiern. Aber auch dunkle Zeiten hat der Ort erlebt. Eine neue virtuelle Ausstellung beschäftigt sich mit der Geschichte des Ortes im Zweiten Weltkrieg. Im Austausch über die Mertener Schulchronik (v.l.): Stadtarchivar Jens Löffler und Kunsthistoriker und Volkskundler Hans Schmidt Der Kunsthistoriker und Volkskundler Hans Schmidt hat sich dafür einer besonderen Quelle aus dem Bornheimer Stadtarchiv gewidmet: der Schulchronik der Volksschule Merten aus den Jahren 1940 bis 1949. „Schulchroniken sind eine hervorragende Quelle für die Geschichte der Orte, in denen sie entstanden sind. Bei der Mertener Chronik kommt hinzu, dass sie eine Sammlung der alliierten Flugblätter beinhaltet, die im Zweiten Weltkrieg über Merten abgeworfen worden sind“, erläutert Stadtarchivar Jens Löffler. „Daher freue ich mich, dass sich Hans Schmidt eingehend mit der Quelle befasst und mit Unterstützung des Stadtarchivs diese spannende Ausstellung zusammengestellt hat.“ Eigentlich war es strengstens verboten, die Flugblätter zu sammeln und zu behalten, die amerikanische und englische Flugzeuge auch über dem Vorgebirge in großer Zahl abgeworfen hatten. Kein Wunder, sollten die Druckschriften doch den Glauben der Bevölkerung an einen Sieg zerstören und die Lügen der Nazi-Propaganda entlarven. Der Mertener Schulleiter Wilhelm Billigmann sammelte sie dennoch gezielt und klebte sie in die Schulchronik. So entstand eine Collage aus Texten eines scheinbar regimetreuen Lehrers, alliierter Gegenpropaganda, Totenzetteln gefallener Mertener Soldaten und weiteren Dokumenten, die den Wahnsinn des Krieges eindrucksvoll widerspiegelt. Hans Schmidt hat sich intensiv mit der Flugblattpropaganda im Zweiten Weltkrieg beschäftigt und ein Jahr lang regelmäßig an der Ausstellung gearbeitet. Eine derart enge Verbindung zwischen Flugblättern und Lokalgeschichte wie in der Mertener Schulchronik hält er für einzigartig: „Exemplare der Flugblätter sind zwar auch in anderen Museen und Archiven zu finden, eine derartige Verquickung mit der Ortsgeschichte ist mir bisher aber noch nicht begegnet.“ So werden an einer Stelle der Chronik die ersten Luftangriffe beschrieben, die Merten trafen und daneben klebt ein Flugblatt, das Bilder der Angriffe auf die nahgelegenen Raffinerien in Wesseling zeigt. An anderer Stelle finden sich Druckschriften, die von der aussichtslosen Lage an der Ostfront berichten direkt neben den Totenzetteln Mertener Soldaten, die dort gefallen sind. „Ein paar Seiten weiter wiederum findet sich dann ein Text für eine Schulfeier anlässlich des Jahrestages der Nationalsozialistischen Machtübernahme, in denen die Schüler den Heldentod preisen müssen“, erklärt Schmidt. Archivar Jens Löffler findet diese Kombination bedrückend, aber auch faszinierend: „Einzelne Schicksale junger Menschen liegen hier buchstäblich zwischen zwei Versionen der gleichen tragischen Geschichte. Die Beschäftigung mit einer solchen Quelle kann gerade für junge Menschen sehr wertvoll sein, in einer Zeit, in der es insbesondere im Netz immer schwieriger wird, Lüge und Wahrheit voneinander zu unterscheiden.“ Die Ausstellung ist ab sofort unter dem Link https://ausstellungen.deutsche-digitale-bibliothek.de/schulchronik-merten aufrufbar. Es ist bereits die dritte virtuelle Ausstellung zur Bornheimer Stadtgeschichte, die das Stadtarchiv mit Hilfe des Tools DDBStudio der Deutschen Digitalen Bibliothek publiziert. Bereits erschienen sind Ausstellungen zu den Themen Telekommunikation und zur Geschichte der Juden in Bornheim. Eine Übersicht mit allen Links zu den Ausstellungen ist auf der Internetseite des Stadtarchivs zu finden unter www.bornheim.de/stadtarchiv . Jetzt digitale Ausstellung ansehen

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News Zukunft gestalten, Freude teilen: Bornheimer Bürgerstiftung bittet um Unterstützung durch Stimmabgabe Termine & Aktionen Jugendliche Kinder & Eltern Stadtgeschehen 05. Mai 2023 Unter dem Motto „Lust auf Zukunft“ feiert die Drogeriemarktkette dm ihren 50. Geburtstag. Zu diesem Anlass hat sie eine Zukunftsinitiative ins Leben gerufen. Die Bürgerstiftung Bornheim ist eines von rund 3.000 Zukunftsprojekten, das in diesem Rahmen unterstützt wird. Kinder und Jugendliche stehen beim Engagement der Bornheimer Bürgerstiftung im Fokus Die Bornheimer Bürgerstiftung „Unsere Kinder – Unsere Zukunft“ setzt sich seit 2005 für Kinder und Jugendliche in Bornheim ein. Wer das besondere Engagement unterstützen möchte, ist herzlich dazu eingeladen, für das Zukunftsprojekt abzustimmen. Die Stimme kann man vom 19. bis zum 31. Mai 2023 in den drei Bornheimer dm-Märkten abgeben: Am Hellenkreuz 6 in Bornheim, Am Roten Boskoop 4 in Merten und Schumacherstraße 2-10 in Roisdorf. Vor Ort haben die ausgewählten Träger Gelegenheit, ihr Projekt vorzustellen. Das Projekt mit den meisten Stimmen erhält 600 Euro, 400 Euro gibt es für das zweiplatzierte Projekt. „Für unsere Bürgerstiftung ist es ein besonderes Anliegen, uns für Kinder und Jugendliche zu engagieren, indem wir regionale Projekte fördern, die junge Menschen auf dem Stadtgebiet stärken“, sagt Stiftungsvorstandsvorsitzender Ulrich Rehbann. „Wir sind für jede Unterstützung dankbar, denn diese ermöglicht es uns, dieses Zukunftsthema weiter zu verfolgen und uns für die Gemeinschaft zu engagieren.“ Rehbann weiter: „Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Jahr als eines der Zukunftsprojekte Teil von ‚Lust auf Zukunft‘ sind und uns der dm-Drogerie Markt diese Plattform und Unterstützung bietet. Es ist für uns eine tolle Gelegenheit, unsere Arbeit in den dm-Märkten in Bornheim vorzustellen.“ Zur Bornheimer Bürgerstiftung „Unsere Kinder – Unsere Zukunft“ Die Bornheimer Bürgerstiftung hat sich die Förderung von Bildung und Erziehung, von Völkerverständigung und Integration sowie die Unterstützung von Jugendhilfe und Jugendpflege in der Stadt Bornheim zum Ziel gemacht. Seit der Gründung 2005 setzt sich die Bürgerstiftung für junge Menschen im Stadtgebiet ein. Durch Unterstützung von zahlreichen Stifterinnen und Stiftern sowie Spendenden fördert die Bürgerstiftung viele Projekte von Schulen, Kindergärten und Vereinen, die der Stärkung von Kindern und Jugendlichen im Stadtgebiet dienen. Seit 2023 möchte sie darüber hinaus mit dem Stiftungspreis „Lebendiges Bornheim“ besonders nachhaltiges ehrenamtliches Engagement würdigen. Mehr über die Bornheimer Bürgerstiftung erfahren

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News Bornheim sucht noch Jugendschöffen für Bonner Gerichte Soziales Stadtgeschehen 04. Mai 2023 Jetzt noch bis zum 12.05.2023 bewerben Die Stadt Bornheim sucht noch Jugendschöffen, die am Amtsgericht und am Landgericht Bonn an der Rechtsprechung in Strafsachen gegen jugendliche Angeklagte teilnehmen werden. Insgesamt sollen 28 Bornheimer Bürgerinnen und Bürger in der Amtszeit vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2028 bei Hauptverhandlungen in Bonn das Volk vertreten. Im Vorfeld muss die Stadt allerdings doppelt so viele Kandidatinnen und Kandidaten vorschlagen, wie als Schöffen benötigt werden. Neben sozialer Kompetenz, Lebenserfahrung, Menschenkenntnis und Urteilsvermögen wird von Bewerberinnen und Bewerbern zusätzlich besondere Erfahrung in der Jugenderziehung erwartet. Für das Amt eines Jugendschöffen kann man sich noch bis zum 12. Mai 2023 beim Jugendamt der Stadt Bornheim telefonisch bei Christine Henkel unter 02222 9437-5425 oder per E-Mail an jugendschoeffen(at)stadt-bornheim.de bewerben. Jugendschöffen sind ehrenamtliche Richter, denen in der Hauptverhandlung das Fragerecht zusteht und die mit den Berufsrichtern gleichberechtigt sind, so dass sie jedes Urteil mitverantworten. Vor diesem Hintergrund sind neben Kommunikations- und Dialogfähigkeit vor allem auch Unvoreingenommenheit und Objektivität unbedingte Voraussetzungen für eine Bewerbung. Die Bewerbungsformulare gibt es unter www.schoeffenwahl.de . Die Bewerberinnen und Bewerber müssen im Stadtgebiet Bornheim wohnen und am 1. Januar 2024 mindestens 25 und höchstens 69 Jahre alt sein. Sie sind deutsche Staatsangehörige, die die deutsche Sprache ausreichend beherrschen. Wer zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt wurde oder gegen wen ein Ermittlungsverfahren wegen einer schweren Straftat schwebt, ist von der Wahl ausgeschlossen. Auch Menschen, die hauptamtlich in oder für die Justiz tätig sind, zum Beispiel Richter, Rechtsanwälte, Polizisten oder Bewährungshelfer und ebenso Religionsdiener sollen nicht zu Schöffen gewählt werden. Für den anstrengenden Sitzungsdienst müssen Jugendschöffen gesundheitlich geeignet sein. Juristische Kenntnisse sind nicht erforderlich.

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News Stadt Bornheim mit neuer Smart-City-App Service Alle Stadtgeschehen 03. Mai 2023 Meldebescheinigung beantragen, Termine vereinbaren, Mängel im Stadtgebiet melden – das alles und vieles mehr können Bornheimer Bürgerinnen und Bürger ab sofort mit der Citykey App. Startbild der Citykey App Neben Bad Honnef, Bonn, Hennef, Sankt Augustin und Siegburg ist die Stadt Bornheim die sechste Kommune in der Region, die mit der Citykey App der Deutschen Telekom an den Start geht, um diverse digitale Angebote und Onlinedienste auch per App anbieten zu können. Ein neues Angebot ist zum Beispiel der digitale Mängelmelder. Damit sind Mängel wie herrenlose Fahrzeuge, defekte Verkehrszeichen, Ampeln, Spielgeräte oder Straßenlampen und übermäßige Straßenverschmutzung schnell und unkompliziert gemeldet. Auch können Bürgerinnen und Bürger Überwuchs, Beschädigungen der Straßen oder Rad- und Gehwege, Schlaglöcher, verstopfte Gullys und wilden Müll melden. Hinter jedem dieser Themenbereiche steckt ein Prozess, der vorab mithilfe einer Prozessmanagementsoftware auf das Onlineverfahren angepasst wurde. Über die App können auch aktuelle Meldungen der Stadt und Veranstaltungen im Stadtgebiet abgerufen werden. Ebenso sind alle Sehenswürdigkeiten im Stadtgebiet aufgelistet. Neben den Online-Diensten der Stadtverwaltung wie Bauantrag stellen, Personenstandsurkunde beantragen oder Hund anmelden können App-Nutzerinnen und ‑Nutzer auch die Müllabfuhrtermine in ihrer Straße einsehen. Darüber hinaus können Termine im Bürgerbüro oder Sozialamt online gebucht werden. Und auf digitalen Karten ist nach Themenbereichen vermerkt, was im Stadtgebiet wo zu finden ist. Neben der Karte werden die Suchergebnisse auch übersichtlich in einer Liste aufgeführt. Die Themenbereiche reichen von Bädern über Bolz-, Golf- und Modellflugplätze bis hin zu Boule-, Hundesport- und Reitsportanlagen. Die App mit Standort „Bornheim“ steht ab sofort in den App-Stores zur Verfügung. Der Mängelmelder-Onlinedienst ist auch auf der Webseite der Stadt Bornheim bereitgestellt und kann dort ab sofort ebenfalls genutzt werden.

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News Zukunftswerkstatt in Walberberg Termine & Aktionen Alle Walberberg 02. Mai 2023 Die Stadt Bornheim lädt am Samstag, 13. Mai 2023, von 11 bis 15 Uhr zur Zukunftswerkstatt „Walberberg – meine Heimat! Perspektive für 2030“ ins Haus im Garten, Walburgisstraße 26, ein. Die Veranstaltung ist eine Folgeveranstaltung des ersten Bürgerdialogs. Bei der Veranstaltungsreihe besucht Bürgermeister Christoph Becker alle 14 Bornheimer Ortschaften zu Ortsversammlungen. An seiner Seite ist immer der Ortsvorsteher. Im Oktober 2022 fand die erste Veranstaltung in Walberberg statt. Die Bürgerinnen und Bürger formulierten ihre Vorstellungen, Herausforderungen und Perspektiven für eine gute und nachhaltige Entwicklung. Zudem wurde der Wunsch geäußert, die erarbeiteten Inhalte zu vertiefen und weiter zu entwickeln – mit dem Ziel, Maßnahmen für eine nachhaltige Entwicklung des Ortsteils Walberberg zu erarbeiten. Die Möglichkeit dazu bietet nun die Zukunftswerkstatt. Der Workshop findet statt in Kooperation mit Bürgermeister Christoph Becker, Ortsvorsteher Andreas Schlösser, der Schulleiterin der Thomas-von-Quentel-Schule, Andrea Lauer, und Christa Montenarh aus Walberberg. Eingeladen sind alle Walberberger Einwohnerinnen und Einwohner, die Lust haben, aktiv an der Gestaltung der Zukunft der Stadt teilzunehmen. Eine Anmeldung ist nicht zwingend erforderlich. Zur besseren Organisation bittet die Stadtverwaltung aber, sich bis 8. Mai per E-Mail an ratsbuero(at)stadt-bornheim.de anzumelden.

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News Informationsveranstaltung zum Projekt „Runter vom Sofa“ Infoveranstaltungen Senioren Hersel Uedorf Widdig 02. Mai 2023 Unter dem Motto “Runter vom Sofa“ laden der Seniorenbeirat der Stadt Bornheim, die Stadt Bornheim und die Servicestelle „Engagement“ der katholischen Kirchengemeinden in Bornheim Seniorinnen und Senioren am Montag, 22. Mai 2023, um 16 Uhr zu einer Informationsveranstaltung in den Pfarrsaal St. Aegidius, Rheinstraße 202 in Hersel, ein. Dabei geht es um Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements in den Rheinorten Hersel, Uedorf und Widdig. Ob zum Beispiel im Kindergarten, in der Übermittagsbetreuung der Grundschule oder im Seniorenheim, es gibt viele Bereiche, die Unterstützung gebrauchen können oder gar dringend benötigen. Deshalb möchte Brigitte Prell vom Seniorenbeirat Seniorinnen und Senioren ermuntern, sich ehrenamtlich stundenweise in ihren Ortschaften einzubringen. Die Tätigkeiten sind vielfältig und reichen vom Vorlesen und spazieren gehen bis zum Spielen. Manchmal reicht es schon aus, einfach ein bisschen Zeit zu schenken. Nähere Informationen zu dem Pilotprojekt in den Rheindörfern erteilen die Engagementförderin des Seelsorgebereiches Bornheim – An Rhein und Vorgebirge, Arianita Mölder, Tel.: 02222/ 951167, E-Mail: arianita.moelder@erzbistum-koeln.de, oder die Ehrenamtskoordinatorin der Stadt Bornheim, Sabine Hübel, Tel.: 02222/ 945 209 E-Mail: sabine.huebel@stadt-bornheim.de.

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