Fairtrade in Bornheim

Erfüllung der Kriterien für die Anerkennung als Fairtrade-Stadt

Kriterium 1 

Beschluss der Kommune, dass bei allen Sitzungen der Ausschüsse und des Rates sowie im Bürgermeisterbüro Fair Trade-Kaffee sowie ein weiteres Produkt aus Fairem Handel verwendet wird. Es wird die Entscheidung getroffen, als Stadt den Titel „Fairtrade Stadt“ anzustreben. 

Bei den Rats- und Ausschusssitzungen wird zwar kein Kaffee ausgeschenkt, aber der Bürgermeister verwendet bereits seit seinem Amtsantritt 2004 bei Besprechungen in seinem Büro den "Vorgebirgscafé". 
Der Rat hat in seiner Sitzung am 14.4.2011 beschlossen, den Titel "Fairtrade Stadt" anzustreben.

Kriterium 2

Es wird eine lokale Steuerungsgruppe gebildet, die auf dem Weg zur „Fairtrade-Stadt“ die Aktivitäten vor Ort koordiniert.
Diese Steuerungsgruppe wurde bei der Auftaktveranstaltung am 18.10.2011 gebildet.

Kriterium 3

In den lokalen Einzelhandelsgeschäften werden gesiegelte Produkte aus Fairem Handel angeboten und in Cafés und Restaurants werden Fair Trade-Produkte ausgeschenkt. 

Die Zahl der Geschäfte und Gastronomiebetriebe, die dieses Kriterium erfüllen müssen, ist nach der Einwohnerzahl der Städte gestaffelt. Bornheim hat ca. 49.500 Einwohner, daher muss dieses Kriterium bei uns auf mindestens zehn Einzelhandelsgeschäfte und fünf Cafés/Restaurants zutreffen. Die Steuerungsgruppe hat zusammengetragen, welche Geschäfte und Gastronomiebetriebe faire Produkte anbieten:

Geschäfte:

  • die Filialen von Aldi, Edeka, Ernsting's Family, Lidl, Netto, Penny, REWE und Rossmann
  • die Biohöfe Apfelbacher, Bursch und Palm

Gastronomiebetriebe:

  • Restaurant Kostas, Bornheim
  • Gartencafé im Biohof Apfelbacher, Brenig
  • Hotel/Restaurant "Vorgebirgsblick", Merten
  • Ziegenhof Rösberg (bei Veranstaltungen)
  • Hofcafé des Biohofs Bursch, Waldorf
  • Hofcafé des Biohofs Palm, Uedorf

Wenn Ihr Betrieb in diesem Bereich aktiv, aber noch nicht aufgelistet ist oder noch aktiv werden möchte, melden Sie sich bitte telefonisch oder per E-Mail bei unserem Ansprechpartner.

Kriterium 4

In öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Vereinen und Kirchen werden Fair Trade-Produkte verwendet und es werden dort Bildungsaktivitäten zum Thema „Fairer Handel“ durchgeführt.

In mehreren Schulen, einer Kindertagesstätte und etlichen Vereinen werden faire Produkte verwendet und/oder der "faire Handel" thematisiert. Dem Aufruf des Bürgermeisters,  beim Karneval für das Wurfmaterial einen Teil "faire Kamelle" zu verwenden, sind einige Vereine gefolgt.  Außerdem gibt es in zahlreichen Kirchengemeinden Gruppen, die im Sinne der "Einen Welt" fair gehandelte Produkte verkaufen.

Schulen und Kindergärten:

  • Europaschule Bornheim
  • Kita "Haus Regenbogen", Bornheim
  • Heinrich-Böll-Sekundarschule, Merten (Fairtrade-Schule!)
  • Markusschule Rösberg
  • Sebastianschule Roisdorf

Kirchengemeinden:

  • Evangelische Kirchengemeinde Hemmerich
  • Evangelische Kirchengemeinde Hersel
  • Katholische Kirchengemeinde St. Martin, Merten
  • Katholische Kirchengemeinde St. Sebastian, Roisdorf
  • Katholische Kirchengemeinde St. Walburga, Walberberg

Wenn Ihre Einrichtung in diesem Bereich aktiv, aber noch nicht aufgelistet ist oder noch aktiv werden möchte, melden Sie sich bitte telefonisch oder per E-Mail bei unserem Ansprechpartner.

Kriterium 5

Die örtlichen Medien berichten über alle Aktivitäten auf dem Weg zur „Fairtrade-Stadt“. Es sollen mindestens vier Artikel pro Jahr publiziert werden.

Es sind mehrere Artikel zum Thema erschienen. Außerdem wird gelegentlich die Vitrine im Rathaus zu Themen wie "faire Kamelle", "fairer Kaffee" und "faire Geschenkideen"  gestaltet.