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News Erster Spatenstich Termine & Aktionen Alle Merten Stadtgeschehen 16. Juli 2026 Arbeiten für Neubaugebiet Me 18 in Merten haben begonnen Die Stadt Bornheim hat heute gemeinsam mit der Montana Wohnungsbau GmbH den ersten Spatenstich für das Neubaugebiet Me 18 in Merten gefeiert. Der erste Spatenstich ist erfolgt Auf einem rund 16 Hektar großen Areal entstehen künftig rund 360 Wohneinheiten – ein wichtiger Beitrag zur Deckung des anhaltend hohen Wohnraumbedarfs in der Region. Vielfältiges Wohnangebot für unterschiedliche Bedarfe Das neue Quartier bietet ein breites Spektrum an Wohnformen: Einzel-, Doppel- und Reihenhäuser für Familien mit Wunsch nach eigenem Garten sowie Mehrfamilienhäuser für verschiedene Lebensmodelle. Das Gebiet richtet sich an Bornheimer Familien, die ein eigenes Zuhause suchen, ebenso wie an junge Menschen, die ihren ersten eigenen Lebensmittelpunkt aufbauen möchten, und an Menschen, die in der Stadt eine neue Heimat gefunden haben. Bürgermeister Christian Mandt unterstrich bei der Veranstaltung die Bedeutung des Projekts: „Die Nachfrage nach Wohnraum ist seit vielen Jahren hoch und der Druck auf den Wohnungsmarkt in unserer Region spürbar. Sie alle – Familien, junge Menschen und alle, die in Bornheim ein Zuhause suchen – benötigen Wohnraum. Und wir als Stadt tragen die Verantwortung, diesen Wohnraum zu schaffen. Mit dem Bebauungsplan Me 18 setzen wir genau das um." Die Arbeiten laufen auf Hochtouren Das Neubaugebiet umfasst rund 16 Hektar Infrastruktur mitgedacht Im Zuge der Planung wurden auch zwei Flächen für Kindertagesstätten im Gebiet vorgesehen, um dem steigenden Betreuungsbedarf im Wachstumsquartier Rechnung zu tragen. Darüber hinaus wurde eine weitere Fläche für eine mögliche Schule eingeplant. Verlässlicher Partner Realisiert wird das Projekt durch die Montana Wohnungsbau GmbH unter Geschäftsführer Heiko Bartelt, der seit Jahren größere Bauprojekte in Bornheim umsetzt. Bürgermeister Mandt dankte dem Investor ausdrücklich für sein Engagement und seine Verlässlichkeit, die auch in einem herausfordernden Marktumfeld zum Tragen kämen. Sein Dank galt zudem den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, den Ratsmitgliedern sowie den beteiligten Behörden und Trägern, die das Projekt durch jahrelange Planungsarbeit und konstruktive Mitwirkung ermöglicht haben.

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News Kommunikation im Beruf stärken Volkshochschule (VHS) Termine & Aktionen Stadtgeschehen 15. Juli 2026 VHS bietet anerkannten Bildungsurlaub Souverän auftreten, überzeugend kommunizieren, schwierige Gesprächssituationen meistern – das lässt sich trainieren. Die Volkshochschule bietet vom 24. bis 28. August 2026 einen anerkannten Bildungsurlaub an, der Teilnehmende dabei unterstützt, ihre kommunikativen Fähigkeiten gezielt weiterzuentwickeln. Im Mittelpunkt des Kurses stehen das bewusste Einsetzen von Körpersprache, Mimik und Gestik sowie die Stärkung der stimmlichen Präsenz durch praktische Sprechtechniken. Mit schauspielerischen Methoden werden die Wahrnehmung für das eigene Auftreten geschärft und Werkzeuge der professionellen Gesprächsführung vermittelt. Die Teilnehmenden lernen, klare Botschaften zu formulieren, Missverständnisse zu vermeiden und produktiv mit Lampenfieber umzugehen. Die Lernziele im Überblick: Sicheres Auftreten im Beruf und Optimierung der Außenwirkung Wirkung und Anwendung von Körpersprache Ausbau der stimmlichen Präsenz durch Sprechtechniken Schlagfertigkeit und Spontanität Argumentationstechniken kennen und anwenden Effektive Gesprächsvorbereitung und Umgang mit Stresssituationen > Anmeldungen sind noch bis Mittwoch, 22. Juli, möglich unter: www.vhs-bornheim-alfter.de (Kursnummer: BB10610) . Der Kurs findet im Mehrzweckraum des VHS-Gebäudes, Alter Weiher 2, statt. Arbeitnehmer*innen mit Beschäftigungsschwerpunkt in Nordrhein-Westfalen können für diese Veranstaltung Bildungsurlaub beantragen. Weitere Informationen zum Bildungsurlaub sind unter www.bildungsurlaub.de abrufbar. Der Kurs steht selbstverständlich auch Personen offen, die nicht berufstätig sind oder keinen Anspruch auf Freistellung haben.

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News Tore und Titel Sport Termine & Aktionen Kinder & Eltern Stadtgeschehen 14. Juli 2026 15. Fußball-Grundschul-Cup 2026 der Stadt Bornheim Bei strahlendem Sommerwetter hat die Stadt Bornheim den 15. Fußball-Grundschul-Cup ausgerichtet. Packende Duelle beim 15. Fußball-Grundschul-Cup Auf dem Rasenplatz des Franz-Farnschläder-Stadions in Bornheim maßen sich Grundschulmannschaften aus dem gesamten Stadtgebiet ab 9 Uhr in zwei Turnieren – getrennt nach Mädchen- und Jungenturnier – mit vollem Einsatz, fairem Miteinander und jeder Menge Spielfreude. Zu sehen gab es beim 15. Fußball-Grundschul-Cup zahlreiche Chancen ... ... und tolle Tore Mädchenturnier: Turniersieger Grundschule Sechtem Am Ende eines langen und intensiven Turniertages setzte sich die Grundschule Sechtem souverän an die Tabellenspitze. Mit 14 Punkten, 12 erzielten Toren und einer Tordifferenz von +10 holte das Team verdient den Turniersieg. Den zweiten Platz belegte die Grundschule Hersel mit 12 Punkten und einem Torverhältnis von +5. Die Grundschule Roisdorf komplettierte das Podium mit 9 Punkten und einem Torverhältnis von +2. Strahlende Siegerinnen bei der Pokalübergabe Abschlusstabelle Mädchenturnier Platz Mannschaft Tore Tordifferenz Punkte 1. GS Sechtem 12:2 +10 14 2. GS Hersel 7:2 +5 12 3. GS Roisdorf 3:1 +2 9 4. GS Bornheim 4:7 -3 7 5. GS Waldorf 2:3 -1 6 6. GS Walberberg 0:3 -3 4 7. GS Merten 0:10 -10 2 Jungenturnier: Dramatisches Finale – Grundschule Waldorf triumphiert Im Jungenturnier nahmen acht Mannschaften teil, aufgeteilt in zwei Vorrundengruppen. Gruppe A gewann die Grundschule Waldorf mit 9 Punkten vor der Grundschule Merten (6 Punkte). In Gruppe B setzte sich die Grundschule Sechtem ebenfalls mit 9 Punkten durch, gefolgt von der Grundschule Roisdorf (6 Punkte). Die Finalrunde hielt ihren Höhepunkt für den Schluss bereit: Im packenden Endspiel besiegte die Grundschule Waldorf die Grundschule Sechtem mit 5:4 im Elfmeterschießen und krönte sich damit zum verdienten Turniersieger. Den dritten Platz sicherte sich die Grundschule Merten mit einem 3:1-Sieg gegen die Grundschule Roisdorf im Spiel um Platz drei. Der Torwart der Grundschule Waldorf wird mit seiner Glanzparade zum Helden Das entscheidende Tor zum Titel Ausgiebiger Jubel nach dem gewonnenen Elfmeter-Krimi Bürgermeister Christian Mandt überreicht den Siegerpokal Abschlussplatzierungen Jungenturnier Platz Mannschaft 1. GS Waldorf 2. GS Sechtem 3. GS Merten 4. GS Roisdorf 5. GS Walberberg 6. GS Hersel 7. GS Bornheim 8. GS Rösberg Beste Spielerin und bester Spieler Besondere Auszeichnungen gingen an zwei herausragende Nachwuchstalente: Als beste Spielerin des Turniers wurde Lynn Dietrich von der Grundschule Hersel geehrt. Den Titel bester Spieler sicherte sich Ömer Özkocacik von der Grundschule Roisdorf. Beide begeisterten das Publikum durch ihre technischen Fähigkeiten und ihren unermüdlichen Einsatz über den gesamten Turniertag. Beste Spielerin: Lynn Dietrich Bester Spieler: Ömer Özkocacik Dank an alle Beteiligten Ein gelungener Sporttag entsteht nur durch das Zusammenwirken vieler engagierter Menschen. Die Veranstalter danken herzlich: Martin Herde (Turnierleitung) sowie den Schiedsrichtern Ekkehard Biallas, Franz-Josef Lang und Ernst Krämer für die faire und souveräne Spielleitung. Den Trainer*innen und Betreuer*innen aller teilnehmenden Schulmannschaften, die die Kinder vorbereitet, begleitet und motiviert haben. Bioland Apfelbacher für die großzügige Obstspende, die für die nötige Stärkung der jungen Sportlerinnen und Sportler gesorgt hat. Den Organisator*innen vom Schul- und Sportamt der Stadt Bornheim für die reibungslose Vorbereitung und Durchführung des Turniers. Georg Stang für die hervorragende Pflege und Bereitstellung des Rasenplatzes im Franz-Farnschläder-Stadion. Allen teilnehmenden Schulmannschaften – für ihren Kampfgeist, ihre Fairness und dafür, dass sie diesen Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben. Bürgermeister mit Schiedsrichtern, Turnierleitung und Orga-Team Der 15. Fußball-Grundschul-Cup hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll Schulsport ist. Die Stadt Bornheim freut sich schon jetzt auf das nächste Turnier.

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News Lebendiges Erbe Nachhaltigkeit, Klima & Umwelt Termine & Aktionen Alle Stadtgeschehen 14. Juli 2026 Ginkgo im Park des Hauses Wittgenstein wird Nationalerbe-Baum Im Park des Hauses Wittgenstein am Bibelseminar (Ehrental 2–4) wurde ein beeindruckender Ginkgo-Baum offiziell als Nationalerbe-Baum Deutschlands ausgerufen. Die Auszeichnungsfeier fand bei herrlichem Sommerwetter statt Die Ausrufung nahm Prof. Dr. Andreas Roloff, Leiter des Kuratoriums Nationalerbe-Bäume, auf der feierliche Zeremonie persönlich vor. Der markante Ginkgo trägt die Nummer 65 im bundesweiten Nationalerbe-Programm, das insgesamt nur 100 Bäume in ganz Deutschland umfasst. Ihm am Rundweg auf der oberen Parkebene gegenüber steht ein weiteres Exemplar. Der ausgewählte ist der größere und dickere von beiden. Die Auswahl erfolgt nach strengen Kriterien: Berücksichtigt werden der Standort und das jeweilige Bundesland, die Baumart sowie die besonderen Eigenschaften des einzelnen Baumes. Der Bornheimer Ginkgo überzeugte durch seinen außergewöhnlichen Stammumfang von 5,15 Metern sowie durch Baumgestalt, Größe und das einzigartige Ambiente im Park an der historischen Freitreppe. „Die beiden Bäume stehen seit rund 185 Jahren an diesem Ort. Sie haben Generationen von Menschen kommen und gehen gesehen und die Bornheimer Geschichte der letzten beiden Jahrhunderte miterlebt", sagte Dr. Gabriele Jahn, Leiterin des Amtes für Umwelt, Klimaschutz und Stadtgrün der Stadt Bornheim, in ihrem Grußwort. „Sie erinnern uns daran, dass Natur in anderen Zeiträumen denkt als wir Menschen – und dass wir Verantwortung dafür tragen, dieses lebendige Erbe zu bewahren." Prof. Dr. Andreas Roloff übernahm die Ausrufung Sorgfältiger Auswahlprozess Dem Festakt ging ein mehrstufiges Verfahren voraus: Prof. Dr. Roloff hatte insgesamt sechs Ginkgo-Bäume in der Region in die engere Auswahl genommen und alle vor Ort begutachtet. Nach der persönlichen Sichtung nahm er Kontakt auf, klärte die Formalitäten, stellte weitere Nachforschungen an und legte gemeinsam mit allen Beteiligten die Maßnahmen zur dauerhaften Erhaltung der Bäume fest. Die Infotafel wird enthüllt. © Foto: H. Stadler © Foto: H. Stadler Informationstafel als sichtbares Zeichen Im Rahmen der Ehrungsfeier wurde eigens für den Baum eine individuell angefertigte Informationstafel aufgestellt, die Besucher*innen des Parks künftig über die Geschichte und Bedeutung des Nationalerbe-Baumes informiert. Eine Tafel informiert über Geschichte und Bedeutung Das Kuratorium Nationalerbe-Bäume ist ein Fachgremium, das sich dem Schutz alter Bäume mit besonderer natur- und kulturgeschichtlicher Bedeutung widmet. Ziel ist es, diese dauerhaft zu erhalten und ihre öffentliche Wahrnehmung zu stärken. Pro Jahr werden bundesweit nur wenige Bäume neu in den Kreis der Nationalerbe-Bäume aufgenommen. „Mit der Ausrufung dieser Bäume zum Nationalerbe leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Natur- und Klimaschutz. Alte Bäume sind Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten und prägen unsere Kulturlandschaft. Ihre Auszeichnung unterstreicht ihren besonderen Wert – nicht nur für Bornheim, sondern weit darüber hinaus", so Dr. Jahn.

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News Fünf Jahre nach der Flut Unwetter Rat & Hilfe Alle Stadtgeschehen 10. Juli 2026 Notfallvorsorge und Anlaufstellen Zum 5. Jahrestag der Flut erinnert die Stadt Bornheim an die Bedeutung persönlicher Notfallvorsorge und informiert über dezentrale Anlaufstellen im Stadtgebiet, die bei längerfristigen Katastrophenlagen aktiviert werden. Überflutung in der Bornheimer Eichendorffstraße „Die Flutkatastrophe vor fünf Jahren hat uns gezeigt, wie schnell eine Ausnahmesituation den Alltag auf den Kopf stellen kann. Persönliche Vorsorge ist kein Aufwand – sie ist eine Investition in die eigene Sicherheit. Gleichzeitig möchten wir als Stadt klar signalisieren: Wer Hilfe braucht, ist bei uns nicht allein. Mit unseren dezentralen Anlaufstellen stellen wir sicher, dass alle Bornheimer*innen auch in einer Krise Unterstützung und Orientierung finden", sagt Bürgermeister Christian Mandt. Persönliche Vorsorge ist das A und O Stromausfälle, Sturm oder Hochwasser können dazu führen, dass Dinge des täglichen Bedarfs vorübergehend nicht mehr verfügbar sind. Die Stadt Bornheim empfiehlt daher allen Bürger*innen, zu Hause einen ausreichenden Vorrat anzulegen. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt, für mindestens 10 Tage vorzusorgen. Der 10-Tage-Vorrat pro Person umfasst laut BBK: Getreide/Getreideprodukte, Brot, Kartoffeln, Nudeln, Reis: 3,5 kg Gemüse und Hülsenfrüchte: 4,0 kg Obst und Nüsse: 2,5 kg Milch und Milchprodukte: 2,6 kg Fisch, Fleisch, Eier bzw. Volleipulver: 1,5 kg Fette und Öle: 0,4 kg Getränke: mindestens 20 Liter Ergänzend sollten Babynahrung oder Spezialnahrung für erkrankte Personen berücksichtigt werden. Darüber hinaus empfiehlt die Stadt, ausreichend Bargeld, wichtige Medikamente, Hygieneartikel, Kerzen, Taschenlampe mit Batterien sowie warme Decken und Kleidung griffbereit zu haben. Auch ein batterie- oder kurbelbetriebenes Radio ist im Notfall unverzichtbar, um über aktuelle Lageinformationen informiert zu bleiben. Weitere Hinweise sowie eine vollständige Vorsorge-Checkliste sind auf der Webseite des BBK abrufbar: www.bbk.bund.de Leuchttürme: Dezentrale Anlaufstellen in Bornheim Für den Fall einer längeren Katastrophenlage hat die Stadt Bornheim zehn dezentrale Anlaufstellen – sogenannte „Leuchttürme" – im Stadtgebiet eingerichtet. Dort erhalten Bürger*innen Unterstützung, Informationen und im Bedarfsfall weitere Hilfe: Rathaus Bornheim, Rathausstraße 2 Grundschule Hersel, Rheinstraße 166 Europaschule Bornheim, Goethestraße 1 Grundschule Merten, Turnhallen, Beethovenstraße 57 Stadtbetrieb Bornheim, Donnerbachweg 15 Grundschule Rösberg, Weberstraße 19 Grundschule Walberberg, Aula, Walpurgisstraße 11–13 Feuerwehrgerätehaus Sechtem, Straßburger Straße 4a Verbundschule Uedorf, Aula, Heisterbacher Straße 175 Pfarramt Brenig, Haasbachstraße 3 Aktuelle Warnmeldungen erhalten Bürger*innen außerdem über die Warn-Apps (z.B. NINA) sowie über das Radio (z.B. Radio Bonn/Rhein-Sieg). Lesen Sie auch: Fünf Jahre nach der Flut: Umfangreiche Maßnahmen zum Schutz vor Starkregen und Hochwasser

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News Fünf Jahre nach der Flut Unwetter Alle Stadtgeschehen 10. Juli 2026 Umfangreiche Maßnahmen zum Schutz vor Starkregen und Hochwasser Nach der Unwetterkatastrophe vom 14. und 15. Juli 2021 zieht die Stadt Bornheim Bilanz. Besonders hart hat es das Schwadorfer Kreuz getroffen Nach der verheerenden Unwetterkatastrophe vom 14. und 15. Juli 2021, die auch im Stadtgebiet Bornheim schwere Schäden an Infrastruktur, Privathaushalten und Gewerbebetrieben in Höhe von rund 1,8 Millionen Euro verursacht hat, hat die Stadt Bornheim ein umfassendes Maßnahmenprogramm zur Starkregen- und Hochwasservorsorge auf den Weg gebracht. Fünf Jahre danach zieht Bornheim Bilanz. Überflutung in der Mühlenstraße in Bornheim-Ort Dominikanerstraße in Walberberg nachdem der erste Schlamm geräumt wurde Straßenschäden durch Unterspülungen wurden sukzessive behoben. Beschädigte Infrastruktur – etwa an der Hennesenbergstraße, der Spielplatzanlage Josephine-von-Boeselager-Straße und mehreren Wirtschaftswegen – wurde wiederhergestellt. Das Abwasserwerk hat die hydraulische Überprüfung und Sanierung von Bachverrohrungen im Zuge der hydraulischen Kanalerneuerungen fortgesetzt. Die Bachverrohrungen liegen in der Verantwortung der Stadt Bornheim und werden von ihr finanziert. Für das neuralgische Schwadorfer Kreuz in Walberberg wurde auf Basis einer detaillierten Überflutungsbetrachtung der Neubau eines Trennsystems geplant. Die Umsetzung hängt von den Kapazitäten der Ingenieurbüros und der Abstimmung mit der Genehmigungsbehörde ab. Darüber hinaus wird in Abstimmung mit dem Wasserverband Dickopsbach geprüft, ob und unter welchen Bedingungen im Bereich oberhalb der Domäne Walberberg ein Hochwasserrückhaltebecken errichtet werden kann. Erste Ergebnisse liegen vor, eine Machbarkeitsstudie befindet sich in Erarbeitung. Der Wasserverband Dickopsbach hat im Januar 2026 die Genehmigung für die 50-prozentige Vergrößerung des Hochwasserrückhaltebeckens HRB 4 am Mertener Mühlenbach oberhalb der Offenbachstraße erhalten; die Förderung ist beantragt. Die Baumaßnahme kann nach Eingang des Förderbescheids beauftragt werden. Die technische Überprüfung aller Hochwasserrückhaltebecken des Verbandes ergab keinen weiteren akuten Handlungsbedarf. Weitere Gewässer wurden und werden renaturiert – darunter der Mertener Mühlenbach (2022) und der Breitbach (voraussichtlich Ende 2026) – um Überschwemmungsflächen auszuweiten und den Wasserabfluss zu verlangsamen. Der Wasserverband Südliches Vorgebirge hat die Schäden an seinen Gewässern weitgehend behoben. Am Breniger Mühlenbach, wo der größte Handlungsbedarf bestand, wurden Gehölz- und Geröll entfernt, eine Böschung mit ingenieurbiologischen Methoden stabilisiert, ein Kolk in den Gewässerverlauf eingepasst, Hindernisse entfernt, Sohlabstürze ausgeglichen und Schwellen zur Sohlanhebung eingebracht. Eine beidseitige Böschungsstabilisierung unterhalb der Klippe steht wegen der Auslastung der entsprechenden Ingenieurbüros noch aus und soll zusammen mit der Brückensanierung durch die Stadt umgesetzt werden. An der Ulrichstraße wurde in Zusammenarbeit mit den Anliegern, dem Landesbetrieb Wald und Holz NRW dem Ingenieurbüro Fischer sowie der Stadt Bornheim und dem Stadtbetrieb Bornheim an einer Lösung für einen Schutzwall im rückwärtigen Grundstücksbereich gearbeitet, um künftige Überflutungen zu verhindern. Der Wall ist inzwischen fertiggestellt. Die Hochwasserrückhaltebecken Umbachweg und Eisenbahngraben wurden begutachtet und für sicher befunden. Das HRB Umbachweg ist in der Lage, den Abfluss eines 100-jährlichen Regenereignisses abzuführen. Empfohlene Maßnahmen wie die vorzeitige Entschlammung, die Entfernung von Geröll aus dem Zulaufrohr und die Beseitigung von Verlandungen wurden umgesetzt. Das HRB Eisenbahngraben funktioniert laut Gutachten zufriedenstellend. In den Bornheimer Ortschaften kam es zu Überschwemmungen in Teilgebieten. Vor allem flossen Wassermassen aus unbefestigten Außengebieten zu. Künftig sollen zusätzliche Hochwasserrückhaltebecken oberhalb der Ortslagen solche Überflutungen verringern oder verhindern. Eine Analyse des Retentionsraums im Einzugsgebiet des Alfterer-Bornheimer Bachs ermittelte mithilfe eines 2D-Oberflächenabflussmodells mögliche Standorte für Rückhaltebecken und bewertete deren Wirksamkeit. Die Maßnahmen zielen darauf ab, die Überschwemmungslage zu entschärfen. Der erste Schwerpunkt liegt auf der Prüfung und Planung eines Rückhaltebeckens oberhalb von Brenig am Mühlenbach. Dieses soll mit dem Umbau eines ehemaligen Beregnungsbeckens kombiniert werden, das die Landwirtschaft nicht mehr nutzt. Beratung und Objektschutz Die Stadtbetrieb Bornheim bietet Bürgerinnen und Bürgern eine kostenlose Starkregenberatung an. Eine Starkregenberaterin steht für Hausbesuche und telefonische Auskünfte zur Verfügung. Termine können donnerstags von 8:30 bis 12:30 Uhr unter Tel. 02227 9320-78 oder per E-Mail an starkregenberatung@sbbonline.de vereinbart werden. Beim Stadtbetrieb Bornheim befasst man sich zudem dauerhaft mit der Starkregenthematik. Weiterführende Informationen sowie der Wasser-Risiko-Check – ein Online-Tool zur Gefährdungseinschätzung des eigenen Grundstücks – sind unter https://www.stadtbetrieb-bornheim.de/leistungen/starkregenvorsorge verfügbar. Das Abwassernetzwerk Rheinland stellt unter www.abwassernetzwerk-rheinland.nrw einen Leitfaden zur Starkregenvorsorge für Hauseigentümer sowie eine Selbstbeurteilungs-Checkliste bereit. Die Verbraucherzentrale NRW bietet regelmäßige Seminare zum Thema unter www.abwasser-beratung.nrw/veranstaltungen an. Öffentlichkeitsarbeit Die Stadt informiert die Bevölkerung auf mehreren Wegen: Eine umfassende Bürgerinformation wurde im Amtsblatt veröffentlicht, ein Flyer zum Schutz vor Starkregen mit dem Gebührenbescheid versandt und die Internetseite www.bornheim.de/hochwasserschutz eingerichtet. Anliegerversammlungen in betroffenen Stadtteilen ergänzten die Kommunikation. Das Infomobil des HochwasserKompetenzCentrums (HKC) wurde bereits mehrfach eingesetzt, um die Bevölkerung weiter zu sensibilisieren. Der nächste Termin ist für den 21. August 2026 beim Bauhaus in der Alexander-Bell-Straße 6 in Bornheim-Roisdorf geplant. Am 6. September 2026 findet im Alexander von Humboldt Gymnasium, Adenauerallee 50, der Aktionstag „Starkregen- und Hochwasserschutz“ als interkommunale Veranstaltung gemeinsam mit den linksrheinischen Kommunen des Rhein-Sieg-Kreises statt. Eigenvorsorge bleibt unerlässlich Die Stadt Bornheim weist ausdrücklich darauf hin, dass selbst umfangreiche kommunale Maßnahmen keinen vollständigen Schutz vor extremen Starkregenereignissen bieten können. Umso wichtiger ist es, dass auch Privatpersonen und Unternehmen eigene Vorsorge treffen. Die kostenlose Starkregenberatung des Stadtbetriebs Bornheim steht hierfür als erste Anlaufstelle zur Verfügung. Lesen Sie auch: Fünf Jahre nach der Flut: Notfallvorsorge und Anlaufstellen

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News Online-Beratung für Unternehmen Nachhaltigkeit, Klima & Umwelt Termine & Aktionen Stadtgeschehen 10. Juli 2026 Eine kostenfreie Online-Beratung für Unternehmen aus der Region Rhein-Voreifel zum Thema Energie-Effizienz wird am Donnerstag, 16. Juli 2026, angeboten. Die Klimaregion Rhein-Voreifel – ein interkommunaler Verbund der sechs linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis-Kommunen Alfter, Bornheim, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal und Wachtberg – verfolgt das gemeinsame Ziel der Klimaneutralität bis spätestens 2045. Unternehmen spielen dabei eine zentrale Rolle: Mehr Ressourceneffizienz stärkt die Wettbewerbsfähigkeit und leistet einen wirksamen Beitrag, dieses Ziel zu erreichen. In Kooperation mit der Effizienz-Agentur NRW (efa.nrw) finden daher kostenfreie 45-minütige Online-Beratungsgespräche für Unternehmen mit Sitz in der Klimaregion Rhein-Voreifel statt. Ansprechpartnerin bei der efa.nrw ist Dr. Nicole Freiberger. Der Beratungstermin am 16. Juli widmet sich der zirkulären Wertschöpfung: Wie können Unternehmen ihre Prozesse und Produkte weiterentwickeln, um Ressourcen zu schonen, Kosten zu senken und langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben? Alternativ können auch individuelle Anliegen in die Beratung eingebracht werden. Die Anmeldung, bei der man den bevorzugten Zeitrahmen zwischen 9 und 12:45 Uhr sowie zwischen 13:15 und 17 Uhr angeben kann, geht an: nfr(at)efa.nrw Ein weiterer Beratungstermin folgt am Mittwoch, 25. November 2026. Hier kann man seine eigenen Themen einbringen, wie etwa die Umsetzung neuer gesetzlicher Rahmenbedingungen, die Analyse der betrieblichen Abläufe oder mögliche Investitionen, um Prozesse effizienter, zukunftssicherer und wirtschaftlicher zu gestalten. Themenwünsche kann man schon jetzt mitteilen unter: nfr(at)efa.nrw Rückfragen beantwortet die interkommunale Klimamanagerin Alexandra Bohlen unter alexandra.bohlen(at)stadt-bornheim.de oder 02222 945-365.

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News Unternehmensbesuch Termine & Aktionen Widdig 08. Juli 2026 Bürgermeister Christian Mandt hat gemeinsam mit dem Widdiger Ortsvorsteher Sandeep Bains und Bürgermeister-Referent Sebastian Römer das innovative Unternehmen LEO CASES in Bornheim-Widdig besucht. (v.l.): Sandeep Bains Alexander Scheller Christian Mandt und Sebastian Römer Im Mittelpunkt standen dabei Einblicke in die Fertigung hochspezialisierter Transport- und Funktionsgehäuse sowie Gespräche über die wirtschaftliche Zukunft des Unternehmens am Standort Bornheim. Inhaber und Geschäftsführer Alexander Scheller führte die Gäste durch den Betrieb und stellte das breite Dienstleistungsspektrum des Unternehmens vor. LEO CASES entwickelt, konstruiert und fertigt maßgeschneiderte Gehäuselösungen aus einer Hand. Die individuell gefertigten High-End-Gehäuse entstehen in präziser Handarbeit und sind darauf ausgelegt, sensible elektronische Systeme selbst unter extremen Bedingungen zu schützen. Zu den Anwendungsbereichen zählen Katastrophenschutz, Luft- und Raumfahrt sowie Medizintechnik. Besonderes Interesse weckte die hauseigene Entwicklungsabteilung, in der innovative und kundenspezifische Lösungen konzipiert werden. Im Anschluss an den Betriebsrundgang tauschten sich die Teilnehmer über die wirtschaftliche Weiterentwicklung des Unternehmens und die langfristige Sicherung des Standorts in Bornheim aus. Bürgermeister Christian Mandt zeigte sich beeindruckt: „Es freut mich sehr, dass wir hier in Bornheim-Widdig ein so innovatives und hochspezialisiertes Unternehmen ansässig haben. LEO CASES steht für Qualität, technische Spitzenleistungen und Innovationskraft. Wir freuen uns darauf, das Unternehmen bei seinen zukünftigen Entwicklungen zu begleiten und nach Kräften zu unterstützen."

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