Klimafreundliche Mobilität

Mit folgenden Maßnahmen können Sie sich umwelt- und klimafreundlicher fortbewegen, indem Sie weniger Energie verbrauchen, weniger Schadstoffe  und Lärm erzeugen und gleichzeitig in manchen Fällen auch noch etwas für Ihre Gesundheit tun:

Fahrrad oder Füße

Benutzen Sie für kurze Strecken nicht das Auto, sondern das Fahrrad oder die Füße
Im Herbst 2016 hat der ADFC einen großen Fahrradklima-Test durchgeführt, Ergebnisse  hier.
Im Mai 2018 hat sich Bornheim erstmals an der Aktion "Stadtradeln" beteiligt.

 

Elektro-Fahrrad

Für mittlere Strecken und für kurze Strecken, auf denen große Höhenunterschiede zu bewältigen sind, bieten sich Elektro-Fahrräder an - gerade am Vorgebirge eine interessante Alternative. Die Zahl der Pedelecs, bei denen das Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h elektrisch unterstützt wird, steigt stetig, denn der "eingebaute Rückenwind" hilft nicht nur den Berg hinauf, sondern ermöglicht es auch Pendlern, im Anzug zum Büro zu radeln, ohne schweißgebadet anzukommen.
 

Öffentliche Verkehrsmittel

Steigen Sie für weitere Strecken in der Region, wenn möglich, vom Auto auf öffentliche Verkehrsmittel um. 
In Bornheim fahren die Stadtbahnlinien 16 und 18 und mehrere Buslinien, ergänzt durch Anruf-Sammeltaxis (AST). In Roisdorf und Sechtem halten zudem die Züge der DB. An vielen Bahnhöfen gibt es Park & Ride-Plätze. 
Umfassende Auskünfte zu den Nahverkehrsverbindungen erhalten Sie beim Verkehrsverbund Rhein-Sieg. Mini-Fahrpläne und Auskünfte erhalten Sie auch im Rathaus beim Fachbereich Stadtentwicklung.
 

Fahrgemeinschaften

 

Bei regelmäßigen Fahrten ist eine Fahrgemeinschaft eine interessante Lösung - z.B. zur Arbeitsstätte mit Kolleginnen und Kollegen. Sie kennen niemanden, der einen ähnlichen Weg hat wie Sie? Vielleicht finden Sie auf dem städtischen Online-Portal mitfahren.bornheim passende Partner. Auch mit Suchbegriffen wie "Pendlerservice" oder "Pendlernetz" könnten Sie fündig werden.

Carsharing

Wenn Sie nur gelegentlich ein Auto brauchen, könnte Carsharing eine günstige Lösung sein. Welche Angebote es in unserer Region gibt, können Sie z.B. auf Vergleichsportalen erfahren.
 

Bahn, Fernbusse und Mitfahrgelegenheiten

Alternativen zum eigenen Auto sind bei längeren Reisewegen neben der Bahn auch Fernbusse und Mitfahrgelegenheiten.
 

Erdgasbetriebene Fahrzeuge

Falls die Neuanschaffung eines Fahrzeuges ansteht, sollten Sie einmal über ein mit Erdgas betriebenes nachdenken. Diese Fahrzeuge können dazu beitragen, die für den Treibhauseffekt verantwortlichen Gase erheblich zu reduzieren. Laut dem Umweltbundesamt verursacht Erdgas im Vergleich zu einem Benziner bis zu 25 % weniger Kohlendioxid und trägt bis zu 80 % weniger zur Smogbildung bei. Erdgasbetriebene Fahrzeuge stoßen fast keine Schwefeldioxid-, Ruß- und andere Partikel aus. Durch die Steuerbegünstigung ist Erdgas als Treibstoff zudem jedenfalls bis 2018 deutlich günstiger als Benzin. Das Netz der Tankstellen wird dichter. Auch in Bornheim gibt es eine Erdgas-Zapfsäule an der Tankstelle am Hellenkreuz.
Wer im Versorgungsgebiet der Regionalgas Euskirchen wohnt und sich einen Erdgas-Neuwagen anschafft, erhält vom Gasversorger zur Zeit (Stand Januar 2015) einen Zuschuss von 600 €. Weitere Informationen dazu bei e-regio.
 

Elektroautos

Je nach Einsatzbedingungen kann ein Elektroauto interessant sein. So hat die Stadt Bornheim im Frühjahr 2014 erstmalig zwei Elektroautos für das Ordnungsamt angeschafft. 
Die ersten beiden Elektroautos der Stadt Bornheim hat Bürgermeister Wolfgang Henseler am Donnerstag, 3. April 2014, um 17:00 Uhr an die Mitarbeiterinnen des Ordnungsamts übergeben. „Wir haben uns bei der Anschaffung der beiden neuen Kraftfahrzeuge bewusst für Elektrofahrzeuge entschieden, um eine Vorbildfunktion zu übernehmen, damit mittelfristig die Abgaswerte in unserer Region sinken“, sagt Bürgermeister Wolfgang Henseler. „Bald können die Fahrzeuge im Rathaus mit 100 Prozent Ökostrom wieder aufgeladen werden. So leisten wir unseren Beitrag zur Energiewende.“
Die beiden Elektrofahrzeuge “Smart fortwo coupé electric“ wurden in der Serienausstattung in den Farben Weiß und Silber angeschafft. Die Batterien wurden nicht gekauft, sondern gemietet, wobei die Batteriemiete voraussichtlich bis Sommer nächsten Jahres refinanziert wird durch die Teilnahme am Projekt eMerge, das die Nutzung von Elektrofahrzeugen und Umweltentlastungspotentiale untersucht.
Die beiden Elektroautos sind mit Elektroanschlüsse für normale Steckdosen ausgerüstet. In etwa sieben Stunden sind sie aufgeladen und schaffen unter idealen Bedingungen eine Reichweite von bis zu 145 Kilometern. Damit ist die Tagesfahrleistung der Mitarbeiterinnen des Ordnungsamts gut abgedeckt.
„Wenn sich das Konzept bewährt, denken wir auch über weitere elektrisch getriebene Dienst-Fahrzeuge nach“, so der Bürgermeister.