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Leben & Familie Nachhaltigkeit & Klimawandel Klimaschutz Energie Solarstrom erzeugen Private Solarstromanlagen Photovoltaik-Anlagen - Öffentlicher Bereich Die Nutzung von Solarstrom spielt eine wichtige Rolle beim Ausbau der erneuerbaren Energien und trägt damit zur Energiewende bei. Im Jahr 2023 wurde in Bornheim ein Zuwachs von über 60 % bei Photovoltaikanlagen verzeichnet. Mittlerweile sind über 2.000 Anlagen in verschiedenen Größenklassen installiert. Die Installation von Anlagen und die private oder gewerbliche Nutzung von Solarstrom ermöglichen eine gewisse Unabhängigkeit vom Strommarkt und Kosteneinsparungen je nach Auslastung und Einsatz. In Bornheim gibt es noch ein großes Potenzial an Dachflächen. Das Solarkataster NRW und die Berechnungsmodule wurden mit nützlichen Hintergrundinformationen und Planungshinweisen wie zum Einsatz von Batterien zu einer Informationsplattform rund um das Thema Solar ausgebaut. Solarkataster NRW Die Stadt Bornheim hatte die Herausforderung angenommen und am bundesweiten „Wattbewerb“-Challenge teilgenommen, gemeinsam mit über 420 anderen Städten. In diesem Wettbewerb wurden die Daten der Städte in einem offiziellen Ranking miteinander verglichen. Die Grundlage für diese Vergleiche bildeten die Informationen aus dem Marktstammdatenregister , in das sich alle Besitzer von Photovoltaik-Anlagen eintragen müssen. Besonders am Wattbewerb ist, dass nicht nur private Solaranlagen berücksichtigt wurden. Auch neue Anlagen auf Gewerbegebäuden, Schulen, Kirchen, an Balkonen oder über Parkplätzen flossen in das Gesamtergebnis ein. Die Auswertung des Wattbewerbs ist bereits erfolgt, aber die Statistiken sowie das Ranking sind weiterhin verfügbar. Sie bieten eine gute Übersicht über die Entwicklung der Photovoltaik-Flächen in Bornheim. Die Anlagenzahl hat sich demnach zwischen Januar 2018 und Januar 2024 von 701 auf deutlich 2.300 erhöht und damit auch die Leistung von 10.9000 kWp auf 27.300 kWp (Summe Bruttoleistungen). Ranking Wattbewerb Private Solarstromanlagen Die Verbraucherzentrale NRW bietet zentrale Informationen und zahlreiche Veranstaltungen rund um das Thema Solarenergie an. Zur Unterstützung der Solarenergienutzung wurde über die Energieagentur Rhein-Sieg die „Solarkampagne Rhein-Sieg“ initiiert. Dieses Portal informiert über aktuelle Entwicklungen und Veranstaltungen rund um das Thema Solar. Verbraucherzentrale NRW Solarkampagne Rhein-Sieg Ansprechpartner vor Ort sind: für Fragen zur baulichen Zulässigkeit: das Bauamt - unten auf der Seite finden Sie die Ansprechpartnerin/den Ansprechpartner für Ihre Ortschaft. für eine gewünschte oder erforderliche Anmeldung als Gewerbe: das Ordnungsamt . Von dieser Seite können Sie auch das Anmeldeformular herunterladen oder das Gewerbe online anmelden. für die Einspeisung des erzeugten Stroms ins Netz: die RheinEnergie AG Photovoltaik-Anlagen - Öffentlicher Bereich Auf einigen städtischen Gebäuden, wie auf einer Halle des Stadtbetriebs, dem Alexander-von-Humboldt-Gymnasium, der Europaschule oder dem Rathaus, sind bereits Photovoltaik-Anlagen installiert. Die LVR-Ernst-Jandl-Schule wurde 2014 vom Landschaftsverband Rheinland im Passivhausstandard errichtet. Auf den geneigten Teildachflächen ist eine Photovoltaikanlage installiert. Zur Beschattung sind an der Südfassade bewegliche Sonnenschutzläden aus Holz angebracht. Das Flachdach ist extensiv begrünt und auf dem Dach der Turnhalle ist eine Solaranlage zur Warmwasserbereitung installiert. LVR Ernst-Jandl-Schule im Passivhausstandard Solaranlage an der Europaschule

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Leben & Familie Nachhaltigkeit & Klimawandel Umweltschutz Immissions- und Lärmschutz Luftreinhaltung Die zahlreichen Schadstoffe in der Luft sind Ursache so bekannter Probleme wie Ozonloch, Waldschäden, Boden- und Gewässerversauerung, Atemwegserkrankungen und globale Klimaänderungen. Die Luft muss daher so weit wie möglich vor Verschmutzungen bewahrt werden. Dies ist Ziel der EU-Luftqualitätsrichtlinie, die von den Bundesländern umgesetzt wird. In NRW überwacht das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima (LANUK) die Luftqualität mit mehreren Messsystemen und Alarmdiensten und erstellt für besonders belastete Gebiete Luftreinhaltepläne. Zur Luftreinhaltung sind nicht nur Industrie und Gewerbe aufgerufen, denn gut die Hälfte der Luftbelastung rührt von Schadstoffen her, die durch Kraftfahrzeuge und häusliche Heizungen erzeugt werden. Daher kann jeder Einzelne etwas dazu beitragen, z.B. mit sämtlichen Tipps, die Sie auf den Seiten zur nachhaltigen Nutzung von Energie finden. Umweltzonen Zur Senkung der Feinstaub- und anderer Schadstoffbelastung hat die EU die "Feinstaub-Richtlinie" erlassen. Wenn bestimmte Grenzwerte der Luftbelastung überschritten werden, sind Luftreinhaltepläne mit Maßnahmen zur Schadstoffreduzierung aufzustellen. Aufgrund solcher Pläne haben u.a. die Städte Köln und Bonn Umweltzonen ausgewiesen, die nur noch mit "sauberen" Kraftfahrzeugen befahren werden dürfen, deren Schadstoffausstoß bestimmte Grenzwerte nicht überschreitet. Welche Bereiche von Köln und Bonn aktuell als Umweltzonen ausgewiesen sind, können Sie auf folgenden Seiten erfahren: Umweltzonen in Köln Umweltzonen in Bonn Über alle Umweltzonen in NRW wird auf den Internetseiten des Umweltministeriums NRW informiert. Die Fahrverbote gelten selbstverständlich auch für auswärtige Fahrzeuge. Alle Bornheimerinnen und Bornheimer, die - ob regelmäßig oder gelegentlich - mit dem Auto nach Bonn, Köln oder eine andere Stadt mit Umweltzone fahren, sollten sich daher die Umweltplakette besorgen. Sie ist bei den AU-Fachbetrieben des Kfz-Handwerkes, den TÜV- und DEKRA-Prüfstellen, den Kfz-Zulassungsstellen und auch im Bürgerbüro der Stadt Bornheim erhältlich. Gegen Vorlage des Fahrzeugscheines und eine Gebühr von 5 € wird im Rathaus die entsprechende Plakette ausgestellt.

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Leben & Familie Nachhaltigkeit & Klimawandel Umweltschutz Natur & Artenvielfalt Problemarten Eichenprozessionsspinner Asiatische Tigermücke Herkulesstaude Rosskastanien-Miniermotte Aufrechte Ambrosie Klimatische Veränderungen und das Einführen von invasiven Arten durch z.B. internationalen Handel haben zu einem Ungleichgewicht in Ökosystemen geführt. So nehmen immer mehr eingeschleppte Arten die Überhand und verdrängen heimische Tiere und Pflanzen. Eichenprozessionsspinner Seit einigen Jahren breitet sich der Eichenprozessionsspinner in Deutschland aus ( BMLEH ) - auch in Bornheim trat er schon mehrfach auf. Der zu den Schmetterlingen gehöhrende Nachtfalter lebt von Verpuppung zu späten Larvenstadien fast ausschließlich auf Eichen. Dort bewegen sie sich oft in langen Reihen hintereinander, was ihnen den Namen "Prozessionsspinner" einbrachte. Tagsüber und zur Häutung halten sie sich in selbst gesponnenen Raupennestern am Stamm oder in Astgabeln auf. Ab dem dritten Larvenstadium bilden sich Brennhaare, die starke allergische Reaktionen auslösen können. Da die feinen Brennhaar leicht brechen und vom Winde verweht werden, kann nicht nur der unmittelbare Kontakt, sondern auch der Aufenthalt in der Nähe befallener Bäume gefährlich sein. ABER: Nicht jede behaarte Raupe ist ein Eichenprozesionsspinner und auch ähnliche Raupen bilden Gespinste an Bäumen und Sträuchern. Bei uns sind Eichenprozessionsspinner bisher ausschließlich an Eichen beobachtet worden. Viele dem Ordnungs- oder Umweltamt gemeldete Fälle von Eichenprozessionsspinnern haben sich erfreulicherweise als Fehlalarm herausgestellt. Bei Verdacht auf Eichenprozessionsspinner sollte möglichst geprüft werden, ob sie an einer Eiche auftreten und ob es sich eventuell um eine andere Raupenart handelt. Online gibt es hilfreiche Beiträge zur richtigen Bestimmung. Bestätigt sich der Verdacht, dass es sich bei einem beobachteten Raupenvorkommen um den Eichenprozessionsspinner handelt, wird um eine Mitteilung per Telefon (Umwelttelefon 02222 945-310) oder E-Mail (umwelt@Stadt-Bornheim.de) gebeten – möglichst mit genauen Ortsangaben und, wenn möglich, mit Fotos. Mehr Informationen finden Sie in unseren Flyern: Leitfaden zur Eindämmung des Eichenprozessionsspinners und im FAQ . Asiatische Tigermücke Die Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) verbreitet sich stetig in Deutschland, auch im Rhein-Sieg-Kreis wurde sie bereits gesichtet. Vorsicht ist geboten, da sie tropische und subtropische Krankheiten übertragen könnte. Informationen mit Umgang und Vorkommen finden Sie auf der Seite des Rhein-Sieg-Kreis . Herkulesstaude Die Herkulesstaude ( Heracleum mantegazzianum ), auch Riesen-Bärenklau genannt, ist eine imposante Pflanze, die aus dem Kaukasus stammt und im 19. Jahrhundert als Zierpflanze in Deutschland eingeführt wurde. Sie kann unter günstgen Bedingungen einen Höhe von vier Metern erreichen, während der heimische Wiesen-Bärenklau ( Heracleum sphondylium ) lediglich zwei bis drei Meter erreicht. Die Herkulesstaude hat sich in den letzten Jahrzehnten stark ausge­breitet und dabei einheimische Pflanzen verdrängt. Außerdem produziert sie einen Saft, der auf der Haut in Verbindung mit Licht verbrennungsartige Schäden hervorruft, weswegen eine weitere Ausbreitung eingedämmt werden muss. Im rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreis gibt es bereits große Bestände, wobei das linksrheinische Vorkommen noch sehr gering und vereinzelt ist. Die Stadt Bornheim versuch eine weitere Ausbreitung wirkungsvoll zu verhindern. Informationen zur Bekämpfung der Pflanze und zu den dabei notwendigen Vorsichtsmaßnahmen bietet die Internetseite der Landwirtschaftskammer NRW sowie ein angehängtes Faltblatt des Rhein-Sieg-Kreises. Außerdem wird darum gebeten, Standorte der Herkulesstaude im Stadtgebiet von Bornheim dem Umweltamt zu melden - am besten mit Fotos zur genauen Identifikation (umwelt@Stadt-Bornheim.de oder 02222945310). Weitere Informationen finden Sie in den Flyern Die Herkulesstaude und Der Riesen-Bärenklau . Rosskastanien-Miniermotte Die Rosskastanien-Maniermotte ( Cameraria ohridella ) ist ein Schmetterling, der 1984 in Mazedonien entdeckt wurde und breitete sich ab der Jahrtausendwende im Rheinland aus. Die Raupen leben in den Blättern der weißblütigen Rosskastanien und fressen dort Gänge (Minen) hinein, die sich zu centgroßen Hohlräumen erweitern können. Davon wird das Laub fleckig und verwelkt vorzeitig. Bisher ist zwar noch kein Fall bekannt geworden, in dem ein Baum infolge des Be­falls abgestorben wäre, aber die Bäume werden bei starkem Befall natürlich ge­schwächt. Zur Bekämpfung ist es wichtig, heruntergefallenes Laub möglichst frühzeitig wegzuräumen, da die Puppen der letzten jährlichen Generation darin überwintern. Das Laub sollte nicht im eigenen Garten kompostiert werden, da diese oft nicht die nötigen Temperaturen erreichen, um die Puppen abzutöten. Stattdessen soltle das in der Biotonne oder Biosäcken entsorgt werden. In großen Kompostieranlagen können die befallenen Blätter pro­blem­los kom­pos­tiert werden. Aufrechte Ambrosie Die Aufrechte Ambrosie ( Ambrosia artemisiifolia ) stammt aus Nordamerika, wurde Anfang des 20. Jahrhunderts in Südosteuropa eingeschleppt und breitet sich seit den 50er Jahren invasiv aus. In Nordrhein-Westfalen tritt sie inzwischen ebenfalls unregelmäßig auf. In Bornheim wurde 2007 ein Ambrosia-Bestand bei Merten entdeckt und vernichtet. Sie ist zwar nicht giftig, kann aber beim Einatmen durch das starke allergene Potential ihres Blütenstaubes zu schwerer Atemot und zu Asthmaanfällen führen. Deswegen muss ihre Verbreitung eingedämmt werden. Die Ambrosie kann einfach mit dem Gemeinen Beifuß verwechselt werden, welche aber harmlos ist. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima (LANUK) NRW stellt weitere Informationen über die Ambrosie bereit, darunter eine gute Beschreibung der Erkennungs- und Unterscheidungsmerkmale. Funde der Aufrechten Ambrosie können dem Umweltamt gemeldet werden (Umwelttelefon 02222 945-310 oder E-Mail umwelt@Stadt-Bornheim.de), möglichst mit genauen Ortsangaben und, wenn möglich, mit Fotos.

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