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News Weihnachtswunschbaum beschert 282 bedürftige Kinder Soziales Alle Stadtgeschehen 13. Dezember 2022 Die 15. Auflage der Aktion „Weihnachtswunschbaum“ der Stadt Bornheim war wieder ein voller Erfolg. Die 282 Kinderwünsche waren bereits innerhalb von nur einer Woche gepflückt. Sozialamtsleiterin Cornelia Löwe, Bürgermeister Christoph Becker und die zuständige Sozialamtsmitarbeiterin Sonja Joisten bei der Geschenkübergabe Bürgermeister Christoph Becker ist von der Hilfsbereitschaft der vielen Spender begeistert: „Ich danke ganz herzlich allen Spendern, die unsere Aktion unterstützt haben. Vielen Dank natürlich auch meinen Mitarbeiterinnenn, die das Projekt jedes Jahr neben der normalen Arbeit so toll umsetzen.“ Die Wunschpaten, von denen viele bereits seit mehreren Jahren dabei sind, haben sich wieder besonders viel Mühe gegeben und die Geschenke sehr liebevoll und sorgsam ausgesucht. Großspender waren dieses Jahr wieder der Sechtemer Strickkreis mit 15 Wünschen, der Verein „Mir ston zusamme“ mit 15 Geschenken, der Verein Budo Sechtem mit 20 Geschenken sowie der Verein Rückenwind Alfter-Bornheim mit 20 Geschenken. Für das Einpacken der 282 Geschenke wurden bei der Stadtverwaltung insgesamt 35 Rollen Geschenkpapier und 19 Rollen Tesafilm benötigt. Ganz oben auf der Wunschliste standen Kuscheltiere, Puppen, Barbies, Bücher, Playmobil und auch warme Kleidung. Die Geschenke wurden heute an die Einrichtungen und Träger übergeben, die damit bedürftige Kinder aus Bornheimer Schulen und Kitas bescheren. So bleibt die Anonymität der Kinder gewahrt. Beim Ausfahren und Verteilen der Geschenke erhält das Sozialamt einmal mehr Unterstützung von Alfons Fischer-Reuter. Dank des großen Einsatzes kann sichergestellt werden, dass die Päckchen ihre kleinen Empfänger pünktlich erreichen.

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News AvH gewinnt “Schulradeln NRW” Verkehr Jugendliche Kinder & Eltern Stadtgeschehen 09. Dezember 2022 Preis und Urkunde für den ersten Platz überreichte Landesverkehrsminister Krischer in Kaarst Mit großem Elan haben sich das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium und die Europaschule Bornheim in diesem Schuljahr für Klimaschutz und nachhaltige Mobilität eingesetzt. Drei Wochen lang radelten Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Lehrkräften sowie Eltern, um Kilometer im Wettbewerb „Schulradeln“ zu sammeln. Beim "Schulradeln" sahnten das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium und die Europaschule Bornheim drei Preise ab. Foto: Zukunftsnetz Mobilität NRW/Smilla Dankert Mit Erfolg! Mit einem Spitzenwert von 108.798,5 Kilometern hat das Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums in der Kategorie „Meiste geradelte Kilometer“ den ersten Platz mit einem Preisgeld von 1.000 Euro belegt. Zudem gewann das AvH in der Kategorie „Meiste aktive Radelnde“ mit 699 Radelnden den mit 500 Euro dotierten dritten Platz. Beim Kreativ-Wettbewerb erreichte die Europaschule Platz zwei und 750 Euro Preisgeld. „Wir gratulieren beiden Schulen zu diesen wirklich tollen Ergebnissen!“, freut sich Bürgermeister Christoph Becker. AvH: Erster Platz in der Kategorie "Meist geradelte Kilometer". Foto: Zukunftsnetz Mobilität NRW/Smilla Dankert AvH: Dritter Platz in der Kategorie "Meiste aktive Radelnde". Foto: Zukunftsnetz Mobilität NRW/Smilla Dankert EuBo: Zweiter Platz beim Kreativ-Wettbewerb. Foto: Zukunftsnetz Mobilität NRW/Smilla Dankert Die Preisverleihung fand am 8. Dezember 2022 auf der Radrennbahn in Kaarst statt. Die Urkunden und Geldpreise überreichte Landesverkehrsminister Oliver Krischer, der begeistert war über den tollen Einsatz unserer Schülerinnen und Schüler: „Der Klimaschutz erfordert die konsequente Förderung des Radverkehrs. Die hohe Anzahl der beteiligten Schüler:innen zeigt, welche Potenziale der Radverkehr auch bei Kindern und Jugendlichen als wesentlicher Beitrag zur Mobilitätswende in unseren Städten und Gemeinden bietet. Die Begeisterung der Schüler und Schülerinnen zeigt aber auch, dass die Mobilitätswende ein Gewinnerthema ist.“ Landesverkehrsminister Oliver Krischer begrüßte alle Preisträgerinnen und Preisträger. Foto: Zukunftsnetz Mobilität NRW/Smilla Dankert AvH-Schulleiter Christian Dubios freute sich ebenfalls über die Platzierung: „Ich bin wahnsinnig stolz auf die Klassen. Alle Beteiligten haben damit gezeigt, dass sie nicht nur über den Klimaschutz reden, sondern auch etwas dafür tun.“ Insgesamt sind über acht Millionen Radkilometer beim diesjährigen Landeswettbewerb „Schulradeln NRW“ zusammengekommen. Insgesamt haben sich 72.700 Schülerinnen, Schüler, Eltern und Lehrkräfte an 1.269 Schulen beteiligt, nahezu doppelt so viele wie noch im vergangenen Jahr. In dem dreiwöchigen Wettbewerbszeitraum sparten die Teilnehmenden gegenüber der gängigen Fortbewegungsarten im Alltag in Summe rund 1.304 Tonnen CO 2 ein. Meter machen fürs Klima Das Prinzip des “Schulradeln” ist simpel: Schülerinnen und Schüler sowie Eltern und Lehrkräfte einer Schule sammeln gefahrene Radkilometer entweder individuell oder als Klassenverband für das Schulteam. Alle gefahrenen Kilometer zählen, egal ob Schulweg oder Freizeit. Die Grund- und weiterführenden Schulen radelten in diesem Jahr um Preise für die meisten gefahrenen Kilometer und das größte Team. Für weiterführende Schulen gab es außerdem einen Kreativwettbewerb um das beste Fahrradprojekt. Die Erstplatzierten erhalten 1.000 Euro, die Zweitplatzierten 750 Euro und die Drittplatzierten 500 Euro. Hintergrund „Schulradeln“ ist angelehnt an das jährliche „Stadtradeln“ des Netzwerks Klima-Bündnis e.V. und ein wichtiger Baustein der kommunalen Mobilitätswende. Unter dem Motto „Macht Meter fürs Klima!“ geht es sowohl um die Mobilitätsförderung bei Kindern als auch um die Radverkehrsförderung insgesamt. So können Erwachsene im Wettbewerb eine Vorbildrolle einnehmen und sind explizit eingeladen, mitzumachen. Teil der nachhaltigen Mobilitätsförderung Koordiniert wird das „Schulradeln” in NRW von der Geschäftsstelle des Zukunftsnetz Mobilität NRW, dem landesweiten Netzwerk zum Aufbau von Kommunalem Mobilitätsmanagement in Städten, Kreisen und Gemeinden. Die Koordinierungsstellen sind bei den Verkehrsverbünden und Zweckverbänden des Landes wie folgt angesiedelt: Koordinierungsstelle Westfalen-Lippe (Nahverkehr Westfalen-Lippe) Koordinierungsstelle Rhein-Ruhr (Verkehrsverbund Rhein-Ruhr) Koordinierungsstelle Rheinland (Verkehrsverbund Rhein-Sieg) Die Geschäftsstelle für übergeordnete Aufgaben ist ebenfalls angesiedelt beim Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) in Köln. Sein Ziel ist die Förderung nachhaltiger Mobilitätsangebote im Land. Das „Schulradeln“ passt genau in das Angebotsportfolio: Mit der Aktion können Kommunen gezielt die nachhaltige Fortbewegung des Nachwuchses fördern und ihn für den Klimaschutz begeistern. Das Zukunftsnetz Mobilität NRW wird gefördert durch das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und die Unfallkasse NRW. Folgende weiterführende Schulen haben im Wettbewerb „Schulradeln NRW 2022“ einen Preis gewonnen: Kategorie: Meiste geradelte Kilometer Platz 1: Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Bornheim (108.798,5 km) Platz 2: Pascal-Gymnasium Gymnasium der Stadt Grevenbroich (85.584,9 km) Platz 3: Städtische Gesamtschule Münster-Mitte (82.409,3 km) Kategorie: Meiste aktive Radelnde Platz 1: Heinrich-Böll-Gymnasium Troisdorf (1001) Platz 2: Mathilde-Anneke-Gesamtschule Münster (819) Platz 3: Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Bornheim (699) Kategorie: Kreativ-Wettbewerb Platz 1: Gymnasium Frechen Platz 2: Europaschule Bornheim Platz 3: Lise-Meitner-Gesamtschule Duisburg

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News Dynamische Fahrgastinformation (DFI) stärkt den ÖPNV Verkehr Alle Stadtgeschehen 08. Dezember 2022 Die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) installiert 140 Dynamische Fahrgastinformationen (DFI) an Haltestellen im linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis. Der Nahverkehr Rheinland (NVR) fördert das Projekt zu 90 Prozent. Die Kosten für den linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis belaufen sich auf 1.250.000 Euro. In Wachtberg gibt es die Dynamische Fahrgastinformation (DFI) bereits. FOTO: RVK Im linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis startete das Projekt mit dem Aufbau digitaler Fahrplananzeiger im Format von Haltestellenmasten mit zwei- oder vierzeiligen Displays. Jetzt wird das Förderprojekt mit Dynamischen Fahrgastinformationen im Design der NRW-Mobilstationen weiter ausgebaut. Die ersten Dynamischen Fahrgastinformationen im Format von Haltestellenmasten wurden im Kreis ab Mai 2022 errichtet. Sukzessive werden sie nun an den Standorten Alfter, Bornheim, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal und Wachtberg installiert. Insgesamt 73 Haltestellen werden so aufgewertet und weisen im Bereich des Haltestellenschildes eine dynamische Fahrgastinformation auf. Die Masten verfügen über zwei- oder vierzeilige Displays. Die Anlagen werden durch eine Batterie betrieben und verfügen zusätzlich über ein Solarpanel. Die Haltbarkeit der Batterien wird mit einem Zeitraum von mindestens acht Jahren angegeben. Die neuen Haltestellenschilder kommen an stark frequentierten Haltestellen zum Einsatz. Die Anlagen befinden sich immer an wichtigen Punkten mobiler Infrastruktur. Dank der übermittelten GPS-Daten aus den Bussen können die Anlagen auch Fahrplanabweichungen und Betriebsstörungen verarbeiten. Die Übersichtsanzeiger sind mit digitalen, hochformatigen 46-Zoll-Monitoren Teil der jeweiligen Mobilstation, die zudem einen Lageplan anzeigt und über ein Display verfügt, welches mit ÖPNV-Informationen oder nicht kommerzieller Werbung bespielt wird. Alle Anlagen bieten zusätzlich zu den Displays eine Vorlesefunktion über einen "Push to talk"-Infoknopf und sind somit barrierefrei. Gefördert wird das Projekt durch den Nahverkehr Rheinland (NVR). Die Beantragung erfolgte über die RVK, die zudem zuständig für die Planung und Umsetzung des Projekts ist. Das Projekt kostet für den linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis rund 1.250.000 Euro und wird vom NVR bis zu 90 Prozent gefördert. Die Mobilstationen Mobilstationen finden sich an zentralen ÖPNV-Knotenpunkten und verknüpfen je nach Standort z. B. Bus, Bahn und Bike-Sharing. Ziel ist ein Mobilitätsmix, der den Umstieg auf mehr umweltfreundliche Mobilität vereinfacht und multimodales Verhalten fördert. In NRW erscheinen sie im Design von mobil.nrw, welches eine Gemeinschaftskampagne des NRW-Verkehrsministeriums (inzwischen Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen), der Verkehrsunternehmen, Zweckverbände, Verkehrsverbünde und -gemeinschaften in Nordrhein-​Westfalen ist.

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News Land NRW will mehr Bauland für bezahlbares Wohnen bereitstellen Alle Stadtgeschehen 07. Dezember 2022 95 Kommunen sollen erweiterte Werkzeuge an die Hand bekommen Wie das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung mitteilt, hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalen die Verbändeanhörung über einen Entwurf für eine Rechtsverordnung zur Umsetzung des Bundes-Baulandmobilisierungsgesetzes eingeleitet. Mit der künftigen Baulandmobilisierungs-Verordnung des Landes Nordrhein-Westfalen sollen 95 Kommunen zusätzliche Instrumente zur Verfügung gestellt werden, um mehr und schneller Bauland erschließen zu können. Grafik Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen Dazu zählt unter anderem die Erweiterung des gemeindlichen Vorkaufsrechts auf brachliegende Grundstücke oder die Möglichkeit zur Verhängung eines Baugebots bei dringendem Wohnbedarf der Bevölkerung. Unter den 95 Kommunen ist auch die Stadt Bornheim. Der Verordnungsentwurf wird bis zum 16. Dezember 2022 durch die Verbände angehört. Anschließend erfolgt eine Auswertung der eingegangenen Stellungnahmen. Mit einem Inkrafttreten ist Anfang 2023 zu rechnen. Zur Bestimmung der 95 Städte und Gemeinden hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalen ein Gutachten bei dem Unternehmen „RegioKontext GmbH“ beauftragt. Das Gutachten bestimmt Gebiete in Nordrhein-Westfalen, in denen nach Vorgabe durch den Bund die ausreichende Versorgung der Bevölkerung mit Mietwohnungen zu angemessenen Bedingungen nach § 201a BauGB nicht gewährleistet oder besonders gefährdet ist. Folgende Handlungsinstrumente zur Mobilisierung von Bauland könnten mit dem Inkrafttreten der Baulandmobilisierungs-Verordnung den 95 Kommunen zur Verfügung stehen: Erweiterung des gemeindlichen Vorkaufsrechts auf brachliegende Grundstücke oder für im Zusammenhang bebaute Ortsteile (§ 25 Absatz 1 Nummer 3 Baugesetzbuch (BauGB): Beim Verkauf eines beispielsweise brachliegenden Grundstücks kann insbesondere der Stadt oder Gemeinde ein Vorkaufsrecht zustehen. Das heißt, die Stadt oder Gemeinde kann aus städtebaulichen Gründen bei der Veräußerung von Grundstücken das Eigentum erwerben. Befreiungen von Festsetzungen eines B-Planes auch unter Abweichung von den Grundzügen der Planung (§ 31 Absatz 3 BauGB): Von den Festsetzungen des Bebauungsplanes kann unter bestimmten Voraussetzungen eine Befreiung oder eine Ausnahme erteilt werden. In einem Gebiet mit einem angespannten Wohnungsmarkt kann eine Befreiung von Festsetzungen eines Bebauungsplans zugunsten des Wohnungsbaus erteilt werden. Verhängung von gemeindlichen Baugeboten zur Wohnbebauung bei dringendem Wohnbedarf der Bevölkerung (§ 175 Absatz 2 und 176 Absatz 1): Mit dem Baugebot kann die Gemeinde durch Bescheid die Eigentümerinnen und Eigentümer verpflichten, ihre Grundstücke innerhalb einer angemessenen Frist zu bebauen oder eine vorhandene bauliche Anlage anzupassen. Hintergrund: Mit dem Gesetz zur Mobilisierung von Bauland (Baulandmobilisierungsgesetz) vom 14. Juni 2021 wurde den Ländern die Möglichkeit eröffnet, durch eine Verordnung nach § 201a BauGB Gebiete mit angespannten Wohnungsmärkten zu bestimmen und dadurch die Anwendung bestimmter baurechtlicher Instrumente durch die Städte und Gemeinden zu ermöglichen. Voraussetzung ist, dass nach der in § 201a Satz 3 und 4 BauGB genannten den Kriterien festgestellt wird, dass in den durch die Verordnung benannten Gemeinden der Wohnungsmarkt angespannt ist. Aus der vorliegenden Gebietskulisse kann nicht zugleich auf eine Gebietskulisse als Grundlage für die Evaluierung der Mieterschutzverordnung geschlossen werden, da sich die Zweckrichtungen der jeweiligen Verordnungsermächtigungen deutlich unterscheiden. Eine Mieterschutzverordnung nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch wirkt sich zwingend unmittelbar auf den Mietmarkt der darin aufgelisteten Städte und Gemeinden aus, indem staatlich in die Mietpreise eingegriffen wird. Die Mieterschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen und die darin enthaltene Gebietskulisse wird im kommenden Jahr einer Überprüfung unterzogen. Dokumente Liste der Städte und Gemeinden, in denen die Verordnung zur Baulandmobilisierung des Landes Nordrhein-Westfalen Anwendung finden soll

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News Knapp 300 engagierte Bürgerinnen und Bürger beim Ehrenamtstag Soziales Alle Bornheim 06. Dezember 2022 Der Ehrenamtstag der Stadt Bornheim war ein voller Erfolg. Mit knapp 300 Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, waren etwa dreimal so viele Gäste ins Forum des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums gekommen als ursprünglich erwartet worden waren. "Ich bin überwältigt von dem ehrenamtlichen Engagement, das ich hier in Bornheim erlebe und es erfüllt mich mit großer Freude, dieses Engagement mit meiner Arbeit zu begleiten und zu unterstützen", freute sich Sabine Hübel, die seit März Ehrenamtskoordinatorin der Stadt Bornheim ist und diesen Tag in wochenlanger Arbeit organisiert und auf die Beine gestellt hat. Ehrenamtskoordinatorin Sabine Hübel, die stellvertretende Bürgermeisterin Gabriele Kretschmer und Bürgermeister Christoph Becker Viele Hundert Frauen und Männer engagieren sich in den unterschiedlichsten Bereichen, in Sport-, Musik- oder Brauchtumsvereinen, in der Flüchtlingshilfe, dem Umweltschutz, bei einer demokratischen Partei, als Ortsvorsteher oder als Rettungskräfte. „Diese Aufzählung ist natürlich nicht vollständig, denn das Ehrenamt ist unendlich vielfältig. Ihr Engagement verlangt Kraft, Ausdauer, Verlässlichkeit, Mitmenschlichkeit und Zuversicht“, betonte Christoph Becker, der die Menschen im Forum bat - stellvertretend für knapp 50.000 Bornheimerinnen und Bornheimer, die ja nicht alle anwesend sein konnten - für die zahlreichen Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler zu applaudieren. Während der Pandemie haben sie Menschen, die isoliert waren, betreut und haben großartige Nachbarschaftshilfe geleistet. Während der Flutkatstrophe haben Ehrenamtler zerstörte Häuser wieder mit aufgebaut, die betroffenen Menschen mit Essen versorgt und dort mitgeholfen, wo sie gebraucht wurden. Während des furchtbaren und noch immer andauernden Krieges in der Ukraine haben sie hilfesuchenden Menschen zur Seite gestanden oder ihnen ein Dach über dem Kopf gegeben. "Das Ehrenamt ist - wie wir heute sehen - keine Frage von Alter, Geschlecht oder Herkunft. Das Ehrenamt ist praktizierte Nächstenliebe. Ohne diese wäre die Stadt Bornheim um so viel ärmer", so der Bürgermeister weiter. "Dieses überwältigende und vorbildliche Engagement hat die Menschen in Bornheim verbunden und unserer Stadt ein noch menschlicheres Gesicht gegeben. Sie alle zeigen, dass nicht eine Ellbogenmentalität in unserer Stadt den Ton angibt, sondern dass Humanität und Solidarität vorherrschen und entscheidend dazu beitragen, Krisen erfolgreich zu bewältigen", führte Christoph Becker aus. "Wie sehr das Ehrenamt auch von der Politik geschätzt wird, zeigt die Tatsache, dass mit Beginn der neuen Legislaturperiode der ehemalige Sport- und Kulturausschuss um den Bereich Ehrenamt ergänzt worden ist", erklärte der Vorsitzende des Ausschusses für Sport, Kultur und Ehrenamt, Michael Söllheim. Und weiter: „Jeder Verein, jede Arbeit ist ein Gewinn für diese Stadt.“ Die Besucherinnen und Besucher hatten die Möglichkeit, auf einem Plakat ihr Ehrenamt zu benennen Sabine Hübel erklärte, dass es Ihr als Ehrenamtskoordinatorin ein Anliegen sei, die Arbeit, die Ehrenmtlerinnen und Ehrenamtler leisten, anzuerkennen und sichtbar zu machen". Sie kündigte an, dass die Stadt Bornheim im nächsten Jahr eine Ehrenamtsmedaille verleihen wird. Die Auszeichnung sei mit einem Geldpreis in Höhe von 500 Euro verbunden, der dem Verein, der Organisation oder der Initiative zu Gute komme, in der der Ehrenamtler tätig sei. Und die vor einigen Jahren auch in Bornheim eingeführte Ehrenamtskarte des Landes NRW soll noch attraktiver werden mit weiteren Vergünstigungen und sie soll künftig auch online beantragt werden können. Zudem möchte Hübel eine Ehrenamtsbörse auf den Weg bringen. Dort könnten sich dann die Vereine und Initiativen austauschen, aber auch werben, um Freiwillige zu gewinnen. Um die Vielfalt des Bornheimer Ehrenamts aufzuzeigen, stand im Foyer ein großes Plakat bereit. Die Besucherinnen und Besucher konnten mit ein oder zwei Worten das Ehrenamt benennen, in dem sie tätig sind – z.B. Fußballtrainer, Wohnungsgeber, Rettungsdienst oder Brauchtumspflege. Das bunte Plakat war am Ende voll beschrieben und spiegelte deutlich die Vielfalt des ehrenamtlichen Engagements wider. Die musikalischen Akzente des Nachmittags setzte der Chor "Taktvoll" Unter der Leitung seines neuen Dirigenten, Konstantin Konkol, aus Köln führte der Chor „Taktvoll“ musikalisch durch den Nachmittag.

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News Bundesweiter Warntag Rat & Hilfe Termine & Aktionen Alle Stadtgeschehen 05. Dezember 2022 Beim bundesweiten Warntag heulen am Donnerstag, 8. Dezember 2022, in ganz Deutschland die Sirenen – so auch in Bornheim. An diesem Tag testen der Bund, die Länder sowie die teilnehmenden Kreise, kreisfreien Städte und Gemeinden mit einer gemeinsamen Aktion die vorhandenen „Warnmittel“. Am 8. Dezember 2022 heulen die Sirenen Neben Radio, Fernsehen, digitalen Stadtanzeigetafeln, Sirenen, Warn-Apps wird beim Warntag erstmals auch Cell-Broadcast eingesetzt. Dabei handelt es sich um einen neuen Warndienst, der in Zusammenarbeit mit den Mobilfunkanbietern angeboten wird. Dabei wird eine Warnnachricht direkt aufs Handy geschickt. Aufgrund einiger technischer Eigenschaften können allerdings noch nicht alle Mobilfunk-Endgeräte den neuen Dienst empfangen. Insbesondere gilt es, ältere Geräte und deren Softwarestände zu überprüfen. Geplant ist, dass Cell-Broadcast Anfang 2023 regulär in Betrieb genommen werden soll. Ziel des Warntages ist es, die Bevölkerung mit dem Thema „Warnung“ vertraut zu machen Der Warntag in Deutschland dient dazu, die Bevölkerung zu informieren und ihr das richtige Handeln in Krisensituationen zu vermitteln. Denn je vertrauter die Maßnahmen sind, umso besser laufen sie im Ernstfall ab. Zum anderen werden an diesem Tag aber auch die Warnmittel und Abläufe technisch durchgespielt und getestet, um mögliche technische Schwachstellen in der Funktion der Warnmittel und in den Abläufen der Warnung aufzuspüren und diese gegebenenfalls im Nachgang zu beseitigen oder zu verbessern. Auch der Rhein-Sieg-Kreis mit seinen 19 Städten und Gemeinden nimmt am Warntag teil Da die Warnung über große Schadensereignisse oder Krisen wichtige und dringende Informationen beinhaltet, soll sie möglichst viele Menschen erreichen. Darum werden im Rhein-Sieg-Kreis neben den Sirenen auch das Radio und die Warn-App „NINA“ einbezogen. Um etwa 11 Uhr werden im gesamten Kreisgebiet mehr als 300 Sirenen im Abstand von fünf Minuten die folgenden Signale abgeben: Warnung bei Gefahr: Einminütiger Heulton (auf- und abschwellend) Entwarnung: Durchgehender einminütiger Heulton Im Fall einer Sirenen-Warnung sollten sich die Bürgerinnen und Bürger wie folgt verhalten: Ruhe bewahren Gebäude/Wohnung aufsuchen Türen und Fenster schließen Radio einschalten (Radio Bonn/Rhein-Sieg – (je nach Empfangsort: 91,2 94,2 97,8 99,9, 104,2 107,9 MHz) und WDR 2 ( z.B. 100,4 MHz (Kölner Bucht)) Auf Durchsagen achten (u.a. auch Lautsprecherdurchsagen von Feuerwehr oder Polizei) Auch die Radiodurchsagen werden in die Übung einbezogen, so werden sich Mitarbeiter der Kreisverwaltung/Kreisleitstelle direkt bei Radio Bonn-Rhein-Sieg live in das laufende Programm einschalten, um wichtige Informationen an die Bevölkerung weiterzugeben. Warn-App "NINA" Im Rahmen des Warntages wird auch die Warn-App NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App) getestet. Über diese Warn-App können Feuer- und Rettungsleitstellen bei Großbränden, Unfällen mit Gefahrstoffen oder ähnlichen Unglücksfällen die Nutzerinnen und Nutzer von Smartphones direkt warnen. Wer diese App auf seinem Gerät installiert hat, bekommt die Probewarnmeldung für den eingestellten Ort oder den aktuellen Standort direkt auf seinem Smartphone angezeigt. Die Warn-App ist nicht mit dem neuen Cell-Broadcast Warnsignal zu verwechseln. Denn dabei handelt es sich um einen neuen Dienst, für den keine eigene App erforderlich ist. > Weitere Informationen zum Warntag gibt es etwa im Internet unter warnung.nrw und warnung-der-bevoelkerung.de/serviceportal/ .

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News Grundsteuer-Reform: Abgabefrist verlängert Termine & Aktionen Stadtgeschehen 28. November 2022 Die Abgabefrist für die Grundsteuererklärung ist einmalig von Ende Oktober auf Ende Januar 2023 verlängert worden. Auf www.grundsteuer.nrw.de unterstützt die Finanzverwaltung bei der Abgabe Ihrer Grundsteuererklärung: Erklär-Videos, Klick-Anleitungen und FAQs. Die Frist endet am 31. Januar 2023. Jetzt online ausfüllen, abschicken, fertig! Mehr erfahren Die Stadt Bornheim appelliert an alle Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer, die Erklärung zur Feststellung des Grundsteuerwerts (Feststellungserklärung) rechtzeitig bei ihrem Finanzamt abzugeben. Die Grundsteuer gehört zu den wichtigsten Einnahmequellen unserer Stadt. Alle Einnahmen bleiben direkt vor Ort. Mit ihnen finanzieren wir unter anderem den Bau und Betrieb von Straßen, Schulen und Kindergärten. Auch sportliche und kulturelle Angebote sind auf die Einnahmen aus der Grundsteuer angewiesen. Alle wichtigen Informationen finden die Eigentümerinnen und Eigentümer unter www.grundsteuer.nrw.de . Auch das Grundsteuerportal (Geodatenportal) zum Abruf wichtiger Informationen zum Flurstück, wie z.B. Gemarkung, Bodenrichtwert oder Grundbuchblattnummer, ist über die Plattform zu erreichen. Die im Grundsteuerportal hinterlegten Daten geben den Stand der Informationen im Liegenschaftskataster und den Bodenrichtwert der Gutachterausschüsse zum Stichtag 1. Januar 2022 wieder. Eine Abfrage im Vermessungs- und Katasteramt ist daher nicht notwendig. Darüber hinaus gibt es unter www.grundsteuer.nrw.de Erklär-Videos und Klick-Anleitungen, die die Eigentümerinnen und Eigentümer durch die Formulare im Online-Finanzamt ELSTER leiten. Die Anleitungen zeigen Schritt für Schritt das Ausfüllen anhand von Beispielen und können auch zum Nachlesen heruntergeladen werden. Zudem sind Check-Listen und ein umfangreiches FAQ mit Antworten auf die häufigsten Fragen auf dem Portal zu finden. Grundsteuer-Hotline 02241 242-1959 Für individuelle Rückfragen steht die extra eingerichtete Grundsteuer-Hotline Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr zur Verfügung. Die Hotline des Finanzamts Sankt Augustin ist unter der Rufnummer 02241 242-1959 zu erreichen. Was Sie zur Feststellung des Grundsteuerwerts wissen müssen: Für die Entgegennahme und Verarbeitung der Feststellungserklärungen sind ausschließlich die Finanzämter zuständig . Die Stadt Bornheim ist daran nicht beteiligt. Die Feststellungserklärung ist bis zum 31. Januar 2023 bei dem zuständigen Finanzamt abzugeben. Zuständig ist das Finanzamt, in dessen Bezirk der Grundbesitz liegt. Für jedes Grundstück und jeden Betrieb der Land- und Forstwirtschaft muss eine Feststellungserklärung abgeben werden. Grundstücke sind beispielsweise: unbebaute Grundstücke Wohngrundstücke (Einfamilienhäuser, Zweifamilienhäuser, Mietwohngrundstücke, Eigentumswohnungen) betriebliche Grundstücke (gemischt genutzte Grundstücke, Geschäftsgrundstücke, Teileigentum) Im Mai und Juni haben Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohngrundstücken und land- und forstwirtschaftlichen Betrieben ein individuelles Schreiben ihres Finanzamts erhalten mit Daten und Informationen, die sie bei der Erstellung der Feststellungserklärung unterstützen (wie z. B. das Aktenzeichen, die Grundstücksfläche und den Bodenrichtwert). Diese Daten können nach Prüfung auf Vollständigkeit und Richtigkeit in die Feststellungserklärung übertragen werden. Sollten die Bürgerinnen und Bürger das Schreiben verlegt oder kein Schreiben erhalten haben, können die Daten auch im digitalen Grundsteuerportal abgerufen werden. Dies ist erreichbar unter www.grundsteuer.nrw.de . Ein Anruf oder eine Abfrage dieser Daten bei den Katasterämtern ist nicht nötig. Möglichkeiten der Abgabe: Online mit ELSTER: www.elster.de Elektronisch über andere Software-Anbieter, die diesen Service anbieten Wenn die Online-Abgabe nicht möglich ist: Vordrucke handschriftlich ausfüllen und abgeben. Papier-Vordrucke gibt es beim Finanzamt. Serviceangebote der Finanzverwaltung: Ausführliche Informationen, Check-Listen, Ausfüllanleitungen für ELSTER und Erklär-Videos zum Grundsteuerportal: www.grundsteuer.nrw.de Erklär-Videos auf YouTube: www.youtube.com/c/FinanzverwaltungNRW Grundsteuer-Hotline unter 02241/242-1959 (Mo.-Fr. 9 bis 18 Uhr) Grundsteuerportal (Geodatenportal): www.grundsteuer-geodaten.nrw.de Bis zum Ablauf des Kalenderjahres 2024 berechnen und erheben die Kommunen die Grundsteuer weiterhin nach der bisherigen Rechtslage. Ab dem 1. Januar 2025 ist der neu festzustellende Grundsteuerwert maßgeblich für die zu leistende Grundsteuer an die Städte und Gemeinden. Somit sind Grundsteuerzahlungen nach neuem Recht ab dem 1. Januar 2025 zu leisten.

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News Zeichen setzen gegen Gewalt an Frauen Rat & Hilfe Termine & Aktionen Alle Stadtgeschehen 25. November 2022 Am Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen setzen Mitarbeiterinnen der Bornheimer Stadtverwaltung gemeinsam mit den stellvertretenden Bürgermeisterinnen ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen. Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen Um auf das bedeutsame Thema aufmerksam zu machen, hissen sie die Terre des Femmes-Fahne „Frei leben ohne Gewalt“. "Terre des Femmes – Menschenrechte für die Frau e.V." ist ein gemeinnütziger Verein, der 1981 in Hamburg gegründet worden ist und sich für ein gleichberechtigtes und selbstbestimmtes Leben von Mädchen und Frauen weltweit einsetzt. Mehr erfahren Gleichzeitig machen die stellvertretenden Bürgermeisterinnen gemeinsam mit den Verwaltungsmitarbeiterinnen unter dem Motto „Wir brechen das Schweigen“ auf die Aktion des Hilfetelefons aufmerksam. Das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" bietet Frauen in Not Unterstützung und ist 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr kostenfrei erreichbar. Betroffenen können sich dort zu jeder Zeit anonym, kompetent, sicher und barrierefrei beraten lassen. Qualifizierte Beraterinnen stehen den Hilfesuchenden vertraulich zur Seite und vermitteln sie bei Bedarf an Unterstützungsangebote vor Ort – etwa an eine Frauenberatungsstelle oder ein Frauenhaus in der Nähe. Barrierefreiheit und Mehrsprachigkeit sichern den Zugang für Frauen mit Behinderung und geringen Deutschkenntnissen. Auch Angehörigen, Freundinnen und Freunden sowie Fachkräften steht das Hilfetelefon für Fragen und Informationen zur Verfügung. Hilfetelefon 08000 116 016 Das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" startete im März 2013 und ist das erste 24-Stunden-Beratungsangebot für Deutschland, das unter der Nummer 08000 116 016 und per Online-Beratung vertraulich und kostenfrei Hilfe und Unterstützung bietet – an 365 Tagen, rund um die Uhr, anonym, mehrsprachig und barrierefrei. Der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, auch Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen und englisch Orange Day genannt, ist ein Gedenk- und Aktionstag, an dem jährlich am 25. November zur Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt jeder Form gegenüber Frauen und Mädchen aufgerufen wird. Hilfsangebote für Frauen

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