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News Höfe-Radeln und Genießen Termine & Aktionen Alle Stadtgeschehen 10. April 2025 Gaumenfreuden, Spaß und spannende Einblicke für Groß und Klein bietet das „Frühlingserwachen im Vorgebirge“, zu dem die Stadt Bornheim am Sonntag, 27. April 2025, ab 11 Uhr einlädt. Blühende Pflanzen und ein tolles Programm bietet auch die GartenBaumschule Hau in Walberberg. Die beliebte Fahrradtour führt auf 43 Kilometern zu zwölf Landwirtschaftsbetrieben und Kunststätten im Bornheimer Stadtgebiet. Jede Station hat ein besonderes Programm vorbereitet, das den Gästen regionale Produkte, interessante Informationen und viel Unterhaltung bietet. Die geführte Tour des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), bei der alle Höfe angefahren werden, startet nach der offiziellen Eröffnung um 11 Uhr bei der Weinhandlung und Kellerei Jakob Antwerpen, Rheinstraße 218 in Bornheim-Hersel. Natürlich kann man alle Stationen auch auf eigene Faust ansteuern und eine individuelle Route durch die schöne Bornheimer Landschaft planen. Wie immer gibt es Präsentkörbe und einen Wellnesstag zu gewinnen. Dazu lässt man sich die besuchten Stationen abstempeln. Neben den vielen bewährten Teilnehmern ist erstmals in der 16-jährigen Geschichte des Frühlingserwachens auch Sechtem mit einer Station vertreten. Dort lädt die Norbert Wirtz Agrarhandel GmbH in ihren Betrieb ein und präsentiert ein buntes Programm, unterstützt von der Sechtemer Feuerwehr und dem Fußballverein Salia Sechtem. Frühlings- und Spargelwochen locken bis Juni Das berühmte „Höfe-Radeln“ zieht jedes Jahr unzählige Gäste von nah und fern an und ist längst weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannt. Es ist eingebettet in die Frühlings- und Spargelwochen, die noch bis Juni mit einem abwechslungsreichen Programm locken. Das Potpourri aus Wanderungen, Aktionen für Kinder, Weinproben, Gaumenfreuden und kulturellen Highlights zeigt einmal mehr, wie vielseitig und attraktiv Bornheim ist. Der Flyer mit dem gesamten Programm inklusive des Frühlingserwachens liegt kostenlos im Bornheimer Rathaus, in vielen Geschäften und bei den Höfen aus. Hier alles zum Frühlingserwachen erfahren Hier das gesamte Programm der Frühlings- und Spargelwochen ansehen

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News Einsamkeit und Trauer begegnen Rat & Hilfe Alle Stadtgeschehen 09. April 2025 „Allein - Schwerkrank – Einsam“ lautete das Thema einer Podiumsdiskussion, zu der der ambulante Hospizdienst e.V. für Bornheim und Alfter in den Ratssaal des Rathauses eingeladen hatte. Ein Podium diskutierte im Ratssaal zum Thema "Einsamkeit und Trauer" 90 Besucherinnen und Besucher waren gekommen, um sich über das Thema zu informieren. Macht eine schwere Erkrankung einsam? Welche Rolle spielen Scham und Trauer über die Erkrankung? Verstärken sich Schmerzen in der Einsamkeit? Wie können wir in unseren Familien, in der Nachbarschaft, in den Pflegeeinrichtungen, in unseren Vereinen, in den Kirchengemeinden, in unserer Stadt aufmerksam bleiben für schwerkranke Menschen? Über diese und andere Fragen diskutíerten Dr. Susanne Loke (Lehrbeauftragte der Evangelischen Fachhochschule RWL (Bochum)), Chris Paul (Fachautorin und Dozentin mit den Schwerpunkten Trauer, Krise, Schuld und Menschenwürde (Bonn)), Dr. Kristina Saamer (Fachärztin für Allgemeinmedizin (Bornheim-Hersel)), Cornelia Löwe (Leiterin des Amtes für Soziales, Wohnen und Inklusion der Stadt Bornheim) und Dr. Rolf Schumacher (Bürgermeister der Gemeinde Alfter). Die Moderation übernahm Radio Bonn/Rhein-Sieg-Chefredakteur Volkmar Groß. Einleitend hielt Chris Paul einen eindrucksvollen Vortrag über die Herausforderungen, die mit Einsamkeit und Trauer verbunden sind, was viele Zuhörer emotional berührte und zum Nachdenken anregte. Dabei entspann sich eine lebhafte Diskussion, in die auch die Erfahrungen von Hausärztin Dr. Saamer einflossen. Sie berichtete etwa, dass Einsamkeit das Schmerzempfinden verstärken kann und gleichzeitig Schmerzen den sozialen Kontakt verhindern kann. Die Vertreter der Kommunen - Cornelia Löwe und Dr. Rolf Schumacher - bestätigten die Problematik der Einsamkeit und stellten die bestehenden Hilfsangebote vor. Es wurde deutlich, dass noch viele Bereiche unzureichend abgedeckt sind und dass der Mangel an personellen Ressourcen oft eine Hürde darstellt. Für Senioren, die ihre Wohnung noch verlassen können, gibt es ein Unterstützungsnetz, aber insbesondere für Schwerkranke in jüngeren Jahren fehlen angemessene Angebote. Volker Groß schlug vor, kleine praktische Lösungen wie einen Sozialbutton auf den Webseiten der Kommunen einzuführen, um die wichtigen Ansprechpartner sichtbar zu machen. Es wurde auch diskutiert, wie man Menschen erreichen kann, die aufgrund ihrer eingeschränkten Mobilität weniger Kontakt zur Außenwelt haben. Kornelia Henseler, Vorsitzende des Ambulanten Hospizdienstes, unterstrich die Notwendigkeit, besser auf diese Menschen zuzugehen. Chris Paul appellierte an alle Zuhörer, aufeinander achtzugeben und Einsamkeit als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu sehen. In vielen Redebeiträgen wurde deutlich, dass es trotz vorhandener Hilfen dringend notwendig ist, die Unterstützung zu bündeln und einen zentralen Ansprechpartner zu schaffen, um Hemmschwellen abzubauen und die Kontaktaufnahme zu erleichtern. Die Vertreter der Kommunen zeigten sich offen für die Anregungen und betonten die Wichtigkeit, Wege zu den Menschen zu finden, die Hilfe benötigen. Auch nach der gelungenen Veranstaltung suchten noch viele Besucher das Gespräch mit den Podiumsteilnehmern und den Vertretern des Ambulanten Hospizdienstes.

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News Stadt und Stadtbetrieb setzen auf regenerative Energien Nachhaltigkeit, Klima & Umwelt Termine & Aktionen Alle Stadtgeschehen 07. April 2025 Auf den Dächern der Kita "Rilkestraße" und der Nikolaus-Grundschule in Waldorf hat die M & R Renewable Energies Bornheim GmbH im Auftrag des Stadtbetrieb Bornheim Photovoltaik-Anlagen installiert. Präsentieren die neue Photovoltaikanlage der Kita Rilkestraße (v.r.n.l.): Maik Warnke (Projektleiter des Stadtbetriebs Bornheim), Robert Lehmann (technischer Beigeordneter der Stadt Bornheim), Nina Klein-Mahlberg (Leiterin Kita Rilkestraße), Helmut Reich, Stefan Montenarh (beide Geschäftsführer der M & R Renewable Energies Bornheim GmbH) und Dr. Gabriele Jahn (Klimaschutzmanagerin, Amt für Umwelt, Klimaschutz und Stadtgrün) Robert Lehmann (Technischer Beigeordneter der Stadt Bornheim), Dr. Gabriele Jahn (Klimaschutzmanagerin, Amt für Umwelt, Klimaschutz und Stadtgrün), Maik Warnke (Projektleiter des Stadtbetriebs Bornheim), Helmut Reich und Stefan Montenarh (Geschäftsführer der M & R Renewable Energies Bornheim GmbH) haben die PV-Anlagen am Montag, 7. April 2025, vorgestellt. "Die Anlagen entsprechen dem modernsten Stand der Technik", sagt Robert Lehmann. Sie haben jeweils eine Gesamtleistung von 69,52 kWp und erzeugen voraussichtlich 26.711 kWh (Rilkestraße) bzw. 38.384 kWh (Nikolaus-Grundschule) Strom pro Jahr. Insgesamt speisen beide Anlagen etwa 11.000 kWh in das öffentliche Stromnetz ein, was dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von zwei Fünf-Personen-Haushalten entspricht. Die Gesamtkosten für beide Anlagen belaufen sich auf rund 126.000 Euro. Die Maßnahme erhielt eine Förderung von 94.950 Euro aus dem Programm für Rationelle Energieverwendung, Regenerative Energien und Energiesparen des Landes Nordrhein-Westfalen. Dieses Programm zielt darauf ab, Techniken zur Nutzung erneuerbarer Energien zu verbreiten und einen Beitrag zu den Klimaschutzzielen des Landes zu leisten. Die Photovoltaik-Anlagen verfügen über das höchste Brandschutzniveau. Im Brandfall kann die Feuerwehr die Anlage problemlos über einen Feuerwehrschutzschalter fernabschalten. Zudem haben die Wechselrichter der Batterien eine Notstromfunktion, die es ermöglicht, Strom zu nutzen, solange die Anlage Strom erzeugt und der Speicher gefüllt ist. Dies ist bei vielen PV-Dachanlagen-Systemen verschiedener Hersteller auf dem Markt nicht der Fall. Photovoltaik-Anlage der Kita Rilkestraße Photovoltaik spielt neben Windenergie eine elementare Rolle beim Ausbau erneuerbarer Energien und ist ein wichtiger Bestandteil des Klimaneutralitätskonzepts der Stadt Bornheim. Im Jahr 2019 wurden bereits 10,4 Prozent des Gesamtstromverbrauchs der Stadt Bornheim (146.000 MWh) durch Photovoltaik erzeugt. 2020 gab es im gesamten Stadtgebiet rund 800 Anlagen mit einer Gesamtkapazität von 11.900 Kilowattpeak (kWp). Aktuell gibt es etwa 3.030 Anlagen mit einer Gesamtkapazität von 34.410 kWp in Bornheim. Kilowattpeak (kWp) beschreibt die Spitzenleistung, die Photovoltaik-Module unter genormten Bedingungen erreichen können, ohne Relation zur tatsächlich erzeugten Strommenge. Es ist wie bei Automotoren ein Maß, um Solaranlagen/-module anhand ihrer Leistung vergleichen zu können. Von den 3.030 Anlagen befinden sich derzeit 13 auf städtischen Gebäuden. Weitere Anlagen sollen in diesem Jahr hinzukommen. Langfristig ist geplant, alle geeigneten Dachflächen städtischer Gebäude mit Photovoltaik-Anlagen zur Eigenstromnutzung auszustatten. Das Potenzial von Photovoltaik in Bornheim ist enorm. Allein durch die Nutzung von Dachflächen könnte der Gesamtstrombedarf der Stadt um mehr als 110 Prozent gedeckt werden. Hinzu kommt das Potenzial für Freiflächenphotovoltaik, das sogar das Dreifache des Strombedarfs Bornheims abdecken könnte. Photovoltaik-Anlage der Grundschule Waldorf "Um die wechselhafte Verfügbarkeit von Sonne und Wind auszugleichen und die Klimaneutralität zu erreichen, ist es entscheidend, auf Energieeinsparung, Energieeffizienz sowie Stromerzeugung aus Sonne und Wind zu setzen", sagt Klimaschutzmanagerin Dr. Jahn.

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News ADFC und Stadt setzen auf nachhaltige Mobilität Termine & Aktionen Verkehr Alle Stadtgeschehen 02. April 2025 Radtour durch Bornheim ADFC und Stadt Bornheim haben bei einer gemeinsamen Radtour über die Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur im westlichen Stadtgebiet diskutiert. Bei der Radtour (v.r.): Robert Lehmann, Kurt Schiwy, Thomas Wulf, Matthias Kropsch, Tina Gordon, Rainer Berns und Josef Müller Vertreterinnen und Vertreter der Bornheimer Ortsgruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), darunter Rainer Berns, Tina Gordon, Josef Müller und Kurt Schiwy, haben sich am Freitag, 27. März 2025, mit Vertretern der Stadt Bornheim getroffen, darunter der Technische Beigeordnete Robert Lehmann, Projektkoordinator für Radverkehrsinfrastruktur Matthias Kropsch und Mobilitätsmanager Thomas Wulf, um im Zuge einer Radtour über Rundverkehr und nachhaltige Mobilität zu diskutieren. Der Fokus lag dabei auf dem westlichen Stadtgebiet Bornheims, insbesondere auf der RadPendlerRoute und der Anbindung der Rheinorte an Bornheim und Roisdorf. Die daran orientierte Route wurde im Vorfeld von Rainer Berns erstellt. Los ging es an der RadPendlerRoute, wo Fragen zu zukünftigen Routenführungen, Vorfahrtsregelungen an Kreuzungen und der Beschilderung im Bereich "auf der Lüste" erörtert wurden. Anschließend wurden Anmerkungen des ADFC zur unzureichenden Überleitung vom Zweirichtungsradweg in den Mischverkehr entlang der Bonner Straße zwischen dem Suti-Center und der Herseler Straße besprochen. Die Planungen zur überarbeiteten Radverkehrsführung auf Bonner Straße und Königstraße, die im Februar im Mobilitäts- und Verkehrsentwicklungsausschuss beschlossen wurden, sehen eine deutlich erkennbare Überleitung von der Nebenanlage auf die Fahrbahn vor. Im weiteren Verlauf der Bonner Straße (zwischen Herseler Straße und der Gemeindegrenze Alfter) fehlt derzeit eine Radverkehrsführung. Dies wurde im Zusammenhang mit der geplanten Herabstufung der L183 in diesem Bereich diskutiert. Nach der Abstufung der L183 ist nun im Radverkehrskonzept vorgesehen, die überarbeitete Radverkehrsführung in Richtung Alfter weiterzuführen. Die Tour setzte sich fort über die L118 und das Gewerbegebiet Roisdorf in Richtung Hersel. Hier wurde die Position der geplanten Rad-Service-Station besprochen, wobei Erreichbarkeit, soziale Kontrolle und ein hochwassersicherer Standort als wichtige Kriterien festgehalten wurden. Dieser Punkt wird am 3. April im Mobilitäts- und Verkehrsentwicklungsausschuss beraten. Weitere Verbindungen zwischen Bornheim und den Rheinorten wurden auf der Radtour erkundet. An der Autobahnunterführung wurden an der Verbindung Mittelweg und Aarweg bereits Entwässerungsoptimierungen vorgenommen, um die Route zu verbessern. Anschließend wurden die Planungen zum Ausbau des Uedorfer Weges und die Situation am Uedorfer Weg besprochen, der derzeit oft über die Wirtschaftswege "Eichkamp" und "Isarstraße" umfahren wird. Bei der Radtour stand auch die Petition "Für sichere Radwege zwischen Bornheim und den Rheindörfern!" im Fokus. Diese setzt sich für sichere, schnelle und attraktive Radwege zwischen Bornheim sowie den Rheindörfern Hersel, Uedorf und Widdig ein. Während der Tour wurden potenzielle Strecken erkundet, die als vorübergehende Lösung dienen könnten, bis der Uedorfer Weg in einigen Jahren fertiggestellt ist. Zurück in Bornheim stand die Situation an der Unterführung Eichendorfstraße bis Uedorfer Weg im Fokus. Der ADFC äußerte Anregungen zur verbesserten Radverkehrsführung und zum Zustand des gemeinsamen Geh-Radweges an der Kreuzung Uedorfer Weg / Eichendorffstraße. Am Rathaus wurde festgehalten, dass in einigen Monaten ein Folgetermin der Radtour stattfinden soll, bei dem Sechtem und die Vorgebirgsorte im Mittelpunkt stehen werden.

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News Bornheim hat sich rausgeputzt Nachhaltigkeit, Klima & Umwelt Alle Stadtgeschehen 02. April 2025 Bornheim erstrahlt in neuem Glanz: Denn vom 15. bis 23. März 2025 hieß es erneut „Bornheim putzt sich raus“. Amt für Umwelt, Klimaschutz und Stadtgrün sammelt beträchtliche Müllmenge an Kardorfer Stadtbahn-Station Zahlreiche engagierte Bürgerinnen und Bürger, bewaffnet mit Handschuhen und Müllsäcken, machten sich daran, ihre Stadt von Unrat zu befreien. Insgesamt kamen rund 40 Kubikmeter Müll zusammen – eine Menge, die zwar etwas geringer ausfiel als in den Vorjahren, aber dennoch ärgerlich ist. Es ist Abfall, der achtlos in die Landschaft geworfen wurde. Neben dem allgegenwärtigen Verpackungsmüll stachen in diesem Jahr besonders die zahlreichen Schnapsflaschen ins Auge – allein hinter dem Sechtemer Bahnhof wurden etwa 150 Stück gefunden. Auch die auffällig vielen Lachgaspatronen, die zum Vorschein kamen, sorgten für Stirnrunzeln. Am Rheinufer entdeckten die Freiwilligen einen verlassenen Einkaufswagen. Sperrmüll, Autoreifen und Batterien gehörten ebenfalls wieder zu den häufigen Funden. Es stellt sich die Frage, warum so viele Menschen ihren Müll einfach in die Natur werfen, obwohl es hierzulande ein gut funktionierendes Abfallsystem gibt. Nahezu jeder Haushalt verfügt über die nötigen Abfalltonnen. Sperrmüll, Grünabfälle sowie einzelne Elektrogroßgeräte können bis zu viermal jährlich kostenlos durch die RSAG bei den Privathaushalten abgeholt werden. Darüber hinaus gibt es etwa 600 Papierkörbe, die im gesamten Bornheimer Stadtgebiet verteilt sind, sodass jeder die Möglichkeit hat, seinen Abfall ordnungsgemäß zu entsorgen. Würden alle diese Angebote nutzen, müssten nicht jedes Jahr so viele Freiwillige ausrücken, um den Müll anderer aufzusammeln.

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News 50 Kinder wählen ihren Lieblingsort Stadtbücherei Kinder & Eltern Bornheim Stadtgeschehen 01. April 2025 Ein Hauch von Aufregung lag in der Luft, als 50 Kinder am 28. März 2025 um 19 Uhr zur 19. Pyjama-Lese-Party in der Stadtbücherei Bornheim strömten. Auf Plakaten trafen die Kids ihre Wahl Denn an diesem Abend erwartete sie mehr als "nur" Geschichten und Bücher: So durften sie ihren Lieblingsort in der Stadt wählen und dabei ein Stück Demokratie hautnah erleben, indem sie lernen wie demokratische Prozesse funktionieren. Unter der Leitung von Brigitte Nowak von der Stadtbücherei, Marieke Schmidt vom Stadtteilbüro und Tatjana Kortholt vom Jugendamt der Stadt Bornheim wurden nämlich entsprechende Parteien gegründet. So gab es die OGS-Partei (Offene Ganztagsschule), die Vereine-Partei, die Spielplatz-Partei, die Kindertreff und Stadtteilbüro-Partei und natürlich die Stadtbücherei-Partei. Anschließend wurde jede Partei - also der jeweilige Lieblingsort - von den Kindern selbst mit überzeugenden Argumenten und leidenschaftlichen Reden präsentiert. Ein Argument für die OGS-Partei war etwa, dass es dort leckeres Essen gebe und man sich mit Freunden austoben könne. Die Vertreter der Stadtbücherei-Partei lobten, dass man dort was lernen könne. Und die Spielplatz-Befürworter hoben hervor, dass man dort klettern, rutschen und laut sein könne. In der Pause stärkten sich die jungen Demokrat*innen mit selbstgekochten Nudeln und Tomatensauce. Währenddessen diskutierten sie angeregt über die verschiedenen Vorschläge, tauschten Meinungen aus und überlegten, welcher Partei sie ihre Stimme geben würden. Dann kam der große Moment: Die Wahl. Mit Wählerverzeichnis, Stimmzetteln und Wahlurne fühlte es sich an wie eine echte Wahl. Die Spannung stieg, als die Stimmen ausgezählt wurden. Die OGS-Partei ging mit 16 Stimmen als Sieger hervor, dicht gefolgt von der Kindertreff-im-BJT-&-Stadteilbüro-Partei mit 14 Stimmen. Gleich auf folgten die Stadtbücherei- und die Spielplatz-Partei mit jeweils sieben Stimmen.. Nachdem das Endergebnis verkündet worden war, setzte Brigitte Nowak eine alte Tradition fort und las aus dem Buch „Malie - jede Stimme ist wichtig“ von Tom Percival vor. Die berührende und zauberhaft illustrierte Geschichte über Mut, Zusammenhalt und den Schutz der Natur fesselte die Kinder und rundete den Abend perfekt ab. Um 21 Uhr nahmen die Eltern ihre müden, aber glücklichen Kinder wieder in Empfang. Ein Abend voller Lernen, Lachen und unvergesslicher Erlebnisse ging zu Ende.

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