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News Bürgermeister Becker tritt 2025 nicht mehr an Wahlen & Mitwirkung Alle Stadtgeschehen 13. Juni 2024 Bornheims Bürgermeister Christoph Becker gibt bekannt, dass er bei der Kommunalwahl 2025 nicht mehr kandidieren wird. „Das Amt des Bürgermeisters ist zugleich erfüllend und anspruchsvoll. Es erfordert einen uneingeschränkten Einsatz mit ganzer Kraft. Diesen Einsatz werde ich ab 2026 nicht mehr im selben Umfang leisten können wie heute“, erklärt Becker, der bei der Stichwahl am 27. September 2020 mit deutlicher Mehrheit in seine erste Amtsperiode gewählt wurde. „Veränderungen in meinem Leben haben in mir den Wunsch wachsen lassen, im Rentenalter mehr Zeit mit meiner Familie zu verbringen.“ Der 61-Jährige ist verheiratet und Vater zweier erwachsener Söhne. Das Vorgebirge ist seit rund 30 Jahren die Heimat seiner Familie. Nach seinem Lehramtsstudium in Biologie und Sport kam Becker 1991 als Referendar an die Bornheimer Europaschule, an der er schließlich 24 Jahre lang blieb, die letzten zehn davon als Schulleiter. Im Januar 2018 wurde er Leitender Regierungsschuldirektor bei der Bezirksregierung Köln, bevor er am 1. November 2020 in Bornheim das Amt des Bürgermeisters antrat. Becker hat sich die Entscheidung nicht leichtgemacht: „Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Kolleginnen und Kollegen in der Stadtverwaltung, im Rat und in den Gremien habe ich mir viel für meine Amtszeit vorgenommen. Manches haben wir schon geschafft, vieles auf den Weg gebracht, das meiste liegt noch vor uns. Denn die Entwicklung einer Stadt zu begleiten und voranzubringen, ist kein Projekt, das man irgendwann abschließt. Eine Stadt ist nie ,fertig´. Seien Sie versichert, dass ich bis zum letzten Tag meiner Amtszeit mit vollem Einsatz für das Wohl Bornheims arbeiten werde.“ Mit der frühzeitigen Bekanntgabe, dass Becker nicht mehr kandidieren wird, möchte er dazu beitragen, einen bestmöglichen Übergang zu gewährleisten.

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News Spatenstich für neue Rettungswache Bornheim Soziales Rat & Hilfe Termine & Aktionen Alle Bornheim Stadtgeschehen 12. Juni 2024 Investition in die Sicherheit der Menschen im Rhein-Sieg-Kreis Den Spatenstich für die neue Rettungswache Bornheim gesetzt haben am Mittwoch, 12. Juni 2024, Landrat Sebastian Schuster, Bürgermeister Christoph Becker, Kreisdezernent für Bevölkerungsschutz Dr. Michael Rudersdorf, Kreisdirektorin Svenja Udelhoven und Wachleiter Christian Hoffmann. Beim Spatenstich (v.r.): Sebastian Schuster, Christoph Becker, Dr. Michael Rudersdorf, Svenja Udelhoven und Christian Hoffmann Um die rettungsdienstliche Versorgung in Alfter und Bornheim für die Zukunft zu optimieren, baut der Rhein-Sieg-Kreis die neue Wache für 18 Millionen Euro am Hellenkreuz in Bornheim. Auf dem etwa 5.900 Quadratmetern großen Grundstück sollen ein eingeschossiges Wachgebäude (rund 1.950 m²) und eine Fahrzeughalle (rund 850 m²) mit elf ständigen Stellplätzen entstehen. Fertigstellung und Einweihung plant der Kreis für das 1. Halbjahr 2026. Besetzt und betrieben wird die neue Wache aktuell von Mitarbeitenden des Malteser Hilfsdienstes e.V. (MHD). Die entsprechenden Verträge zwischen dem Rhein-Sieg-Kreis und dem Malteser Hilfsdienst e.V. laufen hierbei noch bis mindestens 31. Januar 2027. „Als Träger des Rettungsdienstes hat der Rhein-Sieg-Kreis die Aufgabe, die bedarfsgerechte und flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Leistungen der Notfallrettung und des Krankentransports sicherzustellen“, sagte Landrat Sebastian Schuster. „Und das haben wir hier gemeinsam mit der Stadt Bornheim erfolgreich getan!“ Und Bornheims Bürgermeister Christoph Becker ergänzt: „Es freut mich, dass die Malteser nun eine moderne Rettungswache bekommen, die ihnen genügend Platz für ihre wichtige Arbeit bietet und den Ansprüchen unserer Zeit gerecht wird. Und für die Stadt Bornheim freut es mich, dass wir Standort der neuen Wache sein dürfen.“ Landrat Sebastian Schuster und Bürgermeister Christoph Becker dankten beide den Maltesern für ihre wichtige Arbeit Zunächst sollen drei Rettungswagen (RTW), ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF), zwei Krankentransportwagen (KTW) und ein wachenbezogener Reserve-RTW stationiert werden. Hinzukommen sollen ein Reserve-RTW, der auch an anderen Orten des Rhein-Sieg-Kreises eingesetzt werden kann (sogenannter Kreisrotations-Reserve-RTW), ein RTW und ein NEF, die anlassbezogen und kurzfristig zu drei Rettungskräften besetzt: zwei Rettungsdienst-Mitarbeitende (eine Rettungssanitäterin oder ein Rettungssanitäter und eine Notfallsanitäterin oder ein Notfallsanitäter) und eine Praktikantin oder ein Praktikant bzw. Auszubildende oder Auszubildender, Hospitantin oder Hospitant. Zum Versorgungsbereich des Neubaus der Rettungswache Bornheim gehören: Stadtgebiet Bornheim (ohne Dobscheider Hof. Dieses Gebiet wird von der Rettungswache Swisttal abgedeckt) Gemeindegebiet Alfter (ohne Ramelshoven, Volmershoven und Witterschlick. Diese Ortschaften werden von den Rettungswachen Rheinbach bzw. Meckenheim und Swisttal abgedeckt) Die neue Rettungswache soll den bisherigen Standort „Alter Weiher“ sowie den Containerbau an der Rathausstraße in Bornheim ersetzen. Bis zur Fertigstellung bleibt dieser Standort aber „aktiv“. Bei den neuen Gebäuden setzt der Rhein-Sieg-Kreis auf eine nachhaltige und klimaschonende Ausstattung: Geplant sind eine Wärmepumpenheizung über Geothermie (Erdwärmesonden), eine Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher, eine Holz-Vorhangfassade mit teilweiser Fassadenbegrünung, eine Regenwassernutzung für die Außenanlagen über eine 10 cbm Zisterne sowie ein stationäres Netzersatzaggregat. Für den Eingriff auf dem Wachengrundstück soll auch eine gemischte Wildobstwiese auf etwa 5.550 Quadratmetern Fläche als Ausgleichsfläche in Wachtberg-Adendorf entstehen.

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News Ehrenamtsbörse mit Sternmarsch Soziales Termine & Aktionen Alle Bornheim Stadtgeschehen 12. Juni 2024 Zur zweiten Bornheimer Ehrenamtsbörse lädt die Stadt Bornheim am Samstag, 7. September 2024, von 11 bis 15 Uhr auf dem Peter-Fryns-Platz ein. 2023 präsentierte sich u.a. der Förderverein Bücherwurm Höhepunkt der Ehrenamtsbörse ist ein Sternmarsch von sechs Bornheimer Gardetanzvereinen, die in ihren farbenfrohen Gardekostümen um 12 Uhr aus allen Himmelsrichtungen auf den Peter-Fryns-Platz marschieren und ihre Gardetänze dem Publikum präsentieren. Ehrenamtliches Engagement bereichert das Zusammenleben und den Zusammenhalt der Menschen in Bornheim. Viele Bürgerinnen und Bürger setzen sich mit ihren Fähigkeiten und Ideen ehrenamtlich für das Wohl der Gesellschaft ein und unterstützen Vereine, Institutionen und Initiativen bei ihrer täglichen Arbeit. Um die vielfältigen sozialen und kulturellen Angebote aufrechtzuerhalten und weiter auszubauen, bedarf es in allen Bereichen zusätzlicher ehrenamtlicher Unterstützung. Mit der Ehrenamtsbörse 2024 möchte die Stadt Bornheim interessierten Bürgerinnen und Bürgern zum zweiten Mal die Möglichkeit geben, sich einen Überblick über das vielfältige ehrenamtliche Angebot zu verschaffen. Gleichzeitig können Vereine, Organisationen und Initiativen ihr Engagement präsentieren und mit ehrenamtlich Interessierten ins persönliche Gespräch kommen. Wer den eigenen Verein, die Organisation oder Initiative auf der Ehrenamtsbörse vorstellen und sich einen der begrenzten Plätze sichern möchte, meldet sich gerne bis spätestens Dienstag, 6. August 2024, bei Ehrenamtskoordinatorin Sabine Hübel – telefonisch unter 02222 945-209 oder per E-Mail an sabine.huebel(at)stadt-bornheim.de . Das Anmeldeformular ist im Internet abrufbar unter www.bornheim.de/ehrenamt . Erhältlich ist es auch im Rathaus bei der Ehrenamtskoordinatorin in Raum 351.

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News Sommerleseclub: mitmachen und gewinnen Stadtbücherei Alle Bornheim Stadtgeschehen Waldorf 07. Juni 2024 Sommer, Sonne, Lesezeit: Der bundesweite Sommerleseclub (SLC) findet wieder statt – auch in der Stadtbücherei Bornheim. Ob klein oder groß, alleine oder im Team – alle sind herzlich eingeladen, mitzumachen. Sommerleseclub in der Stadtbücherei Bornheim Und so funktioniert‘s: Wer mitmachen will, besorgt sich bei der Stadtbücherei Bornheim das Logbuch und liest Bücher, hört Hörbücher und besucht die Bornheimer Veranstaltungen. Jedes Mal gibt es einen Stempel ins Logbuch. Zum Abschluss bekommt jeder Teilnehmende eine Urkunde. Und das Beste ist: Bei der großen Abschlussveranstaltung werden unter allen, die mitmachen, coole Preise vergeben. Neben den goldenen Lese-Oskars gibt es tolle Medaillen zu gewinnen. Wer teilnehmen möchte, benötigt einen gültigen Büchereiausweis. Dieser ist für Kinder und Jugendliche übrigens kostenlos. Zum Sommerleseclub anmelden kann man sich ab Montag, 24. Juni. Bis zum 24. August müssen die Logbücher dann wieder in der Stadtbücherei abgegeben werden. Die große Abschlussveranstaltung steigt am Samstag, 14. September 2024. Anmeldeunterlagen können bereits jetzt in der Stadtbücherei Bornheim, Servatiusweg 19-23, abgeholt werden. Weitere Informationen und Öffnungszeiten gibt es auf der Homepage der Stadtbücherei: www.bornheim.de/stadtbuecherei . Der SLC ist ein Projekt der Fachstelle Öffentliche Bibliotheken NRW und wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

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News Stadt informiert am 13. Juni über Flüchtlingslage Flüchtlinge Alle Stadtgeschehen 06. Juni 2024 Die Zahl geflüchteter Menschen, die der Stadt Bornheim zugewiesen werden, steigt kontinuierlich an. Im ersten Quartal des laufenden Jahres sind bereits 72 Personen aufgenommen worden. Die Unterbringungssituation kann als dramatisch bezeichnet werden. Denn die Kapazitäten städtischer Unterkünfte sind ebenso erschöpft wie die Möglichkeiten, Wohnraum auf dem freien Markt zu finden. Für die Stadt geht es in dieser Situation darum, Obdachlosigkeit zu vermeiden. Dies gelingt nur, wenn zusätzliche Sammelunterkünfte aufgestellt werden. Um über die Flüchtlingssituation zu informieren, lädt die Stadt Bornheim am Donnerstag, 13. Juni 2024, um 18 Uhr zu einer Bürgerversammlung in die Herseler Rheinhalle ein. Aktuell leben rund 1700 geflüchtete Menschen im Stadtgebiet, knapp 600 davon in städtischen Unterkünften. Die von der Bezirksregierung Arnsberg erwartete Asylentwicklung lässt darauf schließen, dass der Stadt Bornheim in diesem Jahr weitere 200 Personen zugewiesen werden könnten. Obwohl die Stadt mit einer Gewerbehalle in der Brunnenallee in Roisdorf, der kleinen Turnhalle der Johann-Wallraf-Schule in Bornheim-Ort und dem Hotel "Dorfbrunnen" in Waldorf drei zusätzliche Sammelunterkünfte als Interimslösungen in Betrieb genommen hat, ist die Schaffung zusätzlicher Unterbringungsmöglichkeiten unabdingbar. Deshalb sind vier weitere Standorte für Containeranlagen geplant. Im Ühlchen in Bornheim-Ort soll bis zum Spätsommer eine Containeranlage aufgestellt werden. Für eine Fläche im Jesuitenbungert in Walberberg haben Ratsmitglieder und der Bürgermeister per Dringlichkeit die Anschaffung einer Mietanlage beschlossen. Wann diese dort errichtet werden kann, kann zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht gesagt werden. Gleiches gilt für den alten Sportplatz in Rösberg. Für den Erwerb einer Containeranlage erfolgt demnächst eine entsprechende Ausschreibung. Nähere Angaben zum Zeitrahmen sind auch hier noch nicht möglich. Und erst am vergangenen Mittwoch (22. Mai) hat der Ausschuss für Soziales, Inklusion und Demographie einstimmig beschlossen, dass auch auf einer Fläche neben dem neuen Sportplatz an der Erftstraße in Hersel eine Containeranlage für bis zu 65 Personen aufgestellt werden kann. Bürgermeister Christoph Becker und die Sozialdezernentin Alice von Bülow haben im Vorfeld mit den Ortsvorstehern Toni Breuer (Hersel) und Bernd Marx (Uedorf) sowie mit Vertretern des Junggesellenvereins und des TuS Germania Hersel gesprochen. Unter anderem ging es darum, was die Vereine brauchen und was berücksichtigt werden muss, damit deren Arbeit möglichst wenig beeinträchtigt wird. Die Größe des Grundstücks erlaubt es, neben der Containeranlage auch eine Fläche für ein Festzelt freizuhalten. Das Festzelt wird also auch künftig dort aufgestellt werden können. Grundsätzlich soll das betroffene Außengelände gemeinsam mit dem Junggesellenverein und insbesondere dem TuS Germania Hersel weiterentwickelt werden. Die Containeranlage soll noch in diesem Jahr dort aufgestellt werden. Grundsätzlich gilt, dass sich die Verwaltung bei der Suche nach Standorten an den Vorgaben des Rates orientiert: Die Unterkünfte sollen dezentral über das Stadtgebiet verteilt liegen und eine Kapazität von 100 Personen nicht überschreiten. Außerdem sollen sie eine gute Infrastrukturanbindung (ÖPNV und Lebensmittelversorgung) haben, um die Selbstversorgung der Menschen zu ermöglichen. All dies trifft auf den neuen Standort in Hersel zu: Er bietet eine gute Anbindung an den ÖPNV und die Lebensmittelversorgung ist gut zu Fuß erreichbar. Nähere Informationen dazu, zu der neuen Containeranlage am Ühlchen und allen anderen Standorten erteilt die Stadt Bornheim bei der Bürgerversammlung am 13. Juni in der Rheinhalle.

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News Der Bürgermeister informiert ... Windenergie Alle Stadtgeschehen 06. Juni 2024 Aktuelles zur Windenergie Liebe Bornheimerinnen und Bornheimer, viele Menschen fragen sich, wie es mit dem Thema „Windenergie“ in unserer Stadt weitergeht. Deshalb möchte ich Sie hier über den aktuellen Stand des Themas informieren. Dies erscheint insbesondere erforderlich, da die FDP-Fraktion im Bornheimer Stadtrat immer wieder falsche Behauptungen aufstellt und damit Bürgerinnen und Bürger verunsichert. Zur Erinnerung: Die Bezirksregierung ist seit dem 1. Februar 2024 für die Ausweisung von Windenergiebereichen zuständig. In einem Vorentwurf für den neuen Regionalplan Windenergie hat die Bezirksregierung im März 2024 vorgeschlagen, die Konzentrationszone in der Rheinebene nicht in den Regionalplan zu übernehmen und stattdessen den Windenergiebereich auf der Ville um 84 Prozent zu vergrößern. Im Mai 2024 hat die Bezirksregierung das Verfahren um den Regionalplan wegen rechtlicher Fragen vorläufig gestoppt. Dies ist eine gute Nachricht, ein erster Schritt in die richtige Richtung. Die massiven Proteste der Ratsfraktionen und der Stadtverwaltung haben zu dieser Entwicklung beigetragen. Die FDP behauptet hingegen, dass Rat und Bürgermeister „die Ville längst aufgegeben“ hätten. Diese Unterstellung weise ich entschieden zurück. Richtig ist, dass die Verwaltung und die Stadtratsfraktionen der CDU, SPD, Grünen, UWG und ABB gemeinsam mit voller Energie darum kämpfen, dass die Bezirksregierung ihre Pläne für den Regionalplan revidiert und die vom Stadtrat beschlossenen Konzentrationszonen unverändert lässt. Dies geschieht in engem Schulterschluss mit dem Landschafts-Schutzverein Vorgebirge e.V. (LSV), dem ich für seinen Einsatz und seine Expertise sehr dankbar bin. Stadtverwaltung und LSV stehen in engem Austausch mit dem Regionalrat als dem politischen Teil der Bezirksregierung, der Bezirksregierung selbst und der Landesregierung. Auch in persönlichen Gesprächen mit den NRW-Ministerinnen Mona Neubauer und Ina Scharrenbach habe ich die Interessen unserer Stadt deutlich zum Ausdruck bringen können. Insgesamt wurde der Stadt und dem LSV bereits breite Unterstützung signalisiert. Eine weitere falsche Behauptung der Bornheimer FDP ist, dass Rat und Bürgermeister die Ville als Standort für Windenergieanlagen gar nicht erst hätten ins Spiel bringen dürfen. Fakt ist, dass weder Rat noch Bürgermeister die Ville jemals „ins Spiel gebracht“ haben. Vielmehr sind die Konzentrationszonen, so wie sie der Rat der Stadt Bornheim beschlossen hat, das Ergebnis eines rechtlich vorgeschriebenen Verfahrens. Der Vorsitzende des LSV, Dr. Michael Pacyna, und Prof. Dr. Max Seibert, viele Jahre lang Vorsitzender des 8. Senats des OVG Münster, haben sich dazu klar geäußert: Die Ville von vornherein von den Prüfungen möglicher Konzentrationsflächen auszuschließen, wäre ein grober Verfahrensfehler gewesen. Auf der Ville keine Konzentrationszone auszuweisen, hätte zu Wildwuchs von Windenergieanlagen in weit geringerem Abstand zur Wohnbebauung geführt. Im Text einer von der FDP gestarteten Petition behauptet die FDP, dass die Stadt plane, im Stadtgebiet 51 Windenergieanlagen errichten zu lassen – 36 auf der Ville und 15 in der Rheinebene. Auch das ist unwahr, die Petition ist somit irreführend. Fakt ist: Die Projektierer der geplanten Windparks haben bisher 21 Anlagen in den städtischen Konzentrationszonen beantragt – 15 auf der Ville und 6 in der Rheinebene. Als Stadt gehen wir nach wie vor davon aus, dass die Bezirksregierung ihre Pläne zurücknimmt und die beiden Konzentrationszonen, die der Rat am 14. Dezember 2023 beschlossen hat, ihre Gültigkeit behalten. In diesem Fall rechnen wir mit insgesamt 30 Windenergieanlagen. Damit würde die Stadt einen überragenden, von einer breiten Mehrheit im Rat getragenen Beitrag zur Klimaneutralität leisten. Darüber hinaus würde sie jährlich von einer deutlich sechsstelligen Zahlung durch die Projektierer profitieren, die der Bevölkerung zugutekommen würde. Abschließend möchte ich betonen, dass die Verwaltung, die überwältigende Mehrheit des Rates und der LSV sich beim Thema Windenergie weiterhin entschieden für die Interessen unserer Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger einsetzen. Wir wollen es nicht zulassen, dass rechtlich bindende Beschlüsse auf kommunaler Ebene mit einem Federstrich für unwirksam erklärt werden. Notfalls werden wir als Stadt Bornheim auch den Klageweg erwägen. Gemeinsam mit dem LSV sind wir zuversichtlich, dass es uns gelingen wird, eine Lösung im Sinne unserer Bürgerinnen und Bürger zu erreichen, wenn wir geschlossen gegenüber Land und Bezirksregierung auftreten. Herzliche Grüße Ihr Bürgermeister Christoph Becker Infos zu weiteren Themen

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