Der Integrationsausschuss ist die kommunale Vertretung von Migrantinnen und Migranten in Bornheim. Er besteht aus 11 Mitgliedern und setzt sich aus sechs direkt gewählten Migrantenvertretern und fünf Ratsmitgliedern und sachkundigen Bürgern zusammen. So wird eine enge Zusammenarbeit in der Kommunalpolitik gewährleistet und die aktive Integrationspolitik in Bornheim gesichert.

Das Gremium wurde in Bornheim erstmals 2010 gewählt, damals als Integrationsrat. Die Wahl des neuen Integrationsausschusses fand am 13. September 2020 gleichzeitig mit der Kommunalwahl statt. Die gesetzliche Grundlage hierfür ist § 27 der Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen (GO NRW).

Aktuelles

Sprachliche Vielfalt hat gesellschaftlichen Nutzen

Den „Tag der Muttersprache", der am Montag, 21. Februar, weltweit begangen wird, nimmt der Integrationsausschuss der Stadt Bornheim zum Anlass, um zu einer konsequenten Potenzialförderung von Kindern und Jugendlichen in ihrer natürlichen Zweisprachigkeit aufzurufen.

„Durch die Förderung der natürlichen Ressourcen von Menschen mit internationaler Familiengeschichte gestalten wir eine zukunftsfähige Gesellschaft", sagt die Ausschussvorsitzende Dilara Görgen. Es sei von wesentlicher Bedeutung, Kinder und Jugendliche mit internationaler Familiengeschichte ganzheitlich in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu stärken. Der  Schlüssel dafür sei, die Herkunftsidentität der Menschen positiv in den  Fokus zu nehmen. Dies gelinge ganz konkret durch die Förderung natürlicher Zweisprachigkeit.

Görgen lobt, dass auch die UNESCO den gesellschaftlichen Nutzen sprachlicher Vielfalt in den Vordergrund stelle. Sie sei ein grundlegender Faktor für den Aufbau und den Erhalt von integrativen, offenen, vielfältigen und partizipativen Wissensgesellschaften. „Durch Sprachen werden Informationen und Wissen vermittelt und     damit Wohlstand, sozialer Wandel und nachhaltige Entwicklung gefördert“, führt die Ausschussvorsitzende aus. Denn in jeder Sprache fänden sich unterschiedliche Perspektiven, Ideen und Erlebniswelten, die in verschiedensten Themenfeldern schöpferisch genutzt werden können.

„Innovationen, die aus sprachlicher, interkultureller Diversität erwachsen, befördern nicht nur unser gleichberechtigtes Zusammenleben in Vielfalt, sondern auch die Interaktion auf globaler Ebene", so Görgen.

Ausschussvorsitzende Dilara Görgen

Bei der Film-Premiere (v.l.): Joachim Jung (Koordinator Flüchtlingssozialarbeit), Beigeordnete Alice von Bülow, Initiatorin Ute Meiers, Integrationsratsvorsitzende (Brühl) Vida Raschid, Filmemacherin Lizzy Geble, Filmprotagonist Inam Sher und Integrationsratsvorsitzender (Bornheim) Salih Durak

Film zeigt positive Beispiele der Integration

„Danke Deutschland! Zweite Heimat! Neues Leben!“ lautet der Titel eines kommunen- und kreisübergreifenden Filmprojekts, dass die Integrationsräte der Städte Bornheim, Brühl und Wesseling initiiert und realisiert haben. Der Film feierte Premiere in Bornheim.
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„Danke Deutschland! Zweite Heimat!

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Das Integrationskonzept wurde im Jahr 2010 verabschiedet und wird überarbeitet, um der Entwicklung der letzten Jahre Rechnung zu tragen

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