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News Netzwerk „Frühe Hilfen“ tauscht sich in Bornheim aus Kinder, Jugend & Familie Kinder & Eltern Migranten Neubürger Stadtgeschehen 09. November 2021 „Sehr gut organisiert mit viel Herzblut“, „Tolles Zeitmanagement, lebendige Moderation“ oder auch „Rundum gelungene Veranstaltung“ – das sind nur einige Kommentare von Teilnehmern am 10. Überregionalen Netzwerktreffen der Frühen Hilfen, das diesmal das Jugendamt der Stadt Bornheim ausgerichtet hat. Referent Peter Köster (m.) mit Heike Hendricks (Kita-Fachberatunung ), Julia Hahn von der Stadt Meckenheim, Sarah Burger und Jugendamtsleiter Maruan Azrak Frühe Hilfen sind Angebote für Eltern ab der Schwangerschaft und Familien mit Kindern bis drei Jahre. Sie umfassen praktische Hilfen, Beratung, Vermittlung und Begleitung. Frühe Hilfen richten sich insbesondere an Familien, die das Gefühl haben, im Alltag mit Kind überfordert zu sein, und sich Unterstützung wünschen. Das Netzwerk ,,Frühe Hilfen vor dem Kinderschutz“ der linksrheinischen Kommunen des Rhein-Sieg-Kreises besteht seit nunmehr zwölf Jahren. Ziel ist der Austausch der Kooperationspartner untereinander, Tätigkeiten zu reflektieren und neue Angebote kennenzulernen. Teil des Netzwerks sind das Jugendhilfezentrum für Alfter, Swisttal und Wachtberg sowie die Jugendämter der Städte Meckenheim, Rheinbach und Bornheim. Außerdem gehören ihm verschiedene Träger, Institutionen und Einrichtungen aus den Bereichen des Gesundheitswesens, der Sozialdienste, der Beratungsstellen und Teilbereichen der Kinder- und Jugendhilfe an. Ziel des Netzwerkes ist es, (werdenden) Familien mit Kindern im Alter von 0-3 Jahren ganzheitliche Unterstützung anzubieten. Dazu entwickelt sich im Netzwerk eine zunehmend bedarfsgerechtere Versorgungsstruktur. Den Impulsvortrag zum Thema „Die Entwicklung des Kindes in den ersten 1.000 Lebenstagen“ hielt Peter Köster. Er befasst sich als Ausbilder, Referent und Coach intensiv mit der Kindesentwicklung in verschiedenen Lebensphasen. In dem Vortrag ging es darum, wie prägend Umwelteinflüsse bereits in der Schwangerschaft für die Entwicklung von Kindern sind. Dabei veranschaulichte Köster, wie die aktuelle Forschung im Bereich der Epigenetik das Verständnis für eine positive kindliche Entwicklung beeinflussen kann. Anschließend baten Maruan Azark, Leiter des Bornheimer Jugendamtes, und Heike Hendricks, Fachberatung der Bornheimer KiTas, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sich in Gruppenarbeiten über Ihren eigenen positiven Einfluss auf Kinder und deren Entwicklung auszutauschen. Als Netzwerkkoordinatorin der Frühen Hilfen gab Sarah Burger schließlich einen Überblick über die Angebote im Bornheimer Stadtgebiet. Neben der Arbeit der Hebammen, der (Familien-)Beratungsstellen und der KiTas, gibt es bereits unterstützende Angebote durch Familienhebamme Angelika Heusler, das Mütter-Café „MamaMia“, sowie den Online-Familienwegweiser (www.familie-in-bornheim.de). Als neues Angebote besteht seit Herbst 2021 eine Kooperation mit der Bornheimer Schreibabyambulanz, deren Arbeit im Rahmen des Förderprogramms „Aufholen nach Corona“ bedürftige und einkommensschwache Familien in herausfordernden Lebenssituationen in Anspruch nehmen können. Das überregionale Netzwerktreffen der Frühen Hilfen im linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis findet alle ein- bis zwei Jahre statt und wird als nächstes durch das Jugendhilfezentrum für Alfter, Swisttal und Wachtberg ausgerichtet.

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News Silvia Fußwinkel wird staatlich geprüfte Kinderpflegerin Kinder, Jugend & Familie Kinder & Eltern Stadtgeschehen 09. November 2021 Silvia Fußwinkel von der städtischen Kita „Die Raupe“ in Bornheim-Brenig nimmt an der praxisintegrierten Qualifizierung zur staatlich geprüften Kinderpflegerin teil. Diese Weiterbildung wird vom Land NRW seit dem 1. August 2021 allen Alltagshelferinnen und Alltagshelfern angeboten, die in der Corona-Pandemie die Kitas bei Hygienemaßnahmen unterstützt haben. Silvia Fußwinkel hat die Qualifizierung am 1. August 2021 begonnen. Bis zum 31. Juli 2023 wird sie am Robert-Wetzlar-Berufskolleg für Gesundheit und Soziales, Fachrichtung Kinderpflege, in praxisintegrierter Form zur staatlich geprüften Kinderpflegerin qualifiziert. Silvia Fußwinkel besitzt bereits eine langjährige Erfahrung in der Arbeit mit Kindern. „Als Träger fördern wir gerne ihr Engagement und freuen uns sehr, mit diesem neu eröffneten Bildungsweg dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und die pädagogische Qualität in den Einrichtungen weiter zu stärken“, sagt Bürgermeister Christoph Becker. Durch die Teilnahme an der Qualifizierung erhält die Stadt Bornheim eine Förderung der Personalausgaben. Die finanzielle Unterstützung erfolgt durch das Land NRW und den Europäischen Sozialfonds (ESF) „REACT-EU“. Mit REACT-EU hat die Europäische Union eine Aufbauhilfe aufgelegt, mit der die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Covid19-Pandemie in Europa abgefedert werden sollen. Die ESF-Förderung ermöglicht Quereinsteigerinnen und Quereinsteigern eine berufliche und persönliche Weiterentwicklung und den Wechsel in einen attraktiven und zukunftssicheren Beruf. Der neue Bildungsgang einer praxisintegrierten Ausbildung zur Kinderpflegerin/zum Kinderpfleger wurde von der Landesregierung eingerichtet, da im Sinne der Krisenfestigkeit ein unmittelbares Interesse für das Land Nordrhein-Westfalen besteht, dass der Fachkräftebedarf im Bereich der Kindertagesbetreuung und der Kinderpflege zuverlässig gedeckt werden kann. Hintergrund zum Kita-Helfer-Programm Die Corona-Krise und die notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens haben in Familien zu großen Belastungen geführt. So waren Eltern vor größte Kraftanstrengungen gestellt, die eigene Berufstätigkeit und die Betreuung der Kinder im Alltag neu zu organisieren. Diese Zeit hat in besonderer Weise vor Augen geführt, dass die Kindertagesbetreuung größte gesamtgesellschaftliche Relevanz hat. Sie ist entscheidend für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Gleichstellung der Geschlechter sowie für Chancengerechtigkeit, Integration und Kinderschutz. Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI) hat daraus Konsequenzen gezogen und sehr zügig Maßnahmen zur Unterstützung des pädagogischen Personals in Kindertageseinrichtungen umgesetzt. Eine dieser Maßnahmen war das Kita-Helfer-Programm, um den sehr stark gestiegenen Anforderungen zur Umsetzung der Hygienevorgaben Rechnung zu tragen. Kita-Helferinnen und -Helfer haben das pädagogische Personal bei einfachen, alltäglichen, nichtpädagogischen Arbeiten wie Desinfektion, Händewaschen oder Essenszubereitung entlastet. Das Programm ist am 31. Juli 2021 ausgelaufen. Zurzeit gibt es das Angebot der Weiterqualifizierung.

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News Ausstellung zur Würde der Frau Termine & Aktionen Alle Stadtgeschehen 08. November 2021 Podiumsdiskussion zum Thema „Respekt und Würde in unserem Alltag“ „Ich bin würdig. Frauen beziehen Position“ ist der Titel einer Ausstellung, die am Montag, 15. November 2021, um 18 Uhr in der Bürgerhalle des Bornheimer Rathauses, Rathausstraße 2, durch Bürgermeister Christoph Becker eröffnet und anschließend bis zum 26. November dort zu sehen sein wird. Die Ausstellung wurde realisiert mit freundlicher Unterstützung der bürgerlichen Stiftung Sankt Evergislus Brenig und zahlreicher privater Spenden. Die Organisatorinnen und Organisatoren wollen einen Anstoß zur Diskussion über Machtmissbrauch und die Benachteiligung von Frauen in der katholischen Kirche geben. Die Initiative Maria 2.0 hat Frauen dazu aufgerufen, sich mit den königlichen Figuren des Künstlers Ralf Knoblauch porträtieren zu lassen und sich mit der Bedeutung von Würde auseinander zu setzen. 120 Frauen, darunter auch drei Frauen aus Bornheim und Brenig sind diesem Aufruf gefolgt. Fotografiert wurden sie ausdrucksstark von Stefan Wiede, Bettina Winkel und Stephan Eickschen. Diese Porträts werden in der Ausstellung präsentiert. Die Eröffnung wird musikalisch begleitet von Lidia und Jens Streifling. Anschließend führen die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bornheim, Heike Blank, und das Vorstandsmitglied der Stiftung St. Evergislus, Bruno Schrage, durch eine Podiumsdiskussion zum Thema „Respekt und Würde in unserem Alltag“. Es diskutieren die stellvertretende Bürgermeisterin Dr. Linda Taft, Ilka Labonté vom Frauenzentrum Troisdorf, Andrea Laska von der Initiative Maria 2.0 und Bornheims Ordnungsamtsleiterin Sabine Walter. Es gilt die zum Zeitpunkt der Veranstaltung gültige Coronaschutzverordnung NRW, voraussichtlich also die 3G-Regel.

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News Beförderungen und Ehrungen bei der Feuerwehr Soziales Termine & Aktionen Alle Stadtgeschehen 04. November 2021 Wehrführer Wolfgang Breuer und Beigeordneter Ralf Cugaly haben am Sonntag, 31. Oktober 2021, auf einer zentralen Veranstaltung im Bornheimer Ratssaal die Beförderungen und Ehrungen der Feuerwehrleute vorgenommen. Wehrführer Wolfgang Breuer und Beigeordneter Ralf Cugaly ehrten und beförderten die Feuerwehrleute Aufgrund der Corona-Pandemie mussten die Beförderungen und Ehrungen der Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bornheim seit Anfang 2020 ausgesetzt werden. „Somit hat sich in den nahezu zwei Jahren einiges aufgestaut“, erklärt Wehrführer Breuer. „Damit die bis heute aufgeschobenen Auszeichnungen in einem würdigen Rahmen durchgeführt werden können, haben wir uns für ein Format entschieden, das unter den für Feuerwehren besonderen Corona-Regelungen durchgeführt werden kann.“ So wurden die Ehrungen und Beförderungen den Feuerwehleuten in einer zentralen Veranstaltung im Ratssaal des Bornheimer Rathauses überreicht und ausgehändigt – zeitlich versetzt nach den Einsatzbezirken Ost, Nord, West und Süd. Die Hygieneregelungen wurden eingehalten. Neben dem Beigeordneten Ralf Cugaly und Abteilungsleiter Feuerschutz Frank Henseler sowie dem Wehrführer Wolfgang Breuer und seinem Stellvertreter Helmut Ost wohnten auch die Einsatzbezirksführer und Löscheinheitsführer nebst Stellvertreter den Beförderungen und Ehrungen bei. In Bornheim wurden die Feuerwehrleute geehrt und befördert Der Beigeordnete Ralf Cugaly gratulierte den beförderten und geehrten Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bornheim für ihren vorbildlichen Einsatz zum Wohle aller Bornheimerinnen und Bornheimer, aber auch darüber hinaus. Denn die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bornheim unterstützte nach der Unwetterkatastrophe vom 14. Juli auch in den anderen betroffenen Kommunen. „Respekt und Anerkennung haben sich die Kameradinnen und Kameraden nicht nur an diesen Tagen verdient“, betonte Cugaly. Vielmehr rückten sie Jahr für Jahr ehrenamtlich im Schnitt zu gut 300 Einsätzen aus. Im letzten Jahr waren es 340, in diesem Jahr bisher 333. Beigeordneter Ralf Cugaly lobte die Kameradinnen und Kameraden Wehrführer Wolfgang Breuer stellte fest, dass in den letzten Jahren viel bewegt wurde. So komme die Umsetzung des Brandschutzbedarfsplans gut voran. Drei wichtige Bereiche seien dabei der Fuhrpark, die Instandsetzung und der Neubau der Feuerwehrgerätehäuser sowie ebenso die Motivation und Fortbildung der Kameradinnen und Kameraden wie die Werbung neuer Feuerwehrleute. An der Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplans werde sich die Freiwillige Feuerwehr aktiv beteiligen. „Ziel ist und bleibt es, die Freiwillige Feuerwehr dauerhaft zu erhalten“, so Breuer, der wie Dezernent Ralf Cugaly zuversichtlich in die Zukunft blickt. Ehrungen und Beförderungen Insgesamt wurden 77 Beförderungen ausgesprochen und 80 Ehrungen vorgenommen. Nach Erlangen der erforderlichen Qualifikation wurden zum Beispiel Gottfried Kreuzberg (Löschgruppe Hersel) zum Stadtbrandinspektor sowie Johannes Hülz (Löschgruppe Brenig), Wolfgang Müller (Löschgruppe Merten) und Markus Braun (Löschgruppe Sechtem) zu Brandoberinspektoren befördert. Geehrt wurden Kameraden mit 25-, 35-, 40-, 50-, 60- und 70-jähriger Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr. Für ihre 70-jährige Mitgliedschaft wurden Matthias Klemmer (Löschgruppe Roisdorf), Hubert Düx (Löschgruppe Widdig), Heinrich Schmitz (Löschgruppe Sechtem) und Peter Granrath (Löschgruppe Merten) geehrt und für 60 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr Albert Hülz (Löschgruppe Brenig), Helmut Schwarz (Löschgruppe Dersdorf), Joseph Segschneider (Löschgruppe Merten), Heinz Peter Braun (Löschgruppe Sechtem), Johann Stotzem (Löschgruppe Walberberg) und Adam Faßbender (Löschgruppe Widdig).

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News Kindern ein Zuhause geben – Pflegefamilie werden Kinder, Jugend & Familie Alle Stadtgeschehen 02. November 2021 Kinder werden nicht von alleine groß. Vieles ist nötig, damit sie gut aufwachsen können. In erster Linie sind es die Eltern, die die Erziehung stemmen müssen. Das gelingt leider nicht immer. In schwierigen Fällen können Kinder dann vorübergehend oder auch dauerhaft nicht mehr bei ihren Eltern leben. Es kann viele Gründe haben, dass es Eltern nicht gelingt, die Lebensbedingungen so zu gestalten, dass die Kinder gut „groß“ werden können. Das können prekäre Lebensverhältnisse, eigene Krisen, Überforderung oder psychische Belastungen der Eltern sein. Wenn leibliche Eltern nicht für ihre Kinder sorgen können, weil eine Krise entstanden ist und die Betreuung, Pflege und Erziehung des Kindes nicht mehr sichergestellt werden kann, benötigen die Kinder vorübergehend einen Platz in einer anderen Familie. Dann handelt es sich um eine Familiäre Bereitschaftsbetreuung. Wenn die Lebensverhältnisse bei den leiblichen Eltern jedoch nicht stabilisiert werden können, benötigen die Kinder eine auf Dauer angelegte Form, die sogenannte Dauerpflege. Dann werden Menschen gesucht, die Kindern ein neues Zuhause, einen sicheren Ort und ein stabiles familiäres Umfeld bieten, in dem sie ihrem Entwicklungsstand und ihren Bedürfnissen entsprechend versorgt, betreut und gefördert werden. Diese Aufgabe können Paare, auch gleichgeschlechtliche, mit oder ohne eigene Kinder und Einzelpersonen aller Kulturkreise übernehmen. Personen, die sich vorstellen können, ein Kind ein Stück auf seinem Lebensweg zu begleiten, ein Zuhause auf Zeit oder auf Dauer zu geben, werden gebeten, Kontakt zum Jugendamt der Stadt Bornheim aufzunehmen. Nähere Informationen erteilen Silke Kirsch, Tel.: 02222 9437 5465, E-Mail: silke.kirsch(at)stadt-bornheim.de und Marco Ashauer, Tel.: 02222 9437 5413, E-Mail: marco.ashauer(at)stadt-bornheim.de .

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News Die neue Kita „Blumenwiese“ ist offiziell eröffnet Kinder, Jugend & Familie Schulen & Kitas Kinder & Eltern Migranten Neubürger Roisdorf 02. November 2021 Die Erweiterung der Kita „Blumenwiese“ ist nur ein Beispiel, das zeigt, dass die Stadt Bornheim mit Nachdruck in die Schaffung zusätzlicher Betreuungsplätze investiert. Bürgermeister Christoph Becker (5.v.l.), die Stadtbeigeordnete Alice von Bülow (r.), Kita-Leiterin Swetlana Born (3.v.l.) und Architekt Christian Stenzel (dahinter) freuen sich mit den Kindern über die gelungene Kita Die Kita „Blumenwiese“ wurde im März 2014 als Einrichtung für U3-Kinder in der Rathausstraße eingerichtet. Sieben Jahre bot sie 20 Kindern, die von 8 Erzieherinnen betreut und bei ihrer Entwicklung behutsam begleitet wurden, ein liebevolles Zuhause. Aufgrund der weiter steigenden Nachfrage an Betreuungsplätzen im Sozialraum Bornheim-Roisdorf wurde 2019 die Erweiterung der Kita und der Bau eines neuen Kita-Gebäudes im Maarpfad beschlossen. Gemeinsam mit der Kindergarten-Leiterin Swetlana Born , dem Architekten Christian Stenzel vom Ideos Architekturbüro in Köln, der Baufirma Adams und der Stadtverwaltung Bornheim wurde der Bau in kurzer Zeit fertiggestellt und eingerichtet. Ab 30. Juni 2021 begann für die ersten Kinder die Eingewöhnungsphase. Die sogenannte Vollaufnahme begann am 16. August. Durch die Erweiterung finden im neuen Gebäude 72 Kinder und 23 Betreuungspersonen Platz. 20 Kinder (2-6 Jahre) gehören der Gruppe „Grashüpfer“, 10 (0-3 Jahre) der Gruppe „Maikäfer“ und jeweils 21 Kinder (3-6 Jahre) den Gruppen „Biene“ und „Schmetterlinge“ an. Bürgermeister Christoph Becker nahm sich Zeit und ließ sich gerne durch die neue Kita führen Die Kita „Blumenwiese“ arbeitet gruppenübergreifend und orientiert sich in ihrer pädagogischen Arbeit durchgehend an den unterschiedlichen Lebenswelten der Kinder und Familien. Basierend auf einem Bildungsverständnis, das allen Kindern die gleichen Rechte auf Bildung und jedem Kind die Entfaltung seiner Potenziale gewährleistet, unterstützen die Pädagoginnen und Pädagogen die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder. Gemeinsam schafft das Team der Kita „Blumenwiese“ für die Kinder eine Balance zwischen heute und morgen: Mit dem Recht des Kindes auf das Spiel und partizipativer Beteiligung im Kita-Alltag werden immer wieder Möglichkeiten geschaffen, in denen alle Kinder einen eigenen Beitrag für die Kindergemeinschaft leisten können und darin Anerkennung erfahren. Dabei findet die Vielfalt der Kinder und deren Familien jederzeit Berücksichtigung. Zahlen, Daten, Fakten zum neuen Gebäude: Das Grundstück umfasst 2173 Quadratmeter, die Gebäudefläche über 1100 Quadratmeter. Die Planungen begannen im Juni 2019, und die Auftragsvergabe an einen Generalunternehmer erfolgte im Januar 2020. Die Arbeiten dauerten von August 2020 bis Juni 2021. Die Arbeiten an den Außenanlagen wurden im September 2021 abgeschlossen. Die Kosten betragen insgesamt rund 3,3 Millionen Euro.

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News Haus Regenbogen ist die erste „AckerKita“ in der Region Kinder, Jugend & Familie Schulen & Kitas Kinder & Eltern Neubürger Roisdorf 02. November 2021 Die städtische Kita „Haus Regenbogen“ ist die erste „AckerKita“ in der Region. Was das bedeutet, können Kinder und Erzieherinnen seit dem Frühjahr auf dem eigenen Acker am Gemüseweg erfahren. Bürgermeister Christoph Becker und die Regenbogen-Kinder haben den ersten Apfelbaum gepflanzt. Denn direkt neben dem neuen Kindergarten am Maarpfad in Bornheim-Roisdorf befindet sich das brachliegende rund 3300 Quadratmeter große Grundstück, das die Kita-Gemeinschaft fleißig bewirtschaftet. Die Gemeinschaft besteht aus 5 Roisdorfer Kindergärten: den städtischen Einrichtungen „Lummerland“, „Baumhaus“, „Blumenwiese“ und „Haus Regenbogen“ sowie der AWO-Einrichtung „Sonnenstrahl“. Darüber hinaus haben etwa 30 Familien im „Familiengarten“ jeweils eine kleine Parzelle übernommen. Alle gemeinsam haben sich zum Ziel gesetzt, durch ökologisches und nachhaltiges Gärtnern einen ganzheitlichen Bezug zu natürlicher und gesunder Nahrung herzustellen. Ein besonderes Anliegen ist es, insbesondere die Kinder dafür zu sensibilisieren, zu begeistern und aktiv zu beteiligen. Gemeinsam mit den Kindern, Kita-Leiter Lothar Nehren, einer Mutter und Erzieherinnen hat Bürgermeister Christoph Becker den ersten Baum der künftigen Streuobstwiese gepflanzt - eine alte Apfelbsorte. Dieser Baum erhält den Namen der Baumpatin und Mutter Nadine Decker. Denn alle Bäume sollen mit dem Namen ihrer jeweiligen Patinnen und Paten versehen werden. Aus dem Acker ist mittlerweile schon ein üppig bepflanzter Obst- und Gemüsegarten geworden. Was ist eine „AckerKita“ ? Das „Haus Regenbogen“ beteiligt sich an der „GemüseAckerdemie“, einem Bildungsprogramm des gemeinnützigen Vereins Acker e. V., ein Verein, der sich für mehr Wertschätzung von Natur und Lebensmitteln in der Gesellschaft einsetzt. Ziel des Programms, das auf sechs Jahre angelegt ist, ist es, durch spielerisches und praktisches Erleben die Wertschätzung für Lebensmittel und das Interesse für Natur zu steigern. Mit der „AckerKita“ werden Naturerfahrungsräume in Einrichtungen frühkindlicher Bildung geschaffen. Durch den Anbau, die Ernte und das Verarbeiten von Gemüse erlangen Kinder landwirtschaftliches Grundwissen und erfahren den natürlichen Verlauf eines Ackerjahres mit allen Sinnen. Die Kinder bauen auf ihrem Acker bis zu 25 verschiedene Gemüsearten und Obstsorten an. Die Pflege übernehmen die Kinder unter Anleitung der Erzieherinnen und Erzieher und mit Unterstützung der „GemüseAckerdemie“. Die Kinder sind emsig bei der Sache und haben großen Spaß bei der Gartenarbeit Die Arbeit auf dem „Acker“: Am Anfang war großer Arbeitseinsatz erforderlich, denn Unkraut, Gras und Büsche hatten das Ackergrundstück überwuchert. Durch Gemeinschaftsaktionen und mit Hilfe von vernetzten Unterstützern wurde das Grundstück wieder für den Ackerbau hergerichtet. Es wurde gesät, gepflanzt, gehegt und gepflegt. Natürlich gab es auch Misserfolge: Die wunderbar angesetzten Tomaten wurden Opfer einer Krankheit. Aber aus solchen Erfahrungen lernen die Gemüsebäuerinnen und –bauern. Der Förderverein Haus Regenbogen unterstützt das Projekt logistisch und sorgt dafür, dass die Rahmenbedingungen stimmen. So stehen den Gärtnerinnen und Gärtnern Gerätschaften und Wasser zur Verfügung. Außerdem wurde ein Zaun errichtet, damit die Gemüsepflanzen und die Ernte vor Wildfraß gesichert ist und zudem kein Kind verloren geht. Das Projekt wird von mehreren regionalen Sponsoren gefördert, und auch die Bürgerstiftung hat das Projekt finanziell unterstützt. Damit die neuen, meist unerfahrenen „Vorgebirgsbauern und Vorgebirgsbäuerinnen“ auf Dauer erfolgreich ökologisch-nachhaltig arbeiten können, gibt es fachliche Unterstützung: Die „GemüseAckerdemie“ begleitet einen Teil der Kindergartenkinder über das Jahr und die Familien können sich über „Naturpädagogik Köln/Bonn“ aus Bornheim beraten lassen. Die Kinder sind gerne auf ihrem Acker und in der Natur Neben dem „Gemeinschaftsacker“ legt das Haus Regenbogen auf dem Acker einen Familiengarten an. Denn ob Eltern oder Großeltern, Kita-Ehemalige oder Freunde – sie alle können kostenlos Parzellen zum Anbau von Obst und Gemüse nutzen. Denn „gemeinsames ackern“ verbindet, Natur und Gemeinschaft können neu erlebt werden.

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