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News Ein Bauwerk für Bornheims bunte Bildungslandschaft Kinder, Jugend & Familie Alle Bornheim Stadtgeschehen 19. August 2025 „Kinderrechte - Bausteine der Demokratie“ ist das Motto des Weltkindertages 2025, der am Samstag, 20. September, in vielen Ländern gefeiert wird. Auch die Stadt Bornheim beteiligt sich daran mit einer großen Aktion, die von 10 bis 14 Uhr auf dem Peter-Fryns-Platz stattfindet. Dabei handelt es sich um eine Mitmach-Aktion, an der sich alle Kitas und Kindertagesstellen im Stadtgebiet beteiligen können. Sie alle werden das Motto „Kinderrechte - Bausteine der Demokratie“ mit Leben füllen. Denn jede Einrichtung erhält einen Umzugskarton, den die Kitas individuell gestalten. Die bemalten Kartons werden schließlich auf dem Platz zu einem einzigen Bauwerk gestapelt, das symbolisch für eine bunte, demokratische Kinderlandschaft in Bornheim steht. Damit ist eine wichtige Botschaft verknüpft: Kinder gehören in die Mitte der Gesellschaft. Dabei ist jede Einrichtung ein wertvoller Teil der Bornheimer Bildungslandschaft. Die „Bausteine der Demokratie“ sollen ein Zeichen setzen, Demokratie beginnt im Kleinen – und bei den Kleinsten. Der Weltkindertag wird seit 1954 gefeiert – inzwischen in mehr als 145 Staaten. Damals wurde er von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um auf die Rechte und Bedürfnisse von Kindern aufmerksam zu machen. Seit 1989 sind die Kinderrechte mit einer UN-Konvention für jedes Kind verbrieft.

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News Geschichte hautnah erleben Termine & Aktionen Alle Bornheim Brenig Stadtgeschehen Walberberg 18. August 2025 Der Tag des offenen Denkmals lädt am Sonntag, 14. September 2025, zum Erleben von Geschichte und Handwerk ein – live und hautnah. Zu besichtigen: Die Pfarrkirche St. Evergislus in Brenig Tausende Denkmale, Führungen, Konzerte, Vorträge, Radtouren, Kinderprogramm und vieles mehr bietet das bundesweite Programm, das man ab sofort online durchstöbern kann: www.tag-des-offenen-denkmals.de/programm . In Bornheim locken zwei Kirchen und eine Burg zur Besichtigung: die Alte Kirche Bornheim in der Königstraße 21, die Katholische Sankt Evergislus Kirche in der Hassbachstraße 2 in Brenig und die Rheindorfer Burg (ehemaliges Dominikanerkloster) im Rheindorfer-Burg-Weg 39 in Walberberg. Die Alte Kirche in Bornheim , ein kleiner Saalbau im neuromanischen Stil, beeindruckt mit halbrunder Apsis und einem Westturm mit verschiefertem Helm. Innen ziert sie eine reiche, ornamental-vegetabile Bemalung, die an Stoffdruck erinnert. Besucher*innen sind von 11:30 bis 17:30 Uhr willkommen. Um 18 Uhr lädt der Posaunenchor Bornheim zu einem Konzert unter dem Motto „Verleih uns Frieden“ ein und spielt moderne sowie alte Musik. Kontakt: Magdalene Wahl, Evangelische Kirchengemeinde Vorgebirge, Tel. 0176 43514746, magdalene.wahl@ekir.de. Die Pfarrkirche in Brenig erhielt 954 die Reliquien des heiligen Evergislus aus Tongeren. Fast 600 Jahre lang zog sie als Heilig-Blut-Wallfahrtsort Pilger*innen an. 1790 wurde sie grundlegend erneuert, 1890 im neugotischen Stil neu gebaut. Zwischen 1970 und 1974 fand die letzte große Renovierung statt. Das älteste Ausstattungsstück ist ein Christuskorpus aus der Zeit vor 1500. Neben Führungen und freien Besichtigungen gibt es einen kleinen Imbiss und eine Ausstellung. Die Kirche ist von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Die Rheindorfer Burg in Walberberg , ein ehemaliges Dominikanerkloster, bietet stündliche Führungen von 14 bis 17 Uhr. Jede Führung dauert 45 Minuten und ist auf 20 Personen begrenzt. Treffpunkt ist der Parkplatz der Domäne Walberberg. Die Anfänge der mittelalterlichen Burg reichen ins frühe 12. Jahrhundert zurück. Erstmals urkundlich erwähnt wurde sie 1140 durch Christian von Rinchedorp, Dienstmann des Grafen und späteren Domvogts Adolf von Saffenberg. Die Burg wechselte oft den Besitzer, darunter die Herren von Quad, die Jesuiten und die Dominikaner. Heute beherbergt sie das CAREA Schlosshotel Domäne Walberberg.

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News Jetzt anmelden zum Stadtradeln Nachhaltigkeit, Klima & Umwelt Termine & Aktionen Alle Stadtgeschehen 13. August 2025 Bei der Aktion Stadtradeln treten seit 2008 deutschlandweit Menschen für mehr Klimaschutz und Radverkehr in die Pedale. Bornheim ist im Aktionszeitraum vom 10. bis zum 30. September 2025 wieder mit von der Partie. STADTRADELN. COPYRIGHT: KLIMA-BÜNDNIS Auf der Aktionsseite www.stadtradeln.de/bornheim kann man sich bereits anmelden, ein Team gründen oder einem der bisher 16 Teams beitreten. Im Aktionszeitraum können alle, die in Bornheim leben, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen, bei der Kampagne STADTRADELN des Klima-Bündnisses mitmachen, indem sie möglichst viele Kilometer per Rad zurücklegen und in ihr km-Buch eintragen. Besonders erwünscht ist auch die Teilnahme von Mitgliedern des Stadtrats und des Kreistags, um der Aktion politisches Gewicht zu verleihen. Bürgermeister Christoph Becker gibt am Donnerstag, 11. September, dem zweiten Tag des Aktionszeitraumes, um 18 Uhr am Rathaus mit der Eröffnung der Auftakttour symbolisch den Startschuss für das Stadtradeln 2025. Er lädt alle Fahrradbegeisterten herzlich zu dieser Tour ein, die von der ADFC-Ortsgruppe geleitet wird. Die 28 km lange Route führt durch Bornheim und Alfter und berührt aktuelle Fahrrad-Themen. Auch der Alfterer Bürgermeister Dr. Rolf Schumacher und sicherlich viele weitere Alfterer Radelnde nehmen daran teil. Beim STADTRADELN geht es neben dem Spaß am Fahrradfahren darum, möglichst viele Menschen dafür zu gewinnen, im Alltag auf das Fahrrad umzusteigen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Um die Bedeutung auch auf regionalen Routen zu unterstreichen, findet die Aktion im Rhein-Sieg-Kreis und in Bonn in demselben Zeitraum statt. Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen im Verkehr, sogar ein Viertel der CO2-Emissionen des gesamten Verkehrs verursacht der Innerortsverkehr. Wenn circa 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren werden, ließen sich etwa 7,5 Millionen Tonnen CO2 vermeiden. Bornheim hat sich beim Stadtradeln bereits vier Mal in Folge den Wanderpokal als fahrradaktivste Kommune im Rhein-Sieg-Kreis gesichert – im letzten Jahr haben Bornheimer Radlerinnen und Radler fast 290.000 Kilometer zurückgelegt. Daher hofft die Stadt erneut auf eine rege Teilnahme. Jetzt anmelden

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News Hildegardis-Verein bietet InklusionsGuides an Soziales Termine & Aktionen Stadtgeschehen 12. August 2025 Die Stadt Bornheim macht auf ein Angebot des Hildegardis-Vereins aufmerksam. Der Verein, der sich seit seiner Gründung 1907 für Gleichstellung und gerechte Teilhabechancen von Frauen einsetzt, bietet die Unterstützung durch InklusionsGuides an. Ab sofort können sich Arbeitgeber*innen und weibliche Fachkräfte mit Behinderung für eine Teilnahme bewerben, Beginn ist im Januar 2026. Bewerbungsschluss ist der 15. Oktober 2025. Das Projekt richtet sich an Arbeitgeber*innen, die Vielfalt als Chance verstehen und inklusive Strukturen aufbauen wollen. Teilnehmende haben mit dem Projekt die Chance, sich ein Jahr lang von Expertinnen über barrierefreie Einstellungsverfahren, ansprechende Stellenanzeigen, Sensibilisierung und eine inklusivere Bildsprache beraten und begleiten zu lassen. InklusionsGuides sind Student*innen, Absolvent*innen und Nachwuchskräfte mit Behinderung, psychischen oder chronischen Erkrankungen oder neurodivergente Frauen, die durch ihre Mitwirkung ihr berufliches Netzwerk erweitern und Erfahrungen als Coaches sammeln. Sie beraten die Unternehmen und Institutionen in Zweierteams, sind im engen Kontakt mit den unternehmensinternen Ansprechpersonen für den Bereich Inklusion und gestalten aktiv Veränderungsprozesse mit. Teilnehmende Unternehmen profitieren von dieser praxisbezogenen Beratung, können im Austausch mit den anderen beteiligten Organisationen von Best-Practice-Erfahrungen profitieren und nehmen Impulse für eine nachhaltige Organisationsentwicklung mit. Wer sich als Guide oder Unternehmen bewerben möchte, kann bis zum 15. Oktober 2025 eine Interessensbekundung einreichen. Der Hildegardis-Verein entscheidet ab November, welche Unternehmen teilnehmen können und nimmt die Zusammenführung mit den Guides vor. Im Januar 2026 startet der einjährige Prozess. > Weitere Informationen zur Ausschreibung, zu Teilnahmebedingungen und zum Bewerbungsverfahren finden Sie auf der Webseite und den Social-Media-Accounts des Vereins: www.hildegardis-verein.de/inklusionsguides @inklusions.guides auf Instagram Hildegardis-Verein bei LinkedIn

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News Theaterprojekt "Vom Verlust der Demokratie" startet im September Kinder, Jugend & Familie Soziales Termine & Aktionen Jugendliche Stadtgeschehen 12. August 2025 Mitmachen, mitreden, mitgestalten: Die Stadt Bornheim lädt Bornheimer Jugendliche zwischen 12 und Anfang 20 herzlich ein, sich bei einem Theaterprojekt kreativ mit dem Thema Demokratie auseinanderzusetzen. Vorhang auf für das neue Theaterprojekt der Stadt Bornheim Das Auftakttreffen findet am Donnerstag, 4. September 2025, um 18 Uhr im Bornheimer JugendTreff, (Königstraße 31), statt. Demokratie ist kein Selbstläufer – Demokratie lebt vom Mitmachen. Unter dem Titel „Vom Verlust der Demokratie“ startet die Stadt Bornheim im September ein neues Theaterprojekt, das junge Menschen dazu einlädt, sich künstlerisch mit Demokratie, Mitbestimmung und gesellschaftlicher Teilhabe auseinanderzusetzen. Das Projekt ist Teil einer Reihe von Veranstaltungen zur Demokratiebildung der Stadt Bornheim und wird gefördert vom Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen. Begleitet von der erfahrenen Theaterpädagogin Monika Timme erarbeiten die Teilnehmenden gemeinsam ein Theaterstück, das am Montag, 10. November 2025, im Rathaus Bornheim aufgeführt wird. Die Präsentation findet im Rahmen der städtischen Gedenkveranstaltung Erinnern für heute und morgen anlässlich der Novemberpogrome von 1938 statt. Gerade in der kreativen Auseinandersetzung mit historischen Gewalterfahrungen können junge Menschen erfahren, wie zerbrechlich demokratische Werte sind und wie wichtig es ist, sich heute aktiv für Menschenrechte, Vielfalt und Mitbestimmung einzusetzen. Das Theaterprojekt will nicht nur an die Vergangenheit erinnern, sondern ermutigen, Gegenwart und Zukunft aktiv mitzugestalten. Das Projekt richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 12 und Anfang 20 Jahren, die in Bornheim leben - unabhängig von ihren Deutschkenntnissen. Demokratie gemeinsam erleben und gestalten Das Theaterprojekt ist mehr als eine künstlerische Arbeit: Es ist ein Raum für echte Partizipation. Junge Menschen sollen hier nicht nur über Demokratie sprechen, sondern sie hören, sehen, verbalisieren und erleben. In kreativen Prozessen lernen sie, ihre Meinung zu äußern, gemeinsam Lösungen zu finden und ihre Rechte selbstbewusst einzufordern. Ziel ist es, Selbstwirksamkeit zu fördern und jungen Stimmen Gehör zu verschaffen und zwar genau dort, wo sie oft fehlen: im gesellschaftlichen Diskurs. Das Projekt ist eingebettet in ein landesweites Förderprogramm zur Teilhabe, Demokratiebildung und Extremismusprävention. Es zielt darauf ab, bestehende Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit zu stärken und neue Beteiligungsformate niedrigschwellig, inklusiv und jugendgerecht zu entwickeln. Die Stadt Bornheim setzt dabei einen besonderen Akzent auf kulturelle Ausdrucksformen als Mittel der politischen Bildung. Auftakttreffen am 4. September: Alle sind herzlich willkommen! Ein erstes Kennenlernen findet am Donnerstag, 4. September 2025, um 18 Uhr im Bornheimer JugendTreff (BJT), Königstraße 31, statt. Der BJT ist gut erreichbar mit der Straßenbahnlinie 18 sowie den Buslinien 817 und 818. Eine Teilnahme ist auch möglich, wenn das Auftakttreffen verpasst wird. Wichtig ist allerdings die Verfügbarkeit am Aufführungstermin am 10. November 2025. > Anmeldung und Kontakt: Katja Cîmpean, Jugendförderung Bornheim, Tel. 0162 1311986, katja.cimpean(at)stadt-bornheim.de

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News Pilot-Projekt zur Starkregenvorsorge und zum Erosionsschutz gestartet Nachhaltigkeit, Klima & Umwelt Unwetter Termine & Aktionen Alle Roisdorf Stadtgeschehen 11. August 2025 Die Stadt Bornheim hat zur Klimaanpassung mit dem Landwirt Robert Dreesen ein Pilotprojekt gestartet, um Starkregenrisiken zu mindern und Bodenerosion zu verhindern. Die Universität Bonn unterstützt das Vorhaben. Landwirt Robert Dreesen präsentiert die Miscanthus-Pflanze. Mit dabei (v.l.): Linda Dreesen, Friederike tho Seeth, Robert Dreesen, Wolfgang Paulus und Lena Sauer. In Roisdorf, nahe dem Sportplatz, bepflanzte Dreesen im Mai drei Ackerflächen von insgesamt 2,5 Hektar mit Miscanthus – 20.000 Pflanzen pro Hektar, insgesamt 50.000. Die Stadt fördert das Projekt finanziell, während Dreesen die Flächen mindestens zehn Jahre lang mit Miscanthus bewirtschaftet. „Bornheim hat oft mit Starkregenabflüssen zu tun. Deshalb haben wir stark erosionsgefährdete Flächen untersucht, darunter die am Roisdorfer Sportplatz“, erklärt Wolfgang Paulus, Leiter des Umweltamts. Der Bodenverlust dort könnte über 15 Tonnen pro Hektar betragen. Das Regenwasser fließt teils zu tieferliegenden Ackerflächen und Wohngebieten, teils zur Wolfsschlucht. „Miscanthus soll diese Fließwege unterbrechen, das Wasser bremsen, den Boden stabilisieren und Überschwemmungen im Tal mindern“, sagt Klimaanpassungsmanagerin Lena Sauer. Die Kooperation mit Dreesen entstand nach einem Treffen mit Landwirten im Februar. Dreesen suchte nach alternativen Anbaumethoden, da herkömmliche Kräuter wie Bärlauch oder Beifuß wegen der Bewässerung unwirtschaftlich sind. Er hatte bereits Kontakt zu Professor Dr. Ralf Pude von der Universität Bonn aufgenommen und von der Möglichkeit erfahren, Miscanthus anzubauen. „Wir dachten an die Nutzung der Häcksel als Brennstoff in Kombination mit Flutschutz“, erläutert Dreesen. Die Zusammenarbeit mit der Stadt sichert eine langfristige Wirkung. Miscanthus dient der Hochwasservorsorge und dem Erosionsschutz Miscanthus x giganteus, ein mehrjähriges Schilf aus Asien, ist nicht invasiv und mindert durch seine Wurzeln und Mulchauflage Bodenerosion und hält bei Starkregen Niederschlagswasser zurück. Als C4-Pflanze bindet es effizient CO₂ – etwa 30 Tonnen pro Hektar und Jahr – und fördert so den Klimaschutz. Zudem bietet es Lebensraum für Nützlinge und Tiere. Miscanthus lässt sich vielseitig nutzen: als Bau- und Handwerksmaterial, Tiereinstreu oder Biomasse für Energie und Biokraftstoffe. 50.000 Miscanthus-Pflanzen befinden sich auf den Flächen entlang des Roisdorfer Sportplatzes Mit dem Pilotprojekt testen Stadt, Landwirt und Uni Bonn Miscanthus als Maßnahme zur Bodenstabilisierung und Starkregenvorsorge. Der Klimawandel bringt häufiger Extremwetter wie Starkregen. Das Projekt ermöglicht praktische Erfahrungen mit geringem Verwaltungsaufwand. „Die Erkenntnisse könnten ein kommunales Förderprogramm begründen und Vertrauen bei weiteren Landwirten in Bornheim schaffen, deren Flächen für Erosionsschutz infrage kommen“, so die Klimaanpassungsmanagerin Sauer. Die Universität Bonn begleitet das Projekt wissenschaftlich, misst die Infiltrationsrate des Bodens und überprüft die Wirksamkeit der Maßnahme. Auf ihrem Campus Klein-Altendorf in Rheinbach forscht die Universität intensiv zu nachwachsenden Rohstoffen, besonders Miscanthus. „Der Erosionsschutz entsteht durch die ganzjährige Mulchauflage aus abgefallenen Miscanthus-Blättern“, erklärt Friederike tho Seeth von der Universität Bonn. „Man kann sich vorstellen, dass diese Blätter wie kleine Dämme wirken, die das Regenwasser zurückhalten.“ Gleichzeitig schützt diese Schicht vor Austrocknung, da sie Feuchtigkeit im Boden hält – ein wichtiger Vorteil angesichts zunehmend häufiger Trockenperioden im Zuge des Klimawandels und damit ein wertvoller Beitrag zur Klimaanpassung.

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