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News Ein „Erste-Hilfe-Kurs am Kind“ als Willkommensgeschenk Kinder, Jugend & Familie Kinder & Eltern Menschen mit Behinderungen Migranten Neubürger Stadtgeschehen 12. März 2026 Auch der Malteser Hilfsdienst e.V. beteiligt sich an den Willkommensgeschenken für junge Familien. Jasmin Klinkner vom Malteser Hilfsdienst und Gudrun Schiffer Ab sofort überreicht die städtische Mitarbeiterin Gudrun Schiffer bei ihren Willkommensbesuchen neben einem Paar handgestrickten Söckchen einen Gutschein über die Teilnahme an einem Kurs "Erste Hilfe bei Kindernotfällen – Kompaktkurs", in dem man lernt wie man in Kindernotfällen reagiert. Dabei handelt es sich um einen dreistündigen Kompaktkursus, der so konzipiert ist, dass man auf alle wichtigen Fragen der Notfallhilfe bei Kindern vorbereitet wird. „Egal, um was es geht, es gilt immer Ruhe zu bewahren“, erklärt Jasmin Klinkner, die beim Malteser Hilfsdienst in Bornheim für die Ausbildung zuständig ist. In dem Kursus lernt man, richtig zu handeln, zum Beispiel wenn es um die Wiederbelebung eines Kindes geht. Außerdem erfährt man, was zu tun ist, wenn es um einen Giftnotruf geht, oder ein Kind sich verschluckt hat. Auf diese und mehr Situationen wird man in diesem Kurs vorbereitet. Mit dem Gutschein kostet der Kursus nur 25 Euro, regulär bezahlt man 50 Euro. Die Kurse finden im Bürgerhaus Kardorf statt. Anmeldungen nimmt Jasmin Klinkner per E-Mail an ausbildung.bornheim(at)malteser.org entgegen. Natürlich kann jeder, der möchte auch ohne Gutschein an den Kursen teilnehmen. In diesem Fall meldet man sich über die Homepage des Malteser Hilfsdienstes an. Klicken Sie HIER , dann gelangen Sie direkt auf die Seite. Firmen, Institutionen, Organisationen, Vereine oder auch Privatpersonen, die jungen Familien eine Freude machen oder einfach was Gutes tun möchten, können die Willkommensbesuche der Stadt Bornheim mit einem kleinen Geschenk oder einem „Giveaway“ sponsern. Ansprechpartnerin ist Gudrun Schiffer. Sie ist telefonisch unter 02222 9437-5458 zu erreichen oder per E-Mail an fruehe-hilfen(at)stadt-bornheim.de .

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News Marktschänke hat keinen Denkmalwert Alle Roisdorf 06. März 2026 Das Thema „Erhalt der Marktschänke/Versteigerungshalle in Roisdorf“ ist vor knapp zwei Wochen im Bornheimer Bürgerausschuss behandelt worden und wird am Mittwoch, 11. März 2026, noch einmal Thema im Stadtentwicklungsausschuss sein. Marktschänke in Roisdorf Unabhängig davon wird das Thema öffentlich diskutiert, insbesondere in den sozialen Medien. Dabei werden bedauerlicherweise auch Gerüchte verbreitet, die die Stadt Bornheim gerne richtigstellen möchte. Worum geht es? Im Zuge des Umbaus und der Modernisierung des Roisdorfer Bahnhofs und seines Umfelds sowie der Neuansiedlung einer Bananenreiferei auf dem Gewerbegelände sollen das ehemalige Verwaltungsgebäude der Roisdorfer Obst- und Gemüseversteigerung sowie der benachbarte Gastrobetrieb „Marktschänke“ abgerissen werden. Neben gewerblichen Hallen im Gewerbegebiet hat der Investor auch das Gebäude der „Marktschänke“ erworben, auf dessen Gelände er die Bananenreiferei realisieren möchte. Deshalb kann die „Marktschänke“ leider nicht erhalten werden. Einige Bürgerinnen und Bürger und vor allem die Heimatfreunde Roisdorf fordern, die Backsteinfassade der ehemaligen Markthalle und auch die ehemalige Versteigerungskantine (Marktschänke) unter Denkmalschutz zu stellen oder den Gastronomiebetrieb sogar als Ganzes zu erhalten. In dem Zusammenhang wird der Eindruck erweckt, als könne die Kommunalpolitik oder die Stadtverwaltung dies entscheiden. Richtig ist, dass die Stadt Bornheim als Untere Denkmalbehörde des Landes in Abstimmung mit dem Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet. Der LVR ist für die denkmalfachliche Einschätzung zuständig, während die Denkmalbehörde die formale Bearbeitung übernimmt. Der LVR ist zwingend anzuhören. Eine fehlende Beteiligung des LVR wäre ein formaler Fehler, der die Rechtskräftigkeit der Entscheidungen grundsätzlich in Frage stellen würde. Entscheidungen der Unteren Denkmalbehörde wären zudem gerichtlich und fachaufsichtlich vollumfänglich überprüfbar und damit auch anfechtbar. Daher hat der Stadtentwicklungsausschuss keine Entscheidungsbefugnis darüber, was von der Unteren Denkmalbehörde als Geschäft der laufenden Verwaltung unter Denkmalschutz gestellt wird. Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) hat bereits 2010 die Auffassung vertreten, dass weder der Gastronomiebetrieb noch das ehemalige Verwaltungsgebäude der Roisdorfer Obst- und Gemüseversteigerung die Voraussetzungen für die Unterschutzstellung als Baudenkmäler erfüllten. Der Bürgerausschuss hat in seiner Sitzung vom 24. Februar 2026 beschlossen, dass die Stadt den LVR erneut beteiligen soll, um den Sachverhalt noch einmal zu klären. Dessen Stellungnahme hat die Stadt am 5. März 2026 erreicht. Darin bestätigt der LVR seine Auffassung von 2010: „Weder für die ehemalige Kantine – heute „Marktschänke“ – als integralen Bestandteil der Gesamtanlage noch für die Fassade kann angesichts des insgesamt sehr reduzierten Überlieferungszustandes der historischen baulichen Gesamtanlage der Roisdorfer Obst- und Gemüseversteigerung der Denkmalwert gem. § 2 DSchG NRW festgestellt werden.“ „Wir können im Ausschuss über Denkmäler diskutieren, aber nicht entscheiden“, betont Bürgermeister Christian Mandt. Zudem sei die aktuelle Stellungnahme des LVR eindeutig. Eine Unterschutzstellung wäre daher eine Ermessensfehlentscheidung, für die die Stadtverwaltung regresspflichtig gemacht werden könne. Und abschließend bemerkt der Bürgermeister: „Ich war zuletzt am Samstag in der Marktschänke und habe mit meinen Freunden aus der Männerreih Brenig ein leckeres Schnitzel gegessen. Auch vorher habe ich dort schon einige schöne Abende mit Würfeln verbracht. Wie sicherlich viele Bornheimerinnen und Bornheimer habe ich wunderbare Erinnerungen an die Marktschänke. Mein Herz sagt Erhalten, aber die rechtliche Lage sieht leider anders aus.“ HINWEIS: Vor der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am 11. März wird die Stadt Bornheim ab 17 Uhr (bis maximal 17.55 Uhr) im Ratssaal eine Bürgersprechstunde anbieten. Dort wird Baudezernent Robert Lehmann eine Sachdarstellung vornehmen. Anschließend wird Bürgermeister Christian Mandt eine Stellungnahme abgeben. Außerdem wird die Möglichkeit bestehen, Fragen zu stellen.

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News 1.000 Müllsammler setzen Zeichen Nachhaltigkeit, Klima & Umwelt Alle Stadtgeschehen 05. März 2026 Insgesamt 57 Gruppen mit nahezu 1.000 engagierten Bornheimerinnen und Bornheimern beteiligten sich an der großangelegten 54. Müllsammelaktion im gesamten Stadtgebiet. Das Team vom Bornheimer Umweltamt packte natürlich auch selbst kräftig mit an. Müll mitten im Gebüsch. Rund 40 Kubikmeter Verpackungsmüll, Sperrmüll und sonstiger Unrat wurden an zwei Samstagen mit vereinten Kräften aus der Umwelt entfernt. Bürgermeister Christian Mandt bedankte sich herzlich bei allen Helfenden: „Diese beeindruckende Menge macht deutlich, wie wichtig Ihr Einsatz ist. Jeder Sack Müll, jedes aufgesammelte Stück Abfall ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass wir Verantwortung für unsere Stadt übernehmen. Außerdem zeigt dieses Ergebnis eindrucksvoll, wie notwendig solche Aktionen sind – und wie viel wir gemeinsam bewirken können.“ Der Auftakt am ersten Sammeltag fand bei Nieselregen statt, der jedoch nicht die Motivation der Teilnehmenden trübte. Freundlicher zeigte sich das Wetter am zweiten Aktionstag: Bei Sonnenschein wurde das Müllsammeln dann erfolgreich abgeschlossen. Neben unzähligen Verpackungsabfällen wurden auch größere Gegenstände illegal entsorgt aufgefunden, darunter Autoreifen, Holzreste, ein Sofa, mehrere Matratzen, ein Bürostuhl sowie Lampen. Besonders problematisch: Auch Sondermüll wie Essigsäure und Elektroschrott musste fachgerecht entsorgt werden. Besorgniserregend war zudem die große Anzahl kleiner und großer Lachgaspatronen, die im Stadtgebiet eingesammelt wurden. Der zunehmende Konsum von Lachgas, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, ist ein ernstzunehmendes gesellschaftliches Problem. Lachgas ist leicht verfügbar, wirkt kurzfristig berauschend und wird oft unterschätzt. Dabei kann der Missbrauch gesundheitliche Risiken wie Nervenschäden, Bewusstlosigkeit oder langfristige Folgeschäden verursachen. Die Vielzahl der gefundenen Patronen macht deutlich: Hier besteht akuter Handlungsbedarf, den die Verwaltung mit Jugendamt und Schulen besprechen wird. Trotz dieser Funde ist das Fazit positiv: Die enorme Beteiligung zeigt den starken Gemeinschaftssinn und das Verantwortungsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger. Der erfolgreiche Abschluss der diesjährigen Aktion „Bornheim putzt sich raus“ hat wieder ein deutliches Zeichen für den Umweltschutz gesetzt. Viele blaue Säcke waren am Ende prall gefüllt mit Unrat.

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News Tagesmütter erhalten VHS-Zertifikat Volkshochschule (VHS) Alle Stadtgeschehen 04. März 2026 Acht Teilnehmerinnen feierten den erfolgreichen Abschluss ihrer VHS-Qualifizierung zur Tagesmutter und erhielten die Bundeszertifikate durch Bornheims Sozialdezernentin Alice von Bülow. (von links:) Dozentin Angela Ehlert, Kursbegleiterin Sigrun Behnke, Teilnehmerin Nicole Heimbach, Teilnehmerin Berit Mathis, Verena Salber von der VHS, Teilnehmerin Ilayda Karakus, Teilnehmerin Anna-Maria Boukoura, Teilnehmerin Julia Osmanski, Dozentin Vera Tattermusch, Teilnehmerin Sara Ozdoeva, Teilnehmerin Tanja Pohl, Sozialdezernentin Alice von Bülow Sie stammen aus Bornheim, Alfter, Swisttal, Meckenheim, Mechernich, Wesseling, Pulheim und Bad Marienberg in Rheinland-Pfalz und werden die Tagespflege auch überwiegend dort anbieten. Als professionelle Betreuung in kleinen Gruppen ist die Kindertagespflege gerade bei Eltern kleinerer Kinder sehr beliebt und im Kinderbildungsgesetz den Tageseinrichtungen für Kinder gleichgestellt. Die kompetenzorientierte Qualifizierung nach dem bundesweit anerkannten Qualitätshandbuch des Bundesverbands für Kindertagespflege findet seit Jahren bei der VHS Bornheim/Alfter statt und besteht aus einem tätigkeitsvorbereitenden und einem tätigkeitsbegleitenden Teil. Der erste Teil von September 2024 bis Februar 2025 umfasste 160 Unterrichtsstunden sowie zwei Wochen Praktikum in Kindertagespflege und Kita. Den Abschluss bildete eine schriftliche Klausur, die Bearbeitung einer „Dilemmasituation“ sowie die Konzeption der eigenen Einrichtung und deren Präsentation vor der Prüfungskommission. Nach Beantragung der Pflegeerlaubnis durften die angehenden Tagesmütter dann die ersten Betreuungskinder aufnehmen und der tätigkeitsbegleitende Teil begann. Er umfasste von April 2025 bis Januar 2026 noch einmal 140 Unterrichtsstunden und endete mit dem Transferbericht, bei dem ein Aspekt aus der täglichen Arbeit hervorgehoben und das eigene pädagogische Handeln evaluiert wird. Themen waren zum Beispiel Raumgestaltung, Emotionsbegleitung, Erziehungspartnerschaft, Beobachtung und Bindung, kindlicher Schlaf sowie kollegiale Abstimmung in der Großtagespflege. Nach der Präsentation folgte ein Fachgespräch mit der Prüfungskommission sowie die Bearbeitung einer komplexen Dilemmasituation. Das Zertifikat als Tagesmutter erhalten Nicole Heimbach, Tanja Pohl, Ilayda Karakus, Sabrina Benner, Julia Osmanski, Sara Ozdoeva, Anna-Maria Boukoura und Berit Mathis. In der VHS Bornheim/Alfter plante und koordinierte Verena Salber die gesamte Qualifizierung und Sigrun Behnke begleitete die Teilnehmerinnen kontinuierlich auf ihrem Weg, immer mit Blick auf die individuelle Kompetenzentwicklung und die vielfältigen Aufgaben und Anforderungen als Tagesmutter. Viele verschiedene Dozentinnen und ein Dozent unterrichteten die Teilnehmerinnen; die Ausbildung erfolgte in enger Kooperation mit den jeweiligen Fachberatungen für Kindertagespflege der Jugendämter des Rhein-Sieg-Kreises. In diesem Kurs haben Nina Grosse und Birgit Dewitz als Vertreterinnen des Jugendamts für Alfter, Swisttal und Wachtberg ein Abschlusskolloquium begleitet.

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News Kostenfreie Online-Beratung der Effizienz-Agentur NRW Nachhaltigkeit, Klima & Umwelt Termine & Aktionen Stadtgeschehen 04. März 2026 Anmeldungen für den Beratungstermin am Mittwoch, 25. März 2026, sind noch möglich In Kooperation mit der Effizienz-Agentur NRW (efa.nrw) bietet der interkommunale Verbund erneut kostenfreie Online-Beratungsgespräche an. Der nächste Termin ist am Mittwoch, 25. März 2026. Auf dem Weg zur Nachhaltigkeit: Kostenfreie Online-Beratung der Effizienz-Agentur NRW geht in die zweite Runde Damit setzt die Klimaregion Rhein-Voreifel – ein Zusammenschluss der sechs linksrheinischen Kommunen Alfter, Bornheim, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal und Wachtberg – ihren erfolgreichen Weg zur Unterstützung regionaler Unternehmen fort. Das gemeinsame Ziel ist, spätestens bis 2045 Klimaneutralität zu erreichen. Unternehmen spielen hierbei eine zentrale Rolle: Durch mehr Ressourceneffizienz können sie entscheidend zur Zielerreichung beitragen und zugleich ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken. Transformationskonzepte auf dem Weg zur Nachhaltigkeit Der anstehende Beratungstermin am 25. März 2026 steht unter dem Schwerpunkt „Transformationskonzepte auf dem Weg zur Nachhaltigkeit“. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Unternehmen ihre Prozesse und Produkte gezielt weiterentwickeln können, um Materialverluste zu vermeiden, Ausschuss zu reduzieren und Energie effizienter einzusetzen. In den 45-minütigen, kostenfreien Online-Gesprächen werden gemeinsam erste Handlungsfelder identifiziert. Ziel ist es, Betriebe dabei zu unterstützen, schrittweise Ressourcen zu schonen, Kosten zu senken und gleichzeitig einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Selbstverständlich können auch individuelle Fragen eingebracht werden. Zur Auswahl stehen folgende Zeitslots: 9 bis 9:45 Uhr, 10 bis 10:45 Uhr, 11 bis 11:45 Uhr, 12 bis 12:45 Uhr, 13:15 bis 14 Uhr, 14:15 bis 15 Uhr, 15:15 bis 16 Uhr und 16:15 bis 17 Uhr. Eine Voranmeldung ist aus organisatorischen Gründen erforderlich. Interessierte Unternehmen können ihren Wunsch-Zeitslot per E-Mail an nfr(at)efa.nrw senden. Eine Rückmeldung zur Terminbestätigung erfolgt schnellstmöglich. Es kann keine Garantie auf die gewünschte Uhrzeit gegeben werden. Ausblick: Weitere Beratungstermine 2026 Auch im weiteren Jahresverlauf bietet die Klimaregion Rhein-Voreifel in Kooperation mit der efa.nrw zusätzliche Beratungsschwerpunkte an: 15.07.2026: Zirkularität als Zukunftsthema 25.11.2026: Fokusthema nach Ihren Vorschlägen Unternehmen, die vor Herausforderungen wie der Umsetzung neuer gesetzlicher Rahmenbedingungen, Anforderungen der Circular Economy oder Investitionsentscheidungen für ressourcenschonende Technologien stehen, erhalten hier gezielte Unterstützung. Themenvorschläge für den November-Termin können ebenfalls an nfr(at)efa.nrw gesendet werden. Die Klimaregion Rhein-Voreifel lädt alle Unternehmen mit Sitz in der Region herzlich ein, das kostenfreie Beratungsangebot zu nutzen und aktiv den Weg in eine nachhaltige und zukunftsfähige Wirtschaft mitzugestalten.

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News Sporteinander freut sich über Förderung Karneval Sport Alle Stadtgeschehen 02. März 2026 Mit viel Freude hat der inklusive Verein "Sporteinander" erstmals am Bornheimer Karnevalszug teilgenommen. Möglich wurde dies durch die Förderung der Stadt Bornheim. Bunt und fröhlich war die Truppe von Sporteinander (Foto: Sporteinander e.V.) 35 Menschen mit und ohne Handicap zogen gemeinsam durch den Ort und setzten dabei ein starkes Zeichen für gelebte Inklusion. Entlang der Strecke wurden sie von zahlreichen Jecken begeistert empfangen und brachten ihre Kamelle erfolgreich unters Volk. Schließlich hatte sich die Gruppe bestens vorbereitet: In den Wochen vor dem Zug traf man sich mehrfach zum Wagenbau und zur Gestaltung der Dekoration. Ganz viele fleißige Hände haben Ideen eingebracht und bei der Umsetzung geholfen, damit alle Wagen pünktlich fertig wurden. Die Kamelle wurden gemeinsam mit mehreren Familien ausgesucht, eingekauft und vorsortiert. Auch die farbenfrohen Kostüme entstanden in liebevoller Eigenarbeit. Diese gemeinsame Vorbereitung stärkte das Miteinander bereits lange vor dem Startschuss des Zuges. Im Team wurde das Wurfmaterial ausgesucht, beschafft und sortiert. (Foto: Sporteinander e.V.) Bei strahlendem Sonnenschein präsentierte sich die Gruppe am Karnevalssonntag schließlich bunt, fröhlich und offen. Kinder und Erwachsene liefen Seite an Seite, warfen Kamelle und suchten den Austausch mit den Menschen am Straßenrand. Die positive Resonanz zeigte deutlich, wie sehr das inklusive Miteinander wahrgenommen und geschätzt wurde. Sporteinander e.V. dankte abschließend herzlich der Stadt Bornheim und dem Ausschuss für Kultur, Ehrenamt und Feuerwehr, in dem der Zuschuss für ein "Projekt der inklusiven Öffnung von Brauchtum und kultureller Teilhabe" beschlossen wurde. Die Premiere war für den Verein ein voller Erfolg – und der Grundstein für eine Fortsetzung im kommenden Jahr. (Foto: Sporteinander e.V.)

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News Ausstellung zur Alltagskultur von damals Vereine & Brauchtum Alle Roisdorf 27. Februar 2026 „Alltagskultur aus früherer Zeit zwischen Ville und Rhein“ ist der Titel der Ausstellung, die Bürgermeister Christian Mandt im Rathausfoyer eröffnet hat. Die Ausstellung zeigt unter anderem auch "Rauchwaren" aus früherer Zeit Die Ausstellung spürt den einfachen, den alltäglichen Lebensumständen nach. Gezeigt werden Devotionalien, Militaria, Wandschmuck und Gebrauchsgegenstände, die widerspiegeln, was den Menschen vor über 100 Jahren am Herzen lag, und auf Denkgewohnheiten und Zeitgeist des ausgehenden 19. Jahrhunderts in Bornheim schließen lassen. Erinnerungen an große Familienereignisse und gesellschaftliche Gewohnheiten finden sich hier ebenso wieder wie ganz einfache Gegenstände des persönlichen Bedarfs. "Was gerne als 'Nippes' bezeichnet wird, rückt hier in ein helles Licht. Im Vordergrund stehen dabei Objekte und Bilder aus drei zentralen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens: Arbeits- und Wohnkultur, Kirche und Militär", erklärte Bürgermeister Christian Mandt bei der Eröffnung. Bürgermeister Christian Mandt, Franz-Josef Geuer und Stadtarchivar Dr. Simon Oelgemöller bei der Eröffnung So wird zum Beispiel deutlich, dass die Wohn- und Lebenskultur für die Bornheimer Bevölkerung eng mit der Arbeitswelt zusammenhing. Eine Trennung zwischen Beruf und Privatleben gab es kaum. Der Bürgermeister hatte im privaten Umfeld seine Amtsstube, der Lehrer unterrichtete in seinen Wohnräumen, der Bauer wohnte auf dem Bauernhof und der Handwerker hatte seine Werkstatt im eigenen Haus. Der größte Wirtschaftszweig war die Landwirtschaft mit Acker-, Wein- und Obstanbau. Dies und vieles mehr - zum Beispiel wie man damals seiner Verstorbenen gedachte - zeigt die sorgfältig und liebevoll gestaltete Ausstellung. Für die Initiative, Ideenentwicklung und Zusammenstellung zeichnet Heimatforscher Franz-Josef Geuer verantwortlich, der die Exponate aus privaten Beständen zusammengetragen hat. Damit sie langfristig erhalten bleiben, werden sie im Anschluss dem Stadtarchiv Bornheim übergeben. Die Organisation und inhaltliche Begleitung der Ausstellung hat Stadtarchivar Dr. Simon Oelgemöller übernommen. Besucherinnen und Besucher ... ... betrachten interessiert die Ausstellungsgegenstände Die Ausstellung ist noch bis zum 13. März 2026 zu den Öffnungszeiten des Rathauses in der Bürgerhalle zu sehen.

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News Bornheim fördert Pflanzenanbau gegen Starkregen Nachhaltigkeit, Klima & Umwelt Alle Stadtgeschehen 26. Februar 2026 Ab sofort fördert die Stadt Bornheim die Anpflanzung von Riesen-Chinaschilf. Das soll Landwirte motivieren, aktiv zu Starkregenvorsorge und Erosionsschutz beizutragen. Miscanthus ist die "eierlegende Wollmilchsau" unter den Pflanzen Mit der Förderrichtlinie, die gestern im Umweltausschuss beschlossen wurde, geht die Verwaltung einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zur kommunalen Klimaanpassung. Denn die mehrjährige, sterile und nicht invasive Dauerkultur mit dem wissenschaftlichen Namen „Miscanthus x giganteus“ wächst schnell, bildet ein dichtes Wurzelsystem, verbessert die Bodenstruktur und kann Niederschlagswasser besser aufnehmen und zurückhalten. Dadurch wird der Oberflächenabfluss reduziert und die Bodenerosion wirksam gemindert. Die Landwirte wiederum können die Erträge dann zum Beispiel als Einstreu, Mulch, Baumaterial oder Bio-Brennstoff verkaufen. Antragsberechtigt sind Eigentümer und Pächter von Acker- und Dauerkulturflächen im Stadtgebiet. Gefördert werden erstmalige Neuanpflanzungen ab 500 qm zusammenhängender Fläche mit einer Mindestbreite von 9 Metern, sofern die Flächen nach Prüfung durch die Stadt geeignet sind. Die Förderung beträgt bis zu 0,50 Euro brutto pro Quadratmeter. Sie umfasst die Kosten für Pflanzmaterial, Transport und Pflanzung sowie eine Prämie zum Ausgleich möglicher Ertragsausfälle in den ersten zwei Jahren. Die geförderten Flächen sind mindestens zehn Jahre mit Miscanthus zu bewirtschaften, um einen nachhaltigen Effekt zu gewährleisten. Anträge für Pflanzungen im Jahr 2026 müssen bis spätestens 31. März 2026 vollständig bei der Stadt eingereicht werden. Alle Infos und Unterlagen gibt es hier. Für alle weiteren Jahre gilt: Die Anträge müssen spätestens bis zum 31. Mai des Jahres vor dem geplanten Pflanzjahr eingehen. Die Vergabe erfolgt nach dem Windhundprinzip. Starkregenereignisse wie 2021 haben die erheblichen Auswirkungen von Extremwetter auf die Infrastruktur verdeutlicht. Analysen der vergangenen Jahre zeigen eine Zunahme von intensivem Starkregen. Dieser Trend wird sich durch den menschengemachten Klimawandel voraussichtlich weiter verstärken, was die Region vor wachsende Herausforderungen stellt. Gleichzeitig weisen Untersuchungen im Bornheimer Stadtgebiet auf eine erhöhte Erosionsgefährdung einzelner Flächen hin. Angesichts dieser Entwicklungen wird mit der neuen Förderrichtlinie „Dauerkulturen zur Starkregenvorsorge und zum Erosionsschutz“ frühzeitig in wirksame Maßnahmen investiert, um möglichst Schäden zu verhindern und absehbare erhebliche Folgekosten für Infrastruktur, Eigentum und kommunale Haushalte zu vermeiden. Die Starkregenvorsorge durch Miscanthus auf Acker- und Dauerkulturflächen ist eine vergleichsweise kosteneffiziente Maßnahme im Vergleich zu Regenrückhaltebecken, deren Baukosten je nach Ausführung den Millionenbereich erreichen können. Zugleich entstehen keine dauerhaften Pflegekosten für den städtischen Haushalt. Im vergangenen Jahr hat die Stadt bereits gemeinsam mit einem Bornheimer Landwirtschaftsbetrieb ein Pilotprojekt gestartet und erste praktische Erfahrungen gesammelt. Das Projekt wurde durch die Universität Bonn wissenschaftlich begleitet. Am Campus Klein-Altendorf wird seit vielen Jahren zu Miscanthus geforscht. Die neue Förderrichtlinie baut auf den Erkenntnissen des Pilotprojekts auf und überführt den Ansatz in ein stadtweites Angebot. Hier noch mehr zu Klimaschutz und -anpassung erfahren

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