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News Tollitätentreff: Vorverkauf startet Karneval Termine & Aktionen Alle Hersel Stadtgeschehen 04. Dezember 2023 Der Vorverkauf für den traditionellen Tollitätentreff der Stadt Bornheim ist gestartet. Jetzt heißt es: Schnell sein und Ticket sichern. Die 56. Auflage der beliebten Karnevalssitzung für alle Jecken in und um Bornheim beginnt am Dienstag, 30. Januar 2024, um 19 Uhr in der Herseler Rheinhalle. Guido Cantz kennt die gute Stimmung beim "Tolli" bereits von früheren Auftritten. Auch diesmal gibt es ein tolles Programm mit Karnevalsgrößen aus Köln und der Region. Zu den Top-Acts zählen Entertainer Guido Cantz und die Kölschen Bands Miljö und StadtRand. Kai Kramostra erzählt als „Handwerker Peters“ vom alltäglichen Bauwahnsinn, Björn Wassong kommt als „Ne Jeck im Rähn“ und die Showtanzgruppe „High Energy“ beeindruckt mit Präzision, Ästhetik und viel Schwung. Natürlich sind auch alle Tollitäten aus dem Bornheimer Stadtgebiet und den Bonner Werkstätten dabei; für Musik sorgt wieder die Sitzungskapelle Los Ultimos. Tickets gibt es für 29,75 Euro bei Nicole Krumbach per E-Mail an nicole.krumbach(at)stadt-bornheim.de . Wer eine gültige Ehrenamtskarte NRW der Stadt Bornheim hat, erhält auf Bestellung eine Freikarte für die Veranstaltung. Die traditionelle Sitzung der Stadt Bornheim findet mit freundlicher Unterstützung der Vereinsgemeinschaft Hersel-Uedorf und des Fördervereins Rheinhalle e.V. statt. Vielen Dank auch an die Sponsoren Kreissparkasse Köln und Volksbank Köln Bonn eG. Schnell sein und Ticket sichern

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News Mobilitätskonzept Termine & Aktionen Verkehr Alle Bornheim Roisdorf Stadtgeschehen 27. November 2023 Stadt lädt ein zur Planungstour Roisdorf – Bornheim An Ort und Stelle mit Verwaltung und Gutachterbüro Themen der Bornheimer Mobilität diskutieren und Lösungen entwickeln können Interessierte bei der nächsten Planungstour Roisdorf – Bornheim am Mittwoch, 13. Dezember 2023. Die geführte Tour durch die Orte Roisdorf und Bornheim findet aufgrund der Witterung diesmal als Spaziergang statt. Treffpunkt ist um 15 Uhr am Bahnhof Roisdorf, Bahnhofsvorplatz, Bonner Straße 20. Die etwa zweistündige Tour führt zu mehreren Stationen, damit ein breites Spektrum an Örtlichkeiten und Themen zu allen Verkehrsträgern und Fortbewegungsarten abgedeckt werden kann. Dazu zählen: öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV), Radverkehr, Fußverkehr und Kfz-Verkehr. Relevante Aspekte sind zum Beispiel Sicherheit und Aufenthaltsqualität. Bürger:innen werden beteiligt Die Stadt Bornheim arbeitet derzeit an einem integrierten Mobilitätskonzept. Ziel ist eine zukunftsfähige, bedarfsgerechte, bezahlbare sowie sozialgerechte und klimafreundliche Weiterentwicklung von Mobilität und Infrastruktur. Damit sich Bürgerinnen und Bürgern aktiv daran beteiligen können, werden unter anderem Planungstouren angeboten. So haben im September 2023 bereits Planungsradtouren in den Rheinorten sowie in Merten, Sechtem und Walberberg stattgefunden. > Nähere Informationen zum Projektverlauf gibt es auf der Projektseite zum Mobilitätskonzept: www.bornheim.de/mobilitaetskonzept

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News Neuer Geschäftsführer der Stromnetzgesellschaft Bornheim Alle Bornheim 27. November 2023 Die Gesellschafterversammlung hat Dr. Jan Meese in die Geschäftsführung der Stromnetz Bornheim GmbH & Co. KG berufen. Dr. Jan Meese Der 40-jährige promovierte Ingenieur folgt damit auf Uta Synder, die sich nach mehrjähriger Tätigkeit im Unternehmen in den Ruhestand verabschiedet. Er wird ab sofort gemeinsam mit Ralf Cugaly das neue Team der Geschäftsführung bilden. Dr. Jan Meese lebt in Wuppertal, ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Nach dem Studium der Elektrotechnik blieb er für Forschung und Promotion zunächst an der Bergischen Universität Wuppertal bevor er 2019 in eine leitende Position zur RheinEnergie AG wechselte. Seit 2021 leitet er dort den Betrieb „Netze und Anlagen“ und ist gemeinsam mit 420 Mitarbeitenden für das Standardbaugeschäft und den Netzbetrieb verantwortlich. In seiner neuen Rolle als Geschäftsführer der Stromnetzgesellschaft Bornheim werden Meese in den nächsten Jahren viele spannende Themen im Zuge der Energie- und Wärmewende sowie der voranschreitenden Digitalisierung bei der Stromnetzgesellschaft Bornheim beschäftigen. „Wir freuen uns, mit Dr. Meese einen ausgewiesenen Experten in den Bereichen Netze und Anlagen als Verstärkung für die Geschäftsführung gewonnen zu haben“, so Christoph Becker, Bürgermeister der Stadt Bornheim und Mitglied des Aufsichtsrats der Stromnetzgesellschaft Bornheim. Er bedankt sich zudem bei Uta Synder für die vertrauensvolle Zusammenarbeit seit der Unternehmensgründung 2014 und dafür, „dass sie mit ihrem Fachwissen und ihrer Erfahrung die Entwicklung der Stromnetzgesellschaft Bornheim in diesen Jahren persönlich geprägt und engagiert vorangetrieben hat“. „Aufgrund seiner fundierten und langjährigen Expertise wird Dr. Jan Meese in seiner neuen Führungsaufgabe einen wohlgeordneten Übergang sicherstellen und ist zudem ein Garant für die Kontinuität im Wandel“, erklärt Dr. Catharina Friedrich, Aufsichtsratsmitglied der Stromnetzgesellschaft Bornheim und Vorständin bei der Gesellschafterin rhenag.

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News Die Kleinen bekommen einen Pass wie die Großen Rat & Hilfe Kinder & Eltern Stadtgeschehen 23. November 2023 Der Bundestag hat beschlossen, den Kinderreisepass abzuschaffen. Ab dem 1. Januar 2024 dürfen Kinderreisepässe nicht mehr neu ausgestellt, verlängert oder aktualisiert werden. Für Reisen mit Kindern außerhalb der EU wird ab 1. Januar 2024 stattdessen in der Regel ein normaler Reisepass samt Chip benötigt. Der elektronische Reisepass hat eine längere Gültigkeitsdauer und kann für jede nationale und internationale Reise genutzt werden. Bei Reisen innerhalb der EU ist meistens der Personalausweis ausreichend. Die jeweiligen Einreisebestimmungen sind auf der Internetseite des Auswärtigen Amts nachzulesen. Der Gesetzgeber begründet die Abschaffung damit, dass Kinderreisepässe von Staaten weltweit und teilweise auch innerhalb der EU nicht mehr überall als Ausweisdokument akzeptiert werden, da es sich bei dem Ausweis um ein nur schwach geschütztes Dokument ohne Chip handelt. Mit der Abschaffung wird künftig zudem der enorme Aufwand der Eltern und der Verwaltung vermieden. Denn wegen europarechtlicher Vorgaben müssen Kinderreisepässe nach Ablauf eines Jahres verlängert oder neu ausgestellt werden. Ab dem 1. Januar 2024 können nur noch – wie für Erwachsene – Personalausweise oder Reisepässe ausgestellt werden. Dabei ist zu beachten, dass diese Dokumente nicht sofort ausgehändigt werden, sondern eine Bearbeitungszeit von drei bis sechs Wochen einzuplanen ist. Für die Beantragung ist die Vorsprache samt Kind im Bürgerbüro erforderlich. Kinder ab zehn Jahren müssen selber unterschreiben. Die Unterschrift sollte zu Hause vorher geübt werden. Bei erstmaliger Beantragung muss die Geburtsurkunde und ein biometrietaugliches Passbild vorgelegt werden. Bei Kindern unter sechs Jahren werden keine Fingerabdrücke im Chip des Ausweisdokuments gespeichert. Zudem gelten bei Kindern unter sechs Jahren Ausnahmeregelungen für die Biometrietauglichkeit des Passfotos, eine Frontalaufnahme ist aber auch dann vorgeschrieben. Zu beachten ist, dass sich das Gesicht, insbesondere bei Säuglingen und Kleinstkindern, innerhalb kurzer Zeit stark verändern kann, sodass eine Identifizierung mit dem Ausweisdokument teilweise auch schon deutlich vor Erreichen des aufgedruckten Gültigkeitsendes nicht mehr möglich ist. Dadurch verliert das Ausweisdokument vorzeitig seine Gültigkeit. In diesem Fall muss rechtzeitig vor Reiseantritt ein neues Dokument beantragt werden. Der Personalausweis ist sechs Jahre gültig und kostet 22,80 Euro, der Reisepass für Personen unter 24 Jahren ist ebenfalls sechs Jahre gültig und kostet 37,50 Euro. Um Wartezeiten bei der Beantragung zu vermeiden, können vorab Termine online gebucht werden unter termine.stadt-bornheim.de . Die Stadtverwaltung Bornheim weist darauf hin, dass sich im Rathaus zurzeit kein Fotoautomat befindet. Werden Passfotos benötigt, steht als Alternative ein Automat im DM-Markt im Suti-Center bereit. Natürlich kann auch jeder andere Fotoautomat im Stadtgebiet genutzt werden. Darüber hinaus fertigen in der Regel auch Fotoateliers und Fotofachgeschäfte Passfotos an.

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News Orange Bank in Hersel eingeweiht Termine & Aktionen Alle Hersel Stadtgeschehen 22. November 2023 Die Ursulinenschule Hersel hat sich aktiv an der diesjährigen Aktion „Orange Bank“ anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen beteiligt. Bei der Einweihung (v.l.): Heike Blank, Jürgen Kuhl, Uta Bujtor und Schülerinnen der Ursulinenschule Hersel Gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Bornheim, Heike Blank, dem Herseler Ortsvorsteher, Toni Breuer, und dem Vorsitzenden des Turnvereins Hersel, Jürgen Kuhl, setzten die Oberstufenschülerinnen der Ursulinenschule Hersel und die Präventionsfachkraft der Schule, Uta Bujtor, ein Zeichen und weihten am Dienstag, 21. November 2023, eine orange Bank ein. Die orange Bank hat nun ihren festen Platz in Hersel an der Ecke Moselstraße/Gartenstraße. „Die Bank soll nicht nur zu Gesprächen und gemeinsamen Pausen einladen, sondern auch darauf aufmerksam machen, dass immer noch viele Frauen in partnerschaftlichen Beziehungen Opfer von Gewalt werden“, sagt die Gleichstellungsbeauftragte Heike Blank. „Und ich bin stolz auf die Ursulinen-Schülerinnen, dass sie mit der Aktion gemeinsam ein Zeichen dafür setzen, dass jegliche Gewalt gegen Frauen und Mädchen nicht akzeptabel ist!“ Dem Dank an die Schülerinnen schloss sich auch Hersels Ortsvorsteher Toni Breuer an: „Ich bin stolz auf Euer Engagement. Denn die Zahlen der Gewalttaten sind erschreckend. Da ist es gut, auf Hilfsangebote aufmerksam zu machen.“ Die Ursulinen-Schülerinnen, die im letzten Schuljahr zu dieser Thematik bereits einen Workshop besucht haben, möchten die Rechte der Frauen stärken und auf Hilfsangebote hinweisen, die Frauen in Not unterstützen. Deshalb haben die Schülerinnen die orange Bank mit wichtigen Telefonnummern und Slogans gestaltet. Darüber hinaus haben sie auch Plakate für eine Stellwand in ihrer Schule entworfen. Auch eine Patenschaft haben die Schülerinnen für „ihre“ Bank übernommen, um sicherzustellen, dass die Bank einladend und leuchtend orange ganz in der Nähe ihrer Schule auf ein so wichtiges Thema aufmerksam macht. Der „Orange Day“ Jedes Jahr am 25. November ist der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen. Dieser Tag wird auch als Orange Day bezeichnet. Die Farbe Orange symbolisiert eine Zukunft ohne Gewalt gegen Frauen.

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News Bornheim gedenkt der Opfer der Novemberpogrome Infoveranstaltungen Alle Bornheim 16. November 2023 Zur Erinnerung an die schrecklichen Ereignisse der Bornheimer Pogromnacht haben Stadt, christliche Kirchen und weiterführende Schulen aus dem Stadtgebiet zur jährlichen Gedenkveranstaltung eingeladen. Unter anderem hat der Jugendchor der Evangelischen Kirchengemeinde unter der Leitung von Marie-Susann Rothschild die Veranstaltung bereichert Die Bornheimer Pogromnacht hat sich am 10. November zum 85. Mal gejährt. Treffpunkt war an den Stolpersteinen für die jüdischen Familien Voos und Bähr vor dem Haus Beethovenstraße 34 in Merten. Ein Schüler der Heinrich-Böll-Gesamtschule informierte dort vor Ort über das Schicksal der fünf Menschen, für die im Jahr 2013 Stolpersteine verlegt worden sind. Es folgte eine Schweigeminute für die Bornheimer Opfer des Holocausts. Anschließend gingen die Teilnehmenden gemeinsam mit den zahlreichen Besucherinnen und Besucher zur Heinrich-Böll-Gesamtschule. Denn dort fand in der Schulaula ein ebenso informatives wie bewegendes Bühnenprogramm statt, das Schulen, Kirchen, Jugendarbeit und Stadtarchiv gemeinsam erarbeitet hatten. "Mindestens 70 Jüdinnen und Juden aus Bornheim wurden bis Kriegsende deportiert und ermordet. Heute liegt es in unserer historischen Verantwortung, dass sich solche Verbrechen in unserem Land und in unserer Stadt nie wieder ereignen. Eine Verantwortung, für die wir unsere Kinder und damit die nächste Generation sensibilisieren wollen – auch durch Veranstaltungen wie diese", erklärte Bürgermeister Christoph Becker einleitend. Auf der Bühne hatten Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Geschichte der Heinrich-Böll-Gesamtschule ein Modell der Bornheimer Synagoge in der Königstraße, die am 10. November 1938 in Brand gesetzt wurde, aufgestellt. Weitere Schülerinnen und Schüler hatten sich mit den Biografien der jüdischen Familien Bähr und Voos aus Merten sowie der Pogromnacht beschäftigt. Unter der Leitung von Lehrer Christoph Höfler hatten sich die Schülerinnen und Schüler des Geschichtskurses der siebten Klassen der Europaschule mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Bornheim und mit der Verfolgung von politischen Gegnern im Stadtgebiet auseinandergesetzt. Vier Videobeiträge führten mithilfe historischer Fotografien durch das Leben von Max Cahn, der die NS-Zeit als Kind und Jugendlicher erlebte, bevor er mit seiner Familie fliehen konnte. Unterstützt vom Bornheimer Schauspieler Gerhard Fehn hatten die Brüder Benjamin und Alian Hodzic biografische Texte verfasst und eingesprochen. Dominik Albert und Achim Stommel vom Bornheimer Kulturraum hat die Videos geschnitten. Die Familie von Isidor Cahn bei einem Ausflug zum Drachenfels Schülerinnen und Schüler des Zusatzkurses Geschichte der Q2 des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums haben sich mit der jüdischen Familie Isidor Cahn aus Bornheim sowie der Ausgrenzung jüdischer Menschen im Nationalsozialismus befasst. Und Pfarrer Silvio Eick (Katholische Kirche im Seelsorgebereich Bornheim - An Rhein und Vorgebirge) und Pfarrer Eckhart Altemüller (Evangelische Kirchengemeinde Vorgebirge) hatten eine Psalmcollage erstellt. Katja Cîmpean vom Bornheimer Jugendamt und Jens Löffler vom Stadtarchiv hatten die gelungene Veranstaltung, die seit zwölf Jahren alljährlich an die Reichspogromnacht erinnert, organisiert. Im Rahmen historischer Bildungsarbeit konnten Schulen und Jugendgruppen in den Unterlagen des Stadtarchivs für ihre Projekte recherchieren und mehr über die Geschichte der jüdischen Gemeinde Bornheim erfahren. Bürgermeister Christoph Becker sprach zu den Besucherinnen und Besuchern "Leider lebt dieser Hass gegen Jüdinnen und Juden, den die Nationalsozialisten gestreut haben, bis heute weiter. 80 Prozent der antisemitischen Straftaten, die in Deutschland im Jahr 2022 verübt worden sind, hatten einen rechtsextremen Hintergrund", stellte der Bürgermeister fest. Und weiter: "Wir müssen wachsam und kritisch bleiben. Es gelte, sich entschieden gegen jede Form des Antisemitis mus zu positionieren." Musikalisch begleitet haben den Abend der Jugendchor der Evangelischen Kirchengemeinde Vorgebirge und der Jugendchor der Evangelischen Kirchengemeinde. Begleitet wurde der Chor durch Musiklehrer Harald Schmit von der Heinrich-Böll-Gesamtschule. Die Pogromnacht in Bornheim: Während die „Reichspogromnacht“ in Deutschland auf den 9. November 1938 datiert wird, ereigneten sich die antisemitischen Übergriffe in Bornheim vor allem am 10. November. So wurde die Bornheimer Synagoge am 10. November 1938 in Brand gesteckt. Ein SA-Trupp aus Bonn marschierte plündernd durch die Geschäfte und Wohnungen von jüdischen Bürgerinnen und Bürgern im Stadtgebiet. Die Menschen selbst wurden aus ihren Häusern gezerrt und misshandelt. Auch Bornheimer Bürger beteiligten sich an den Ausschreitungen. Der Dachstuhl der Synagoge, die nach Plänen des Stadtbaumeisters Paul Richard Thomann errichtet und 1866 fertiggestellt wurde, stand an jenem 10. November in Flammen. Die Feuerwehr beschränkte sich darauf, ein Übergreifen des Brandes auf die Nachbargebäude zu verhindern. 30 bis 50 Menschen schauten dem Geschehen zu. Einige demolierten jüdische Geschäfte und halfen bei der Brandstiftung. Am 8. November 1981 wurde die Gedenktafel am Haus Königstraße 55 angebracht, die an den ehemaligen Standort der Synagoge erinnert.

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