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News Großer Andrang und beste Stimmung beim Ü-60-Tag Termine & Aktionen Senioren Stadtgeschehen 17. November 2025 Der diesjährige Ü-60-Tag im Bornheimer Rathaus, organisiert vom Seniorenbeirat, war ein voller Erfolg. Über 400 Gäste folgten der Einladung und genossen einen Tag voller Musik, Bewegung, Information und Begegnung. Chor des Seniorenbeirats der Stadt Bornheim Der Bornheimer Seniorenchor eröffnete den Tag schwungvoll und lud das Publikum mit mitreißenden Liedern zum Mitsingen ein. Danach beeindruckte die Tai Chi- und Qi Gong-Gruppe von Horst Emge aus Bornheim-Sechtem mit einer Vorführung, die Ruhe und Konzentration ausstrahlte – ein wohltuender Kontrast zum Alltagstrubel. Birgit Pötschke und ihre Gruppe brachten mit Erlebnistanz Bewegung und Heiterkeit. Viele Gäste ließen sich spontan mitreißen und tanzten freudig zu Walzer, Foxtrott und Tango. Ein besonderer Höhepunkt war der Auftritt von Bernd Stelter. Trotz des Karnevalsbeginns ließ es sich der beliebte Kabarettist nicht nehmen, persönlich vorbeizuschauen. Mit seinem mitreißenden Vortrag brachte er den Saal zum Lachen und sorgte für strahlende Gesichter. Auch das Informationsangebot war reichhaltig: In einem separaten Vortragssaal fanden gut besuchte Vorträge zu wichtigen Themen statt – darunter Wohnen im Alter, Pflegeberatung, die elektronische Patientenakte, innovative Wohnkonzepte und Online-Arzttermine. Die Gäste nutzten die Gelegenheit, sich umfassend zu informieren und Fragen zu stellen. Technikaffine Jugendliche des Computertreffs standen den Seniorinnen und Senioren mit Rat und Tat rund um Computer, Tablet und Smartphone zur Seite – ein Angebot, das großen Anklang fand. In der „Repair-Ecke“ herrschte ebenfalls Hochbetrieb: Hier wurden defekte Geräte mit viel Engagement repariert. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt – von Kaffee und Kuchen bis zu herzhaften Snacks war alles liebevoll vorbereitet. Der Service wurde hervorragend von den Jugendlichen der Taschengeldbörse unterstützt, die mit Freundlichkeit und Einsatzbereitschaft überzeugten. Besonders erfreulich: Der gesamte Tag war für die Gäste kostenlos. Alle Vortragenden, einschließlich Bernd Stelter, verzichteten auf eine Gage. Stattdessen rief der Seniorenbeirat zu Spenden für die Bürgerstiftung Bornheim auf – mit großem Erfolg: Über 500 Euro kamen zusammen. Den stimmungsvollen Abschluss gestaltete die Bornheimer Band Antitakt, die mit Klassikern wie „Also sprach Zarathustra“ und „Hey Jude“ das Publikum auf den Heimweg einstimmte – nicht ohne vorher noch einmal gemeinsam zu singen, zu schunkeln und zu applaudieren. Der Seniorenbeirat zeigte sich hochzufrieden mit dem Verlauf des Tages. „Es war ein Fest der Begegnung, der Lebensfreude und des Miteinanders“, so eine Sprecherin. Viele Gäste äußerten den Wunsch, dass der Ü-60-Tag bald wiederholt werde – am liebsten genauso herzlich, informativ und bunt wie dieser.

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News Ortsvorsteher in Amt eingeführt Termine & Aktionen Alle Stadtgeschehen 13. November 2025 Bürgermeister Christian Mandt hat am Mittwochabend, 12. November 2025, die neuen Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher der 14 Bornheimer Orte zu Ehrenbeamtinnen und Ehrenbeamten auf Zeit ernannt, vereidigt und in ihr Amt eingeführt. Bürgermeister Christian Mandt mit den Ortsvorsteherinnen und Ortsvorstehern Der Rat der Stadt Bornheim hatte sie in seiner konstituierenden Sitzung am 5. November gewählt. Wiedergewählt wurden Dominik Pinsdorf (Bornheim), Wilfried Hanft (Brenig), Wilfried Kreuel (Dersdorf), Ursula Ihde (Hemmerich), Toni Breuer (Hersel), Karl-Heinz Nauroth (Roisdorf), Günter Engels (Rösberg), Rainer Züge (Sechtem), Bernd Marx (Uedorf) und Günter Knapstein (Waldorf). Neu dabei sind Theo Mandt (Kardorf), Bruno Dembowski (Merten), Elke Bastert (Walberberg) und Sandeep Singh Bains (Widdig). Die neuen Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher vermitteln zwischen Bürgern und Verwaltung. Sie erledigen in ihren Orten bestimmte Verwaltungsaufgaben, die der Bürgermeister in Abstimmung mit dem Rat in einer Dienstanweisung regelt. Diese Anweisung überreichte Bürgermeister Mandt nach der Vereidigung zusammen mit einer Urkunde. Laut Dienstanweisung übernehmen die Ortsvorsteher repräsentative Aufgaben für die Stadt, etwa als Gratulanten bei Alters- und Ehejubiläen. Zudem dürfen die Ehrenbeamten Lebensbescheinigungen für Rentenbezüge ausstellen sowie bestimmte Unterschriften und Dokumente beglaubigen, die in der Dienstanweisung festgelegt sind. Für solche Amtshandlungen nutzen alle Ortsvorsteher ein Dienstsiegel.

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News Kommunale Wärmeplanung abgeschlossen Rat & Hilfe Service Stadtgeschehen 12. November 2025 Bornheim hat die Kommunale Wärmeplanung abgeschlossen und damit den Grundstein für eine klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2045 gelegt. Kommunale Wärmeplanung der Stadt Bornheim Der Stadtrat nahm den 200-seitigen Bericht im Oktober einstimmig an. Gemeinsam mit dem Team Wärmewende von e-regio analysierte die Stadt das gesamte Gebiet. Sie untersuchte bestehende Gebäude- und Heizstrukturen sowie Potenziale für klimaneutrales Heizen. Die Ergebnisse zeigen, dass sich Potenziale und Lösungen innerhalb der Stadt unterscheiden. Die Analyse identifizierte mehrere Gebiete mit Potenzial für Wärmenetze, darunter die Innenstadt mit kommunalen Einrichtungen und das Gewerbegebiet Roisdorf, wo zum Beispiel unvermeidbare Abwärme genutzt werden könnte. Auch Hersel eignet sich für eine netzgebundene Lösung mit Wärme aus dem Rhein. In den meisten Siedlungsbereichen sind individuelle Lösungen wie Wärmepumpen oder Biomasseheizungen sinnvoll. Kleinere Nachbarschaftsnetze mit zentraler Wärmeversorgung sind ebenfalls möglich. Da strombasierte Wärmelösungen künftig wichtig sind, ist der Ausbau erneuerbarer Energien und ein stabiles Stromnetz unerlässlich. Energetische Sanierungen sind notwendig, um den Wärmebedarf zu senken. Bürgerinnen und Bürger sollten sich frühzeitig über passende Heizungstechnologien und Sanierungsmaßnahmen informieren. In Gewerbe und Industrie bleibt die Dekarbonisierung von Wärmeprozessen eine Herausforderung. Der Einsatz grüner Gase wie Wasserstoff ist möglich, aber noch unsicher in Kosten und Verfügbarkeit. Die Transformation des Gasnetzes spielt dabei eine entscheidende Rolle. Mit dem Abschluss der Wärmeplanung erfüllt Bornheim die gesetzlichen Vorgaben. Für Eigentümerinnen und Eigentümer entstehen keine unmittelbaren Verpflichtungen, insbesondere nicht im Hinblick auf die 65 %-Regelung des Gebäudeenergiegesetzes. Diese greift erst bei konkreten Festlegungen für einzelne Gebiete. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Ökozentrums NRW . Auf Grundlage der Wärmeplanung sollen nun konkrete Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden. Ob die Wärmenetze realisiert werden können, klären weitere Planungsphasen. Die Stadt Bornheim hat mit der Gründung der Energiegenossenschaft zur Umsetzung der Wärmewende die organisatorische Struktur geschaffen, um die Aufgaben der Wärmeplanung voranzutreiben. Die Verwaltung plant Informationsveranstaltungen und wird fortlaufend über die Wärmeplanung berichten. In fünf Jahren ist eine Überprüfung und Neubewertung der Wärmeplanung gesetzlich vorgeschrieben. Die Ergebnisse können Sie hier abrufen: https://bornheim.deine-waermewende.de/ .

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News Erinnern für Heute und Morgen Termine & Aktionen Alle Stadtgeschehen 11. November 2025 Gedenken am Stolperstein Zunächst ertönte Klezmer-Musik des Kölner Trios hexagram am Stolperstein in Roisdorf, bevor Bürgermeister Christian Mandt zum Gedenken an das Novemberpogrom das Wort ergriff. Bürgermeister Christian Mandt bei seiner Rede zum Novemberpogrom In seiner Rede am Stolperstein für Alfons Feldmann in der Neußer Straße 4 erinnerte der Bürgermeister die zahlreichen Teilnehmenden an dessen Geschichte: Alfons Feldmann wurde 1903 in Köln geboren und wuchs bei seinen Eltern in Roisdorf auf. Sein Vater Michael war jüdischen Glaubens und seine Mutter Christine war katholischer Konfession. „Allein diese Toleranz und Gleichwertigkeit beider Religionen in einer Familie verdeutlichen, dass die Menschen damals gar keine Unterschiede machten. Die Familie Feldmann war mittendrin und voll integriert im gesellschaftlichen Leben“, betonte Mandt. Der junge Alfons Feldmann trat ab 1921 als Sänger, Schauspieler und Kabarettist auf und wurde von seinem Publikum sogar international sehr geschätzt. Mit zunehmender Propaganda und öffentlicher Dominanz der Nationalsozialisten aber wurde Feldmann ab dem Jahr 1932 bei Auftritten verspottet. Eine schlimme Zeit hatte begonnen. Menschen wurden ausgegrenzt, verfolgt und ihrer Lebensgrundlage beraubt. In Bornheim führte der Rassismus am 10. November 1938 dazu, dass die Synagoge in Brand gesteckt wurde. Die Familie Feldmann musste außerdem mit ansehen, wie die Fenster ihres Hauses eingeschlagen wurden. Aus Ausgrenzung, Hass und Demütigung wurde schließlich Vertreibung, Deportation und Ermordung. Die Familie Feldmann wurde 1944 verhaftet und zur Zwangsarbeit verpflichtet. Das weitere Schicksal von Alfons Feldmann ist nicht bekannt. Es heißt, er sei in Berlin zur Wehrmacht eingezogen worden. Sicher ist, dass er für tot erklärt wurde. Dariusz Glowacki und Dieter Katernberg beim ökumenischen Gebet Die Rede des Bürgermeisters endete mit einer Schweigeminute. Die Teilnehmenden hielten Kerzen in der Hand. Es folgte ein ökumenisches Gebet der Pfarrer Dariusz Glowacki von der Katholischen Kirchengemeinde Bornheim und Dieter Katernberg der Evangelischen Kirchengemeinde Vorgebirge. Nach weiterer Klezmer-Musik von der Band hexagram gingen die Teilnehmenden gemeinsam zum Rathaus, wo die Veranstaltung fortgesetzt wurde . Lesen Sie auch: Gedenkveranstaltung im Rathaus

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News Gedenkveranstaltung im Rathaus Termine & Aktionen Alle Stadtgeschehen 11. November 2025 Erinnern für Heute und Morgen Eine andächtige und zugleich erwartungsvolle Stille herrschte im vollbesetzten Bornheimer Ratssaal, als Bürgermeister Christian Mandt die Gedenkveranstaltung „Erinnern für Heute und Morgen“ eröffnete. Bürgermeister Christian Mandt bei seiner Rede im Ratssaal Jedes Jahr gedenkt die Stadt der Opfer des antisemitischen Pogroms am 10. November 1938 in Bornheim. Auch zum 87. Jahrestag hatten Katja Cîmpean vom Jugendamt und Dr. Simon Oelgemöller vom Stadtarchiv gemeinsam mit Schulen und Jugendarbeit ein eindrucksvolles Programm erarbeitet, das an die grausame NS-Vergangenheit erinnern und für die Zukunft wachsam machen soll. „Die mutwillige Brandstiftung an der Synagoge und die Überfälle auf Bornheimer Jüdinnen und Juden am 10. November 1938 zeigen, wie schnell sich Ignoranz und Hass zu systematischer Verfolgung und Vernichtung von Leben steigern können. Daher sollten uns die Zeichen der aktuellen Zeit, unserer Gegenwart, ernsthaft zu denken geben“, mahnte Bürgermeister Mandt in seiner Rede. Schon das Eröffnungsstück „Metzgerei Cahn“ nach dem Zeitzeugenbericht von Getrud Urfey, das Monika Timme mit ihrer Theatergruppe Demokratie zeigte, ließ das Publikum sprachlos zurück. Denn es zeigte auf beklemmende Art, wie schon Kinder damals infiltriert und gegen jüdische Mitbürger aufgehetzt wurden. Eröffnungsstück „Metzgerei Cahn“ Schülerin Getrud wird bestraft, weil sie in der jüdischen Metzgerei eingekauft hat Auch der Zeitzeugen-Podcast, den Lehrerin Laura Graf mit ihren Oberstufen-Schülerinnen und -Schülern vom Alexander-von-Humboldt-Gymnasium nach Recherchen im Stadtarchiv erstellt hatte, bestätigte dies eindrücklich. Zugleich wurde aber deutlich, dass viele Bornheimerinnen und Bornheimer – unter anderem Johann und Gudula Clasen, die Urgroßeltern von Bürgermeister Mandt – den jüdischen Freunden unter Lebensgefahr halfen, indem sie sie zum Beispiel bei sich versteckten. Lehrerin Inci Weidemann und die Schülerinnen und Schüler des Kunst-Leistungskurses der Europaschule präsentierten den eindrucksvollen Animationsfilm „Pogrome erinnern“ mit vielen Bornheimer Motiven und die Bornheimer Verbundschule zeigte unter Leitung von Andreas Port einen Film über die Entstehung ihrer neu interpretierten Stolpersteine, die zentrale Werte unserer Demokratie wachhalten sollen. Stolperstein Bundesrepublik Deutschland Ebenfalls als Filmbeitrag zeigten Matthias Schaar und seine Schülerinnen und Schüler von der Heinrich-Böll-Schule Merten eine besondere Nachrichtensendung zum Pogromgedenken, die unter anderem auf die Gefahren hinwies, die von der AfD ausgehen. Und auch das Team aus dem Bornheimer JugendTreff mit Florian Kreuzer, Tatjana Kortholt und Frederike Schneider beeindruckte mit seinem Video-Beitrag zur virtuellen Galerie „Voices of the forgotten“ aus dem Spiel Fortnite und mit einem Plakat, das nach der Veranstaltung in der Bürgerhalle zu sehen war. Virtuelle Galerie „Voices of the forgotten“ aus dem Spiel Fortnite Lena Ehmer von der Jugendförderung präsentierte zudem ein Audiomosaik, das sie mit Bornheimer Bürgerinnen und Bürgern zum Thema Demokratie aufgenommen hatte und das anschließend ebenfalls noch in der Bürgerhalle zu hören und durch eigene Beiträge zu ergänzen war. Auch die Dokumentation von Marco Hilbers, Nicole Krautwasser sowie Schülerinnen und Schülern der LVR-Ernst-Jandl-Schule über die Reinigung von Stolpersteinen sahen sich viele Menschen nach der Veranstaltung noch in der Bürgerhalle an. Ein Höhepunkt des Gedenkens im Ratssaal war schließlich das Märchentheater „Vom Verlust der Demokratie“, das die Mitglieder des Demokratie-Theaterprojekts unter der Leitung von Monika Timme präsentierten und das metaphorisch zeigte, wie zerbrechlich Demokratie ist und dass es auf jeden Einzelnen ankommt, um sie zu bewahren. Märchentheater „Vom Verlust der Demokratie“ Gemeinsam stark für die Demokratie Auch musikalisch war das Programm hochkarätig und sehr bewegend. Der Jugendchor der evangelischen Kirchengemeinde Vorgebirge unter der Leitung von Marie-Susann Rothschild präsentierte seine gut ausgewählten Stücke im Wechsel mit dem Kölner Trio hexagram, dessen Mitglieder Michael Meier-Etienne mit dem Kontrabass, Ségolène de Beaufond mit der Violine und Moritz Preissler mit Piano und Melodika schon am Stolperstein beeindruckt hatten. Jugendchor der evangelischen Kirchengemeinde Vorgebirge Kölner Trio hexagram Achim Stommel vom Jugendtreff Kulturraum sorgte schließlich für die technische Begleitung des sehr gelungenen Abends, der wieder zum Innehalten und Nachdenken angeregt hatte und bei Darstellenden und Publikum gleichermaßen noch lange nachklingen wird. Lesen Sie auch: Gedenken am Stolperstein für Alfons Feldmann

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