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News Igeln durch den Winter helfen Saisonales Nachhaltigkeit, Klima & Umwelt Rat & Hilfe Alle Stadtgeschehen 23. Oktober 2024 Wenn es draußen kühler wird, sind Igel wieder auf der Suche nach einem geschützten Quartier für ihren Winterschlaf, den sie meist im November antreten. Das Umweltamt gibt Tipps, wie man ihnen artgerecht durch die Kälte hilft. Katzenfutter schmeckt nicht nur Mieze, sondern auch Mecki. Die Stacheltiere richten ihr Winternest gerne unter einem Holzhaufen oder in Komposthaufen ein, die mit Reisig und Schnittresten gespickt sind. Da sie im Laub nach Insekten und Schnecken stöbern, muss der herbstliche Gartenputz nicht allzu gründlich ausfallen. Wo Laub tatsächlich entfernt werden muss, sollte es vorzugsweise mit dem Rechen weggeharkt werden. Denn vor allem Laubsauger sind eine Gefahr für am Boden lebende Insekten und andere Kleintiere; selbst Igel können von leistungs­starken Geräten aufgesaugt werden. Aber auch durch Laub­bläser, die Blätter mit einem Luftstrom von bis zu 200 km/h wegblasen, werden solche Kleintiere stark beeinträchtigt oder gar getötet. Daher sollte das Laub allenfalls mit einer niedrigen Stufe der Blasfunktion unter Büsche und Hecken gepustet werden, erklärt Irmgard Mohr vom Bornheimer Amt für Umwelt, Klimaschutz und Stadtgrün. Wer Igeln helfen möchte, sich Winterspeck anzufressen, kann abends eine Schale mit Katzenfutter hinstellen. So können auch Igel, die erst im Spätsommer geboren wurden, noch tüchtig zulegen. Schon mit 500 Gramm Körpergewicht hat ein Jungtier gute Chancen, seinen ersten Winterschlaf zu überstehen. Gut gemeinte, aber unsachgemäße Versuche, die Tiere im Haus über den Winter zu bringen, können tödliche Folgen haben. So verbrauchen Igel im Winterschlaf schon in Räumen mit mehr als 6 Grad Celsius zu viel Energie und werden geschwächt. Wenn überhaupt, sollten nur verletzte, kranke und hilflose Tiere ins Haus geholt werden, um sie gesund zu pflegen. Vorher sollte man sie zum Tierarzt bringen, der sie gegebenenfalls behandeln kann. Kranke Tiere erkennt man daran, dass sie tagsüber zu sehen sind, sich auffallend passiv verhalten oder gar torkeln. Gesunde Igel gehen tagsüber nicht auf Nahrungssuche – es sei denn, sie wurden aufgescheucht. Zudem sind schwache Igel meist sehr mager und fühlen sich kälter an als die eigene Hand. Für diejenigen, die einen hilfsbedürftigen Igel im Haus pflegen möchten, hält die Stadt Bornheim ein kostenloses Infoblatt bereit. Ausführliche Informationen zum Thema gibt es zudem unter www.pro-igel.de . Infos zu weiteren Umweltthemen findet man hier.

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News Neun neue Stolpersteine Termine & Aktionen Alle Bornheim Stadtgeschehen 23. Oktober 2024 Am Mittwoch, 6. November 2024, ab 11 Uhr lädt Bürgermeister Christoph Becker alle Bornheimerinnen und Bornheimer ein, an der Verlegung von neun neuen Stolpersteinen teilzunehmen. Der erste Treffpunkt ist die Schillerstraße 1 Ecke Königstraße. Hamburg am 27. August 1938: Familie Cahn aus Bornheim geht an Bord des Schiffes „Cordillera“, das sie nach Kolumbien bringt. Von rechts nach links: Maximilian, Sally, Paulina und Josef. Die Stadt Bornheim beteiligt sich seit vielen Jahren an der Aktion „Stolpersteine“, um die Erinnerungskultur in der Stadt aktiv zu unterstützen. Bereits 78 Messingschilder mit den Namen und Schicksalsdaten von Opfern des nationalsozialistischen Regimes hat der Künstler Gunter Demnig seit 2006 im Stadtgebiet verlegt. Nun wird die Aktion im Bornheimer Ortszentrum fortgeführt. Als erstes wird Gunter Demnig an der Schillerstraße 1 einen Stolperstein für Catharina König verlegen. Wegen psychischer Probleme befand sich Catharina König bereits vor der NS-Zeit in Behandlung. 1940 begannen die Nationalsozialisten mit der „Aktion T4“ den Massenmord an Menschen mit körperlichen, geistigen und seelischen Behinderungen. Catharina wurde am 20. August 1941 von der Anstalt Galkhausen in Langenfeld zusammen mit 84 weiteren Patienten in die Tötungsanstalt Hadamar gebracht, wo sie unmittelbar nach ihrer Ankunft ermordet wurde. Im Anschluss werden vier weitere Stolpersteine vor dem Haus Servatiusweg 11 verlegt. An dieser Stelle stand früher ein kleines Fachwerkhaus. Dort wohnten der Schuhmacher Sally Cahn und seine Ehefrau Paulina mit den beiden Söhne Josef und Maximilian. Der jüdischen Familie gelang Ende August 1938 die Flucht: Auf dem Schiff „Cordillera“ reiste sie zunächst nach Bogota und emigrierte später in die USA. Abschließend werden vier Steine für Hermann Schmitz, Ehefrau Amalia, Tochter Grete und Sohn Ernst vor ihrem ehemaligen Wohnhaus in der Königstraße 138 verlegt. Auch die Cahns waren Juden und mussten vor der Verfolgung durch die Nazis fliehen. Als Vorstandsmitglied der Bornheimer Synagogengemeinde kam Hermann Schmitz die traurige Aufgabe zu, das Grundstück der am 10. November 1938 von den Nazis niedergebrannten Synagoge an die Zivilgemeinde verkaufen zu müssen. Erst im Oktober 1939 konnte die Familie über Italien nach Chile fliehen. Tochter Grete engagierte sich später durch zahlreiche Zeitzeugenberichte gegen das Vergessen. Zwischen den Verlegungen liegen jeweils etwa 20 Minuten. Finanziert wird die Aktion in Bornheim seit ihren Anfängen durch private Spender, sogenannte „Stolperstein-Paten“. Diese übernehmen die Kosten für die Herstellung und Verlegung eines Steins. Auch dieses Jahr haben sich wieder viele Bürgerinnen und Bürger bereit erklärt, eine solche Patenschaft zu übernehmen. Bürgermeister Christoph Becker freut sich über das große Interesse und dankt allen Paten. In Bornheim findet man Stolpersteine bisher in den Ortschaften Roisdorf, Bornheim, Walberberg, Hersel, Widdig, Merten, Sechtem und Waldorf. Jeder, der diese kleinen Denkmale betrachtet und die Inschriften liest, muss nach unten sehen und verneigt sich so unweigerlich vor den Opfern.

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News Teilnehmen an den 14. Wirtschaftsgesprächen Bornheim Termine & Aktionen Stadtgeschehen 18. Oktober 2024 Die Stadt Bornheim lädt interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer am Mittwoch, 30. Oktober 2024, um 18 Uhr ins PinUp Bowling- und Entertainmentcenter Bornheim, Johann-Philipp-Reis-Straße 7, zu den 14. Wirtschaftsgesprächen Bornheim ein. In Kooperation mit der dhpg Wirtschaftsprüfer Rechtsanwälte Steuerberater GmbH & Co. KG steht die Veranstaltung unter dem Motto „Zukunft gestalten – die zukünftigen Herausforderungen im Wirtschaftszweig Entertainment“. Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in die neuesten Entwicklungen und Trends im Entertainment-Sektor. Zudem werden innovative kombinierte Geschäftsmodelle an einem Standort vorgestellt. Darüber hinaus werden Möglichkeiten vorgestellt, die wirtschaftlichen Erfolg und Gemeinwohl vereinen. Natürlich bieten die Wirtschaftsgespräche auch intensive Networking-Möglichkeiten zwischen Unternehmerinnen und Unternehmern sowie Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Bornheim. Außerdem besteht Zeit zum persönlichen Austausch. Tagesordnung: 1. Begrüßung durch Bürgermeister Christoph Becker: Aktuelle Entwicklungen und Daten zur wirtschaftlichen Entwicklung in der Stadt Bornheim und Klaus Zimmermann, Steuerberater, Partner der dhpg Wirtschaftsprüfer Rechtsanwälte Steuerberater GmbH & Co. KG 2. Wolfgang Pütz, Inhaber der Pütz Gruppe: „Zukunft gestalten – die zukünftigen Herausforderungen im Wirtschaftszweig Entertainment“ 3. Führung „Hinter den Kulissen“ mit Geschäftsführer Sascha Erdbories: Vorstellung des PinUp Bowling- und Entertainmentcenters und Einblicke in Bowlinganlage, Servicebereich, Küche und technische Innovationen 4. Business-Bowling und Networking: Möglichkeit, um Kontakte in entspannter Atmosphäre beim Bowling zu knüpfen und zu vertiefen > Anmeldungen per E-Mail an: wirtschaftsfoerderung(at)stadt-bornheim.de

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News Heimat-Preis 2024 Soziales Vereine & Brauchtum Termine & Aktionen Alle Stadtgeschehen 11. Oktober 2024 Stadt Bornheim zeichnet engagierte Bürger*innen aus Im Rahmen der Ratssitzung hat die Stadt Bornheim am Donnerstag, 10. Oktober 2024, bereits zum sechsten Mal den Heimat-Preis „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet“ verliehen. Die Landesregierung NRW unterstützt den Preis mit einer Förderung in Höhe von insgesamt 5.000 Euro. Die Preisverleihung fand zu Beginn der Sitzung im Ratssaal durch Bürgermeister Christoph Becker und den Vorsitzenden des Ausschusses für Sport, Kultur und Ehrenamt, Michael Söllheim, statt. Insgesamt wurden 14 Bewerbungen und Vorschläge eingereicht. Nach einer geheimen Abstimmung hatte der Ausschuss für Sport, Kultur und Ehrenamt die diesjährigen Preisträger ausgewählt: - 3. Preis (1.000 Euro): Martinsfreunde Hersel Die Martinsfreunde Hersel haben vor einigen Jahren die Organisation des Herseler Martinszuges übernommen und sich damit dem Erhalt des Martinsbrauchtums mit großem bürgerschaftlichem Engagement verschrieben. - 2. Preis (1.500 Euro): Imkerverein Vorgebirge e.V. Der Imkerverein Vorgebirge e.V. setzt sich seit seiner Gründung vor acht Jahren für die Förderung der Imkerei und alter Obstsorten ein und hat in Kardorf mit "Johanns Bienenhaus" und der angrenzenden Streuobstwiese einen Ort geschaffen, der Mensch, Natur und Bienen zusammenbringt. - 1. Preis (2.500 Euro): Kinderkarneval Sechtem 1994 e.V. Seit 30 Jahren zieht der Kinderkarnevalszug des Vereins durch die Straßen von Sechtem und erfreut sich großer Beliebtheit in Bornheim und darüber hinaus. Die Aufrechterhaltung der Tradition kombiniert mit Jugendförderung und Nachhaltigkeit – z.B. durch Digitalisierung, hochwertige, verpackungsarme „Kamelle“, Aufräum-Aktionen und den Verzicht auf motorisierte Zugmaschinen – zeichnen den Verein aus. Heimat-Preis-Preisträger*innen 2024 Der Heimat-Preis wurde 2019 vom Rat der Stadt Bornheim beschlossen und ist Teil eines Förderprogramms des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW. Mit einem Preisgeld von insgesamt 5.000 Euro soll das lokale Engagement und besondere Projekte mit Heimatbezug gewürdigt werden. Die Auswahlkriterien für den Heimat-Preis 2024 umfassen verschiedene Bereiche, die in den eingereichten Initiativen, Projekten oder Vorhaben erkennbar sein sollten. Dazu gehören unter anderem die Umsetzung innovativer Projekte zum Thema „Heimat“, die nachhaltige Gestaltung der Heimat, die Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts, die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen bei der Entdeckung des Heimatgedankens sowie den Erhalt, die Pflege und die Förderung von Traditionen und Bräuchen. Der Heimat-Preis soll die Wertschätzung gegenüber Ehrenamtlichen und Vereinen ausdrücken und zur Mitgestaltung der Gesellschaft motivieren.

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News Wiederaufbau Unwetter Verkehr Alle Stadtgeschehen 11. Oktober 2024 Stadt Bornheim nutzt Fördergelder Die Stadt Bornheim nutzt Fördergelder und beseitigt Unwetterschäden an der Infrastruktur. Am 2. Mai 2023 erhielt die Stadt einen Zuwendungsbescheid für Landesfördergelder zum Wiederaufbau nach dem Unwetter vom 14. Juli 2021. Nachfolgend wurden erforderliche Gutachten erstellt und die Planungsleitungen für die anstehenden Maßnahmen erarbeitet. Am 2. Juli 2024 genehmigte der Mobilitäts- und Verkehrsentwicklungsausschuss der Stadt Bornheim die Vergabe der Bauleistungen an die Firma Geschwister Balter Bauunternehmung GmbH aus Losheim/Eifel. Die Arbeiten werden am 14. Oktober 2024 beginnen. Die geplanten Bauarbeiten umfassen die Beseitigung und den Neubau einer Mauer sowie die Sicherung einer Böschung in der Kitzburger Straße 42. Des Weiteren ist der Einbau einer neuen Deckschicht entlang des Wirtschaftsweges Verlängerung der Enggasse auf einer Strecke von etwa 700 Metern entlang des Klosters in Walberberg vorgesehen. Zusätzlich werden Straßenabschnitte instandgesetzt: Rebenstraße (ca. 200 Meter), Auelsgasse (ca. 450 Meter) und Heerweg (ca. 50 Meter) erhalten neue Deckschichten, Fahrbahnaufbauten und Böschungssicherungen. Ebenso werden die Wirtschaftswege Lethenbergweg (ca. 620 Meter) und Verlängerung der Keimerstraße (ca. 450 Meter) mit neuen Deckschichten versehen. Im unteren Teilbereich der Keimerstraße ist auf einer Länge von etwa 200 Metern ein Vollausbau mit Bodenverbesserung erforderlich. Bei günstigen Witterungsbedingungen könnten die geplanten Arbeiten bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Fördermittelhinweis: Es handelt sich bei diesem Projekt um eine durch das Land Nordrhein-Westfalen und die Bundesrepublik Deutschland geförderte Maßnahme zur Beseitigung von Schäden an öffentlicher und privater Infrastruktur sowie zum Wiederaufbau anlässlich der Starkregen- und Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 (Fördermittelrichtlinie (FRL) Wiederaufbau Nordrhein-Westfalen vom 6. Mai 2022).

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