Interkommunaler Klimaschutz

Interkommunaler Klimaschutz

Von März 2015 bis 31. Dezember 2021 war Tobias Gethke der erste Interkommunale Klimaschutzmanager für die Klimaregion Rhein-Voreifel, d.h. für die Städte Bornheim, Meckenheim und  Rheinbach sowie die Gemeinden Alfter, Swisttal und Wachtberg.

Die Stelle wurde für insgesamt fünf Jahre vom Bundesministerium für Umwelt- Naturschutz und nukleare Sicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert (nähere Infos zum Förderprojekt siehe unten auf dieser Seite). Seit Ablauf der Förderperiode wird das interkommunale Klimaschutzmanagement von den sechs Städten und Gemeinden eigenfinanziert und unbefristet fortgeführt.

Seit. 1. Januar 2022 ist Tobias Gethke Klimaschutzmanager der Stadt Bornheim. Ihm folgten die beiden Interkommunalen Klimaschutzmanagerinnen Yvonne Liczner und Alexandra Bohlen (derzeit in Elternzeit).  Das Aufgabenspektrum der neuen Amtsinhaberinnen ergibt sich aus dem Integrierten Klimaschutzkonzept aus dem Jahr 2012 und aus dem kürzlich erstellten Klimafolgenanpassungskonzept für die Region.

Nähere Informationen zu den Interkommunalen Klimaschutzmanagerinnen finden Sie HIER

Hintergründe und Ziele

Hintergründe und Ziele

Ende 2010 beschlossen die linksrheinischen Kommunen des Rhein-Sieg-Kreises das "Regionale Bündnis für Klimaschutz". Ziel war die Intensivierung der energiepolitischen Zusammenarbeit und die Nutzung interkommunaler Synergien bei der Umsetzung des Klimaschutzes. Auf Grundlage dieses Bündnisses kam es 2012 zur Erarbeitung des integrierten Klimaschutzkonzepts für die ILEK-Region Rhein-Voreifel.  Die Erstellung wurde durch das damalige Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert. Der Beschluss dieses Konzeptes beinhaltete als eine der wichtigsten Maßnahmen die Einstellung eines interkommunalen Klimaschutzmanagers. Daher stellte die Gemeinde Wachtberg stellvertretend für die linksrheinischen Kommunen am 30. März 2013 beim Projektträger Jülich einen Antrag auf die Förderung der Stelle eines Klimaschutzmanagers. Nachdem der Zuwendungsbescheid am 6. Oktober 2014 erlassen wurde, konnte die Stelle  nach einem Personalauswahlverfahren zum 1. März 2015 besetzt werden. Gegen Ende des Erstvorhabens wurde von den sechs Kommunen beschlossen, dass das Projekt des interkommunalen Klimaschutzmanagements fortgeführt werden soll. Entsprechend wurde am 8. August 2017 beim Projektträger Jülich ein Antrag auf Förderung des Anschlussvorhabens eingereicht. Der Zuwendungsbescheid erging am 20. Februar 2018.

Der interkommunale Klimaschutzmanager ist aus formalen Gründen bei der Gemeinde Wachtberg eingestellt und hat seinen Dienstsitz in der Stadt Bornheim. Dort ist er im städtischen Umwelt- und Grünflächenamt angesiedelt. 

Seine Hauptaufgabe ist die Umsetzung und Koordinierung der Maßnahmen aus dem integrierten Klimaschutzkonzept für die Region Rhein-Voreifel. Er soll außerdem durchgeführte Klimaschutzprojekte evaluieren, klimarelevante Daten in den Kommunen erfassen und die Energie- und CO2-Bilanzen der Kommunen fortführen. Weitere seiner Aufgaben sind die verwaltungsinterne Kommunikation, die Gewährleistung des Informationsflusses zwischen den kommunalen politischen Gremien sowie die Öffentlichkeitsarbeit. 

Ziel der Arbeit des interkommunalen Klimaschutzmanagers ist es, auf eine Senkung der Treibhausgasemissionen in der Region Rhein-Voreifel hinzuwirken. Dies soll einen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung leisten.

Beispielhafte Inhalte des umzusetzenden integrierten Klimaschutzkonzeptes:

  • Förderung der energetischen Sanierung von Gebäuden
  • Förderung von Stromeinsparung der privaten Haushalte
  • Vorbereitung und Koordinierung der Signalprojekte für die beteiligten Kommunen
  • Projektmanagement bei weiteren Maßnahmen aus dem Klimaschutzkonzept
  • Durchführung von Schulungen und Informationsveranstaltungen
  • Erfassung von klimarelevanten Daten und die Fortführung der Energie- und CO2-Bilanz
  • verwaltungsinterne Kommunikation
  • Öffentlichkeitsarbeit.
Angaben und Details zum Erstvorhaben

Angaben und Details zum Erstvorhaben

Titel: „KSI: Klimaschutzmanagement zur Umsetzung des integrierten Klimaschutzkonzeptes für die ILEK-Region Rhein-Voreifel".
Förderkennzeichen: 03KS5995-A und 03KS5995-B
Laufzeit: 01.03.2015 bis 28.02.2018​

Angaben und Details zum Anschlussvorhaben

Angaben und Details zum Anschlussvorhaben

Titel: „KSI: Klimaschutzmanagement zur weiteren Umsetzung des integrierten Klimaschutzkonzeptes für die ILEK-Region Rhein-Voreifel“
Förderkennzeichen: 03KS5995A1 und 03KS5995B1
Laufzeit: 01.03.2018 bis 29.02.2020

Beteiligte Partner

​Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

Internet:
www.bmu.de
www.klimaschutz.de

Forschungszentrum Jülich – Projektträger Jülich (PTJ)

Internet:
Projektträger Jülich
Klimaschutzinitiative Kommunen

Logo Projektträger Jülich

Ansprechpartner

Dr. Wolfgang Paulus
Amtsleiter
Umwelt- und Grünflächenamt
Telefon: 02222 945-308
E-Mail