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Leben & Familie Nachhaltigkeit & Klimawandel Häufige Fragen zur Nachhaltigkeit Bäume Darf ich einen Baum in meinem Garten ohne Genehmigung fällen? Darf ich einen Baum in meinem Garten ohne Genehmigung fällen? In Bornheim gibt es keine Baumschutzsatzung. Das heißt, Bäume auf dem eigenen Grundstück dürfen häufig ohne zusätzliche Genehmigung gefällt werden. Bestimmte Bäume können aber unter Schutz stehen, vor allem wenn sie in Schutzgebieten vorkommen. Allgemein sollten Bäume nur außerhalb der Vogelschutzzeit (Oktober- Februar) gefällt werden. Weiterlesen. .. Warum werden städtische Bäume gefällt? Warum werden städtische Bäume gefällt? Städtische Bäume werden gefällt, wenn die Verkehrssicherheit nicht mehr gegeben ist. Wenn Bäume stark geschädigt sind und ein Herstellen der Verkehrssicherheit nur für einen kurzen Zeitraum möglich ist, sind weitere Schnittmaßnahmen unwirtschaftlich. Dafür werden klima- und biodiversitätsfördernde Nachpflanzungen durchgeführt. Bäume werden auch gefällt, wenn es genehmigte und berechtigte Bauvorhaben gibt. In diesem Fall wird der Baumverlust durch Ersatzpflanzungen ausgeglichen. Warum werden manchmal keine heimischen Bäume gepflanzt? Warum werden manchmal keine heimischen Bäume gepflanzt? Bei Baumpflanzungen wird der Grundsatz verfolgt: so viele einheimische Arten wie möglich, so viele Klimabäume wie nötig. Bepflanzung in stark versiegelten Bereichen: In stark versiegelten Bereichen, beispielsweise im Straßenbegleitgrün, werden meist sogenannte Klimabäume eingesetzt. Der Einsatz von Klimabäumen erfolgt dabei gezielt nur dort, wo aufgrund der extremen Standortbedingungen keine andere Pflanzung sinnvoll ist. Hintergrund ist, dass diese Standorte weit von natürlichen Boden- und Wasserverhältnissen entfernt sind und häufig Hitzeinseln bilden. Gerade an Straßenstandorten mit stark versiegeltem Umfeld können Temperaturen von bis zu über 40 °C und mehr auftreten. Unter diesen Bedingungen haben viele klassische einheimische Baumarten kaum eine Chance, langfristig vital zu bleiben . Zudem ist zu berücksichtigen, dass viele früher häufig verwendete Baumarten – sowohl einheimische als auch nicht einheimische – zunehmend unter spezifischen Problemen leiden. Dazu zählen unter anderem Ahorn, Buche, Kastanie, Esche, Platane, Rotdorn, Ulme, Hainbuche und Kiefer, deren Einsatz heute teilweise eingeschränkt ist. Bei Klimabäumen handelt es sich um potentiell klimaresiliente Baumarten. Sie stammen häufig aus Regionen wie dem Kaukasus oder Nordamerika und sind besser an höhere Temperaturen sowie längere Trockenperioden angepasst. Gleichzeitig sind sie frosthart und damit für den Einsatz in unseren Breiten geeignet. Darüber hinaus zeigen aktuelle Untersuchungen, unter anderem der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim, dass einige Klimabaumarten wie Baumhasel, Magnolie, Blauglockenbaum, Eisenholzbaum, Elsbeere und Esskastanie auch ein attraktives Nahrungsangebot für Insekten bieten und somit zur Förderung der Biodiversität beitragen können. Ergänzend werden – wo es die Standortbedingungen zulassen – auch einheimische Baumarten mit höherer Klimatoleranz wie Traubeneiche, Elsbeere, Feldahorn oder Hainbuche eingesetzt. Bepflanzung in Randbereichen und weniger stark versiegelten Flächen: In Bereichen mit günstigeren Standortbedingungen, wie an Ortsrändern, in größeren Grünanlagen oder im Übergang zur freien Landschaft, an Standorten wo gewachsener Boden vorzufinden ist, werden bevorzugt einheimische Baumarten verwendet. Hintergrund ist, dass heimische Gehölze besser in die bestehenden Ökosysteme eingebunden sind, Lebensraum und Nahrung für zahlreiche Tierarten bieten und somit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt leisten. Warum es nicht sinnvoll ist nur heimische Klimabäume einzusetzen: Die Anzahl heimischer Baumarten, die nach aktuellem Kenntnisstand dauerhaft für stark versiegelte und hitzebelastete Straßenstandorte geeignet erscheinen, ist vergleichsweise begrenzt. Für eine klimaresiliente Stadtbegrünung ist jedoch eine möglichst hohe Artenvielfalt wichtig, um Risiken durch Krankheiten, Schädlinge oder klimatische Extremereignisse zu streuen und großflächige Ausfälle einzelner Arten zu vermeiden. Auch verschiedene heimische Baumarten mit vergleichsweise hoher Klimatoleranz – darunter beispielsweise Stiel- und Traubeneichen, Linden, Hainbuchen oder Feldulmen – zeigen bereits heute teilweise standortabhängige Probleme durch Trockenstress, Krankheiten oder Schädlingsbefall. Hinzu kommt, dass innerstädtische Straßenstandorte aufgrund von Hitze, Bodenverdichtung und eingeschränktem Wurzelraum deutlich extremere Bedingungen aufweisen als natürliche Standorte. Einige heimische klimaangepasste Baumarten wie Elsbeere oder Mehlbeere wurden im Stadtgebiet Bornheim bislang nur vereinzelt verwendet. Daher liegen bisher nur begrenzte lokale Erfahrungswerte hinsichtlich ihrer langfristigen Entwicklung unter den spezifischen Standortbedingungen im Stadtgebiet vor. Zudem gehören diese Arten zur Gattung Sorbus , bei der einzelne Vertreter in der Vergangenheit teilweise erhöhte Anfälligkeiten gezeigt haben. Wie nah an der Grundstücksgrenze darf ein Baum stehen? Wie nah an der Grundstücksgrenze darf ein Baum stehen? Da die Stadt Bornheim keine Baumschutzsatzung erlassen hat, ist das eine rein privatrechtliche Frage, die im Bürgerlichen Gesetzbuch und im Nachbarrechtsgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen geregelt ist Weiterlesen ... Was macht die Stadt Bornheim um Neu- und Nachpflanzungen städtischer Bäume zukunftsfest zu machen? Was macht die Stadt Bornheim um Neu- und Nachpflanzungen städtischer Bäume zukunftsfest zu machen? Bei Baumpflanzungen wird der Grundsatz verfolgt: so viele einheimische Arten wie möglich, so viele Klimabäume wie nötig. Bepflanzung in stark versiegelten Bereichen: In stark versiegelten Bereichen, beispielsweise im Straßenbegleitgrün, werden meist sogenannte Klimabäume eingesetzt. Der Einsatz von Klimabäumen erfolgt dabei gezielt nur dort, wo aufgrund der extremen Standortbedingungen keine andere Pflanzung sinnvoll ist. Hintergrund ist, dass diese Standorte weit von natürlichen Boden- und Wasserverhältnissen entfernt sind und häufig Hitzeinseln bilden. Gerade an Straßenstandorten mit stark versiegeltem Umfeld können Temperaturen von bis zu über 40 °C und mehr auftreten. Unter diesen Bedingungen haben viele klassische einheimische Baumarten kaum eine Chance, langfristig vital zu bleiben . Zudem ist zu berücksichtigen, dass viele früher häufig verwendete Baumarten – sowohl einheimische als auch nicht einheimische – zunehmend unter spezifischen Problemen leiden. Dazu zählen unter anderem Ahorn, Buche, Kastanie, Esche, Platane, Rotdorn, Ulme, Hainbuche und Kiefer, deren Einsatz heute teilweise eingeschränkt ist. Bei Klimabäumen handelt es sich um potentiell klimaresiliente Baumarten. Sie stammen häufig aus Regionen wie dem Kaukasus oder Nordamerika und sind besser an höhere Temperaturen sowie längere Trockenperioden angepasst. Gleichzeitig sind sie frosthart und damit für den Einsatz in unseren Breiten geeignet. Darüber hinaus zeigen aktuelle Untersuchungen, unter anderem der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim, dass einige Klimabaumarten wie Baumhasel, Magnolie, Blauglockenbaum, Eisenholzbaum, Elsbeere und Esskastanie auch ein attraktives Nahrungsangebot für Insekten bieten und somit zur Förderung der Biodiversität beitragen können. Ergänzend werden – wo es die Standortbedingungen zulassen – auch einheimische Baumarten mit höherer Klimatoleranz wie Traubeneiche, Elsbeere, Feldahorn oder Hainbuche eingesetzt. Bepflanzung in Randbereichen und weniger stark versiegelten Flächen: In Bereichen mit günstigeren Standortbedingungen, wie an Ortsrändern, in größeren Grünanlagen oder im Übergang zur freien Landschaft, an Standorten wo gewachsener Boden vorzufinden ist, werden bevorzugt einheimische Baumarten verwendet. Hintergrund ist, dass heimische Gehölze besser in die bestehenden Ökosysteme eingebunden sind, Lebensraum und Nahrung für zahlreiche Tierarten bieten und somit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt leisten. Standortherstellung nach FLL-Standard: Die Baumpflanzungen im Straßenraum werden, wo immer möglich, nach dem sogenannten FLL-Standard durchgeführt. Dabei erhalten die Bäume unter anderem eine Baumgrube mit mindestens 12 m³ speziellem Baumsubstrat sowie geeignete Maßnahmen zum Wurzelschutz. Diese aufwendige Bauweise verbessert die Standortbedingungen erheblich und erhöht die Überlebenschancen der Bäume auch unter extremen klimatischen Belastungen. Bewässerung: Die gepflanzten Jungbäume werden über einen Zeitraum von sechs Jahren durch die Stadt Bornheim regelmäßig gewässert, um ein sicheres Anwachsen zu gewährleisten. Umweltschutz, Artenvielfalt und Grünpflege Wann darf ich meine Hecke zurückschneiden? Wann darf ich meine Hecke zurückschneiden? Grundstückseigentümer sind verpflichtet, den Überwuchs ihrer Büsche und Bäume auf öffentliche Verkehrsflächen zurückzuschneiden. Zwischen Anfang März und Ende September dürfen nur schonende Form- und Pflegeschnitte erfolgen. Weiterlesen ... Was darf ich bei Wespen- und Hornissennestern tun? Was darf ich bei Wespen- und Hornissennestern tun? Wespen und heimsiche Hornissen sind geschützt und eine Entfernung ihrer Nester bedarf der Hilfe von Fachpersonen. Nester dürfen nicht selbst entfernt werden. Hier finden Sie hilfreiche Tipps und Maßnamen. Wie kann ich hilfsbedürftigen Tieren helfen? Wie kann ich hilfsbedürftigen Tieren helfen? Hier finden Sie eine Übersicht mit ersten Schritten, die Sie machen können, wenn Sie einen hilflosen Igel, Vogel oder anderes Tier gefunden haben. Das Umweltamt steht ihnen bei Rückfragen gerne unter 02222945310 zur Verfügung. Müll, Umweltverschmutzung & Altlasten Wo bekomme ich eine Altlastenauskunft? Wo bekomme ich eine Altlastenauskunft? Altlastenauskünfte erteilt der Rhein-Sieg-Kreis . Weiterlesen... Wann kommt die Müllabfuhr in Bornheim? Wann kommt die Müllabfuhr in Bornheim? Wann kommt das Schadstoffmobil das nächste Mal nach Bornheim, wann muss ich welche Tonne zur Abfuhr bereitstellen, wie werde ich meinen Sperrmüll los? Solche Fragen beantwortet die Rhein-Sieg-Abfallwirtschaftsgesellschaft (RSAG). Weiterlesen... Darf ich mein Auto auf der Straße waschen? Darf ich mein Auto auf der Straße waschen? Nur bedingt. Lediglich das Wiaschen mit klarem Wasser ist erlaubt. Motor- und Unterbodenwäsche oder sonstige Reinigungen, bei denen Öl, Altöl, Benzin o.ä. Stoffe in das öffentliche Kanalnetz oder Grundwasser gelangen können, sind verboten (s.§ 6 Abs. 1 Nr. 3 der Ordnungsbehördlichen Verordnung zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Stadtgebiet Bornheim ). Reinigen Sie Ihren Wagen in der Autowaschanlage oder auf einem zugelassenen Waschplatz. Was tun, wenn ich illegal entsorgten Müll an Altkleidercontainern finde? Was tun, wenn ich illegal entsorgten Müll an Altkleidercontainern finde? Altkleidercontainer werden regelmäßig geleert und das Areal darum gereinigt. Vandalismus und illegal entsorgter Müll Altkleidercontainer können Sie dennoch im Mängelmelder der Stadt Bornheim melden. Klimaschutz und Klimaanpassung Wann brauche ich einen Energieausweis? Wann brauche ich einen Energieausweis? Nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) muss ein Energieausweis erstellt werden, wenn ein Haus oder eine Wohnung ... mehr dazu Gibt es Zuschüsse zu Energiesparmaßnahmen oder zur Verwendung erneuerbarer Energien in meinem Haus? Gibt es Zuschüsse zu Energiesparmaßnahmen oder zur Verwendung erneuerbarer Energien in meinem Haus? Die Stadt Bornheim verfügt leider nicht über die finanziellen Mittel, um solche Maßnahmen zu fördern. Für manche Projekte gibt es jedoch Zuschüsse des Landes, zinsgünstige Kredite des Bundes oder andere Fördermittel. Einen Überblick über die aktuellen Förderprogramme für Eigenheime bietet diese Internetseite der Verbraucherzentrale . Darf ich das Niederschlagswasser auf meinem Grundstück versickern? Darf ich das Niederschlagswasser auf meinem Grundstück versickern? Dies hängt von vielen Faktoren ab - z.B. der Größe Ihres Grundstückes, der Durchlässigkeit des Bodens, der Art der Kanalisation. Weiterlesen. ..

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Leben & Familie Nachhaltigkeit & Klimawandel Infomaterialien Nachhaltigkeit Auf dieser Seite finden Sie Infomaterialien zum Thema Nachhaltigkeit. Zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) kann es nicht genug engagierte Menschen geben, die ihre Nachbar*innen, Bekannten, Freund*innen und Familienmitglieder auf dieses wichtige Thema aufmerksam machen. Wir würden uns daher sehr freuen, wenn Sie als Bürgerinnen und Bürger die bereitgestellten Materialien online teilen oder – bei den gedruckten Exemplaren – diese an Interessierte weitergeben. Die gedruckten Informationsmaterialien sind entsprechend gekennzeichnet und können beim Amt für Umwelt, Klimaschutz und Stadtgrün nach Rücksprache abgeholt werden. Umweltschutz und Artenvielfalt Flyer Grünpatenschaften (Stadt Bornheim) Flyer Amphibienwanderung - Rücksichtnahme (Stadt Bornheim) Flyer Grabschmuck ohne Kunststoff (Stadt Bornheim) Flyer Igel gefunden - was nun? (Stadt Bornheim) Flyer Korken - zu schade für den Müll! (Stadt Bornheim) Flyer Vögel füttern im Winter - aber richtig! (Stadt Bornheim) Flyer Brieftaube gefunden (Verband Deutscher Brieftaubenzüchter e.V.) Klimaanpassung: Hitze und Starkregenrisiken reduzieren Broschüre Hitzeknigge (Stadt Bornheim & UBA) - auch gedruckt Sticker Hitzewarner nicht erhitzt , erhitzt (Stadt Bornheim) - nur gedruckt Flyer “So kommen Sie gut durch Hitzewellen” (BZgA) Sticker Refill (Refill - für Orte mit kostenlosem Trinkwasser) - nur gderuckt Flyer Grünpatenschaften (Stadt Bornheim) Flyer Niederschlagswasser - Verbesserung der Versickerung (Stadt Bornheim) Flyer Niederschlagswasser - Verbesserung der Versickerung Gewerbegebiete (Stadt Bornheim) Flyer Überschwemmungen - was tun? (Stadt Bornheim) Flyer Vorgärten - Naturnahe Gestaltung (Stadt Bornheim) - auch gedruckt Flyer Schottergarten - was tun? (INAV) Broschüre Von der Versiegelung zur Entsiegelung (Verbraucherzentrale NRW) - auch gedruckt Broschüre Schutz vor Starkregen- Maßnahmen am eigenen Grundstück (Verbraucherzentrale NRW) - auch gedruckt Flyer Mehr Grün am Haus (Verbraucherzentrale NRW) - auch gedruckt Flyer Klimakoffer (Verbraucherzentrale NRW) - nur gedruckt Klimaschutz: CO2-Emissionen senken Flyer Sanierungsratgeber (Energieagentur) Flyer Energie sparen im Alltag (Verbraucherzentrale)

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