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News Neu gestaltete Containerwache eingeweiht Termine & Aktionen Alle Roisdorf 26. November 2021 Landrat Sebastian Schuster und Bürgermeister Christoph Becker haben am Donnerstag die neu gestaltete Containerwache an der Rathausstraße offiziell in Dienst gestellt. Der Rhein-Sieg-Kreis als Träger des Rettungsdienstes hat die Containerwache an der Rathausstraße in Bornheim erneuert und vergrößert. Freuen sich über die "neue" Containerwache (v.l.): Christoph Trappmann (stv. Wachleiter ), Dr. Michael Rudersdorf (Dezernent für Bevölkerungsschutz des Rhein-Sieg-Kreises), Landrat Sebastian Schuster, Marc Friederich Geschäftsführer des Malteser Hilfsdienstes im Bezirk Rheinland), Bürgermeister Christoph Becker, Wachleiter Christian Hoffmann, Alessandro Cortese (stv. Wachleiter), Michael Söllheim (CDU-Kreistagsmitglied aus Bornheim). Sie ergänzt weiterhin den Rettungswachenstandort an der Straße Alter Weiher 2. „Damit investiert der Rhein-Sieg-Kreis in die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Vorgebirge und verstärkt den Rettungsdienst im Linksrheinischen insgesamt“, sagte Landrat Sebastian Schuster bei der offiziellen Einweihung. Beide Wachen sind durch Rettungsfachpersonal des Maltester-Hilfsdienstes besetzt und liegen in unmittelbarer Nähe zueinander. Sie versorgen das Stadtgebiet Bornheim (ohne Merten-Heide) sowie Teile des Gemeindegebietes Alfter bis zur B56 in Impekoven. Der Notarzt ist zusätzlich für Swisttal-Heimerzheim zuständig. Bürgermeister Christoph Becker verwies auf die enorme Entwicklung des Rettungsdienstes: "Von 1947 bis 1963 hat vor dem alten Rathaus ein Krankenwagen gestanden, besetzt mit einer Person. 2018 – dem Jahr des 25. Standortjubiläums der Malteser in Bornheim - waren auf der Rettungswache insgesamt 52 Mitarbeiter tätig, 36 davon waren hauptamtlich im Einsatz. In diesem Jahr sind es 73 Mitarbeiter - viele davon in Teilzeit, weil der Dienst sehr fordernd ist -, davon 30 hauptamtlich. Ich danke ihnen sehr für ihre Arbeit und die Sicherstellung des Schutzes unserer Bevölkerung." Bereits seit 2013 in Betrieb Die Containerwache an der Rathausstraße wurde 2013 errichtet, da der damalige Rettungsdienstbedarfsplan des Rhein-Sieg-Kreises zusätzliche Fahrzeuge für die Notfallversorgung der Bevölkerung im Vorgebirge vorsah. Nötig war die Anschaffung eines weiteren Rettungswagens (RTW) im 24-Stunden-Dienst und eines Notarzteinsatzfahrzeugs (NEF) im 13-Stunden-Dienst. Die bestehende Wache an der Straße Alter Weiher 2 konnte aber keine weiteren Fahrzeuge mitsamt Personal aufnehmen. So entschied sich der Rhein-Sieg-Kreis damals für eine Containerlösung: Die Raummodule sollten nicht nur Platz für Fahrzeuge und Geräte bieten. Die Maltester benötigten auch weitere Büroräume und Schlafplätze sowie Raum für Besprechungen und zum Umkleiden. Vor drei Jahren Entschluss zur Vergrößerung Da die Anforderungen an den Rettungsdienst stetig steigen, hat der Rhein-Sieg-Kreis in 2019 beschlossen, die Containerwache an der Rathausstraße zu vergrößern und zu erneuern. Allein die Entwicklung der Einsatzzahlen in diesem Bereich machten den Schritt notwendig: In 2019 mussten die Rettungswagen rund 4.900 Mal ausrücken, es gab etwa 1.700 Notarzteinsätze mit dem Notarzteinsatzfahrzeug und circa 1.250 Krankentransporte. Während die vorherige Containerwache circa 165 Quadratmeter Nutzfläche in zehn Containern in eingeschossiger Anordnung bot, stehen nun ca. 285 Quadratmeter in 18 Containern zur Verfügung, welche auf zwei Geschosse verteilt sind. Anfang Juli 2020 begannen die Planungen, im April 2021 wurden die Fundamente gegossen und im Juni 2021 mit der Aufstellung der Container begonnen. Im August 2021 konnte dann die baurechtliche Abnahme erfolgen. Die Kosten zur Errichtung der Containerwache (Planung, Containeranlieferung, Aufbau, Ausbau, Inbetriebnahme und Tiefbauarbeiten) belaufen sich auf rund 200.000 Euro. Die monatlichen Mietkosten betragen etwa 7.700 Euro. "Mit Blick auf den Rettungsdienstbedarfsplan und der damit verbundenen Erweiterung des Fuhrparks werden wir zusätzliches Personal rekrutieren müssen“, sagte Wachleiter Christian Hoffmann von den Maltesern in Bornheim. „Das geht mit dem neu gestalteten Bau sicher besser." Marc Friederich, Bezirksgeschäftsführer beim Malteser-Hilfsdienst im Bezirk Rheinland, ergänzt: "Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels müssen wir Motivation liefern. Deshalb war es wichtig, dass dieses Zwischen-Provisorium geschaffen wurde, bevor wir 2025 in eine neue Wache am Hellenkreuz ziehen können."

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News Kein Platz für Gewalt an Frauen Soziales Termine & Aktionen Alle Stadtgeschehen 25. November 2021 Aktion "Orange Bank" zum internationalen „Orange Day“ Anlässlich des „Internationalen Tags zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“ setzen die Stadt Bornheim und die Heinrich-Böll-Gesamtschule ein gemeinsames Zeichen gegen Gewalt an Frauen. „Orange Bank“ als Zeichen gegen Gewalt an Frauen Jedes Jahr am 25. November ist der „Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“. Dieser Tag wird auch als „Orange Day“ bezeichnet. Die Farbe Orange symbolisiert eine Zukunft ohne Gewalt gegen Frauen. Der „Orange Day“ findet am heutigen 25. November bereits zum 40. Mal statt. Da der „Runde Tisch gegen häusliche Gewalt im Rhein-Sieg-Kreis“ und der „Arbeitskreis der Gleichstellungsbeauftragten im Rhein-Sieg-Kreis“ jährlich eine Aktion veranstalten, um auf häusliche Gewalt aufmerksam zu machen, wurde diesmal die Aktion „Orange Bank“ ausgewählt, an der sich alle Kommunen im Kreis beteiligen. Bei der diesjährigen Aktion in Bornheim macht auch die Heinrich-Böll-Gesamtschule aus Bornheim-Merten aktiv mit. So beschäftigen sich die Schülerinnen der Arbeitsgemeinschaft (AG) „Mädchen – das sind wir“ in diesem Schuljahr nicht nur mit Themen wie Identität, Selbstwert, Körperwahrnehmung oder Manipulation von außen, sondern die 16 Schülerinnen der Klassen 7 und 8 gestalten auch eine „Orange Bank“. Die AG wird von Schulsozialpädagogin Inge Hilger, Referentin Luise Wallau und Kunstlehrerin Frauke Evers-Krahl geleitet. Unterstützt wird die AG von der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Bornheim Heike Blank, die selbst eine Wanderbank orange präpariert hat, auf der steht: „Hier ist kein Platz für Gewalt an Frauen.“ Orange Wanderbank der Stadt Bornheim „Die Bank ist leicht zu transportieren und kann so bei verschiedenen Aktionen genutzt werden“, sagt die Gleichstellungsbeauftragte zur Bank, die zunächst ihren Platz im Rathaus finden wird. Anders als die selbst gemachte Wanderbank, wurde die Bank der Mädchen AG vom Carl-Reuther-Berufskolleg aus Hennef hergestellt. Die künstlerische Gestaltung aber übernehmen die Schülerinnen selbst. Die Schülerinnen der Mädchen AG gestalten die "Orange Bank" „Die Bank soll auffallen und dazu beitragen, miteinander ins Gespräch zu kommen“, so die Schülerinnen, die sich wünschen, dass das Thema „Gewalt an Frauen“ mehr beachtet wird. So soll die „Orange Bank“ fest auf dem Pausenhof der Schule platziert werden und ein Zeichen dafür sein, dass jegliche Gewalt gegen Frauen und Mädchen nicht akzeptabel ist! „Ich finde das richtig klasse, dass Ihr das macht und Flagge zeigt“, zeigte sich Christoph Becker begeistert von der Aktion. Der Bürgermeister war gemeinsam mit der Sozialdezernentin Alice von Bülow und der Gleichstellungsbeauftragten Heike Blank bei der Präsentation dabei. Auf beiden orangefarbenen Bänke befindet sich ein Hinweis auf Hilfsangebote, die Frauen und Mädchen, die von Gewalt betroffen sind, nutzen können. „Wir werden auch noch unsere Namen darauf schreiben, damit sich Betroffene auch an uns wenden können“, erklärte Schülerin Kim Daun. Denn Mädchen und Teenager sprächen sicherlich lieber erst mit Gleichaltrigen über das Thema. Hilfsangebote sind auf der "Orange Bank" zu finden Beratungsstellen: Frauen für Frauen, Bad Honnef, Telefon: 02224 10548 Frauenzentrum Troisdorf, Telefon: 02241 72250 Frauenhäuser: Frauen- und Kinderschutzhaus Troisdorf, Telefon: 02241 1484934, E-Mail: info(at)frauenhelfenfrauenev.de Frauenhaus des Rhein-Sieg-Kreises, Telefon: 02241 330194, E-Mail: frauenhaus(at)rhein.sieg-kreis.de

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News Bornheimer Rathaus zeigt Flagge gegen Gewalt an Frauen Termine & Aktionen Alle Stadtgeschehen 25. November 2021 Das Bornheimer Rathaus zeigt Flagge. Denn heute ist der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen oder auch „Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen". Gut 20 Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung, darunter die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bornheim, Heike Blank - haben, unterstützt von der stellvertretenden Bürgermeisterin Gabriele Kretschmer (links im Bild) ein Zeichen gesetzt und vor dem Rathaus "Stellung bezogen". Über ihnen wehte die im Jahr 2001 von Terre des Femmes ins Leben gerufene Fahne mit der Aufschrift „Frei leben – ohne Gewalt“. Und vor ihnen stand die sogenannte Wanderbank gegen Gewalt an Frauen. Die "Orange Bank" wurde von Heike Blank gestaltet und wird zunächst an verschiedenen Stellen im Rathaus aufgestellt werden. Gewalt gegen Frauen nimmt immer noch zu. Und sie hat viele Gesichter: Ehrenmorde, Frauenhandel, Genitalverstümmelung, Zwangsprostitution, Zwangsehen, sexuelle Belästigung, Vergewaltigung, körperliche und psychische Bedrohung, Gewalt, geschlechtsspezifische Benachteiligung in Familie, Staat und Gesellschaft - all das ist immer noch bittere Realität. Allein in Deutschland fliehen jährlich 40 000 Frauen vor ihren gewalttätigen Männern ins Frauenhaus. Weltweit ist die Situation für viele Frauen noch schlimmer. Die Botschaft des heutigen Tages ist nicht zu übersehen: "Frei leben, ohne Gewalt".

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News Beitrag zum Hochwasserschutz Nachhaltigkeit, Klima & Umwelt Alle Merten 22. November 2021 Mühlenbach wird naturnah gestaltet Am Mühlenbach in Merten ist derzeit schweres Gerät im Einsatz. Grund sind die Arbeiten zur Renaturierung des Abschnitts zwischen Offenbachstraße und Bonn-Brühler-Straße. Die Renaturierung ist im Bebauungsplan Me 16 als Ausgleichsmaßnahme vorgesehen. Baggerarbeiten am Mühlenbach Auf einer Strecke von gut 300 Metern wird das Bachbett neugestaltet, indem es mäanderförmig modelliert und zusätzlich verbreitert wird. Dadurch erhält es ein größeres Profil, während gleichzeitig die Fließstrecke verlängert wird. Ziel der Renaturierungsmaßnahme ist eine Verbesserung der Ökologie, also der Lebensbedingungen für Fauna und Flora, denen es leichter gemacht wird, sich dort anzusiedeln. Zusätzlich bedeutet Renaturierung aber auch Hochwasserschutz. Denn zum einen wird der Mühlenbach in diesem Bereich mehr Wasser aufnehmen können, während durch die mäanderartige Bachführung die Fließgeschwindigkeit verringert wird. Dieter Freytag, Verbandsvorsteher des Dickopsbaches und Bürgermeister von Brühl, freut sich, dass durch die naturnahe Gestaltung dieses Bachabschnitts ein weiterer Schritt zur Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie vollzogen wird. Und Bürgermeister Christoph Becker betont, dass die Maßnahme nicht nur ein entscheidender Beitrag zum Ausgleich für den Eingriff in Natur und Landschaft durch die Umsetzung des Bebauungsplans Me 16 sei. „Die Aufweitung des Gewässerprofils und die Vergrößerung der Lauflänge des Baches ist vielmehr eine ökologische Verbesserung und gleichzeitig ein deutlicher Beitrag zum Hochwasserschutz für die Anlieger am Gewässer“, erklärt Becker. Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 400.000 Euro.

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News Weihnachts-Thriller-Lesung in der Stadtbücherei Bornheim Stadtbücherei Termine & Aktionen Alle Stadtgeschehen 17. November 2021 Nervenkitzel bietet die vorweihnachtliche Thriller-Lesung, zu der die Stadtbücherei Bornheim am Freitag, 10. Dezember 2021, um 20 Uhr in den Servatiusweg 19-23 im Bornheimer Ortszentrum einlädt. Judith Merchant liest aus ihrem neuen Thriller „SCHWEIG!“. Einlass ist um 19.30 Uhr. Im Mittelpunkt stehen die beiden Schwestern Esther und Sue. Eigentlich möchte Esther ihre Schwester Sue vor Weihnachten nur kurz besuchen. Doch dann sorgt ein Schneesturm dafür, dass beide Schwestern das erste Mal seit ihrer Kindheit ins Gespräch kommen. Und dabei bleibt kein Stein auf dem anderen. Die Zuhörer erwartet ein ebenso packendes wie intensives psychologisches Kammerspiel um eine toxische Beziehung, in der nichts so ist, wie es scheint. Die Plätze sind begrenzt. Daher müssen die Tickets vorab erworben werden. Karten sind ab sofort für 9 Euro in der Stadtbücherei Bornheim im Servatiusweg 19-23 erhältlich und können telefonisch unter 02222 938-565 reserviert werden. Es gibt keine Abendkasse. Es gelten die Regelungen der dann gültigen Coronaschutzverordnung. Zur Person: Judith Merchant studierte Literaturwissenschaft und unterrichtet heute Kreatives Schreiben an der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Für ihre Kurzgeschichten wurde sie zweimal mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet. Auf ihr Krimidebüt „Nibelungenmord“ folgten vier weitere Werke – darunter „Loreley singt nicht mehr“. Nach der Veröffentlichung ihrer Rheinkrimi-Serie zog Judith Merchant von der Idylle in die Großstadt. „ATME!“ erschien 2019 und wurde ein Beststeller. Der neue Thriller trägt den Titel „SCHWEIG!“.

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