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News Spielenachmittag war galaktisch Kinder, Jugend & Familie Kinder & Eltern Bornheim 29. Mai 2026 Beim “Kunterbunten Spielenachmittag” auf dem Spielplatz in der Knippstraße konnten Kinder diesmal in ferne Galaxien eintauchen. Beim Milchstraße schminken, Astronautenmasken basteln oder beim Weltraumquiz. Die Kleinen hatten sichtlich Spaß. Viele fanden es nicht nur toll, sich von den „großen“ Schüler*innen schminken zu lassen, sondern hatten auch ihre helle Freude daran, die Jugendlichen zu „verschönern“. Beim Bobby-Car-Rennen lieferten sich Nachwuchspilot*innen spannende Duelle um die ersten Plätze. Einer der Höhepunkte war einmal mehr die Tombola, bei der es viele tolle Preise zu gewinnen gab, die wie immer von Bornheimer Geschäften gespendet wurden. Die Bandbreite der Preise reichte von Lego-Sets über Taschenbücher und Wasserspielzeug bis hin zu Schreibblöcken und Schlüsselanhängern. Zur Stärkung der spielenden Horde standen neben Getränken auch gesunde Obst- und Gemüsesnacks bereit. Der Kunterbunte Spielenachmittag ist ein Spielplatzfest, das zweimal im Jahr stattfindet. Es wird von einem Pädagogikkurs der Europaschule vorbereitet. Angeleitet und begleitet werden die Kurse von den jeweiligen Lehrkräften sowie je einer Fachkraft des Stadteilbüros und der Jugendförderung der Stadt Bornheim. Für das Fest wurde die Knippstraße als Spielstraße gesperrt. Finanziert wurde das Event wieder von der Stiftung Rückenwind e.V. Bornheim-Alfter.

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News Historischer Schatz für das Stadtarchiv Sechtem Stadtgeschehen 27. Mai 2026 Quellensammlung zum Ophof belegt Jahrhunderte von Stadtgeschichte Das Stadtarchiv Bornheim hat einen bedeutenden historischen Fund erhalten: 18 Originaldokumente aus den Jahren 1745 bis 1895, die die Geschichte des Ophofs in Sechtem eindrucksvoll belegen. Stadtarchivar Dr. Oelgemoeller (vorne) und Heimatforscher Geuer sichten die historischen Dokumente Die Unterlagen stammen aus dem Familienbesitz der Familie Bollig, die in Sechtem den Ophof verwaltete – einen der ältesten und stattlichsten Höfe der Region. Nun wurden sie dem Archiv zur dauerhaften Verwahrung, Erschließung und wissenschaftlichen Erforschung übergeben. Ein Zufallsfund mit historischem Tiefgang Die heutigen Besitzer*innen der Weißen Burg entdeckten in ihrem Familienbesitz eine Kiste mit alten Schriftstücken – vollständig in historischer Kurrentschrift verfasst. Auf Vermittlung des Heimatforschers Franz-Josef Geuer, der den historischen Wert der Dokumente sofort erkannte, gelangten die Unterlagen ans Stadtarchiv Bornheim. „Die Dokumente sind ein einzigartiges Zeitdokument für die Geschichte Sechtems und der Region. Für mich war sofort klar: Diese Unterlagen gehören ins Stadtarchiv", sagt Heimatforscher Geuer. Die Sammlung umfasst Kaufverträge, Zehntbücher mit Getreideabgaben, Annotationsbücher zur Landverpachtung, Rechnungs- und Lohnbücher, ein Verzeichnis zur Herstellung von Pferdemedikamenten sowie Notizen zu Haushalt, Arbeiterverpflegung und wissenschaftlichen Erfindungen. Die Dokumente bieten einen einzigartigen Einblick in Alltagsleben, Wirtschaft und Verwaltung über mehr als 150 Jahre. Dokumente mit historischem Wert Geschichte mit Tiefenwirkung Der Ophof blickt auf eine Geschichte zurück, die bis ins Mittelalter und in die Zeit des Kölner Kurfürsten reicht. Bis zur Säkularisation in der französischen Zeit gehörte er dem Bonner Damenstift Dietkirchen, das den Hof verpachtet hatte. Der Pächter, s.g. Halfen, verwaltete den Hof und übernahm weitere kirchliche und kommunale Aufgaben. Mit der Hochzeit von Marie Helene Urbach und Johann Gerhard Bollig im Jahr 1743 ist der Hof für die folgenden Generationen eng mit dem Namen Bollig verbunden. Unter Napoleon ernannte man Peter Bollig 1800 zum ersten Maire – später Bürgermeister – von Sechtem. Aus dieser Zeit stammen wohl auch die entdeckten Dokumente. Die Dokumente reichen bis ins 18. Jahrhundert zurück Stadtarchiv: „Eine wahre Entdeckung" „Das ist eine wahre Entdeckung, die noch viele spannende Erkenntnisse verspricht", sagte Dr. Simon Oelgemöller, Leiter des Stadtarchivs Bornheim, bei der Übergabe. „Es ist etwas ganz Besonderes, diese Unterlagen hier verwahren zu dürfen. Der Familie Bollig/Zillikens gilt unser herzlicher Dank." Die Dokumente werden zunächst fachgerecht in Archivkartonage umgebettet und erschlossen. Anschließend stehen sie der Öffentlichkeit und der historischen Forschung zur Verfügung.

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News Schwimmen im Rhein ist lebensgefährlich Rat & Hilfe Alle Hersel Stadtgeschehen Uedorf Widdig 27. Mai 2026 Mehrsprachige Warnschilder und Aufklärung statt Schwimmverbot Jedes Jahr ertrinken Menschen im Rhein – weil sie Sogwirkung und Strömung unterschätzen. Die Stadt Bornheim setzt mit mehrsprachigen Warnschildern am Rheinufer auf Aufklärung statt auf Verbot. Lebensgefährliche Strudel ziehen Schwimmende in die Tiefe. © dlrg.de/orget, diGraph In Kombination mit gezielter Öffentlichkeitsarbeit sollen die Schilder die Gefahr ins Bewusstsein rücken. Von einem Schwimmverbot sieht die Stadt nach sorgfältiger Prüfung ab. „Jedes Verbot ist nur so gut wie seine Kontrolle", sagt Bürgermeister Christian Mandt. „Eine durchgängige Kontrolle können wir als Stadt aber nicht gewährleisten. Umso wichtiger ist es, dass möglichst alle um die Gefahr wissen." Gut sichtbare Warnschilder mit roter Umrandung und den Aufschriften „Warning" und „No swimming" sowie einem Piktogramm zur Ertrinkungsgefahr ergänzen die deutschsprachigen Warnschilder entlang des Bornheimer Rheinufers. Die Mehrsprachigkeit soll sicherstellen, dass die Warnung auch Menschen erreicht, die kein Deutsch sprechen. Ausführliche Informationen stellt die Stadt außerdem unter diesem Link bereit. Darüber hinaus informiert sie alljährlich mit Pressemitteilungen über die Gefahren des Schwimmens im Rhein. Richtiges Verhalten im Notfall Selbst für geübte Schwimmer*innen ist das Ankämpfen gegen die Strömung aussichtslos. Wer in die Strömung gerät, sollte mit ihr ans Ufer schwimmen und durch lautes Rufen auf sich aufmerksam machen. Umstehende sollten keinesfalls selbst ins Wasser springen – in einigen Fällen endeten solche Rettungsversuche tödlich. Im Notfall gilt: sofort den Notruf 112 wählen.

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News Wohnungsbau soll schneller werden Rat & Hilfe Stadtgeschehen 22. Mai 2026 Rat der Stadt Bornheim beschließt Leitlinien zum „Bau-Turbo" Der Rat der Stadt Bornheim hat in seiner Sitzung am Donnerstag, 21. Mai 2026, die Leitlinien zur Anwendung des sogenannten „Bau-Turbos" sowie eine Änderung der Zuständigkeitsordnung beschlossen. Mit dem "Bau-Turbo" soll Wohnungsbau auch in Bornheim schneller werden Mit dem neuen Regelwerk setzt die Stadt die Möglichkeiten des Baugesetzbuches gezielt ein, um die Schaffung neuen Wohnraums zu beschleunigen. „Als Bau-Dezernent begrüße ich die Möglichkeit, langwierige Planungsverfahren im Wohnungsbau signifikant zu beschleunigen, aber auch, dass den Kommunen mehr Handlungsspielraum eingeräumt wird“, sagt Baudezernent Robert Lehmann. Was ist der „Bau-Turbo“? Der „Bau-Turbo" bezeichnet vereinfachte Zulässigkeitsregelungen im Baugesetzbuch (BauGB), die es ermöglichen, Wohnbauvorhaben unter bestimmten Voraussetzungen schneller zu genehmigen. Grundlage sind die §§ 31 Abs. 3, 34 Abs. 3b und 246e BauGB. Die Stadt Bornheim schafft mit den beschlossenen Leitlinien einen klaren Rahmen für die Anwendung dieser Instrumente. Klare Zuständigkeiten für schnelle Entscheidungen Ein zentrales Element der neuen Regelung ist die Übertragung von Entscheidungskompetenzen auf den Bürgermeister bzw. die Bürgermeisterin: Vorhaben, bei denen bis zu zehn neue Wohneinheiten entstehen und keine erheblichen städtebaulichen Auswirkungen zu erwarten sind, können künftig ohne Befassung des Stadtentwicklungsausschusses genehmigt werden. Größere oder städtebaulich bedeutsame Vorhaben verbleiben in der Zuständigkeit des Ausschusses. Wo gilt der „Bau-Turbo" – und wo nicht? Die neuen Regelungen gelten für Vorhaben, die auf Gebieten geplant werden, die als Wohnbau- oder Mischbaufläche ausgewiesen sind. Ausgeschlossen sind Vorhaben, die keinen neuen Wohnraum schaffen, in Gewerbe- oder Industriegebieten liegen oder in Landschafts- und Naturschutzgebieten, auf Waldflächen sowie in gesicherten Freiflächen des Regionalplans realisiert werden sollen. Vor Einreichung eines Bauantrags ist eine Abstimmung mit der Stadtverwaltung – in der Regel im Rahmen einer Bauvoranfrage – zwingend erforderlich. Qualitätssicherung durch städtebauliche Verträge Die Zustimmung der Stadt erfolgt unter der Voraussetzung eines städtebaulichen Vertrags. Darin verpflichten sich Vorhabenträger*innen zur tatsächlichen Umsetzung des Bauvorhabens innerhalb einer angemessenen Frist. Darüber hinaus können Anforderungen aus den Leitlinien zur Quartiersentwicklung sowie aus dem Klimaneutralitäts- und Klimaanpassungskonzept verankert werden – etwa zur Schaffung geförderten Wohnraums oder zur Umsetzung klimaökologischer Aspekte wie Dachbegrünung. Transparenz durch halbjährliches Berichtswesen Um die demokratische Kontrolle sicherzustellen, wird die Verwaltung dem Stadtentwicklungsausschuss halbjährlich über alle Vorhaben berichten, die in der Zuständigkeit des Bürgermeisters bzw. der Bürgermeisterin entschieden wurden. „Wohnraum ist auch in Bornheim ein knappes Gut. Mit dem ‚Bau-Turbo' geben wir Bauwilligen ein klares Signal: Wir wollen schneller werden, ohne bei Qualität und Nachhaltigkeit Abstriche zu machen. Dass bereits das erste Vorhaben auf den Weg gebracht wurde, zeigt, dass wir es ernst meinen“, so Bürgermeister Christian Mandt. Erste Maßnahme bereits beschlossen So hat der Stadtentwicklungsausschuss bereits in seiner Sitzung am Dienstag, 19. Mai 2026, das erste Vorhaben nach dem „Bau-Turbo“ beschlossen. Dabei handelt es sich um die Errichtung von zwei Mehrfamilienhäusern in Kardorf im Geltungsbereich des Bebauungsplanes Ka 03. Eine Bauvoranfrage liegt der Verwaltung bereits vor. Die Stadt wird Informationen für Bauwillige und Architekten auf ihrer Internetseite bereitstellen.

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News Regionale Köstlichkeiten als Gewinn Termine & Aktionen Alle Stadtgeschehen 20. Mai 2026 Präsentkorbübergabe zum „Frühlingserwachen im Vorgebirge 2026" Im Rahmen des diesjährigen „Frühlingserwachen im Vorgebirge" überreichte Bürgermeister Christian Mandt gemeinsam mit Tourismusförderin Nicole Krumbach am Dienstag, 19. Mai 2026, die begehrten Präsentkörbe an die glücklichen Gewinnerinnen und Gewinner. Die Gewinnerinnen und Gewinner freuen sich über regionale Köstlichkeiten Als Veranstaltungsort diente der Gemüsehofladen Steiger, Dahlienstraße 100 in Bornheim. 17. Auflage mit überregionaler Strahlkraft Das „Frühlingserwachen im Vorgebirge" fand in diesem Jahr bereits zum 17. Mal statt. An acht Stationen erlebten Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm: Sie bauten Nisthilfen für Bienen, fuhren mit dem Traktor durch Apfelplantagen und nahmen an einem Verkehrsquiz sowie einem Malwettbewerb teil. Außerdem lernten sie die Drucktechnik der Monotopie kennen. Ergänzt wurde das Angebot durch Informationen rund um die Landwirtschaft sowie regionale Spezialitäten – darunter der patentierte Bornheimer Spargel mit geschützter geografischer Angabe, der in diesem Jahr bereits Anfang April gestochen wurde. Die offizielle Eröffnung fand beim Bienenhaus des Imkervereins Vorgebirge in Kardorf statt. „Wir hatten in diesem Jahr einen Ansturm, den wir die letzten Jahre nicht hatten. Wir waren rundum zufrieden“, resümierte Ludger Reining vom Imkerverein. Erstmals dabei waren Andreas und Nina Forschbach, die neuen Pächter des Gemüsehof Steiger. „Wir waren besonders froh, dass das Wetter so gut mitgespielt hat. So konnten wir unsere Attraktionen draußen anbieten“, sagt Andreas Forschbach. Überregionale Anziehungskraft belegt Die Auswertung der eingereichten 682 Gewinnkarten belegt die überregionale Reichweite der Veranstaltung: Knapp 60 Prozent der Teilnehmenden kamen von außerhalb des Rhein-Sieg-Kreises – aus Städten wie Bochum, Bonn, Düsseldorf, Köln, Weilerswist, Wesseling und Wuppertal, aber auch aus den Niederlanden. Präsentkörbe und Hauptpreis Die teilnehmenden Erzeugerhöfe stellten Präsentkörbe mit regionalen Köstlichkeiten zusammen, die Tourismusförderin Nicole Krumbach an die Gewinnerinnen und Gewinner überreichte. Bürgermeister Mandt dankte den Höfen ausdrücklich für ihr Engagement. Den Hauptpreis – einen „Wellnesstag für Zwei" im HallenFreizeitBad Bornheim –, den die Stadt Bornheim stellte, gewann Sandra Titz aus Bornheim. Ihren Gewinn nahm Ehemann Martin Pütz stellvertretend entgegen. Folgende Gewinnerinnen und Gewinner erhielten Präsentkörbe regionaler Betriebe: Tania Giorgi aus Köln – Korb des Obstbaubetriebs Schmitz-Hübsch Gregor Klatt aus Köln – Korb der GartenBaumschule Hau Karin Dilgen aus Wesseling – Korb von Norbert Wirtz Agrarhandel Anne Ludwig aus Weilerswist – Korb des Gemüsehofladens Steiger Manfred Hoffmann aus Bornheim – Korb des Biohofs Bursch Matthias Schwarz aus Bergisch Gladbach – Korb der Weinhandlung und Kellerei Jakob Antwerpen Den Hautpreis, einen Präsentkorb des Gemüsehofs Steigers und Wellness-Gutschein des HallenFreizeitBads Bornheim, nahm Sandra Titz Ehemann Martin Pütz stellvertretend entgegen Tania Giorgi aus Köln mit dem Präsentkorb des Obstbaubetriebs Schmitz-Hübsch Gregor Klatt aus Köln mit dem Korb der GartenBaumschule Hau Karin Dilgen aus Wesseling mit dem Korb von Norbert Wirtz Agrarhandel Manfred Hoffmann aus Bornheim mit dem Korb des Biohofs Bursch Volker Siegel stellvertretend für Matthias Schwarz aus Bergisch Gladbach mit dem Korb der Weinhandlung und Kellerei Jakob Antwerpen Frühlings- und Spargelwochen dauern an Die Frühlings- und Spargelwochen in Bornheim dauern noch bis zum 24. Juni 2026 an und bieten weiterhin interessante Veranstaltungen und Angebote. Das vollständige Programm ist auf der städtischen Homepage abrufbar: www.bornheim.de/bornheimer-fruehlings-und-spargelwochen Dank an alle Mitwirkenden Bürgermeister Mandt dankte abschließend allen Erzeugerhöfen, dem Kunsthof Merten, dem Imkerverein Vorgebirge, dem Verein Rhein-Voreifel Touristik sowie dem ADFC für die tatkräftige Unterstützung – insbesondere für die geführte Fahrradtour, an der auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Menschen teilnahmen. Ein besonderer Dank galt Andreas und Nina Forschbach, die als Gastgeber der Übergabe fungierten.

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