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News Zirkus lädt ukrainische Kinder zu Sondervorstellungen ein Kinder, Jugend & Familie Jugendliche Kinder & Eltern Migranten Bornheim 13. Juni 2022 Lisa und die anderen Kinder aus der Ukraine strahlen über beide Ohren. Sie haben ihre helle Freude an der lustigen Dressurnummer von Zirkusdirektor Benjamin Kaselowski, der mit seinem Familienunternehmen „Aladin“ in Bornheim Station macht und Flüchtlingsfamilien zu einer besonderen Vorstellung eingeladen hat. Ukrainische Kinder und ihre Mütter treffen sich zum Gruppenfoto mit der Zirkusfamilie Kaselowski In der Pause hatten Lisa und die anderen Kinder die Möglichkeit, die großen und kleinen Tiere zu füttern und zu streicheln. Und plötzlich saß das kleine Mädchen selbst auf dem Rücken eines Ponys, um sich von Artist Renaldo und Clown Jackson ein paar Runden durch die Manege führen zu lassen. Während der Vorstellung zuvor ließ Sina, die Mutter der Zirkusfamilie Kaselowski/Trumpf, mit ihrer waghalsigen Nummer im Römischen Ring unter der Zirkuszeltkuppel den Atem der Zuschauer stocken. Als die elegante Frau im hautengen Glitzerkostüm in luftiger Höhe ihre akrobatischen Übungen zeigte, war es zunächst muxmäuschenstill. Aaber als die Artistin wieder festen Boden unter den Füßen hatte, brandete tosender Applaus auf. Der erst elfjährige Zirkusclown Demien mit den beiden ukrainischen Jungs Davyd und Matvii Einen Zirkus haben die meisten der rund 50 Besucherinnen und Besucher aus der Ukraine in ihrer Heimat schon besucht. Allerdings gibt es in ukrainischen Zirkussen keine Tiere und so zeigten sich sowohl die Kinder als auch deren Eltern vor allem von den Auftritten des Pferdes, des Ponys, des Lamas und der Dromedare begeistert. Dompteur Sascha Bügler erklärte ihnen nach der Show, dass vor allem die Arbeit mit den beiden Dromedar-Hengsten viel Einfühlungsvermögen erfordere. Überhaupt freuten sich Kinder und Eltern sehr, dass sie nach der Vorstellung noch Gelegenheit hatten, die Artisten aus der Nähe zu sehen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Davyd und Matvii etwa strahlten regelrecht, als sich der erst elfjährige Clown Demien bereitwillig mit ihnen fotografieren ließ. Wie lange er für sein Glanzstück, den einarmigen Handstand auf der Hand seines Vaters, trainieren musste, hat er allerdings nicht verraten. Lisa darf ein Zirkuspferd reiten. Artist Ronaldo und Clown Jackson helfen ihr dabei Seine großen Geschwister Jason und Jamie haben mit Jonglage und Hula Hoop bereits eigene professionelle Nummern, die sich nahtlos in das bunte Programm einreihen. Dazu zählte etwa auch ein Tanz auf dem Seil, eine „Schlangenfrau“ und eine beeindruckende Jonglage mit den Füßen (Antipoden). Ein beliebtes Fotomotiv war übrigens auch das aus der TV-Serie „Paw Patrol“ bekannte Maskottchen „Chase“. Am Ende waren alle glücklich und bedankten sich sehr für die Einladung und ein unvergessliches Zirkuserlebnis. Auch zu den restlichen Vorstellungen in dieser Woche (Donnerstag, Freitag, Samstag jeweils um 17 uhr und Sonntag, 19. Juni, um 11 Uhr) sind ukrainische Kinder mit ihren Müttern/Eltern eingeladen. Anmeldungen nimmt Katja Cîmpean vom Jugendamt der Stadt Bornheim per E-Mail an Katja.Cimpean@Stadt-Bornheim.de oder per SMS an 0162/1311986. Angegeben werden sollten das Datum und die Anzahl der gewünschten Karten.

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News Die Interkommunalen Klimaschutzmanagerinnen Nachhaltigkeit, Klima & Umwelt Alle Stadtgeschehen 09. Juni 2022 Yvonne Liczner und Alexandra Bohlen sind die Interkommunalen Klimaschutzmanagerinnen für die Klimaregion Rhein-Voreifel. Ihr Aufgabenspektrum ergibt sich aus dem Integrierten Klimaschutzkonzept aus dem Jahr 2012 und aus dem Klimafolgenanpassungskonzept für die Region. Bereits umgesetzte Maßnahmen und beteiligte Akteure sollen noch stärker vernetzt, erfolgreiche Projekte weiter ausgebaut und Klimaschutz ganzheitlich als gesamtgesellschaftlicher Prozess wahrgenommen werden. „Die Schwerpunkte liegen unter anderem in der Initiierung und Weiterführung des interkommunalen Klimaschutzes und der Klimafolgenanpassung, im Zusammenbringen verschiedener Akteure sowie in der Öffentlichkeitsarbeit. Die ‘Klimaregion Rhein-Voreifel’ soll eine Marke werden, die Strahlkraft bekommt. Natürlich geht es auch darum, weitere Fördergelder für künftige Projekte zu akquirieren “, erläutern Bohlen und Liczner. „Alle Kommunen sind sich der Verantwortung bewusst, haben bereits wichtige Maßnahmen umgesetzt und spannende Projekte angestoßen.“ Vorgänger Tobias Gethke war von März 2015 bis Ende 2021 als Interkommunaler Klimaschutzmanager für die Klimaregion Rhein-Voreifel tätig. Er hat unter anderem maßgeblich zur Erarbeitung des neuen interkommunalen Klimaschutzteilkonzeptes zur Anpassung an den Klimawandel für die Klimaregion Rhein-Voreifel beigetragen. Ziel: Klimaschutzmanagement regional denken und umsetzen Ein Ziel der Klimaregion Rhein-Voreifel ist es, Energie einzusparen und den CO2-Ausstoß weiter zu verringern. Die Kommunen wollen mit den kommunalen Klimaschutzmaßnahmen vorangehen und damit Impulse für die gesamte Region schaffen. Es geht dabei auch darum, das Verhalten zu ändern – vom Zurückdrehen der Heizung über den Umstieg auf alternative Energiequellen bis hin zu energetischen Sanierungen von Gebäuden. Anhand der Vielzahl an Themen und der betroffenen Lebensbereiche wird klar: Klimaschutz ist eine komplexe Aufgabe, die nur gemeinsam bewältigt werden kann. Entwicklungen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft beeinflussen sich wechselwirkend und sind als Gesamtpaket für den Klimawandel verantwortlich. Um langfristig den Ausstoß von Treibhausgasen zu vermindern sowie die Anpassung an die Folgen des Klimawandels zu sichern, müssen alle Akteure zusammenarbeiten. Das Interkommunale Klimaschutzmanagement der Region Rhein-Voreifel ist dafür ein unverzichtbarer Baustein – hier wird Klimaschutz regional gedacht und umgesetzt. Hintergrund: Seit 2007 engagieren sich die Verwaltungen sowie die Bürgerinnen und Bürger der Kommunen Alfter, Bornheim, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal und Wachtberg gemeinsam für den Klimaschutz und für die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen. 2010 intensivierten die Kommunen mit ihrem „Regionalen Bündnis für Klimaschutz“ ihre energiepolitische Zusammenarbeit. Mit der Erstellung eines gemeinsamen Klimaschutzkonzepts und der Stelle eines/r Interkommunalen Klimaschutzmanagers/in wurden bereits wichtige Meilensteine im interkommunalen Klimaschutz erreicht. Weitere Meilensteine waren: Energieberatung: Ab 2017 Aufbau einer regelmäßigen, monatlich stattfindenden interkommunalen Energieberatung in den Rathäusern der Kommunen, die von allen Bürgerinnen und Bürgern der sechs Städte und Gemeinden – seit Januar 2019 sogar kostenlos – in Anspruch genommen werden kann. „RVK e-Bike“: Erfolgreich etabliertes interkommunales E-Bike-Verleihsystem mit überregionaler Strahlkraft. Bei dem 2019 gestarteten Mobilitätsangebot „RVK e-Bike“, das als ein Gewinner im Wettbewerb „Klimaschutz durch Radverkehr“ gefördert wurde, handelt es sich gleichzeitig um eines der ersten Verleihsysteme im regionalen Verbund in Deutschland und darüber hinaus auch um eines der ersten Verleihsysteme, das nur mit E-Bikes betrieben wird. Diese stehen den Bürgerinnen und Bürger rund um die Uhr zur Ausleihe zur Verfügung. Kooperationspartner in diesem Gemeinschaftsprojekt sind die sechs Städte und Gemeinden der Klimaregion Rhein-Voreifel, die Regionalverkehr Köln GmbH sowie die Gemeinde Weilerswist im Kreis Euskirchen. Mittlerweile wurden nach diesem Vorbild mit dem „Das Bergische E-Bike“ im Rheinisch-Bergischen Kreis bei Köln (2020) sowie dem „Eifel e-Bike“ im Kreis Euskirchen (2021) analoge Verleihsysteme im Rheinland realisiert. Einführung eines JobTickets Als ein Erfolg, der sicherlich nur im interkommunalen Verbund erreicht werden konnte, kann die Einführung des JobTickets bisher in Bornheim, Meckenheim, Swisttal und Wachtberg hervorgehoben werden. Vorausgegangen waren intensive Verhandlungen mit dem Verkehrsverbund Rhein-Sieg. Ergebnis war, dass den Kommunen der Klimaregion Sonderkonditionen zur Einführung des JobTickets für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltungen angeboten wurden. Fördermittelakquise zur Umsetzung zahlreicher investiver Klimaschutzprojekte an der kommunalen Infrastruktur Bedeutsam für die Stadt- und Gemeindeverwaltungen insbesondere angesichts ihrer Haushaltslage. Diverse Maßnahmen von der Sanierung von Flutlichtanlagen über die Nachrüstung von raumlufttechnischen Anlagen bis zum Einbau außenliegender Verschattungsvorrichtungen. Hervorzuheben ist hier insbesondere die Einwerbung von ca. 160.000 Euro für die energetische Sanierung der Turnhalle in Wachtberg-Pech, die vom Bundesumweltministerium als ausgewählte Maßnahme im Rahmen des Klimaschutzmanagements gefördert wurde und mittlerweile an zahlreicher Stelle Erwähnung gefunden hat. Interkommunale Klimaschutzwebseite www.klima.rv.de Verstärkte Information der Bevölkerung über und Einbindung in die Aktivitäten im Klimaschutz über die interkommunale Homepage der Klimaregion Rhein-Voreifel www.klima-rv.de. Z. B. im Rahmen der Bewerbung der interkommunalen Energieberatung sowie bei der Erarbeitung des interkommunalen Klimafolgenanpassungskonzepts Unterstützung der Arbeit der ehrenamtlichen Projektgruppe „Energie und Klima“ bis Ende 2020 Im Rahmen der Bürgerbeteiligung und Bürgerinformation durch Teilnahme an Messen und Gewerbeschauen, die Mitwirkung bei der jährlichen Vergabe des Preises „Klimapate des Jahres“ oder durch die Mitorganisation des jährlich ausgerichteten „Klimatages für die Region Rhein-Voreifel“.

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News Bornheimer-Beteiligungs-Werkstatt Infoveranstaltungen Termine & Aktionen Alle Stadtgeschehen 08. Juni 2022 Gemeinsam Bornheim gestalten: Bürgermeister Christoph Becker lädt alle Bornheimer Bürgerinnen und Bürger am Samstag,11. Juni 2022, von 10 bis 15 Uhr herzlich zur Bornheimer-Beteiligungs-Werkstatt im Alexander-von-Humboldt Gymnasium ein. „Unsere Stadt und unsere Ortschaften entwickeln und verändern sich. Es gibt viele wichtige Themen wie den Klimawandel, den Schutz vor Hochwasser und die Nutzung der noch vorhandenen Freiflächen, für die wir Lösungen finden müssen. Dem Rat, der Verwaltung der Stadt Bornheim und auch mir persönlich ist es wichtig, alle Menschen in unserer Stadt dabei frühzeitig zu beteiligen“, sagt Bürgermeister Christoph Becker. „Wir wollen Projekte und Vorhaben im Sinne der Menschen umsetzen und Sie aktiv in die Entwicklung unserer Stadt einbinden. Wir wollen Teilhabe ermöglichen und die Gemeinschaft stärken. Daher freue ich mich auf alle, die mitmachen!“ per Klick vergrößern Worum geht es? In diesem ersten Schritt geht es darum, sich einen Überblick über die bereits vorhandenen Möglichkeiten zur Bürgerbeteiligung zu verschaffen und gemeinsam zu überlegen, welche Beteiligungsformate in Bornheim darüber hinaus gewünscht sind. Alle Bornheimer Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, Ihre Ideen dazu einzubringen. Entwickelt werden sollen gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Ratsfraktionen und der Stadtverwaltung die für Bornheim passenden Lösungen. Die erarbeiteten Vorschläge werden in einem weiteren Schritt im Haupt- und Finanzausschuss diskutiert und können die Grundlage für die zukünftige Bürgerbeteiligung in Bornheim sein. Wer kann teilnehmen? Alle Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Bornheim jung und alt sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Wichtig ist vor allem die Lust, aktiv an der Gestaltung der Zukunft Bornheims mitzuwirken. Denn je besser alle in Bornheim lebenden Bevölkerungsgruppen vertreten sind, desto erfolgreicher wird die Werkstatt sein. Muss ich mich anmelden? Für die Organisation der Veranstaltung ist es hilfreich, wenn Interessierte sich per E-Mail an ratsbuero@stadt-bornheim.de bis spätestens Dienstag, 7. Juni 2022, anmelden. Es ist aber auch möglich, einfach vorbeizukommen und mitzumachen. Hinsichtlich der Schutzmaßnahmen vor Corona werden die Vorgaben für die Veranstaltung Anfang Juni auf der Internetseite der Stadt Bornheim unter www.bornheim.de/buergerbeteiligung aktualisiert. Dort gibt es auch weiterführende Informationen.

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News Informationen zur Grundsteuerreform Termine & Aktionen Kinder & Eltern Migranten Neubürger Senioren Stadtgeschehen 24. Mai 2022 Ab Mai erhalten alle Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohngrundstücken und Betrieben der Land- und Forstwirtschaft ein individuelles Schreiben mit allen Informationen und Daten, die der Finanzverwaltung NRW verfügbar sind. Vom 1. Juli bis zum 31. Oktober 2022 muss die Feststellungserklärung grundsätzlich digital bei dem zuständigen Finanzamt eingereicht werden. HIER finden Sie alle von der Finanzverwaltung NRW zur Verfügung gestellten Informationen zur Grundsteuerreform. Auf der Seite der Finanzverwaltung NRW finden Sie folgende Links: Einfach erklärt: Das Grundsteuerportal | Finanzverwaltung NRW Informationen für Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohngrundstücken | Finanzverwaltung NRW Gemeinsam mit den Finanzverwaltungen der Länder und des Bundes sowie dem Deutschen Städtetag hat auch der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) ein Erklär-Video über die Grundsteuerreform veröffentlicht. Darin wird auf die Bedeutung der Grundsteuer für die Städte und Gemeinden und auf die Gründe hingewiesen, weshalb die Reform notwendig war. Das Video finden Sie HIER und auf der Homepage des DStGB . Für die Abfrage von Daten wie Bodenrichtwert, Ertragsmesszahl, amtlicher Größe, Gemarkung, Flur und Flurstück (sogenannte Flurstückbezeichnung) rufen Sie bitte diesen LINK auf. Den aktuellen Bodenrichtwert können Sie HIER abfragen, eine Anleitung für die Seite finden HIER .

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News Kita "Märchenwald" ist nun auch offiziell eröffnet Schulen & Kitas Bornheim 20. Mai 2022 Die Kita "Märchenwald" im Bornheimer Hexenweg ist nun auch offiziell eingeweiht und eröffnet. Als Träger hatte die Lebenshilfe e.V. unter anderem Bürgermeister Christoph Becker und Jugendamtsleiter Maruan Azrak zu einer kleinen Feierstunde in die neue Einrichtung eingeladen. Freuten sich über die gelungene Einrichtung: (v.l.) Roswitha Leyendecker-Trier, Wilhelm Eppstein, Andreas Heß, Christoph Becker, Schatzmeisterin Doris Berchtold-Sprich, Maruan Azrak und Andreas Friedrich Die Kita "Märchenwald" im Bornheimer Hexenweg ist nun auch offiziell eingeweiht und eröffnet. Als Träger hatte die Lebenshilfe e.V. unter anderem Bürgermeister Christoph Becker und Jugendamtsleiter Maruan Azrak zu einer kleinen Feierstunde in die neue Einrichtung eingeladen. „Von allen Terminen, die ich als Bürgermeister habe, machen mir solche wie heute die allergrößte Freude“, betonte der Bürgermeister. Er wird künftig noch mehr solcher Termine wahrnehmen können. Denn die Stadt Bornheim investiert sukzessive in die Schaffung zusätzlicher Kita-Plätze. Die Neubauten der Kindertageseinrichtungen in Kardorf (4-gruppig, 72 Plätze), in der Händelstraße in Merten (4-gruppig, ca. 61 Plätze), im Bereich des Bebauungsplanes He 31 Hersel (durch die Lebenshilfe e.V., ca. 61 neue Plätze) sollen spätestens zum Kindergartenjahr 2023/24 bezugsfertig sein. Hinzu kommen Neu- oder Ergänzungsbauten von Kindertageseinrichtungen, die schnellstmöglich umgesetzt werden können (z.B. Me 16, Ausbau der Kita „Flora“, Rösberg). Auch das ergibt insgesamt noch einmal 168 zusätzliche Plätze). Stand heute bietet die Stadt 2046 Kita-Plätze in 35 Einrichtungen an. Das sind rund 50 mehr als zum Ende des vergangenen Jahres. Von der Lebenshilfe Bonn waren der Vorstandsvorsitzende Wilhelm Eppstein, Geschäftsführer Andreas Heß und Geschäftsbereichsleiter Andreas Friedrich und die Verbundleiterin Kitas, Roswitha Leyendecker-Trier, nach Bornheim gekommen. Letztere blickte auf die Arbeit der letzten Jahrzehnte zurück: So eröffnete die Bonner Lebenshilfe 1961 die erste heilpädagogische Kita in Bonn. Bis heute ist sie Träger von insgesamt fünf Kindertagesstätten in Bonn und dem linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis (eine heilpädagogische Kita, vier inklusive Kitas). In diesen Einrichtungen werden insgesamt über 280 Kinder betreut, davon 60 Kinder mit Behinderung oder besonderem Förderbedarf. Seit 2018 arbeitet die Lebenshilfe e.V. auch mit der Stadt Bornheim im Bereich Kindertagesbetreuung zusammen. Nachdem die Kita "Märchenwald" als Interimslösung in Hemmerich mit 30 Kindern in zwei Gruppen untergebracht war, konnte das neue zweigeschossige Gebäude im Hexenweg im Oktober 2021 bezogen werden. Derzeit betreut die Kita 54 Kinder in vier Gruppen. Ziel sind sechs Gruppen mit dann insgesamt 105 Kindern. Die Kita bietet Plätze mit 35 und 45 Stunden Betreuungszeit. Alle Plätze sind mit Übermittagsverpflegung. "Kinder sind das Allerwichtigste für die Zukunft. In Kinder zu investieren, ist deswegen immer ganz besonders wichtig und richtig", erklärte Becker. „Der Bau eines Kindergartens sei aber auch immer das Werk von vielen Menschen. Deshalb nutzte der Bürgermeister die Gelegenheit, sich ausdrücklich bei der Lebenshilfe Bonn und dem zuständigen Team im Rathaus zu bedanken. Auf dem rund 1600 Quadratmeter großen, tatsächlich märchenhaft schönen Außengelände finden die Kinder einen Wasserspielbereich zum Matschen sowie Nestschaukeln, Rutschbahnen und Klettergerüste. Lichtdurchflutet und modern ist der zweigeschossige, etwa 1350 Quadratmeter große Innenbereich der Kita. Auf beiden Etagen gibt es großzügige Spielflure. Das Mobiliar ist aus massivem Holz gefertigt. Die Baukosten belaufen sich auf insgesamt knapp 4,7 Millionen Euro.

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