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News Wählen auch ohne Benachrichtigungskarte Wahlen & Mitwirkung Stadtgeschehen 16. Mai 2024 Die Stadt Bornheim ist darauf aufmerksam gemacht worden, dass es in Bornheim und offenbar auch in anderen Kommunen derzeit wohl zu Problemen bei der Zustellung von Wahlbenachrichtigungskarten kommt. Die Stadt Bornheim hatte in einer Pressemitteilung zur Öffnung des Wahlbüros darauf hingewiesen, dass wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger, die bis zum 19. Mai 2024 keine Wahlbenachrichtigungskarte erhalten haben, sich bitte umgehend an das Wahlbüro wenden sollten. Die aktuellen Zustellungsprobleme betroffener Dienstleister können allerdings dazu führen, dass die Benachrichtigungskarten erst nach dem 19. Mai möglicherweise aber auch gar nicht bei den Empfängerinnen und Empfängern eintreffen. Deshalb weist die Stadt Bornheim vorsorglich darauf hin, dass auch ohne Wahlbenachrichtigungskarte gewählt werden kann. Denn um wählen zu können, reicht auch ein gültiges Ausweisdokument (z.B. Personalausweis). Auch Briefwahlunterlagen können ohne Wahlbenachrichtigungskarte beim Wahlbüro beantragt werden: entweder persönlich, per E-Mail an wahlbuero(at)stadt-bornheim.de oder auch per Online-Wahlschein-Verfahren unter www.bornheim.de . Per Telefon dürfen Wahlunterlagen übrigens nicht beantragt werden.Wer die Unterlagen per E-Mail anfordern möchte, muss folgende Angaben machen: Familiennamen, Vornamen, Geburtsdatum und Wohnanschrift. Das Wahlbüro befindet sich im Raum 901 des Bornheimer Rathauses, Rathausstraße 2. Die Öffnungszeiten sind montags bis mittwochs von 7.30 bis 16 Uhr, donnerstags von 7.30 bis 18 Uhr und freitags von 7.30 bis 12.30 Uhr. Telefonisch erreicht man die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter 02222 945-444.

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News Bornheim ist assistenzhundefreundlich Soziales Alle Stadtgeschehen 13. Mai 2024 Die Stadt Bornheim hat sich der Zutrittskampagne „Assistenzhund willkommen“ angeschlossen und sich damit zur „assistenzhundfreundlichen Kommune“ erklärt. Damit hat die Stadt ein Zeichen für noch mehr Inklusion und Barrierefreiheit gesetzt. v.l.: Cornelia Löwe, Alice von Bülow, Christoph Janicke, Christoph Becker, Erwin Diekmann und Marisa Sommer (mit Rainer) Einen entsprechenden Aufkleber hat Bürgermeister Christoph Becker - im Beisein von Marisa Sommer von der Organisation Pfotenpiloten, ihrem Lebensgefährten Erwin Diekmann, Sozialdezernentin Alice von Bülow sowie Cornelia Löwe, Hannah Kaufhold und Christoph Janicke vom Sozialamt der Stadt Bornheim - am Rathauseingang angebracht. Der Aufkleber bedeutet, dass Menschen, die auf einen Assistenzhund, wie etwa einen Blindenführhund, angewiesen sind, ihrTier natürlich mit ins Rathaus oder andere städtische Gebäude nehmen dürfen.Grundsätzlich gilt: Assistenzhunde müssen auch bei einem generellen Hundeverbot überall dort eingelassen werden, wo Menschen in Straßenkleidung Zutritt haben, so ist es in der Behindertenrechtskonvention der UN und seit 2021 auch im deutschen Behindertengleichstellungsgesetz.verankert. Dennoch ist dies vielen Leuten nicht bewusst oder bekannt, weshalb Assitenzhundehalter*innen nicht selten der Zutritt mit ihren Tieren verwehrt wird. Mit Hilfe der Kampagne soll sich dies ändern. Sie wurde von der gemeinnützigen Organisation „Pfotenpiloten“ von 2018 bis 2021 durch- und seitdem weitergeführt. Neben Siegburg und Swisttal ist Bornheim die dritte Kommune im Rhein-Sieg-Kreis ist Bornheim neben der Kreisstadt Siegburg und der Gemeinde Swisttal erst die dritte Kommune, die sich dieser Kampagne des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales angeschlossen hat. Neben dem Aufkleber als sichtbares Zeichen verpflichtet sich die Stadtverwaltung, das Personal über Assistenzhunde und ihre Zutrittsrechte aufzuklären und Hundeverbote in Hausordnungen durch „außer Assistenzhunde“ zu ergänzen. „Damit setzt Bornheim ein Zeichen dass Menschen mit Behinderung ein Teil der Gesellschaft sind und nicht außerhalb stehen“, lobt Marisa Sommer. Die 62-Jährige ist selbst blind. Seit vier Jahren begleitet sie ihr Assistenzhund auf Schritt und Tritt. Königspudel "Rainer" geleitet sie sicher über die Straße und führt sie um Hindernisse wie etwa herumliegende E-Scooter herum. Er bleibt auch an Ampeln oder Zebrastreifen stehen. Seit dem 1. März 2023 gibt es in Deutschland ein offizielles Kennzeichen für geprüfte Assistenzhunde. In der Übergangszeit bis Ende 2025 ist der Assistenzhund auch an einer Kenndecke oder einem Halstuch mit der Aufschrift „Assistenzhund“ zu erkennen; Blindenführhunde haben ein weißes Führgeschirr. Assistenzhundhalter*innen sollten außerdem einen Nachweis ihres Bedarfs und/oder eine Bestätigung der Hunde-Ausbildung vorlegen können. Übrigens: In der Regel benehmen sich Assistenzhunde tadellos. Dennoch sollten sie bei der Arbeit niemals angesprochen, angefasst oder gar gefüttert werden. Denn die Ablenkung – insbesondere durch andere Hunde – birgt für den Assistenznehmenden reelle Gefahren.

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News Pflegeberatung bei der Stadt Bornheim Rat & Hilfe Kinder & Eltern Senioren Stadtgeschehen 07. Mai 2024 Zum „Internationalen Tag der Pflegenden“ am 12. Mai macht die Stadt Bornheim erneut auf ihre kostenfreie und unabhängige Pflegeberatung aufmerksam. Pflegeberaterin Birgit Haller kennt das Angebot der ambulanten Pflegedienste sowie der teil- und vollstationären Pflegeeinrichtungen vor Ort, sie informiert über finanzielle Unterstützung und sonstige Hilfen wie Essen auf Rädern, Hausnotruf, Fahrdienste und Wohnungsanpassungen oder vermittelt bei Bedarf zu den richtigen Ansprechpersonen. „Das kommunale Beratungsangebot ist eine wichtige Hilfestellung, um die altersgerechte Versorgung und die Lebensqualität für die Bornheimer Seniorinnen und Senioren zu erhalten“, so Bürgermeister Christoph Becker. Sozialdezernentin Alice von Bülow würdigt das herausfordernde Engagement der Pflegenden: „Pflegende Angehörige haben einen unschätzbaren Wert für das Sozialsystem und die Familie. Doch so selbstverständlich und erfüllend es sein kann, füreinander da zu sein, so schnell kann es auch zu einer Überforderung kommen. Lassen Sie sich beraten.“ Pflegeberaterin Birgit Haller erreicht man im Bornheimer Amt für Soziales, Wohnen und Inklusion unter 02222 945-167 oder per E-Mail an pflegeberatung(at)stadt-bornheim.de . Der „Internationale Tag der Pflegenden“ erinnert an den Geburtstag von Florence Nightingale, der Pionierin der modernen Krankenpflege. Der Tag soll die wertvolle Arbeit der Menschen in Pflegeberufen und zugleich das Engagement von pflegenden Angehörigen würdigen.

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News Ausstellung „Die Mertener Schulchronik 1940 – 1949“ eröffnet Alle Merten 03. Mai 2024 „Die Mertener Schulchronik 1940 – 1949“ ist der Titel einer Ausstellung, die seit vergangenem Donnerstag in der Bürgerhalle des Rathauses zu sehen ist. Der Volkskundler Hans Schmidt und Stadtarchivar Jens Löffler vor einer der beiden Ausstellungsvitrinen Die stellvertretende Bürgermeisterin Gabriele Kretschmer und die Beigeordnete Alice von Bülow eröffneten die Ausstellung, die von Stadtarchivar Jens Löffler in Zusammenarbeit mit dem Kunsthistoriker und Volkskundler Hans Schmidt konzipiert wurde. Am 8. Mai jährt sich das Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa zum 79. Mal. Mehr als 60 Millionen Menschen wurden in diesem Krieg Opfer von Krieg, Massenmord, Hunger und Vertreibung. Die Mertener Schulchronik ist nicht nur ein besondere Stück Mertener Ortsgeschichte, sondern stellt ebenso eine ganz besondere Quelle aus dieser Zeit dar. "Als Gesellschaft müssen wir uns einerseits von Zeit zu Zeit vergewissern, was unsere gemeinsamen Ziele sind, andererseits aber auch immer wieder vor Augen führen, was wir niemals wieder erleben möchten", sagte Kretschmer. In diesem Sinne habe die Ausstellung kurz vor dem 79. Jahrestag des Kriegsendes, aber auch so kurz vor der Europawahl für sie eine ganz besondere Bedeutung. Die Indoktrination, also die gezielte Manipulation der Schülerinnen und Schüler durch parteitreue Lehrer, die menschenverachtende Ideologie des Nationalsozialismus und der Wahnsinn des Krieges; all das spiegelt sich in dieser Quelle in besonderem Maße. Totenzettel ehemaliger Schülerinnen und Schüler finden sich neben dem Bericht einer Schulfeier, bei der die Mertener Jugend auf den Heldentod eingeschworen wird. Wenige Seiten weiter schildern eingeklebte Flugblätter der Alliierten die aussichtslose Lage der Deutschen Armee. Andere Flugblätter, die Hauptlehrer Wilhelm Billigmann fein säuberlich in die Schulchronik heftete, informierten bereits im Jahr 1943 über den Massenmord an den europäischen Juden. Auch die Mertener Juden waren zu diesem Zeitpunkt bereits deportiert und ermordet worden, sofern ihnen nicht rechtzeitig die Flucht gelang. Die Ausstellung zeigt ausgewählte Auszüge sowie Flugblätter aus der Chronik und erläutert umfangreich, wie die Mertener Bevölkerung den Krieg, insbesondere den Bombenkrieg, erlebte. Unter den Ausstellungsstücken finden sich neben weiteren Unterlagen des Stadtarchivs auch Leihgaben des Museums für Alltagsgeschichte in Brühl und das Modell eines viermotorigen Halifax Bombers der Royal Airforce, das von Heinz Dieken, Inhaber des IKARUS Modellversandes aus Gangelt, bereitgestellt wurde. Alice von Bülow, Gabriele Kretschmer und Jens Löffler bei der Ausstellungseröffnung Die Ausstellung kann noch bis Ende Mai zu den Öffnungszeiten des Rathauses besichtigt werden.

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