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News Stadt vergibt Umweltpreis Nachhaltigkeit, Klima & Umwelt Stadtgeschehen 02. Mai 2024 In diesem Jahr vergibt die Stadt Bornheim erneut den Umwelt- und Klimaschutzpreis. Bewerben können sich Bornheimer Bürger*innen, Vereine, Schulklassen, Kindergartengruppen, Unternehmen oder Initiativen. Gefragt sind gute Ideen zum Energiesparen. Unter dem Motto „Umwelt- und Klimaschutz vor Ort“ sind lokale wie regionale Ideen und Projekte aus dem Bereich Umwelt- und Klimaschutz gefragt. Dies können beispielsweise sein: Maßnahmen zur wirkungsvollen Energieeinsparung wie der Einsatz neuer Technologien in der Wärmeerzeugung, Energiespartechnologien in der Beleuchtung, Wärmedämmung und Energieeffizienz in der Gebäudetechnik oder der Einsatz regenerativer Energien. Auch gefragt sind Maßnahmen zur Verminderung vorhandener Umweltbeeinträchtigungen, etwa CO 2 -Reduktion durch Verkehrsvermeidung und Lärmschutz, Maßnahmen zur CO 2 -Bindung durch Erhaltung und Verbesserung des natürlichen Lebensraums oder CO 2 -Reduktion durch Initiativen zur Abfallvermeidung und -verwertung. Ebenfalls bewerben kann man sich mit Maßnahmen zur spürbaren Umweltverbesserung wie der Schaffung umweltorientierter Wohn- und Arbeitsbereiche oder der Erhaltung und Neuanlage von Grün- und Erholungszonen. Den Umwelt- und Klimaschutzpreis gibt es seit 1987. Leider konnte er in der Vergangenheit wegen fehlender Haushaltsmittel nur unregelmäßig vergeben werden, zuletzt im Jahr 2021. Die Preisverleihung soll nach den Sommerferien erfolgen. Die Preisträger erhalten eine Urkunde sowie eine Geldprämie. Hierfür stellt die Stadt insgesamt ein Preisgeld in Höhe von 2.500 € zur Verfügung. Bewerbungen oder Kandidatenvorschläge können schriftlich eingereicht werden bei der Stadt Bornheim – Amt für Umwelt, Klimaschutz und Stadtgrün, Rathausstraße 2, 53332 Bornheim, oder per E-Mail an: manuela.domschat(at)stadt-bornheim.de . Bewerbungsfrist ist der 15. Juni 2024.

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News Rücksicht auf Wirtschaftswegen Freizeit & Ferien Stadtgeschehen 02. Mai 2024 Immer mehr Fußgänger und Radfahrer nutzen die Wirtschaftswege im Bornheimer Stadtgebiet. Das ist grundsätzlich erlaubt, kann aber zu Konflikten mit der Landwirtschaft führen. Ein Hund kann 100 Salatköpfe zerstören. Denn bei Verunreinigungen durch Hundekot gelten - zu Recht - strenge Auflagen. So berichten die Bornheimer Landwirtinnen und Landwirte bei ihrem regelmäßigen Austausch mit der Stadtverwaltung, dass Fahrradfahrer*innen und Spaziergänger*innen durch wenig kooperatives Verhalten die durchfahrenden Schlepper und Gespanne behindern. Hundebesitzer lassen ihre Hunde über die Felder laufen und verursachen so Verschmutzungen und Zerstörungen der angebauten Produkte. Oft sei es für die Landwirtinnen und Landwirte im Feld dann schwierig, die Menschen auf das Fehlverhalten und die entstehenden Schäden hinzuweisen, da sie auf wenig Einsicht stoßen. Grundsätzlich stehen die Wirtschaftswege natürlich allen Nutzern wie Landwirtschaft, Fahrradfahrern und Spaziergängern zur Verfügung. Aber nur durch einen kooperativen Umgang können alle Gruppen die Wege verträglich nutzen und den Naturraum genießen. Daher appelliert Bornheims Bürgermeister Christoph Becker an alle Bürgerinnen und Bürger, Rücksicht zu nehmen, den Hinweisen der Landwirte zu folgen, Müll ordnungsgemäß zu entsorgen und Hunde nicht durch Anbauflächen laufen zu lassen. Auch weist die Stadtverwaltung auf die Aktion „Rücksicht macht Wege breit“ hin und hat allen landwirtschaftlichen Betrieben bereits Infomaterial zugeschickt. Dabei handelt es sich um eine Aktion des Rhein-Voreifel-Touristik e.V., dem auch die Stadt Bornheim angehört. Durch eine Image-Kampagne mit Flyern und Postkarten wird über die Bedeutung unserer Landwirtschaft für die Nahrungsversorgung sowie über die Arbeitsabläufe im Feld und auf den Wirtschaftswegen aufgeklärt. Die Landwirtinnen und Landwirte haben nun die Möglichkeit, die Flyer bei Bedarf an Spaziergänger und Fahrradfahrer auszugeben mit der Bitte, die Inhalte zu beherzigen. Ziel ist, die Menschen im Feld für ein rücksichtsvolles Verhalten bei der gemeinsamen Nutzung der Wege zu sensibilisieren. Flyer und weitere Infos kann man anfordern unter wirtschaftsfoerderung(at)stadt-bornheim.de oder hier einsehen: https://apfelroute.nrw/erfahren/ruecksicht-macht-wege-breit

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News 111 Mädchen feierten bei der siebten Girls' Night HallenFreizeitBad Bornheim 29. April 2024 111 Teilnehmerinnen hatten am vergangenen Samstag im Bornheimer HallenFreizeitBad sichtlich ihren Spaß. Grund war die siebte Auflage der Schwimmbadparty „Girls‘ Night“, zu der ausschließlich Mädchen ab zwölf 12 Jahren eingeladen waren. Die Mädchen hatten Spaß bei der siebten Girls' Night Außerdem bestanden sowohl das Schwimmbadpersonal als auch Mitarbeiterinnen die betreuenden Fachkräfte der Jugendförderung an diesem Abend ausschließlich aus weiblichen Mitarbeiterinnen. Und auch die erwachsenen Begleitpersonen, die zusammen mit den Kindern und Jugendlichen gekommen waren, waren ausnahmslos weiblich. Und so genossen es die Mädchen, sich in aufblasbaren Flamingos, Lamas und Co. übers Wasser treiben zu lassen. Denn das Motto „Entspannung, Spiel und Spaß“ garantierte auch in diesem Jahr wieder einen gelungenen Abend. Der Stadtjugendring sorgte mit kostenlosen alkoholfreien Begrüßungscocktails für die perfekte Mischung und auch die physiotherapeutischen Entspannungsmassagen waren heiß begehrt. Actionreich ging es etwa beim Wasserbasketball zu. Wer danach dann doch lieber wieder entspannen wollte, konnte mit einer Gesichtsmaske auf Liegen am Beckenrand eine Auszeit genießen. Zu den Veranstalterinnen zählten in diesem Jahr übrigens das Stadtteilbüro Bornheim, der Stadtjugendring, die Jugendförderung der Stadt Bornheim, die evangelische Jugend Hersel und der Kulturraum Bornheim.

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News Spargel und Spaß beim Frühlingserwachen Freizeit & Ferien Alle Stadtgeschehen 29. April 2024 Viel zu erleben gab es am Sonntag in Bornheim: Auf dem Biohof Bursch in Waldorf startete das 15. Frühlingserwachen im Vorgebirge. Viele Menschen genossen das große Angebot an Speisen, Spiel und Spaß beim BioBauern Palm in Uedorf Bürgermeister Christoph Becker eröffnete das 15. Frühlingserwachen gemeinsam mit dem Hausherrn Heinz Bursch (li.) und dem RVT-Vorsitzenden Dr. Rolf Schumacher (re.) Die beliebte Radtour führte Teilnehmende von nah und fern zu elf Landwirtschaftsbetrieben und Kunststätten im gesamten Stadtgebiet und bot ein buntes Programm rund um regionale Produkte. „Erleben Sie, wie Landwirtschaft funktioniert, wo unsere Lebensmittel herkommen und vor allem, wie hochwertig und lecker sie sind“, sagte Bürgermeister Christoph Becker bei der Eröffnung. Er begrüßte seine Amtskollegen Jörg Schmidt aus Wachtberg und Holger Jung aus Meckenheim sowie den stellvertretenden Bürgermeister aus Rheinbach Karl Heinrich Kerstholt. Außerdem gratulierte er dem Vorsitzenden der Rhein-Voreifel Touristik Dr. Rolf Schumacher zum 20-jährigen Bestehen des Vereins, der sich mit einem Stand auf dem Biohof Bursch präsentierte. „Ich freue mich, dass schon zur Eröffnung so viele Gäste gekommen sind“, meinte der Bürgermeister, der selbst fast alle seine Wege mit dem Fahrrad zurücklegt. „Denn die traditionelle Veranstaltung gibt den Betrieben eine hervorragende Möglichkeit zu zeigen, dass die Versorgung mit den vielen guten landwirtschaftlichen Produkten vor Ort nicht nur Co2 einspart, sondern auch eine eindeutige Herkunft und hohe Qualität garantiert.“ Über 20 Jahre Rhein-Voreifel Touristik e.V. freuen sich der Wachtberger Bürgermeister Jörg Schmidt (4.v.li.), der Meckenheimer Bürgermeister Holger Jung (6.v.re.), der stellvertretende Bürgermeister aus Rheinbach Karl Heinrich Kerstholt (4.v.re.), die RVT-Geschäftsführerin Eva Konrath (2.v.re.) und Carmen Döhnert, Tourismusreferentin vom Rhein-Sieg-Kreis (5.v.li.) Kreatives für Kinder beim BioBauern Palm So stand bei den meisten Höfen am Rhein und im Vorgebirge der Genuss im Vordergrund und die zahlreichen Gäste ließen sich selbstgemachte Kuchen und Waffeln, verschiedenste Salate, Gutes vom Grill, Reibekuchen und natürlich den „Bornheimer Spargel“ schmecken, der seit 2014 Patentschutz genießt. Für die Kleinen gab es Hüpfburgen, Kinderschminken, Bastelangebote und verschiedene Bauernhoftiere zum Streicheln. Zusätzlich hatte jeder Hof etwas Besonderes zu bieten: In Waldorf präsentierte der Biohof Bursch zu seinem Jubiläum „60 Jahre biologischer Gemüseanbau“ neben Altbewährtem auch seine neue Ölmanufaktur und der Gemüsehof Steiger verkaufte hochwertige Jungpflanzen fürs Beet zuhause. In Walberberg erfuhr man bei der GartenBaumschule Hau Wissenswertes über Kräuter, Stauden und Obst und in Merten bot der Obstbaubetrieb Schmitz-Hübsch eine Nachhaltigkeitsrallye und interaktive Traktorfahrten durch die blühenden Obstplantagen. Interessante Einblicke in den Kreislauf der Natur bot das Bienenhaus in Kardorf; Kulturliebhaber kamen beim Kunsthof Merten auf ihre Kosten. Und wer kräftig in die Pedale trat und es bis nach Rösberg schaffte, wurde auf dem Ziegenhof vom fröhlichen Meckern der vielen neugeborenen Zicklein begrüßt. Lecker und gesund: Salate aus frischen regionalen Zutaten War man in Hersel angekommen, hatte man die Qual der Wahl zwischen dem Gemüsehof Mertens mit seinen Spargelspezialitäten und der Weinhandlung und Kellerei Jakob Antwerpen, wo „klimafreundliche Rebsorten der nächsten Generation" verkostet wurden. Auch in Uedorf gab es Gaumenfreuden rund um das weiße Gold beim Spargel- und Gemüsehof Saß und der BioBauer Palm servierte neben Spargelsuppe ein selbstgemachtes Salatbüfett, das keine Wünsche offenließ. Wer auf einem Hof alles ausprobiert hatte, stieg einfach aufs Rad und fuhr weiter zum nächsten. Ganz Ambitionierte hatten sich nach der offiziellen Eröffnung in Waldorf sogar der geführten Tour des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) angeschlossen, die im Laufe des Tages alle Stationen ansteuerte. Jeden Besuch konnte man sich abstempeln lassen und dann am Gewinnspiel teilnehmen, bei dem es tolle Präsentkörbe und einen Saunagutschein im HallenFreizeitBad zu gewinnen gibt. Beliebt bei den Kleinsten waren die Traktoren zum Anfassen Die Bornheimer Stadtverwaltung, die das „Frühlingserwachen“ ins Leben gerufen hat und alljährlich organisiert, ist sehr zufrieden mit der Bilanz: „Alle Höfe waren wieder gut besucht und die Gäste kamen zum Teil von weit her. Das zeigt einmal mehr die überregionale Anziehungskraft unserer schönen Landschaft, unserer authentischen Höfe mit ihrem umfassenden Angebot und dieser tollen Veranstaltung“, freute sich der Bürgermeister. Alles zum Frühlingserwachen 2024 und die genaue Route kann man hier nachlesen. Noch bis Mitte Juni laufen die „Bornheimer Frühlings- und Spargelwochen“ mit zahlreichen Veranstaltungen für jeden Geschmack: Von Koch-Events und Spargelspezialitäten für Feinschmecker über tolle Aktionen für Kinder bis hin zu Theater und Konzerten für Kulturliebhaber ist alles dabei. Eine Übersicht des gesamten Programms gibt es hier.

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News Bornheimer Wahlbüro ab sofort geöffnet Wahlen & Mitwirkung Stadtgeschehen 29. April 2024 Bornheimerinnen und Bornheimer können ab sofort ihre Stimme für die Europawahl am 9. Juni 2024 abgeben. Denn das Wahlbüro im Raum 901 des Bornheimer Rathauses, Rathausstraße 2, ist seit Montag, 29. April 2024, geöffnet. Wer von zu Hause aus wählen möchte, kann die Briefwahlunterlagen ebenfalls im Wahlbüro beantragen – entweder persönlich, per E-Mail an wahlbuero(at)stadt-bornheim.de oder ab 29. April 2024 per Online-Wahlschein-Verfahren . Per Telefon dürfen Wahlunterlagen übrigens nicht beantragt werden. Man kann die Unterlagen aber per E-Mail anfordern. Dabei sind folgende Angaben zu machen: Familiennamen, Vornamen, Geburtsdatum und Wohnanschrift. Ebenfalls möglich ist es, die Briefwahlunterlagen per Post zu beantragen. Der Vordruck hierfür befindet sich auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigungskarte. Diese wird in den nächsten Tagen an alle Wahlberechtigten verschickt. Der Karte kann man auch entnehmen, in welchem Wahlbezirk man ist. Um Briefwahlunterlagen für Familienmitglieder zu beantragen, ist es zwingend erforderlich, deren Wahlbenachrichtigungskarte und eine persönlich unterschriebene Vollmacht vorzulegen.Ein entsprechender Vordruck hierfür befindet sich ebenfalls auf der Wahlbenachrichtigungskarte. Wer am 9. Juni 2024 ins Wahllokal gehen möchte, um dort seine Stimme abzugeben, sollte seine Wahlbenachrichtigungskarte mitbringen. Sollte das nicht möglich sein, reicht auch ein gültiges Ausweisdokument. Wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger, die bis zum 19. Mai 2024 keine Wahlbenachrichtigungskarte erhalten haben, wenden sich bitte umgehend an das Wahlbüro. Die Öffnungszeiten sind montags bis mittwochs von 7:30 bis 16 Uhr, donnerstags von 7.30 bis 18 Uhr und freitags von 7:30 bis 12:30 Uhr. Telefonisch erreicht man die Mitarbeiter unter 02222 945-444. Jetzt Wahlschein online beantragen

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News Ausstellungseröffnung „Die Mertener Schulchronik 1940 – 1949“ Termine & Aktionen Alle Stadtgeschehen 22. April 2024 Die Stadt Bornheim lädt ein zur Ausstellungseröffnung "Die Mertener Schulchronik 1940 – 1949" am Donnerstag, 2. Mai 2024, um 17 Uhr in der Bürgerhalle des Bornheimer Rathauses. Bild der Mertener Volksschule (vor 1939). Foto: Stadtarchiv Bornheim Am 8. Mai jährt sich das Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa zum 79. Mal. Mehr als 60 Millionen Menschen wurden in diesem Krieg Opfer von Krieg, Massenmord, Hunger und Vertreibung. Eine Ausstellung des Bornheimer Stadtarchivs und des Kunsthistorikers und Volkskundlers Hans Schmidt stellt nun eine ganz besondere Quelle aus dieser Zeit in den Mittelpunkt: Die Chronik der Mertener Volksschule aus den Jahren 1940 bis 1949. „ Eine makabre und bedrückende Collage aus einer Zeit, die sich niemals wiederholen darf .“ So beschreibt Stadtarchivar Jens Löffler das besondere Stück Mertener Ortsgeschichte. Die Indoktrination, also die gezielte Manipulation der Schülerinnen und Schüler durch parteitreue Lehrer, die menschenverachtende Ideologie des Nationalsozialismus und der Wahnsinn des Krieges; all das spiegelt sich in dieser Quelle in besonderem Maße. Totenzettel ehemaliger Schülerinnen und Schüler finden sich neben dem Bericht einer Schulfeier, bei der die Mertener Jugend auf den Heldentod eingeschworen wird. Wenige Seiten weiter schildern eingeklebte Flugblätter der Alliierten die aussichtslose Lage der Deutschen Armee. Andere Flugblätter, die Hauptlehrer Wilhelm Billigmann fein säuberlich in die Schulchronik heftete, informierten bereits im Jahr 1943 über den Massenmord an den europäischen Juden. Auch die Mertener Juden waren zu diesem Zeitpunkt bereits deportiert und ermordet worden, sofern ihnen nicht rechtzeitig die Flucht gelang. Seiten 73 und 74 der Mertener Schulchronik mit Einträgen aus dem Jahr 1944. Foto: Stadtarchiv Bornheim Die Ausstellung zeigt ausgewählte Auszüge sowie Flugblätter aus der Chronik und erläutert umfangreich, wie die Mertener Bevölkerung den Krieg, insbesondere den Bombenkrieg, erlebte. Unter den Ausstellungsstücken finden sich neben weiteren Unterlagen des Stadtarchivs auch Leihgaben des Museums für Alltagsgeschichte in Brühl und das Modell eines viermotorigen Halifax Bombers der Royal Airforce, das von Heinz Dieken, Inhaber des IKARUS Modellversandes aus Gangelt, bereitgestellt wurde. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 2. Mai 2024, um 17 Uhr in der Bürgerhalle des Bornheimer Rathauses zu besuchen. Bis Ende Mai kann die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Rathauses besichtigt werden.

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News Kindertagespflege wird 50 Jahre alt Termine & Aktionen Kinder & Eltern Stadtgeschehen 19. April 2024 Tagesmütter, Tagesväter, Eltern und Kinder mit toller Aktion Zum 50-jährigen Jubiläum des Modells „Kindertagespflege“, das deutschlandweit gefeiert wird, waren 48 Eltern, 45 Kinder und 17 Kindertagespflegepersonen ins Bornheimer Rathaus gekommen, um ein ganz besonderes Geschenk zu überreichen. Bornheim feiert 50 Jahre Kindertagespflege Sozialdezernentin Alice von Bülow und Jugendamtsleiter Maruan Azrak erhielten eine spezielle Sorte Blumen – sie waren nämlich aus Handabdrücken der Tagespflegekinder gebastelt. „Nicht nur in Bornheim ist die Kindertagespflege schon längst ein gleichrangiges Angebot zum U3-Bereich und eine wichtige Säule der Kinderbetreuung“, bedankte sich die Sozialdezernentin und Beigeordnete für die wertvolle Arbeit der Bornheimer Tagesmütter und -väter. „Spätestens seit dem Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz ab dem vollendeten ersten Lebensjahr würden wir hier – wie fast alle anderen Kommunen – ohne Sie nicht auskommen. Daher freue ich mich, dass unsere Kindertagespflege stetig ausgebaut und weiterentwickelt wird.“ Besonderes Geschenk: Ein Korb voll selbstgemachter Händeabdruck-Blumen Alice von Bülow würdigte besonders Sandra Czypull und Anja Brücken, die als gewählte Sprecherinnen aktuell die Kindertagespflegepersonen vertreten. Nach langjähriger Tätigkeit gibt Czypull die Funktion nun zum 1. Mai an Rahima Houbban-Sabbah ab, die von der Sozialdezernentin und Jugendamtsleiter Maruan Azrak herzlich begrüßt wurde. Auch der Jugendamtsleiter hob den Wert der Kindertagespflege hervor und bedankte sich herzlich bei allen, die dafür zuständig sind und das inzwischen bewährte Modell so gut am Laufen halten. Auch die Sprecherinnen der Kindertagespflegepersonen durften sich über Blumen freuen 130 Bornheimer Kinder werden aktuell in Kindertagespflege betreut. 21 Tagesmütter und zwei Tagesväter kümmern sich in sicheren und kindgerechten Räumlichkeiten liebevoll um die Kleinen, die meist unter drei Jahre alt sind. Es gibt darunter zwei Großtagespflegestellen, in denen je zwei Personen zusammen je neun Kinder betreuen. Die Kindertagespflegepersonen sind fachlich qualifiziert, nehmen regelmäßig an Fortbildungen teil und haben den gleichen Auftrag der Erziehung, Bildung und Betreuung wie die Kindertagesstätten. Zugleich bieten sie flexible, familiennahe Betreuung in kleinen Gruppen mit konstanter Bezugsperson, sodass auch zwischen Eltern und Kindertagespflegeperson eine enge Erziehungspartnerschaft entsteht. Aktionswoche „Gut betreut in der Kindertagespflege“ Zum 50-jährigen Jubiläum des Modells fand nun die deutschlandweite Aktionswoche „Gut betreut in der Kindertagespflege“ statt, in der die Kita-Alternative mit verschiedenen Aktionen im ganzen Land gewürdigt wurde. Austauschtreffen geplant Stattfinden soll dieses Jahr noch ein Austauschtreffen in größerem Rahmen, um mit allen Beteiligten ausgiebig über die Zukunft der Kindertagespflege zu sprechen. Kindertagespflegepersonen gesucht Die Stadt Bornheim sucht immer neue Kindertagespflegepersonen. Bei dieser selbstständigen Tätigkeit bestimmt man Rahmen und Umfang der Betreuungszeiten selbst und wird vom Jugendamt bezahlt. Die erste Anlaufstelle für Interessierte ist die Fachberatung Kindertagespflege im Amt für Kinder, Jugend und Familien; Ansprechpartnerinnen sind Nina Dammering unter 02222 9437-5467 und Melanie Sessink unter 02222 9437-5451, E-Mail: Kindertagespflege(at)stadt-bornheim.de Für die Gemeinden Alfter, Swisttal und Wachtberg wendet man sich an Birgit Dewitz unter der Telefonnummer: 02225 9136 5151 Nach einem Vorgespräch und mit Aussicht auf eine Pflegerlaubnis kann man am 9. September 2024 mit der Qualifizierung zur Kindertagespflegeperson bei der Volkshochschule Bornheim/Alfter starten. Der erste Teil der Qualifizierung umfasst 160 Unterrichtsstunden und endet im Januar 2025. Ab März 2025 folgt der zweite Teil mit 140 Unterrichtsstunden. Der Abschluss des Kurses mit Zertifikat des Bundesverbands für Kindertagespflege ist für Januar 2026 geplant. Info-Abende zur Qualifizierung finden am 27. Mai, 1. Juli und 27. August 2024 statt, Anmeldung: www.vhs-bornheim-alfter.de ; Ansprechpartnerinnen sind Sigrun Behnke, Tel. 02222 945-441, und Verena Salber, Tel. 02222 945-463.

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