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News Seniorenkonferenzen wählen neuen Seniorenbeirat Wahlen & Mitwirkung Senioren Stadtgeschehen 08. Juli 2022 Mit dem Seniorenbeirat hat die Stadt Bornheim vor zwölf Jahren eine Interessenvertretung für Bornheimer Seniorinnen und Senioren gegründet. Ziel war es, die politische Arbeit in den Ratsausschüssen zu bereichern sowie Angebote und Hilfen für die ältere Generation zu planen und umzusetzen. Nach der Wahl 2014 steht jetzt zum dritten Mal die Wahl des Bornheimer Seniorenbeirates an. Aus jeder der 14 Bornheimer Ortschaften soll wieder eine Vertreterin oder ein Vertreter gewählt werden. Wahlberechtigt sind laut Satzung alle Bornheimer Bürgerinnen und Bürger über 60 Jahre, die die Berechtigung zur Kommunalwahl haben. Auch die Heime wählen aus den Vorsitzenden der Heimbeiräte ein Mitglied. „Die Arbeit der letzten zwölf Jahre hat sich gelohnt, aber wir haben noch viel vor“, betont die Beiratsvorsitzende Gabriele Knütter. So möchte sich das Gremium weiterhin dafür einsetzen, dass die Bornheimer Infrastruktur auch künftig sozial, familienfreundlich und altersgerecht weiterentwickelt wird. Deshalb ist es wichtig, dass möglichst viele Seniorinnen und Senioren bei den Seniorenkonferenzen ihrer Ortschaft ihre Stimme abgeben. Zwischen dem 16. August und dem 23. September 2022 findet in jedem Ort jeweils eine Seniorenkonferenz statt. Eine Briefwahl ist nicht möglich, da die Kandidatinnen und Kandidaten erst am Tag der Seniorenkonferenzen feststehen und dort auch gewählt werden. Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Konferenzen müssen das Einladungsschreiben und den Personalausweis mitbringen. Der Seniorenbeirat weist darauf hin, dass es laut der aktuellen Coronaschutzverordnung keine Zugangsbeschränkungen mehr gibt. Dennoch wird darum gebeten, die bekannten und bewährten AHA-Verhaltensregeln (Abstand halten, Hygieneregeln beachten und Schutzmaske tragen) weiterhin einzuhalten. Termine der Seniorenkonferenzen in Bornheim: Walberberg: 16.08.22, 18 Uhr, Thomas-von-Quentel-Schule, Walburgisstraße 11-13. Bornheim: 17.08.22, 17.30 Uhr, Kaiserhalle, Königstraße 58. Kardorf: 21.08.22, 11 Uhr, Bürgerhaus Kardorf, Travenstraße 19. Roisdorf: 25.08.22, 18 Uhr, Pfarrheim Roisdorf, Heiligerstraße. Dersdorf: 5.09.22, 17 Uhr, Pfarrhaus Dersdorf, Albertus-Magnus-Straße 18. Sechtem: 6.09.22, 18 Uhr, Pfarrheim Sechtem, Wiener Straße 2a. Merten: 7.09.22, 18 Uhr, Heinrich-Böll-Gesamtschule, Beethovenstraße 57. Hemmerich: 8.09.22, 17 Uhr, Aegidius-Haus, Maaßenstraße 6. Widdig: 10.09.22, 11 Uhr, Mehrzweckhalle, Römerstraße 5a. Brenig: 13.09.22, 19.30 Uhr, Restaurant Redestein, Ploon 7. Hersel: 15.09.22, 19 Uhr, Rheinhalle Hersel, Rheinstraße 201. Rösberg: 22.09.22, 18 Uhr, Haus Am Turm, Fürchespfad. Waldorf: 23.09.22, 16.30 Uhr, Pfarrheim, Mittelstraße 11. Uedorf: 23.09.22, 18 Uhr, Verbundschule, Heisterbacher Straße 175. Bilanz der zweiten Amtsperiode des Seniorenbeirates: 14 Bornheimer Ortschaften standen unter der Überschrift „seniorenfreundliches Bornheim“ auf dem Prüfstand, bei einer Hobby-Messe konnten interessante „Steckenpferde“ kennengelernt und neue Kontakte geknüpft werden, die Taschengeldbörse verband die Generationen, entlastet über 60-jährige und half Jugendlichen ihr Taschengeld aufzubessern und sich sozial zu engagieren, Sprachpaten, die Schülerinnen und Schüler beim Erwerb von Sprachkompetenz unterstützen, wurden ausgebildet und an Bornheimer Schulen vermittelt, die Älteren erhielten bei Seniorennachmittagen Unterstützung in den modernen Computertechniken, Notfallkarten und Warnkarten wurden initiiert, Bewerbungstraining in Schulen, Podiumsdiskussionen und Vorträge wurden geplant und durchgeführt, Seniorinnen und Senioren fungierten in Schulen als Zeitzeugen und berichteten von früher, regelmäßige Boule-Treffen fanden auf dem Waldorfer und Rösberger Boule-Platz statt.

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News Schwimmen im Rhein ist lebensgefährlich Saisonales Hersel Uedorf Widdig 08. Juli 2022 Sommerliche Temperaturen und schönes Wetter locken jedes Jahr wieder viele Menschen an und in die Gewässer unserer Region und damit auch an den Rhein. Viele möchten sich abkühlen und lassen sich von der ruhigen Wasseroberfläche im Rhein täuschen, ohne die darin lauernden Gefahren zu erkennen. Von der Stadtgrenze bis zur Bootsrampe warnen seit 2005 Schilder vor den Gefahren des Badens im Rhein Das Baden im Rhein ist zwar nicht generell verboten. Verboten ist allerdings das Baden im Bereich von 100 Metern vor und hinter Hafen- oder sonstigen Ein-und Ausfahrten oder Bauwerken wie Brücken und Wehren. Grundsätzlich weisen die Stadt Bornheim und die Feuerwehr hin, dass das Baden oder Schwimmen im Fluss mit lebensgefährlichen Risiken verbunden ist. Sie appellieren vor allem an Eltern: Schwimmen Sie nicht im Rhein und lassen Sie Kinder nicht im Rhein baden oder unbeaufsichtigt am Ufer spielen! Denn der Übergang vom seichten Uferbereich bis zur Fahrrinne ist nicht fließend. Vielmehr fällt der Grund in Ufernähe steil ab. Zusätzlich können der von Schiffen erzeugte Sog- und Wellenschlag ebenso wie natürliche Strömungen im Uferbereich lebensgefährlich sein. Denn selbst geübte Schwimmer sind meist nicht in der Lage, der starken Sogwirkung und den meist an den Spitzen der Kribben entstehenden Strudel lange standzuhalten. Die Sogwellen, die die Schiffe erzeugen, können im Uferbereich badende Kinder und Erwachsene in die Strömung ziehen. Im Notfall sollte man nicht versuchen, gegen die Strömung anzuschwimmen, sondern sich von ihr ans Ufer treiben lassen. Um gar nicht erst in derartige Situationen zu kommen, raten Stadt und Feuerwehr, dem Wasser des Rheins fernzubleiben und vor allem Kinder nicht im Rhein baden oder spielen zu lassen. Besser ist es, die Sonne und die Schönheit der Landschaft vom sicheren Ufer aus zu genießen. Das gilt auch für das „Herseler Werth“. Denn die Insel steht unter Naturschutz und darf ohnehin nicht betreten werden. Auch wenn eine Rast dort für Bootsfahrer und Stand-Up-Paddler verlockend wäre, bittet die Stadt, sich von der Insel fernzuhalten, um Pflanzen und Tiere nicht zu beeinträchtigen.

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News Sandsackbefüllaktion im Stadtbetrieb Rat & Hilfe Stadtbetrieb Waldorf 01. Juli 2022 Auch wenn immer wieder andere Themen in den Vordergrund rücken, bleibt der Hochwasserschutz eines der wichtigsten Themen in Bornheim. Die Stadt und der Stadtbetrieb Bornheim arbeiten kontinuierlich an der Verbesserung des Hochwasserschutzes im Stadtgebiet. Der Stadtbetrieb gibt im Juli an vier Nachmittagen Sandsäcke aus Neben baulichen Maßnahmen an Kanälen, Regenrückhaltebecken etc. steht vor allem auch die Vorsorge im Vordergrund. Damit ist insbesondere der Ausschuss für Umwelt, Klima, Landwirtschaft, Wald und Natur befasst. Darüber hinaus haben die Stadtverwaltung und der Stadtbetrieb Bornheim eine gemeinsame Arbeitsgruppe Hochwasser-/Starkregenvorsorge“ gebildet, die sich systematisch mit kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmen des Hochwasserschutzes und der –vorsorge beschäftigt. Im Zuge des Objektschutzes sind aber auch Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer aufgerufen, Vorsorgemaßnahmen zu treffen, um unwetterbedingte Schäden deutlich zu verringern oder sogar gänzlich zu vermeiden. Dabei unterstützen Stadt und Stadtbetrieb Hausbesitzerinnen und -besitzer auf verschiedene Art und Weisen. Die Starkregenberaterin des Stadtbetriebs ist telefonisch donnerstags von 8.30 bis 12 Uhr unter 02227 9320-78 oder per E-Mail an starkregenberatung(at)sbbonline.de erreichbar. Hinweise, wie man sich vor Überschwemmungsschäden schützen kann, enthält ein Flyer ("Starkregenvorsorge - Informationen für Grundstückseigentümer"), der von der städtischen Homepage unter bornheim.de heruntergeladen werden kann. Außerdem machen Stadtverwaltung und Stadtbetrieb auf eine ganz besondere Aktion aufmerksam: Bornheimerinnen und Bornheimer haben die Möglichkeit, Dienstag und Mittwoch, 12. und 13. sowie 19. und 20. Juli 2022, im Sinne der Vorsorge beim Stadtbetrieb, Donnerbachweg 15 in Bornheim-Waldorf, jeweils von 13 bis 18 Uhr Sandsäcke zu befüllen und mitzunehmen. Die Säcke können zu Hause gelagert werden, um sie im Ernstfall einsetzen zu können.

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News Auf den Spuren Heinrich Bölls von Bonn nach Merten Termine & Aktionen Alle Merten 30. Juni 2022 1972 wurde dem Schriftsteller Heinrich Böll der Literatur-Nobelpreis verliehen. 50 Jahre später - am Samstag, 16. Juli 2022 - laden die Stadt Bornheim, der ADFC und das Katholische Bildungswerk Rhein-Sieg-Kreis zu einer geführten Radwanderung auf den Spuren des Bornheimer Ehrenbürgers von Bonn nach Bornheim-Merten ein. Treffpunkt ist um 13 Uhr am Hauptgebäude der Universität (Hofgartenseite, Regina-Pacis-Weg 3). Von dort geht es mit dem Fahrrad zunächst am Rhein entlang und dann durch die reizvolle Landschaft des Vorgebirges. Gegen 15 Uhr werden die Radfahrer den Heinrich-Böll-Platz erreichen. Von hier geht es zu Fuß weiter entlang des Heinrich-Böll-Weges, der 2017 eröffnet wurde. Wer möchte, kann sich der Wanderung also auch vor Ort ohne Rad anschließen. Entlang des Weges lassen Stadtarchivar Jens Löffler und Kunsthistorikerin Christel Diesler die Mertener Jahre und Lieblingsplätze des Nobelpreisträgers Revue passieren und beleuchten das Verhältnis des seinerzeit umstrittenen Literaten zu den Menschen vor Ort. Die Veranstaltung endet gegen 17 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos. Von 1982 bis 1985 lebte Heinrich Böll bei seinem Sohn René Böll in Bornheim-Merten. Dort verbrachte der gesundheitlich angeschlagene Autor und gebürtige Kölner seine letzten Jahre und mischte sich in die politischen und gesellschaftlichen Debatten der 1980er-Jahre ein. Nach seinem Tod am 16. Juli 1985 fand er auf dem alten Mertener Friedhof seine letzte Ruhe. Das gemeinsame Grab von Böll und seiner Frau Annemarie, die 2004 verstarb, hat Sohn René Böll gestaltet.

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News Historisches Wegekreuz in Uedorf entwendet Uedorf 29. Juni 2022 „Wer macht so was“, fragen sich die Menschen in Uedorf. Was sie so fassungslos macht, ist eine Tat, die niemand so recht nachvollziehen kann. Denn in den letzten Maitagen bereits haben unbekannte Täter, das sogenannte „Unglückskreuz“, das am Wirtschaftsweg unterhalb der A555 in Richtung Wasserwerk gestanden hat, nicht nur gewaltsam vom Sockel getrennt, sondern anschließend auch entwendet. Das Kreuz hat historische Bedeutung. Denn seit 1935 erinnerte es an den ersten tödlichen Verkehrsunfall auf einer deutschen Autobahn. Der Unfall ereignete sich am 11. Juni 1934 auf der Autobahn zwischen Köln und Bonn. Die heutige A555 war die erste ihrer Art in Deutschland. Da die Unfallstelle räumlich zur Gemarkung des Eierhofes der Familie Schmitz gehörte, ließ Toni Schmitz damals dort das über zwei Meter hohe steinerne Kreuz errichten. Das Unglückskreuz erinnerte an den ersten tödlichen Unfall auf einer deutschen Autobahn, der sich am 11. Juni 1934 auf der heutigen A555 ereignete Kurios: Im November 2013 wurde das Kreuz selbst Opfer eines Unfalls. Ein Pkw-Fahrer aus Köln durchbrach mit seinem Fahrzeug die Leitplanke und stürzte über zehn Meter in die Tiefe. Das Auto ging sofort in Flammen auf. Der Fahrer überlebte wohl, weil er bei dem Unfall aus seinem Auto geschleudert wurde. Das Wegekreuz aber wurde zerstört. Später wurde das in drei Teile zerfallene Kreuz von einem Steinmetz restauriert, sodass es im Sommer 2014 wieder an seinem angestammten Platz aufgestellt werden konnte. Das Kreuz wurde bei einem Unfall 2013 zerstört und nach der Restaurierung ein Jahr später wieder aufgestellt „Aus meiner Sicht ist das eine Schändung. Das Kreuz hat für die Uedorfer und den ganzen Ort eine große Bedeutung und wir hoffen, dass es doch noch gefunden wird und wieder aufgestellt werden kann“, sagt der Ortsvorsteher von Uedorf, Bernd Marx, der bei der Polizei Anzeige gegen Unbekannt erstattet hat. Dass das Kreuz Opfer von Vandalismus geworden sei, sei schlimm genug. Dass es aber auch gleich mitgenommen worden sei, sei nicht nachvollziehbar. Da das Kreuz aus Marmor bestand, ist denkbar, dass es die Täter auf das Material abgesehen haben könnten. Das historische Wegekreuz wurde in den letzten Maitagen entwendet. Jetzt ragt nur noch die Halterung aus dem Sockel Bisher hat die Polizei keinerlei Anhaltspunkte. Aber vielleicht gibt es Zeugen, die verdächtige Beobachtungen am Tatort gemacht haben, oder gar meinen, das Kreuz beziehungsweise Teile davon gesichtet zu haben. Hinweise nimmt Polizei in Bornheim unter der Rufnummer 0228/15-5811 entgegen.

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News SommerLeseClub in der Stadtbücherei Stadtbücherei Alle Bornheim Stadtgeschehen 28. Juni 2022 Es ist wieder soweit: Der bundesweite stattfindende SommerLeseClub kommt auch wieder nach Bornheim. Ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene, ob alleine oder im Team – alle, die Lust haben, ein Leseabenteuer zu erleben, sind herzlich eingeladen, mitzumachen. Zur Teilnahme am SommerLeseClub ist lediglich ein gültiger Büchereiausweis nötig, der für Kinder und Jugendliche kostenlos ist. Die Anmeldeunterlagen können ab sofort in der Stadtbücherei Bornheim, Servatiusweg 19-23, während der Öffnungszeiten abgeholt werden. Und so funktioniert‘s: Wer mitmachen möchte, besorgt sich bei der Stadtbücherei Bornheim das Logbuch. Für jedes gelesene Buch, jedes gehörte Hörbuch und jeden Besuch der Club-Veranstaltungen gibt es einen Stempel ins Logbuch. Die Stempeljagd beginnt am Montag, 27. Juni, und endet am Samstag, 13. August 2022. Bis dahin müssen die ausgefüllten Logbücher in der Stadtbücherei Bornheim abgegeben werden. Für jedes abgegebene Logbuch gibt es eine Urkunde. Bei der großen Abschlussveranstaltung am Samstag, 27. August, werden die eifrigsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Lese-Oskars und Medaillen ausgezeichnet - und zusätzlich feiert die Stadtbücherei ihr 50-jähriges Bestehen. Für ausreichend Lesestoff hat die Stadtbücherei auch gesorgt. Neben aktuellen Kinder- und Jugendbüchern sind jetzt auch Mangas neu im Bestand: von „Naruto“ über „Sailor Moon“ bis hin zu „My Roommate is a Cat“ ist für jeden etwas dabei. Der Sommerleseclub ist ein Projekt des Kultursekretariats NRW Gütersloh und wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Der Club findet während der Sommerferien in fast 150 Städten in ganz NRW statt mit dem Ziel, das Lesen auch außerhalb der Schule zu fördern. Weitere Information zum Projekt gibt es unter www.sommerleseclub.de .

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