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News Vortrag über „Interkommunales Klimamanagement“ Nachhaltigkeit, Klima & Umwelt Volkshochschule (VHS) Termine & Aktionen Alle Stadtgeschehen 17. November 2021 Für den kostenlosen Vortrag von Klimamanager Tobias Gethke am kommenden Montag, 22. November 2021, bei der Volkshochschule Bornheim/Alfter (VHS) zum Thema „Interkommunales Klimamanagement in der Region Rhein-Voreifel“ sind noch Plätze frei. Der Klimawandel ist spürbar Der Vortrag findet von 18.30 bis 20 Uhr im Mehrzweckraum des VHS-Gebäudes, Alter Weiher 2, statt. Eine Anmeldung über die Webseite www.vhs-bornheim-alfter.de oder per E-Mail an info(at)vhs-bornheim-alfter.de ist erforderlich. Es gelten die Regelungen der dann gültigen Coronaschutzverordnung. Sollte die Veranstaltung nicht in Präsenz möglich sein, findet sie online statt. Angemeldeten Teilnehmenden würden dann Zugangslink und weitere Informationen zugesandt. Dozent Tobias Gethke stellt in seinem Vortrag die Chronik des Klimaschutzes in der Region Rhein-Voreifel sowie abgeschlossene und laufende Projekte vor. Darüber hinaus gibt der Klimamanager einen Ausblick auf die künftig geplanten Tätigkeiten und Schwerpunkte im interkommunalen Klimaschutz. Seit 2007 bündelt die Klimaregion Rhein-Voreifel, bestehend aus den Kommunen Alfter, Bornheim, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal und Wachtberg, ihr Engagement im Klimaschutz. Das „Regionale Bündnis für Klimaschutz“ entstand mit dem Ziel, die energiepolitische Zusammenarbeit und die Nutzung interkommunaler Synergien bei der Umsetzung des Klimaschutzes zu intensivieren. 2012 wurde ein integriertes Klimaschutzkonzept für die Region erarbeitet. Seit 2015 koordiniert Tobias Gethke als interkommunaler Klimaschutzmanager den Klimaschutz der sechs Kommunen. Mittlerweile hat die Klimaregion Rhein-Voreifel zahlreiche Maßnahmen im Klimaschutz umgesetzt und weiterentwickelt. Seit 2020 wird ein Klimafolgenanpassungskonzept erarbeitet. Ziel dieses Projekts ist die Entwicklung konkreter Strategien und Maßnahmen, mit denen Schäden und Beeinträchtigungen durch Extremniederschläge, Überflutungen, Sturm oder Hitze verhindert bzw. abgemildert werden sollen, die auch in der Region Rhein-Voreifel in den vergangenen Jahren zunehmend spürbar sind.

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News „Weihnachtswunschbaum-Aktion“ im Rathaus ist eröffnet Soziales Schulen & Kitas Stadtgeschehen 16. November 2021 Der Weihnachtswunschbaum in der Bürgerhalle des Bornheimer Rathauses ist geschmückt, sodass ab sofort Geschenkpatinnen und -paten die Möglichkeit haben, bedürftigen Kindern im Stadtgebiet einen Wunsch zu erfüllen. Kinder der Johann-Walraff-Schule schmücken den Weihnachtswunschbaum in der Bürgerhalle des Rathauses Die 14. Auflage der Aktion hat Bürgermeister Christoph Becker eröffnet. Der erfüllt traditionell auch den ersten Wunsch. Den von der Bornheimer Bürgerstiftung gespendeten Weihnachtswunschbaum haben einmal mehr Schülerinnen und Schüler der Johann-Wallraf-Grundschule Bornheim geschmückt, also mit den insgesamt 263 Wunschkarten der Kinder bestückt. Diesmal 16 Kinder der Klasse 2c in Begleitung ihres Klassenlehrers Udo Lewans ins Rathaus gekommen. Werden die Karten normalerweise von den Geschenkpatinnen und –paten vom Baum gepflückt, verbleiben sie diesmal wegen der aktuell dynamischen Entwicklung der Infektionszahlen im Sozialamt. Bevor die fleißigen Helferinnen und Helfer der Grundschule – tatkräftig unterstützt von Bürgermeister Christoph Becker, Sozialamtsleiter Willi Over, der Abteilungsleiterin „Soziales, Senioren und Integration“, Anne Haberer, Sozialamtsmitarbeiterin Sonja Joisten und dem Vorstand der Bornheimer Bürgerstiftung, Ulrich Rehbann - zur Tat schritten, ließen sie das Jahr in Gedichtform Revue passieren vor. Bürgermeister Christoph Becker lauscht aufmerksam den Gedichten der Kinder Wer als Geschenkpate einen Wunsch erfüllen möchte, ruft unter 02222 945-344 einfach im Sozialamt an. Dort erfahren sie, welches Geschenk sie besorgen können. Beschenkt werden ausschließlich bedürftige Kinder. Um die Anonymität der Familien zu wahren, werden keine Namen genannt. Die Wünsche reichen von Autos und Puppen über Lego und Playmobil bis hin zu Büchern und Kleidung. Die Geschenke sollen den Betrag von 20 bis 25 Euro nicht überschreiten und bis Montag, 6. Dezember 2021 unverpackt zu den Öffnungszeiten des Sozialamts vor dem Büro 206 abgegeben werden. Im Rathaus gilt die Maskenpflicht.

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News "GedankenSpiel" im Studio Merten Termine & Aktionen Alle Stadtgeschehen 16. November 2021 Das Duo "GedankenSpiel" aus der Voreifel ist am Donnerstag, 25. November 2021, zu Gast in der nächsten Ausgabe des Bürgerradios Studio Merten. Im Gespräch mit Otto Ganser (v.l.): Eva Niemann und Petra Sigmund vom Duo „GedankenSpiel“. Studio Merten Erst in diesem Sommer gegründet, ging das Duo aus der Rheinbacher Band "Acoustic Spirit" hervor. Und dieses weibliche Duo, bei dem viele Emotionen eine große Rolle spielen, ist etwas Besonderes. Sie sagen selbst, dass es ein "Corona-Kind" war. Corona und die Tage der Unwetter-Katastrophe Mitte Juli hätten für unzählige Menschen zum Ausnahmezustand geführt. Das habe viele bewegt, auch diejenigen, die daraus etwas Kreatives machen wollten. Die Hochwasserkatastrophe in Deutschland traf auch in NRW viele Menschen. Der Song "Solange wir noch Himmel sehen" soll den Opfern der Überschwemmungen Hoffnung geben. Außerdem geht es in dem Lied um den Zusammenhalt von Flutopfern und Helfern. Und dies ist nur eins der Stücke, die alle neu entstanden sind. Mehr erfahren die Zuhörerinnen und Zuhörer im Radiogespräch der Musikerinnen Eva Niemann und Petra Sigmund mit Moderator Otto Ganser. Das Programm wird am Donnerstag, 25. November, von 21.04 bis 22 Uhr ausgestrahlt. Wie immer ist das Bürgerradio Studio Merten mit dem Vorgebirgsmagazin über Radio Bonn/Rhein-Sieg auf UKW 97,8 und 104,2 zu hören. > Aktuelle Infos auf der Studio-Merten-Homepage: www.studiomerten.de

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News Ausstellung zur Würde der Frau in der Bürgerhalle eröffnet Musik, Kunst & Kultur Alle Roisdorf 16. November 2021 „Ich bin würdig. Frauen beziehen Position“ ist der Titel der aktuellen Ausstellung in der Bürgerhalle des Rathauses, die Bürgermeister Christoph Becker am Montag eröffnet hat. Auf insgesamt 14 Roll-ups sind die Porträts von gut 120 Frauen zu sehen, die sich mit Königinnen-Figur des Bonner Künstlers Ralf Knoblauch haben ablichten lassen. Die Organisatorinnen und Organisatoren der mit Unterstützung der bürgerlichen Stiftung Sankt Evergislus Brenig realisierten Ausstellung wollen einen Anstoß zur Diskussion über Machtmissbrauch und die Benachteiligung von Frauen in der katholischen Kirche geben. Die Initiative Maria 2.0 hat Frauen dazu aufgerufen, sich mit den königlichen Figuren des Bonner Künstlers Ralf Knoblauch porträtieren zu lassen und sich mit der Bedeutung von Würde auseinander zu setzen. 120 Frauen, darunter auch drei Frauen aus Bornheim und Brenig sind diesem Aufruf gefolgt. Fotografiert wurden sie ausdrucksstark von Stefan Wiede, Bettina Winkel und Stephan Eickschen. Bürgermeister Christoph Becker hat die Ausstellung im gut besuchten Rathaus-Foyer eröffnet Zu sehen sind 14 Roll-ups, auf denen die Porträts der Frauen zu sehen sind. Darunter auch drei Frauen aus Bornheim(-Ort) und Brenig. Die Frauen haben eine Meinung und beziehen Stellung. Deshalb wurden die Porträts durch vielfältige Aussagen zur "Würde der Frau" ergänzt. In einem Begleittext zu den Skulpturen heißt es: „Die Königsskulpturen von Ralf Knoblauch sind durchdrungen von der Sehnsucht nach WÜRDE und der Wiederherstellung von verletzter WÜRDE. Die in sich ruhenden Figuren lenken durch ihre aufrechte Haltung den Blick darauf, dass ALLE Menschen die gleiche WÜRDE besitzen. GLEICHE WÜRDE bedeutet auch GLEICHE RECHTE. Die Königsfigur lässt spüren, dass in allen Frauen eine Königin und damit die Kraft steckt, sich mit aufrechtem Gang für Veränderung stark zu machen und für Gerechtigkeit einzustehen.“ Eine der Königinnen-Figuren des Bonner Künstlers Ralf Knoblauch Der Bürgermeister dankte der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Bornheim, Heike Blank, und Bruno Schrage, dem Vorstandsmitglied der Stiftung St. Evergislus Brenig. "Bruno Schrage hat die Ausstellung von Beginn an maßgeblich unterstützt und damit einem so wichtigen Thema zu mehr Aufmerksamkeit verholfen", so Becker. Dem Bürgermeister war es ein Anliegen, das Thema nicht auf die katholische Kirche zu beschränken, sondern es auf eine gesamtgesellschaftliche Ebene zu heben. "Denn wenn wir von der Würde der Frau sprechen, landen wir ganz schnell bei Frauenrechten und damit beim Thema Gleichberechtigung der Frau. Dazu zählen die Aspekte 'Equal Pay' und 'Gleichstellung im Beruf' ebenso wie das traditionelle Rollenverständnis oder 'Armut im Alter'", betonte Becker. Und während die Ausstellung bis zum 26. November 2021 in der Bürgerhalle zu sehen sei, erinnere der " Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen" am 25. November daran, dass das Thema „Würde der Frau“ noch einen ganz anderen Aspekt in sich birge. "So schlimm es auch ist, aber gerade auch die Gewalt, die für viel zu viele Frauen leider traurige Wirklichkeit ist, darf kein Tabuthema sein und muss immer wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt werden", erklärte der Bürgermeister. Lidia und Jens Streifling haben den Abend musikalisch begleitet Im Anschluss an die Eröffnung führten Heike Blank und Bruno Schrage durch eine Podiumsdiskussion zum Thema „Respekt und Würde in unserem Alltag“. Es diskutierten die stellvertretende Bürgermeisterin Dr. Linda Taft, Ilka Labonté vom Frauenzentrum Troisdorf, Andrea Laska von der Initiative Maria 2.0 und Bornheims Ordnungsamtsleiterin Sabine Walter. Lidia und Jens Streifling begleiteten den Abend musikalisch.

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News Erinnerung an die Pogromnacht in Bornheim Termine & Aktionen Alle Stadtgeschehen 11. November 2021 Mit einer Theater-Performance mit Live-Musik auf dem Peter-Fryns-Platz und einem anschließenden Gedenken erinnerten am Mittwoch die Stadt Bornheim, die christlichen Kirchen und die weiterführenden Schulen an die schrecklichen Geschehnisse während der Reichspogromnacht und die darauffolgende Verfolgung und Ermordung jüdischer Menschen. Zum Gedenken versammelte man sich vor der Königstraße 55, also dort, wo bis 1938 die Synagoge stand. Gut 50 Menschen kamen zur Gedenkveranstaltung "Erinnern für heute und morgen" Während die antisemitischen Ausschreitungen vielerorts am 9. November 1938 stattfanden, wurde die Bornheimer Synagoge erst am Tag darauf in Brand gesteckt. Ein SA-Trupp aus Bonn zog plündernd und randalierend durch das Stadtgebiet. Die Menschen selbst wurden aus ihren Häusern gezerrt und misshandelt. Auch Bornheimer Bürger beteiligten sich an den Ausschreitungen. Der Dachstuhl der Synagoge stand an jenem 10. November in Flammen. Die Feuerwehr beschränkte sich darauf, ein Übergreifen des Brandes auf die Nachbargebäude zu verhindern. 30 bis 50 Menschen schauten dem Geschehen zu. Einige demolierten jüdische Geschäfte und halfen bei der Brandstiftung. Brennende Bornheimer Synagoge in der Königstraße am 10. November 1938. Das Foto nahm Kaplan Heinrich Schneider vom Kirchturm der Servatiuskirche auf. Die Gedenkveranstaltung begann mit einer Theater-Performance unter der Leitung von Theaterpädagogin Monika Timme. Rund 50 Menschen hatten sich auf dem Peter-Fryns-Platz versammelt. Die Schauspielerinnen und Schauspieler Angelika Bothe, Benedikt Eudenbach, Jörg Unterkofler, Nico Utz und Swen Binder stellten auf Grundlage von Zeitzeugenaussagen die Geschehnisse in der Pogromnacht dar. Die Vorstellung endete mit der Frage „Was hätte es damals gebraucht und braucht es noch heute?“. Zusammen mit den Zuschauern bildeten die Schauspieler eine Löschkette und machten den Anwesenden so Mut, sich gegen Hass und Hetze zu engagieren. Danach sprach Bürgermeister Christoph Becker. „Unsere Gedenkveranstaltung steht seit vielen Jahren unter dem Motto ‚Erinnern für Heute und Morgen‘. Denn wir wollen am 10. November nicht nur an die schrecklichen Geschehnisse der Pogromnacht erinnern, sondern auch aufzeigen, wozu Antisemitismus, Hass und Hetze auch heute und in Zukunft führen können“, sagte Becker. Anschließend gingen die Teilnehmenden über den Servatiusweg zur ehemaligen Synagoge, Königstraße 55. Dort wurde mit einer Schweigeminute der Opfer gedacht. Die ökumenische Andacht hielten Gemeindereferentin Ute Trimpert und Pfarrer Eckhart Altemüller. Michael Meier Etienne (Kontrabass), Carola Jeschke (Klarinette) und Rui Carrilho (Akkordeon) begleiteten die Veranstaltung mit Klezmer-Musik. Sie spielten die Stücke Shalom Alechem, Oyfn Pripetshik und Ose Shalom. Die Online-Ausstellung „Jüdisches Bornheim“ wurde vom Bornheimer Stadtarchiv erstellt Online-Ausstellung „Jüdisches Bornheim“ Da dieses Jahr bundesweit gleichzeitig 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland gefeiert wird, wies Bürgermeister Becker im Rahmen der Gedenkveranstaltung darauf hin, dass 1.700 Jahre lang jüdische Menschen das Leben in Deutschland mitgeprägt und mitgestaltet hätten. „Auch in Bornheim blühte einst das jüdische Leben, bevor die Nationalsozialisten an die Macht kamen. Es gibt also gleich mehrere Gründe, an die Geschichte der jüdischen Menschen in Bornheim zu erinnern“, so Becker. „Daher freue ich mich, dass die Bornheimer Schulen, die offene Jugendarbeit und das Stadtarchiv zusammen eine Online-Ausstellung erarbeitet haben, die uns diese Geschichte näherbringen wird.“ Die Online-Ausstellung „Jüdisches Bornheim“ wurde vom Stadtarchiv Bornheim mit Hilfe des von der Deutschen Digitalen Bibliothek zur Verfügung gestellten Werkzeugs DDBStudio erstellt. Sie ist HIER abrufbar und auch auf der Internetseite des Bornheimer Stadtarchivs verlinkt. Die Ausstellung präsentiert Orte jüdischen Lebens in der Stadt Bornheim und gibt so Einblicke in die Geschichte der jüdischen Gemeinde. Beiträge der Schulen, Kirchen und der Jugendarbeit werden die Ausstellung in Zukunft noch ergänzen und stetig erweitern. So soll sie perspektivisch zu einem Wegweiser durch das jüdische Bornheim werden und über QR-Codes an einschlägigen Stellen im Stadtgebiet direkt abrufbar sein. Die Gedenkveranstaltung „Erinnern für heute und morgen“ und die Online-Ausstellung entstand durch die Zusammenarbeit von Stadtarchiv und Jugendamt. So organisierten Stadtarchivar Jens Löffler und Katja Cîmpean vom Bornheimer Jugendamt die Gedenkveranstaltung. Im Rahmen historischer Bildungsarbeit konnten Schulen und Jugendgruppen in den Unterlagen des Stadtarchivs für ihre Projekte recherchieren und mehr über die Geschichte der jüdischen Gemeinde Bornheim erfahren. An der Online-Ausstellung wirken die Heinrich-Böll-Gesamtschule, die Europaschule, die Jugendkirche im Vorgebirge, der Kulturraum Sechtem und der Jugendchor der evangelischen Kirchengemeinde Vorgebirge mit. „Erinnern für heute und morgen“ Die Anfänge der Veranstaltung Stadt erinnert erstmals 2011 mit einer Gedenkveranstaltung an die sogenannte Reichspogromnacht Stadt erinnert erstmals 2011 mit einer Gedenkveranstaltung an die sogenannte Reichspogromnacht 2011 hat die Stadt Bornheim erstmals mit einer Gedenkveranstaltung an die sogenannte Reichspogromnacht erinnert. Ziel war es, einen würdigen Rahmen für das Gedenken an die Opfer der Pogromnacht zu bieten, zugleich aber auch eine aktuelle Auseinandersetzung der Jugendlichen mit Themen wie „Fremdenfeindlichkeit in unserer Gesellschaft“ zu fördern. Die grundlegende Idee dabei war, diese Gedenkveranstaltung zu einem Anliegen von ganz Bornheim zu machen. Jugendliche bereiten unter Anleitung des Stadtarchivars die jüdische Geschichte in Bornheim auf Jugendliche bereiten unter Anleitung des Stadtarchivars die jüdische Geschichte in Bornheim auf In den vergangenen Jahren haben sich Jugendliche unter Anleitung des Bornheimer Stadtarchivars mit Recherchearbeiten zur jüdischen Geschichte in Bornheim auf die Veranstaltung vorbereitet. Üblicherweise beginnt das Gedenken an einem regionalen Zeugnis jüdischer Kultur, z. B. an Stolpersteinen oder der ehemaligen Synagoge. Anschließend findet die eigentliche Gedenkveranstaltung an einem nahegelegenen Ort statt. Flankierend werden meist Ausstellungen und Dokumentationen von Projektarbeiten gezeigt. Die Veranstaltung klingt mit Gesprächen aus. Etwa 100 bis 200 Personen nehmen in der Regel an der Veranstaltung teil. Diverse Veranstaltungsorte Diverse Veranstaltungsorte Die Premiere des Pogromgedenkens hat 2011 in der Herseler Pfarrkirche St. Ägidius stattgefunden. Es folgten die Bornheimer Versöhnungskirche (2012), die Heinrich-Böll-Sekundarschule in Merten (2013), die evangelische Markuskirche in Hemmerich (2014), die katholische Pfarrkirche St. Georg in Widdig (2015), die Bürgerhalle des Bornheimer Rathauses (2016), die Europaschule (2017), das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium (2018) und die Grundschule in Walberberg (2019). Ein neuer Titel Ein neuer Titel Seit 2013 lautet der Titel der Gedenkveranstaltung unverändert: „Erinnern für heute und morgen“. Gedenkveranstaltung als Teil des Jugendmigrations-Theaterprojekts „Jede Jeck es anders“ Gedenkveranstaltung als Teil des Jugendmigrations-Theaterprojekts „Jede Jeck es anders“ Im Jahr 2016 fand die Gedenkveranstaltung als Teil des Jugendmigrations-Theaterprojekts „Jede Jeck es anders“ statt, das vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gefördert wurde. Zahlreiche Jugendliche wurden mit Hilfe von Theaterarbeit an das Thema „Fremdenfeindlichkeit“ herangeführt. Die künstlerische Leitung hatte die Schauspielerin und Regisseurin Elisabeth Pleß vom Netzwerk für darstellende und bildende Kunst „Drangwerk“ in Köln übernommen. Kinderoper Brundibár Kinderoper Brundibár 2018 wurde die Kinderoper Brundibár im Alexander-von-Humboldt-Gymnasium aufgeführt. Corona zwingt zu kleinerem Rahmen Corona zwingt zu kleinerem Rahmen 2020 wurde die Veranstaltung aufgrund der Corona-Pandemie in einem kleineren Rahmen als Gottesdienst durchgeführt.

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News Faires Frühstück zum Thema Nachhaltigkeit im Kakaoanbau Nachhaltigkeit, Klima & Umwelt Termine & Aktionen Alle Stadtgeschehen 10. November 2021 Im Zusammenhang mit der Fairen Woche, die dieses Jahr bundesweit unter dem Motto "Zukunft fair gestalten #fairhandeln für Menschenrechte weltweit" veranstaltet wurde, hatte die Fairtrade-Stadt Bornheim am Sonntag, 17. Oktober 2021, zu einem Fairen Frühstück in den Ratssaal im Bornheimer Rathaus eingeladen. Die Teilnehmenden informierten sich über Nachhaltigkeit im Kakaoanbau Johanna Schmidt von Fairtrade Deutschland berichtete zum Thema Nachhaltigkeit im Kakaoanbau. Ein Überblick: Klimawandel und Kakaoanbau Der Klimawandel hat dazu geführt, dass sich schon heute einige Anbaugebiete nicht mehr für den Kakaoanbau eignen. So wurde in Westafrika der Wald durch Rodungen um 60 bis 90 Prozent reduziert, sodass nur noch 11 Prozenten des Regenwaldes existieren. Der natürliche Regenwasserspeicher wurde dadurch zerstört. Agroforstsysteme sollen gefördert werden In der Elfenbeinküste und Ghana gibt es seit einigen Jahren eine Cocoa and Forest (Kakao und Wald) Initiative, die von den großen Importeuren wie Callebaut und Mars gegründet wurde. Sie zielt darauf ab, weitere Waldzerstörung zu verhindern und Agroforstsysteme zu fördern. Ein Agroforstsystem ist eine landwirtschaftliche Fläche, auf der Bäume und Sträucher mit Ackerkulturen wie Mais, Bohnen oder auch Ananas kombiniert werden. Agroforstsysteme orientieren sich an der Vielfalt des ursprünglichen tropischen Regenwaldes. Es werden also eine Vielzahl unterschiedlicher Bäume gepflanzt, die in der jeweiligen Region gut wachsen können. Diese bieten idealerweise zusätzliche Agrarprodukte und somit weitere Einkommensquellen für Produzentinnen und Produzenten. Sankofa-Projekt als vorbildliches Beispiel Fairtrade unterstützt Kooperativen bei der Umstellung auf den Agroforstanbau. Ein Beispiel ist das Sankofa-Projekt in Ghana, das eine Kakao-Kooperative zusammen mit Fairtrade Afrika und dem Schweizer Schokoladenhersteller Chocolats Halba durchführt. Das Sankofa Projekt wird von der Schweizer Regierung unterstützt. Sankofa bedeutet übersetzt soviel wie „zurück zu den Wurzeln". Es wird ohne Chemikalien gedüngt und auf ein gutes Mikroklima geachtet. Ein vorbildliches Projekt, das bereits zu einer 26-prozentigen Einkommenssteigerung geführt hat. Leider fehlen den Kleinbäuerinnen und Kleinbauern oft die ökonomischen Anreize, um ihren Anbau umweltschonend und klimafreundlich umzustellen. Neunzig Prozent der Kleinbauern verfügen über kein existenzsicherndes Einkommen, viele leben unterhalb der Armutsgrenze. Kakao, Fairtrade und Corona Während der Corona-Krise haben die Produzentinnen und Produzenten weniger Kakao verkauft. Auch war es schwierig, Erntehelfer zu bekommen. Die Rohstoffpreise fielen und das Einkommen der Produzenten sank. Für einige Produzentenfamilien wurde die Situation so prekär, dass sie auf Lebensmittelhilfe angewiesen waren. In Ghana und der Elfenbeinküste, den Hauptproduzentenländern, greifen die nationalen Behörden regulierend in den Kakaorohstoffmarkt ein. Allerdings nicht immer zum Vorteil der Produzentinnen und Produzenten. Fairtrade bietet aufgrund des garantierten Mindestpreises eine wirkliche Unterstützung, die vor der Abwärtsspirale schützt. Mit einem Covid-Hilfsfonds, unterstützt von dem Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, konnten die Fairtrade Produzentennetzwerke in Afrika, Asien und Südamerika umfangreiche Hilfsprogramme für die Kooperativen einrichten. Impressionen Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Schokolade Engagement Global produziert zurzeit in Kooperation mit dem Schokoladenmuseum Köln die Podcast Serie "Chocolate Stories". Sie beleuchten die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Schokolade. Dazu sind in jeder Folge Schokoladenprofis zu Gast. Mehr erfahren

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News „Wir sind Weltkulturerbe!“ Termine & Aktionen Alle Stadtgeschehen 09. November 2021 Niedergermanischer Limes ist UNESCO-Weltkulturerbestätte Das UNESCO-Welterbekomitee hat den Niedergermanischen Limes am 27. Juli 2021 in die Liste der Weltkulturerbestätten aufgenommen. 16 Jahre wurde auf diesen Moment hingearbeitet. Am Montag, 8. November 2021, überreichte Dr. Birgitta Ringbeck vom Auswärtigen Amt im LVR-Landesmuseum in Bonn den zugehörigen Kommunen und Kreisen sowie dem Landschaftsverband Rheinland (LVR) und dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen (MHKBG) in einem feierlichen Akt die Urkunden der UNESCO. Der Niedergermanische Limes ist UNESCO-Weltkulturerbestätte Die Entgegennahme der Urkunden u.a. durch Bornheims Bürgermeister Christoph Becker würdigte Ministerin Ina Scharrenbach mit den Worten „Die Urkunden machen deutlich sichtbar, welchen Schatz unser Bundesland beherbergt und welche Aufgaben nun auf uns warten.“ „Wir sind Weltkulturerbe“, freute sich Bornheims Bürgermeister Christoph Becker über die besondere Auszeichnung. Der Limes, eine der wichtigsten Grenzen des römischen Reiches, reichte über hunderte Kilometer. An vielen Fundplätzen lassen sich noch heute Grundrisse einer Bandbreite an Militärlagern und Zivilsiedlungen erkunden, die Einblicke in die 450-jährige Geschichte geben und Roms Umgang mit dieser Flusslandschaft aufzeigen. 24 der insgesamt 44 Fundplätze entfallen auf 19 Kommunen in Nordrhein-Westfalen, darunter auch Alfter, Bornheim und Swisttal. Bornheims Bürgermeister Christoph Becker und sein Alfterer Amtskollege Dr. Rolf Schumacher mit der Urkunde Die Urkunde: Der Niedergermanische Limes ist Weltkulturerbe Neben der Urkundenübergabe wurde der Termin zur Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zum zukünftigen Umgang mit dem Welterbe genutzt. „Wir wollen als kommunale Familie nun gemeinsam daran arbeiten, dass dieses Erbe für die Menschen vor Ort erlebbar wird”, so Ulrike Lubek, Direktorin des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR). Mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung verpflichten sich der LVR, die Kommunen, Kreise und die Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege gemeinsam zum Schutz und zur Pflege der Welterbestätte. Die Vereinbarung dient als Grundlage für die zukünftige und nachhaltige Entwicklung des Niedergermanischen Limes in Nordrhein-Westfalen. Mit all seinen vielfältigen Bestandteilen soll er als eine einheitliche Welterbestätte erkennbar sein und touristisch erschlossen werden. Foto: Marcel Zanjani LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland Foto: Marcel Zanjani LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland

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