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News Frühlings- und Spargelaktionen Freizeit & Ferien Termine & Aktionen 28. Februar 2024 Bornheim freut sich auf den Frühling, denn neben wärmeren Temperaturen stehen dann tolle Aktionen auf dem Programm: Von Fahrradtouren und Spaziergängen über Gaumenfreuden bis hin zu Theater und Konzerten ist für jeden etwas dabei. Stehen für ein tolles Programm: Vertreter*innen von Verwaltung, Landwirtschaft, Kultur und vielem mehr Ein Höhepunkt des Programms ist das traditionelle „Frühlingserwachen im Vorgebirge“, das am Sonntag, 28. April 2024, zum Höferadeln einlädt: An insgesamt elf Stationen erwartet die Besucher*innen ein buntes Programm rund um regionale Produkte. Die geführte ADFC-Tour startet nach der offiziellen Eröffnung um 11 Uhr beim Biohof Bursch in Waldorf. Alle Infos zum Frühlingserwachen gibt es hier. Bereits am 4. April beginnen die "Bornheimer Frühlings- und Spargelwochen", die bis Mitte Juni zahlreiche Veranstaltungen für jeden Geschmack anbieten: Von einer "Eselzeit für Kinder" über Koch-Events und Spargelspezialitäten für Feinschmecker bis hin zu Theater und Konzerten für Kulturliebhaber ist alles dabei. Eine Übersicht des gesamten Programms der Bornheimer Frühlings- und Spargelwochen ist hier hinterlegt. Zur Anmeldung oder bei Nachfragen wendet man sich direkt an den jeweiligen Veranstalter. Neue Königin der aktuellen Spargelsaison ist Ilona Kuhnen. Bürgermeister Christoph Becker krönte sie zur 11. Bornheimer Spargelkönigin; ihre direkte Amtsvorgängerin Kerstin Oldendorf und die Landwirtin Andrea Palm, die im Jahr 2011 Bornheims allererste Spargelkönigin war, standen ihm dabei zur Seite. Ilona Kuhnen repräsentierte bereits 2014 (als 4. Königin) den patentierten Bornheimer Spargel. Als Inhaberin des Ziegenhofs Rösberg liegen ihr der Erhalt der heimischen Landwirtschaft und die Herstellung naturbelassener Lebensmittel besonders am Herzen. Alles zur neuen Spargelkönigin findet man hier.

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News 1700 Menschen demonstrieren in Bornheim für Demokratie Termine & Aktionen Alle Kardorf Stadtgeschehen 27. Februar 2024 Mit rund 1700 Menschen, die am Sonntag zur Demo "Zusammen für Demokratie" gekommen waren, war der Dorfplatz in Kardorf gut gefüllt. Damit ist von unserer Stadt ein deutlich sichtbares Zeichen für Demokratie und gegen Rechtsextremismus gesetzt worden. Die Organisatorin und Organisatoren Dr. Christiane Horn, Philipp Münch, Thomas Geupel und Gerhard Thusek hielten es für an der Zeit ein Zeichen für Vielfalt, die Unantastbarkeit der Menschenwürde und Frieden zu setzen. Deshalb haben sie alle Bornheimerinnen und Bornheimer zu einer Kundgebung eingeladen. Ganz viele Menschen haben das auch so gesehen und haben mitgemacht. Die Teilnehmenden entsprachen einem Querschnitt der Stadtgesellschaft: Vereine, Kindergärten, Schulen, verschiedene Religionen, Gewerkschaften, alle im Rat vertrenenen Parteien, Ortsvorsteher sowie viele andere Gruppierungen und Initiativen waren dabei. Bürgermeister Christoph Becker hielt eine vielbeachtete Rede Moderator Bruno Schrage mit den Organisatorinnen Thomas Geupel, Philipp Münch, Dr. Christiane Horn und Gerhard Thusek Bruno Schrage im Gespräch mit Dilara Görgen, Frank Nelles, Thomas Beißel und Phil Weber Viele hatten Schilder mitgebracht: „AfD-freie-Zone Vorgebirge“, "Nie wieder Faschismus - Wehret den Anfängen", "Demokratie und Menschenwürde schützen", "Demokratie braucht keine Alternative", "Demokraten aller Länder vereinigt euch". Hauptredner war Bürgermeister Christoph Becker. "Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Hass sind keine Meinungen, denen wir neutral begegnen dürfen. Es sind Verbrechen.", betonte er. Und weiter: Demokratie ist keine von Gott gegebene Staatsform, die sich von selbst erhält und ohne jedes Zutun einfach von einer auf die nächste Generation vererbt wird. Es ginge schon lange nicht mehr nur darum, den Anfängen zu wehren. Die Anfänge hätten die Gegner unserer Demokratie schon gemacht. Jetzt gehe darum, die Ausbreitung dieser Bewegung zu verhindern. "Und das schaffen wir nur gemeinsam. Dafür stehen wir heute hier … Zusammen für Demokratie!", so Becker. Kathrin Zolper mit Achim Straßburg (Gitarre) und Christof Theisen (Kachon) Der neunjährige Amon Deeb und Michael Kuhl Thomas Geupel sprach für evangelische und katholische Christen gleichermaßen. Moderator Bruno Schrage führte auf der Bühne Interviews mit der Vorsitzenden des Integrationsausschusses Dilara Görgen, dem Unternehmer Frank Nelles, Thomas Beißel von der GFO in Merten und Phil Weber vom Stadtjugendring. Die musikalischen Akzente setzten Kathrin Zolper mit Achim Straßburg (Gitarre) und Christof Theisen (Kachon), Christian Hartmann mit seinem Akkordeon und Michael Kuhl mit dem neunjährigen Trompeter Amon Deeb, der zum Abschluss die Europa-Hymne ("Freude, schöner Götterfunken") spielte.

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News Zwei Beigeordnete gewählt Wahlen & Mitwirkung 22. Februar 2024 Robert Lehmann ist zum neuen Technischen Beigeordneten der Stadt Bornheim gewählt worden. Auch die Beigeordnete Alice von Bülow, die 2016 ihr Amt in Bornheim antrat, wurde bestätigt. Alice von Bülow und Robert Lehmann freuen sich auf die Zusammenarbeit. Die Abstimmung für Robert Lehmann erfolgte in geheimer Wahl bei 46 Ja-Stimmen, einer Gegenstimme und einer Enthaltung. Der Stadtrat folgte damit der Empfehlung des Haupt- und Finanzausschusses. Alice von Bülow erhielt ebenfalls in geheimer Wahl 29 Ja-Stimmen, 17 Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen. Sie leitet das Dezernat III mit dem Jugendamt, dem Sozialamt, dem Schulamt und dem Amt für Weiterbildung. Dankbar für das Vertrauen Beide freuten sich sehr über ihre Wahl. „Ich bin dankbar für die große Mehrheit“, sagte Robert Lehmann, „das Vertrauen macht mir den Einstieg einfacher.“ Die Zeit bis zu seinem Amtsantritt will der 44-Jährige für Gespräche mit den neuen Kollegen und seinem Vorgänger Manfred Schier nutzen. „Ich möchte mich gut vorbereiten und Netzwerke aufbauen“, so Lehmann, „ein offener und ehrlicher Austausch ist mir wichtig.“ Er freue sich nun auf seine Zukunft bei der Bornheimer Stadtverwaltung, die er „mit Herzblut“ angehen werde. Sein Dezernat II umfasst unter anderem das Bauamt und das Straßenverkehrsamt. Auch Alice von Bülow bedankte sich für das Vertrauen: „Die Rückendeckung brauche ich in diesen stürmischen Zeiten.“ Sie sehe sich weiterhin vor großen Herausforderungen und möchte gemeinsam mit dem neuen Kollegen viele Infrastrukturaufgaben stemmen. Bürgermeister Christoph Becker gratulierte beiden und freut sich auf die Zusammenarbeit. Geboren in Köln, Studium in Dortmund Der neue Beigeordnete Robert Lehmann ist gebürtiger Kölner und verheiratet. Nach dem Studium der Raumplanung in Dortmund absolvierte er ein technisches, städtebauliches Referendariat beim Land Niedersachsen, das ihn für den höheren technischen Verwaltungsdienst qualifizierte. Vier Jahre lang war Lehmann danach bei der Stadt Burgdorf in der Nähe von Hannover der Fachbereichsleiter Stadtplanung, Bauordnung, Umwelt. Im Jahr 2015 wechselte er als Baudirektor nach Wunstorf: Hoch- und Tiefbau, Bauverwaltung, Stadtplanung, Bauordnung und auch Kläranlage und Klimaschutz gehörten dort in seinen Verantwortungsbereich. Seit 2020 ist Lehmann als Technischer Beigeordneter der Stadt Frechen tätig. Das Dezernat des Technischen Beigeordneten in Bornheim umfasst die Bereiche Bauamt und Gebäudewirtschaft, Stadtplanungs- und Liegenschaftsamt sowie das Tiefbau- und Straßenverkehrsamt. Der noch amtierende Technische Beigeordnete Manfred Schier verabschiedet sich am 30. April 2024 in den Ruhestand. Wann genau Robert Lehmann sein Amt antritt, steht noch nicht fest. Ralf Cugaly übernimmt die Funktion des Ersten Beigeordneten und bleibt darüber hinaus Leiter des Dezernats IV und Kämmerer.

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News Kommunale Wärmeplanung startet Nachhaltigkeit, Klima & Umwelt 21. Februar 2024 Mit einem Workshop für Akteure hat die Stadt Bornheim den Prozess der Kommunalen Wärmeplanung gestartet. Neben der Stadtverwaltung nahmen Energieversorger, Schornsteinfeger, Großverbraucher und Vertreter der Landwirtschaft teil. Nur gemeinsam kann die Energiewende gelingen. Mit der e-regio als Partner möchte die Stadt kosteneffiziente und klimafreundliche Lösungen für die Wärmeversorgung der Zukunft finden. Dabei sollen die Akteure aktiv miteinbezogen und die Öffentlichkeit von Beginn an mitgenommen werden. In den Räumen der Euro Pool System International GmbH in Bornheim, die als guter Gastgeber fungierte, begrüßte der Beigeordnete der Stadt Bornheim, Ralf Cugaly, die zahlreichen Vertreter Bornheimer Institutionen und Unternehmen. Darunter CAREA Hotel GmbH, Energieagentur Rhein-Sieg e.V., Erftverband, Euro Pool Group, GFO Klostergarten Bornheim-Merten, IHK Bonn/Rhein-Sieg, Innung Sanitär Heizung Klima Bonn/Rhein-Sieg, Landwirtschaftskammer Kreisstelle Rhein-Sieg-Kreis, RheinEnergie AG, Roisdorfer Mineralbrunnen, Schornsteinfegerinnung Köln, Stromnetz Bornheim, Wohnstift Beethoven sowie e-regio, Stadt und Stadtbetrieb. „Die kommunale Wärmeplanung ist ein wichtiger Baustein der Energiewende. Wir wollen uns diesem lang andauernden Prozess stellen“, hob Cugaly die Bedeutung hervor. Wichtig sei die ganzheitliche Betrachtung und die stetige Information der Öffentlichkeit. Denn hier herrsche große Verunsicherung. „Wir wollen den Menschen ein Rüstzeug an die Hand geben und Maßnahmen entwickeln, die leistbar sind“, so der Beigeordnete. Der Beigeordnete Ralf Cugaly (re.) referiert zur Wärmeplanung der Stadt Bornheim. Das Projekt der kommunalen Wärmeplanung der Stadt Bornheim stellte Dr. Luis-Martin Krämer vom Kooperationspartner e-regio vor. Ein wesentliches Ziel der Wärmeplanung sei die Dekarbonisierung, also das Ersetzen von fossilen Brennstoffen durch erneuerbare Energiequellen, um Treibhausgasemissionen zu verringern und zu vermeiden. Schließlich will die Stadt Bornheim bis 2045 klimaneutral sein. Das hatte der Rat bereits 2021 beschlossen. Außerdem solle die kommunale Wärmeplanung Planungssicherheit für alle öffentlichen und privaten Investitionen schaffen. „Wir wollen den Menschen eine Orientierung geben, in welchen Teilen der Stadt welche Art der Wärmeversorgung am besten funktioniert“, sagt Krämer. In Workshops sollen dafür belastbare und plausible Szenarien entwickelt werden. Am Ende stünde ein Endbericht mit Umsetzungsstrategien für die kommenden fünf Jahre. Dieser wird konkrete Handlungsempfehlungen und Informationen für eine effiziente Wärmeversorgung in einzelnen Quartieren und Straßenzügen enthalten. Danach starte der Prozess von vorne und das Konzept werde somit kontinuierlich fortgeschrieben. Mit digitalem Zwilling Wärmezukunft simulieren Als digitales Tool wird es bald die Wärmewendeplattform Bornheim geben. Der „digitale Zwilling“ stellt Emissionen, Energieverbrauch und Absenkpfad anhand der ermittelten Daten dar. Verschiedene Module sind nutzbar, um eine Bestands- und Potentialanalyse durchzuführen und Zielszenarien zu entwickeln. Dazu stehen zahlreiche Auswahlfilter zur Verfügung. Die Wärmeplanung zeigt künftig auch, wie viele Maßnahmen sich in der Planung bzw. Umsetzung befinden und wie viele davon bereits abgeschlossen sind. „Damit machen wir den Prozess für alle Menschen transparent. Darüber hinaus haben wir mit der Wärmewendeplattform Bornheim ein praktisches Hilfsmittel auf unserem Weg zur klimaneutralen Wärmeversorgung hin zur Klimaneutralität in unserer Stadt“, sagt Cugaly. Nach dem Start der Wärmewendeplattform ist ein weiterer Workshop mit den Akteuren der Auftaktveranstaltung geplant. Die initiale Wärmeplanung für Bornheim soll noch in diesem Jahr fertiggestellt werden. Digitaler Zwilling Erfahren Sie, wie die kommunale Wärmeplanung die Wärmewende gestaltet. Entdecken Sie Ziele, Etappen und Lösungen für eine nachhaltige Energieversorgung. Wärmewendeplattform Bornheim

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News Stadt lobt Heimatpreis aus Vereine & Brauchtum Alle 20. Februar 2024 Auch in diesem Jahr verleiht die Stadt Bornheim den „Heimat-Preis“ für Initiativen und Projekte mit Heimatbezug, die weltoffen und zugewandt die lokale Identität und Gemeinschaft stärken und zur Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts beitragen. Bürgermeister Christoph Becker mit den Preisträgern vom letzten Jahr Bewerben können sich Vereine, ehrenamtliche Initiativen oder Privatpersonen im Stadtgebiet Bornheim; der erste Platz erhält 2.500 Euro, der zweite 1.500 Euro und der dritte 1.000 Euro. Der Preis wird gefördert durch die Initiative der Landesregierung „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet.“ Zur Auswahl der Preisträger hat der Rat der Stadt Bornheim neue Kriterien erarbeitet, die sich in den Initiativen, Projekten oder Vorhaben widerspiegeln sollen. Dabei muss mindestens eines der folgenden fünf Kriterien erfüllt werden: Das Projekt soll – erstens – einen „Modernen Heimatbegriff“ repräsentieren. Das heißt, gelebte Traditionen und Bräuche werden zeitgemäß weiterentwickelt und Heimat in Bornheim wird innovativ erlebbar gemacht. Das zweite Kriterium lautet „Heimat nachhaltig gestalten“; hier werden besondere, öffentlich zugängliche Bornheimer Orte und Plätze gepflegt und attraktiv gemacht oder Denkmäler, aber auch Landschaft und Natur werden erhalten. Als drittes Kriterium hat man sich auf die „Gemeinsame Heimat“ geeinigt, bei der es um das Engagement für gesellschaftlichen Zusammenhalt und ein offenes, tolerantes Miteinander geht. Die Projekte sollen die Menschen in Bornheim miteinander verbinden – generationsübergreifend, interkulturell und integrativ. Viertens kann man sich zum Thema „Junge Heimat“ bewerben: Hier werden Kinder und Jugendliche bei der Entdeckung und Interpretation des Heimatgedankens unterstützt, ihr Engagement für die Heimat wird gefördert und ihren Ideen zu Bornheim wird Raum gegeben. So umfasst dieses Kriterium sowohl Projekte, die sich an junge Menschen richten, als auch solche, die von jungen Menschen initiiert sind. Das fünfte Kriterium heißt „Stadtgeschichte und kulturelles Erbe“ und beinhaltet öffentliche Sichtbarmachung, Erhalt, Pflege und Förderung von Traditionen und Bräuchen, mit denen sich die Menschen in Bornheim identifizieren und die durch bürgerschaftliches Engagement weitergegeben werden. Wer mitmachen möchte, schickt bis zum 15. Mai 2024 eine Bewerbung per E-Mail an HeimatPreis(at)stadt-bornheim.de oder per Post an die Stadtverwaltung, Amt 11.2, Rathausstraße 2, 53332 Bornheim, Stichwort „Heimatpreis“. Fragen zum Thema beantwortet Daniela Palenta unter der Nummer 02222 945-210. Eine erneute Bewerbung von früheren Preisträgern mit dem gleichen Projekt oder der gleichen Initiative ist nicht möglich.

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News Demo für Demokratie Termine & Aktionen Alle Kardorf Stadtgeschehen 20. Februar 2024 Sehr gerne unterstützt die Stadt Bornheim die Organisator:innen - vier engagierte Christ:innen aus Bornheim - der Demonstration "Zusammen für Demokratie", die am Sonntag, 25. Februar 2024, um 15 Uhr auf dem Dorfplatz in Kardorf stattfindet. Es wäre schön, wenn möglichst viele Menschen daran teilnehmen, damit aus Bornheim ein wahrnehmbares Zeichen für Vielfalt, die Unantastbarkeit der Menschenwürde, Frieden und Demokratie ausgeht. Der genaue Treffpunkt ist „Auf dem Knickert“, hinter dem Lidl. Die Einladung der Organisatoren im Wortlaut: Liebe Mitbürger:innen im Vorgebirge und am Rhein, Meinungsvielfalt ist die Grundlage unserer Demokratie. Wir sind aufgeschreckt, denn wieder beginnen Menschen in unserem Land, die Meinung anderer verächtlich zu machen. Hass und Hetze gegen Andersdenkende und Fremdenfeindlichkeit greifen immer mehr um sich, werden immer lauter und aggressiver. Mit großer Sorge beobachten wir, dass Rechtspopulisten und extreme Kräfte immer offener ihre menschenverachtenden Gedanken zu Gehör bringen. Wir empfinden dies als Bedrohung für unsere offene Gesellschaft und den Rechtsstaat. Es ist Zeit, ein Zeichen für Vielfalt, die Unantastbarkeit der Menschenwürde und Frieden zu setzen. So geht Demokratie! Wir stehen für ein Miteinander ohne Ausgrenzung. So kann es gelingen, für unsere Gesellschaft und unser Land das Beste zu erreichen: Nicht spalten, sondern einander respektieren und zuhören. Wir laden alle Bornheimer:innen, unsere ganze Stadt mit ihren vielfältigen Gruppierungen, Initiativen, Vereinen, Kindergärten, Schulen, Religionen, Gewerkschaften und Parteien herzlich ein. Wir freuen uns auf interessante Impulse und Beiträge von Bürgermeister Christoph Becker, einem Vertreter der Kirchen und Religionen, Unternehmer:innen, Bernd Stelter und musikalischen Gästen. Moderation: Bruno Schrage Seien Sie dabei! Setzen wir ein Zeichen für ganz Bornheim - und natürlich bei allen anstehenden Wahlen! Als engagierte Christen und Christin freuen wir uns über ein breites und vielfältiges Echo! Philipp Münch Gerhard Thusek Thomas Geupel Christiane Horn

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News Karnevalisten waschen Portemonnaies aus Karneval Termine & Aktionen Alle Stadtgeschehen 14. Februar 2024 Das traditionelle Portemonnaie-Auswaschen am Herseler Rheinufer, zu dem die Stadt Bornheim jedes Jahr am Aschermittwoch die Tollitäten aus dem Stadtgebiet und deren Hofstaaten einlädt, hat das Ende der tollen Tage besiegelt. Mit der "dicken Trumm" wurde der Takt vorgegeben, während der Tross der Karnevalisten an der Bayerstraße zum Wasser zog, in das die Tollitäten ihre ohnehin klammen Geldbörsen leerten. Die "Stadtkasse" hatte Bürgermeister Christoph Becker mitgebracht, um ihr die letzten Kieselsteinchen zu entlocken. Begleitet von den Vorständen der Ortsausschüsse sowie Dorf- und Vereinsgemeinschaften hatten sich das Prinzenpaar der Bonner Werkstätten, Prinz Maik I. (Homann) und Prinzessin Elke II. (Röttgen), Kinderprinzessin Finja I. (Flohr) aus Waldorf, Prinzessin Maja I. (Wersuhn) aus Roisdorf, das Mertener Prinzenpaar - Prinz Frank II. (Meurer) und Prinzessin Claudia I. (Packeisen) - und Prinzessin Renate I. (Rickers) dem Trauerzug angeschlossen. Nach dem Auswaschen der Portemonnaies bekam der Bürgermeister den Rathausschlüssel zurück. "Nächstes Jahr werde ich den Schlüssel nicht hergeben. Dazu hat die Stadt extra zehn neue Stellen geschaffen", scherzte der Verwaltungschef mit einem Augenzwinkern. Anschließend trafen sich alle im China-Restaurant „Kaiser Garden“ in Hersel, um die Session Revue passieren zu lassen. Bürgermeister Becker nutzte die Gelegenheit, um sich bei den Tollitäten, deren „Crews“ und allen Karnevalsorganisatorinnen und -organisatoren für die tolle Session zu bedanken. Sein Dank galt nicht zuletzt den Personen im Hintergrund, die die Karnevalszüge, Sitzungen und Partys bestens organisiert und somit allen Jecken eine schöne Zeit beschert hätten. Dann zog Becker Bilanz: Die Bilanz zum Straßenkarneval in Bornheim fällt so positiv aus wie seit zehn Jahren nicht mehr. 40.000 Menschen haben bei unseren zehn Zügen im Stadtgebiet in den Partyzonen ausgelassen, aber vor allem fröhlich und friedlich gefeiert. Die Unfallhilfestellen und Sanitätsdienste des Malteser Hilfsdienst und des Deutschen Roten Kreuz melden geringe Behandlungszahlen und Krankenhaus-Transporte. Es gab keine Schnittverletzungen. Das zeigt, dass das Konzept der Glasverbotszonen insgesamt Wirkung zeigt. Auch mit dem Wurfmaterial wurde bei den Karnevalszügen sehr verantwortungsvoll umgegangen. Die Glasverbotszonen erfahren bei den Feiernden eine hohe Akzeptanz. Es musste nur wenig Glas eingesammelt werden, das zu den Zügen mitgebracht wurde. Die Jugendschutzkontrollen des Ordnungsamtes, bei denen insgesamt 45 Mitarbeitende eingesetzt waren, und die präventive Jugendarbeit der Stadt Bornheim zeigen ebenfalls ihre Wirksamkeit. Nur sehr wenige Jugendliche mussten durch die Sanitätsdienste behandelt oder in die Obhut der Erziehungsberechtigten übergeben werden. Es gab in diesem Jahr im Zusammenhang mit allen Karnevalszügen im Stadtgebiet weniger als zehn Platzverweise. Die Stadt Bornheim zieht daher ein insgesamt ausnehmend positives Fazit. Jecken aufgepasst: Tollitätentreff am 18. Februar 2025 Einen Termin sollten Sie sich schon jetzt fett im Kalender markieren: Der 57. Bornheimer Tollitätentreff findet am Dienstag, 18. Februar 2025, um 19 Uhr in der Rheinhalle Hersel, Rheinstraße 201, statt und wartet wieder mit einem tollen Programm auf: So sind unter anderem Martin Schopps, Ingrid Kühne und die „Boore“ dabei.

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News Bürgermeister setzt sich für bessere Zugverbindungen ein Verkehr Alle Roisdorf Sechtem 13. Februar 2024 Seit Monaten registriert die Stadtverwaltung für die Bahnhöfe in Sechtem und Roisdorf erhebliche Einschränkungen im Bahnverkehr. Das größte Problem sieht die Verwaltung derzeit allerdings im völligen Ausfall der RB 48. In der Hoffnung, dass über die "go Rheinland" die Rheinstrecke wiederaufleben kann, hat sich Bürgermeister Christoph Becker mit einem Schreiben direkt an den Geschäftsführer der go.Rheinland GmbH, Dr. Norbert Reinkober, gewandt. Die RB 48 bedient die Bahnhöfe in Sechtem und Roisdorf phasenweise gar nicht mehr Der Bürgermeister erklärt, dass es grundsätzlich nachvollziehbar sei, dass es infolge dringend erforderlicher Bauarbeiten, zu Ausfallzeiten komme. "Doch leider kommen die Informationen über Bautätigkeiten bei der Stadt Bornheim häufig nicht an. Die Stadt kann daher ihre Bürgerinnen und Bürger nur auf die DB und go Rheinland verweisen", schreibt der Bürgermeister. Das größte Problem sei allerdings derzeit der völlige Ausfall der RB 48 - selbst außerhalb angekündigter Bauzeiten. Das wiederum führe dazu, dass es auf der Strecke nur noch zu einer stündlichen Bedienung im Regionalverkehr komme. Da seien die beiden Stadtbahnverbindungen (auch mit vielen Ausfällen) leider nur ein unzureichender Ersatz und auf Grund der langen Fahrzeiten keine echte Alternative. Christoph Becker verweist darauf, dass die Stadt Bornheim mit hohem Aufwand den Bahnhof Sechtem saniert habe und aktuell dabei sei, auch am Bahnhof Roisdorf die Modernisierung voranzutreiben. Dazu sei die Stadt in intensiven Gesprächen mit der DB und freue sich zudem sehr, über die aktive Unterstützung durch die go Rheinland. "Ich muss allerdings feststellen, dass die Frage des Erfolgs der Maßnahmen und der Zustimmung der Bevölkerung abhängig ist von der Qualität der Bedienung der Strecke. Viele Bahnbenutzer leben seit Jahren mit den massiven Verspätungen auf der Rheinstrecke. Der völlige Ausfall der RB 48 über Monate führt allerdings zu einer völlig unzureichenden Bedienung für eine Stadt von fast 50.000 Einwohnern, die in den nächsten Jahren einen erheblichen Wachstumsschub verzeichnen wird", so der Bürgermeister in dem Schreiben. Schließlich verweist Becker darauf, dass die Stadt derzeit mit hohem Einsatz - und der Förderung durch das Land - dabei sei, ein Mobilitätskonzept für Bornheim zu erarbeiten. Eine Verkehrswende zugunsten des Umweltverbundes könne aber nur gelingen, wenn alle Verkehrsarten auch attraktiv genutzt werden könnten. Doch leider werde der Stadt seitens der Bevölkerung auch das Gegenteil zugetragen. "Wir müssen registrieren, dass sich Bahnfahrende vermehrt einen Pkw zulegen, weil die Bedienung der Rheinstrecke mittlerweile als unzumutbar eingeschätzt werde. Der Bürgermeister schließt den Brief mit zwei Bitten: Die go.Rheinland möge sich bei den Bahngesellschaften dafür einsetzen, dass die ursprüngliche Bedienung der Bahnhöfe Sechtem und Roisdorf mit mindestens zwei Fahrten pro Stunde und drei Fahrten in den Haptverkehrszeiten mit den Regionalbahnen RB 26 und RB 48 umgehend wieder aufgenommen werde. Außerdem bittet der Bürgermeister zu prüfen, ob bei künftigen Zugausfällen durch Bauarbeiten, inwieweit der RE 5 ersatzweise die Bahnhöfe Sechtem und Roisdorf anfahren könne.

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