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Leben & Familie Nachhaltigkeit & Klimawandel Umweltschutz Wasser & Gewässer Sowohl der Mensch als auch die Natur sind auf sauberes Wasser als Lebensgrundlage angewiesen. Deshalb ist es besonders wichtig, bestehende Wasserquellen und Gewässer zu schützen und in gutem Zustand zu erhalten. Die Stadt Bornheim übernimmt dabei eine wichtige Verantwortung: Sie sorgt für eine sichere Trinkwasserversorgung und kümmert sich um die Pflege der örtlichen Bäche sowie den Schutz des Rheinabschnitts in ihrem Gebiet. Trink- & Grundwasser Das Trinkwasser in Bornheim ist eine Mischung von Grundwasser, gefördert im Wasserwerk in Urfeld und von Wasser der Wahnbach Talsperre und Grundwasserbrunnen an der Sieg. Der Rhein Das Bornheimer Stadtgebiet wird im Osten vom Rhein begrenzt. Das Bornheimer Rheinufer hat eine Länge von 4,5 km und reicht von Stromkilometer 659,97 an der Grenze zu Bonn bis zu Stromkilometer 664,47 an der Grenze zu Wesseling-Urfel. Bäche in Bornheim Die Bäche in Bornheim gehören im nordwestlichen Stadtgebiet zum Einzugsgebiet des Dickopsbaches. Im südöstlichen Stadtgebiet gehören die Bäche zum Einzugsgebiet des Alfterer-Bornheimer Baches. Versickerung von Niederschlägen und Einleitung in Bäche Niederschlagswasser soll nach Möglichkeit dem natürlichen Wasserkreislauf zugeführt werden, anstatt es in die Kanalisation zu leiten. Mehr Informationen zur Versickerung für Privatpersonen gibt es in diesem Flyer und für Gewerbebetriebe hier . Bei Grundstücken, die an einem offenen oder verrohrten Bach liegen, kann geprüft werden, ob das Niederschlagswasser in diesen eingeleitet werden kann. Dabei muss evaluiert werden, ob das Wasser von Dachflächen und wenig befahrenen Flächen unbelastet ist und ob der Bach/Bachkanal auch bei stärkeren Regenfällen noch mehr Wasser aufnehmen kann. Mehr Informationen zu Einleitung finden Sie auf beim Stadtbetrieb Bornheim . Erscheint eine Einleitung möglich, ist eine wasserrechtliche Erlaubnis bei der Unteren Wasserbehörde des Rhein-Sieg-Kreises zu beantragen.

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Leben & Familie Nachhaltigkeit & Klimawandel Umweltschutz Umweltbelastung & Vorsorge Streuen im Winter Die Winterwartung der Gehwege ist Sache der Anlieger*innen. In Bornheim ist auf den Gehwegen zum Streuen abstumpfende Mittel wie Sand oder Granulat zu verwenden, am besten Produkte mit dem Umwelt­zeichen „Blauer Engel – weil salzfrei“. Nur bei beson­deren Gefahrensituationen wie Eis­regen oder Strecken mit star­kem Gefälle erlaubt die Straßenreinigungssatzung den Einsatz von auftauenden Mitteln, wie Streusalz, auf Gehwegen. Baum­scheiben und begrünte Flächen dürfen nie mit Salz bestreut werden, da daurch Bäume und Sträucher geschädigt werden und es in die Kanali­sation gelangen und Ge­wässer belasten kann. Bei Schnee zwischen 7 und 20 Uhr, müssen die Anlieger*innen diesen un­verzüglich nach Ende des Schneefalls räumen. Solbald Glätte entsteht, ist zu streuen. Bei Schnee und Glätte nach 20 Uhr, sind Maßnahmen werktags bis 7 Uhr, sonn- und feiertags bis 9 Uhr zu ergreifen. Die Fahrbahnen, die im Sommer in den meisten Straßen von den Anlieger*innen zu reinigen sind, werden im Winter von der Stadt gewartet. Wegen der erhöhten Anforderungen an die Verkehrssicherheit auf den Fahrbahnen ist dort noch der Einsatz von Salz zulässig. Dabei werden die Straßen, die für den Verkehr besonders wichtig sind, zuerst geräumt und gestreut, um sie verkehrssicher zu machen. Da die Stadt eine umweltfreundlichere Feuchtsalzanlage angeschafft hat, benötigt sie nur ein Drittel der früheren Salzmenge: Anstelle von Trockensalz wird eine hochkonzentrierte Salzlösung gesprüht, die besser haftet und wirkt. Für die übrigen Straßen besteht nur eingeschränkter Winterdienst: Dort werden die Fahrbahnen geräumt und der Umwelt zuliebe ebenfalls mit abstumpfenden Mittel gestreut.

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