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News Erklärung der Ratsfrauen zum Weltfrauentag Alle Stadtgeschehen 08. März 2021 Heute (8. März) ist der 110. Internationale Frauentag. An diesem Tag wird weltweit auf die Frauenrechte und die Gleichstellung der Geschlechter aufmerksam gemacht. Auch die Bornheimer Stadträtinnen der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, der Christlich-Demokratischen Union (CDU) und der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) haben hierzu eine gemeinsame Erklärung verfasst: 8. März 2021: Jetzt erst recht! Der 110. Weltfrauentag Am 8. März 2021 wird zum 110. Mal der internationale Frauentag begangen. In diesem Jahr kann es Pandemie-bedingt keine öffentlichen Veranstaltungen dazu geben. Dabei hat ausgerechnet die Pandemie die Gleichberechtigung von Frauen und Männern heftig zurückgeworfen. Umso wichtiger ist es, auch in diesem Jahr am Weltfrauentag auf die mangelnde Gleichberechtigung aufmerksam zu machen. In vieler Hinsicht hat die COVID-19-Pandemie Frauen erheblich stärker belastet als Männer. Schul- und KiTa-Schließungen stellen insbesondere für alleinerziehende Eltern eine enorme Belastung dar. Frauen machen mit rund 85 % den weitaus größten Teil der alleinerziehenden Eltern aus und sind dabei nicht seltener berufstätig als Mütter in Paarbeziehungen. Aber auch in Paarbeziehungen tragen Mütter die Hauptlast der aktuellen Situation: Sie reduzieren ihre Wochenarbeitszeit stärker als die Väter und übernehmen den größeren Anteil der Kinderbetreuung und -beschulung. Frauen machen mit etwa zwei Dritteln auch den deutlich größeren Teil der Beschäftigten im Einzelhandel aus – einer Branche, die durch die COVID-19Pandemie stark unter Druck geraten ist. Und da Frauen häufiger als Männer nichttarifgebunden beschäftigt sind, kommen sie seltener in den Genuss von Kurzarbeitgeld. Dies alles sind die Folgen von unzeitgemäßen Rollenbildern und einer Politik, die die finanzielle Abhängigkeit der Frauen von ihren Männern fördert. Mütter legen längere Erziehungszeiten ein, arbeiten viel häufiger als Väter in Teilzeit und leisten den Großteil der unbezahlten Sorge-, Familien- und Hausarbeit. Kurzfristig mag das für die Familie ein höheres Einkommen, nämlich das des Mannes bringen. Frauen verzichten dafür aber nicht nur auf beruflichen Aufstieg, sondern auch auf Rentenanwartschaften. Und haben so langfristig das Nachsehen: Sie sind häufiger von ihren Partnern finanziell abhängig und viel stärker als Männer von Altersarmut bedroht. Begünstigt wird dieses Lebensmodell durch politische Weichenstellungen wie die kostenlose Mitversicherung in der Krankenkasse und das Ehegattensplitting. Seit dem ersten Internationalen Frauentag am 19.03.1911 wurde in Deutschland für Frauen viel erreicht: Sie dürfen wählen, sie dürfen ohne die Zustimmung ihrer Ehemänner berufstätig sein und sie dürfen ein eigenes Konto haben. Aus heutiger Sicht ist es schwer zu fassen, dass sie diese selbstverständlichen Rechte erst hart erkämpfen mussten. Aber auch heute ist es noch so, dass die Belange von Frauen von der Politik oft übersehen werden. Ganz einfach, weil Politik viel häufiger von Männern gemacht wird als von Frauen: Der Frauenanteil im Bundestag liegt derzeit bei 31 %, der im NRW-Landtag bei 27 % und der im Bornheimer Stadtrat bei 26 %. Für die Kommunalpolitik bedeutet das beispielsweise, dass Männer bestimmen, welche Anzahl von Kinderbetreuungsplätzen in einer Kommune ausreichend sind oder welche nächtliche Straßenbeleuchtung ein ausreichendes Sicherheitsgefühl vermittelt. Wir Bornheimer Stadträtinnen der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, CDU und SPD setzen uns konsequent dafür ein, dass die Belange von Frauen in der Bornheimer Kommunalpolitik berücksichtigt werden. Loubna Aharchi, SPD Dr. Maria Böhme, Bündnis 90/Die Grünen Dr. Charlotte von Canstein, CDU Christina Gordon, SPD Tina Görg-Mager, Bündnis 90/Die Grünen Dr. Gabriele Jahn, Bündnis 90/Die Grünen Karin Jaritz, SPD Katrin Kappenstein, Bündnis 90/Die Grünen Maria Koch, Bündnis 90/Die Grünen Gabriele Kretschmer, CDU Ute Krüger, SPD Anna Peters, SPD Dr. Linda Taft, Bündnis 90/Die Grünen

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News Bürgermeister sprechen über Impfzentrum und Rheinspange Verkehr Alle Stadtgeschehen 04. März 2021 Ein zweites Impfzentrum im Rhein-Sieg-Kreis und die Rheinspange – das waren die Kernthemen des jährlichen Treffens der linksrheinischen Bürgermeister mit Regierungspräsidentin Gisela Walsken und Landrat Sebastian Schuster. Christoph Becker, Ludger Banken, Jörn Freynick, Petra Kalkbrenner, Holger Jung, Gisela Walsken, Sebastian Schuster, Ilka Freifrau von Boeselager, Oliver Krauß, Rolf Schumacher und Jörg Schmidt (v. li.) Eingeladen auf die Burg Heimerzheim hatte wieder der Landtagsabgeordnete Oliver Krauß; mit dabei waren außerdem Ilka Freifrau von Boeselager, die das Treffen einst initiiert hatte, und der Landtagsabgeordnete Jörn Freynick. Bornheims Bürgermeister Christoph Becker, der wie seine neu gewählten Amtskollegen Jörg Schmidt aus Wachtberg, Holger Jung aus Meckenheim und Ludger Banken aus Rheinbach zum ersten Mal teilnahm, freut sich sehr über die gute Zusammenarbeit mit dem Landrat. Die neuen Bürgermeister begrüßten es ebenso wie die wiedergewählten Amtsinhaber Rolf Schumacher aus Alfter und Petra Kalkbrenner aus Swisttal, dass man sich – natürlich unter Einhaltung aller Corona-Schutzmaßnahmen – persönlich getroffen habe. Zum Thema „Corona“ gab es denn auch verhältnismäßig gute Neuigkeiten: Da ein Erlass des Landes vorsieht, die Zahl der Corona-Impfungen im Kreis von 7.000 auf 8.000 pro Woche zu erhöhen, und das Impfzentrum in St. Augustin dann an seine Kapazitätsgrenzen stoßen könnte, besteht nun Hoffnung auf die Eröffnung eines zweiten Impfzentrums in den ehemaligen Sitzungsräumen der Stadt Meckenheim im Ruhrfeld. Erfreulich ist außerdem, dass der Kreis mit einer an diesem Tag (1. März 2021) aktuellen Inzidenz von 44,1 die niedrigste im gesamten Regierungsbezirk Köln aufweise, wie Landrat Schuster verkündete. Beim anderen großen Thema, der Rheinspange, setzte sich Bürgermeister Becker ganz besonders für seine Stadt ein. Er merkte an, dass man bei der Planung die Vertreter der Stadt außen vor gelassen habe und die Bornheimer nun befürchteten, dass man die Rheinüberquerung über ihre Häuser baue. Er forderte, den Prozess transparent zu gestalten und die linksrheinischen Verkehrsströme und deren Auswirkungen in die Planung einzubeziehen. Regierungspräsidentin Gisela Walsken erklärte, bis zur Jahresmitte würden zwölf Varianten geprüft, darunter mehrere Tunnel. Insgesamt war das Treffen wieder sehr arbeitsintensiv, konstruktiv und ergiebig. Ins Leben gerufen wurde es vor über 20 Jahren von der damaligen Landtagsabgeordneten Ilka von Boeselager. Seitdem ist es eine schöne und wichtige Tradition, die Oliver Krauß im Jahr 2018 gern übernommen hat.

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News Johannes S. Sistermanns erhält Musikautorenpreis Musik, Kunst & Kultur Alle Stadtgeschehen 04. März 2021 Der Bornheimer Johannes S. Sistermanns ist mit dem Deutschen Musikautorenpreis der GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) ausgezeichnet worden. Der weltweit anerkannte Klangkünstler erhielt den Preis in der Kategorie „Komposition/Klangkunst“. Johannes S. Sistermanns und Bürgermeister Christoph Becker bei der Preisverleihung im Rathaus Mit dem seit 2009 jährlich verliehen Preis werden Komponisten und Textdichter für herausragende Qualität ihrer Werke ausgezeichnet. Die siebenköpfige Jury besteht aus Komponisten und Textdichtern aller Musikrichtungen (u.a. Sven Regener („Element of Crime“), Liedermacherin Anna Depenbusch und Reyhan Şahin („Lady Bitch Ray“)). Aus den Einreichungen von GEMA-Mitgliedern, den Berufsverbänden (u.a. DKV, DTV, DMV, CC) und eigenen Vorschlägen ermitteln die Juroren die Nominierten und schließlich die Preisträger. Sistermanns, der in Köln geboren wurde und seit rund 20 Jahren in Bornheim lebt, wurde für kein konkretes Werk geehrt. Vielmehr wird sein Schaffen im Bereich der Klangkunst gewürdigt, einem mit 40 Jahren recht jungen Genre, zu dessen bekanntesten Vertretern der 65-Jährige zählt. Sistermanns realisiert seine Projekte in installativer Klangplastik, radiophonem Hörstück, Elektroakustik und Klangperformance. In seinen Klanginstallationen, die er selbst als „Klangplastik“ bezeichnet, durchdringt sein Klang resonante Alltagsmaterialien und überwindet mittels direkter Klangübertragungen als bisher unüberwindbar geltende architektonische Raumgrenzen. Künstlerische Vorstellungen oder Botschaften sind einer gesteigerten Wahrnehmungs- und Bewusstseinssphäre und einem impulsartigen Agieren aus einem unbekannten Potentialraum gewichen. In der Begründung der Jury heißt es: Musik ist immer die Kunst, Klänge miteinander zu kombinieren. Klangkunst bewegt sich auf der Nahtstelle von neuer Musik und Bildender Kunst. Man experimentiert mit Räumen und Klängen und schafft ein sinnliches Angebot Gewohntes neu zu entdecken, zu hinterfragen oder Ungewohntes zu erkunden. Der Klang des Raums – wie er einen Impuls aufnimmt und den Sound verklingen lässt – ist ebenso für die Inszenierungen von Johannes S. Sistermanns ein wichtiger Bestandteil. Für seine Kompositionen verwendet er neben klassischen Instrumenten immer wieder auch Alltags-Materialien wie etwa Holz, Glas, Aluminiumfolie und Papier. Konfettiregen im Rathaus: Pure Freude bei Johannes S. Sistermanns. FOTO: GEMA/Kevin Riedl Den Preis übergab Bornheims Bürgermeister Christoph Becker – unter Einhaltung eines strengen Hygienekonzepts – im Ratssaal des Rathauses. „ Als Bürgermeister der Stadt Bornheim bin ich stolz, dass Johannes S. Sistermanns, der in Asien, Australien und den USA gleichermaßen zu Hause zu sein scheint, sich vor rund 20 Jahren entschieden hat, in Bornheim leben zu wollen. Es freut mich sehr, Ihnen diesen Preis überreichen zu dürfen“, sagte Becker. „Schon die Nominierung hat mich völlig überrascht. Der Preis ist eine besondere und wichtige Anerkennung, die direkt durch Kollegen ausgesprochen wird“, freute sich Sistermanns über die Auszeichnung. Mit der erstmaligen Nominierung im Bereich Komposition/Klangkunst anerkenne der Deutsche Musikautorenpreis gleichzeitig ein relativ junges Genre. „Ich freue mich darüber, dass mit dieser Nominierung alle Klangkünstler einen hohen öffentlichen Respekt und Relevanz in ihrer künstlerischen Praxis erfahren“, erklärte der Preisträger. Der unter dem Motto „Autoren ehren Autoren“ verliehene Preis ist fester Bestandteil der deutschen Musiklandschaft und in seiner Ausrichtung auf Musikautorinnen und -autoren einzigartig. Er zeigt zudem die ganze Vielfalt und Breite des musikalischen Schaffens in Deutschland. Denn er wird nicht immer für die gleichen Genres vergeben. Vielmehr wechseln jedes Jahr sieben der zehn Kategorien. Wie Sistermanns haben viele der bisherigen Preisträger betont, dass der dreidimensionale "Notenschlüssel" gerade wegen der kollegialen Wertschätzung eine ganz besondere Bedeutung für sie hat. Zu den Preisträgern zählten bereits Udo Jürgens, Dieter Bohlen, die Scorpions, die Fantastischen Vier, James Last, Reinhard Mey und viele andere Größen der Musikbranche. Er rückt aber immer wieder auch Musikschaffende in den Vordergrund, die oftmals nicht auf der Bühne sondern eher im Schatten von Interpreten stehen. Die Gewinner der Auszeichnung werden als Mitglied in die "Akademie Deutscher Musikautoren" aufgenommen. Johannes S. Sistermanns präsentiert den Notenschlüssel. FOTO: GEMA/Kevin Riedl Preisträger im Video Das Preisträger-Video ist von der GEMA veröffentlicht worden. Hier geht's zum Video Zur Person: Johannes S. Sistermanns studierte Komposition und Neues Musiktheater bei Mauricio Kagel an der Kölner Musikhochschule, nahm Gesangsunterricht in Nord-Indien und promovierte in Musikwissenschaft. Neben seinen eigenen Projekten und Ausstellungen erhält er weltweit Kompositionsaufträge, Stipendien, Residenzen und Gastdozenturen. Auch mit seinen mehrmedialen Klangkunst-Ausstellungen wird Sistermanns regelmäßig zu internationalen Festivals eingeladen. So war er beim Adelaide/Melbourne Festival, der EXPO 2000 - Weltausstellung Hannover, der Musicarama Hong Kong, den Donaueschinger Musiktagen, den Internationalen Weltmusiktagen in Sydney, dem Electroacoustic Music Festival in New York und dem Meion Festival in Nagoya/Japan zu Gast. Für seine Kunst wurde er zudem mit zahlreiche Preisen ausgezeichnet, etwa dem Karl-Sczuka-Förderpreis für Radiokunst des SWR (1997), dem Deutschen Klangkunstpreis (2008) des WDR und Skulpturenmuseums Marl.

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News Bonner Werkstätten erweitern ihren Standort in Hersel Termine & Aktionen Kinder & Eltern Menschen mit Behinderungen Hersel 03. März 2021 Einer der seltenen Vor-Ort-Termine, die derzeit stattfinden können, war für Bürgermeister Christoph Becker eine erfreuliche Premiere. Denn der Spatenstich, mit dem die Bonner Werkstätten den Startschuss für ihren Erweiterungsbau in Bornheim-Hersel gaben, war der erste seiner Art seit seinem Amtsantritt im vergangenen Jahr. Beim Spatenstich (v.l.): Bürgermeister Christoph Becker, Andreas Heß, Helmut Achtruth, Jochen Fink und Petra Karsch „Ich freue mich, dass die Werkstätten in Bornheim investieren und damit neue Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung geschaffen werden. Als ehemaliger Schulleiter der Europaschule, die der Inklusion einen hohen Stellenwert einräumt, freue ich mich aber nicht zuletzt auch sehr darüber, dass hier ein Inklusionsunternehmen gegründet wird“, erklärte Becker. Nur wenige Gehminuten vom Hauptgebäude im Herseler Gewerbegebiet entfernt, entstehen auf rund 10.000 Quadratmeter ein Neubau mit rund 60 Werkstattplätzen sowie Räumlichkeiten für ein Inklusionsunternehmen. „Neben einer großen Halle wird auch ein Gebäude mit Büros, einem Pausenraum, Waschräumen und Toiletten gebaut. Zusätzlich sind im Außenbereich Plätze für Container, Schüttgutboxen sowie Parkplätze für Pkw und Busse mit Anhängern vorgesehen“, führt der Geschäftsführer des Unternehmensverbundes Lebenshilfe Bonn und Bonner Werkstätten, Andreas Heß, aus. „Wenn das kleinere Gebäude wie geplant fertig wird, zieht der Arbeitsbereich Garten- und Landschaftsbau von Bonn-Dransdorf im Oktober hierhin“, ergänzt Werksleiter Jochen Fink. Bei dem Inklusionsunternehmen handelt es sich um einen Garten- und Landschaftsbaubetrieb, der Mäharbeiten, Heckenschnitte und Grünpflege erledigt. Auch Pflanzarbeiten, Rasenanlage, Baumkontrollen und Baumfällarbeiten gehören zu den angebotenen Dienstleistungen. Inklusionsbetriebe sind Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarktes. Sie verfolgen wirtschaftliche Ziele und besetzen die Hälfte ihrer Arbeitsplätze mit Menschen mit Behinderung. Wirtschaftlichkeit und soziales Engagement schließen sich nämlich nicht aus, denn auch Menschen mit einer Beeinträchtigung können und wollen Leistung erbringen“, betonte Heß. Die Investitionssumme in Hersel beträgt rund vier Millionen Euro. Der Bürgermeister wies darauf hin, dass die Bonner Werkstätten ein wichtiger Betrieb für die Stadt Bornheim seien - sowohl als Arbeitgeber als auch als Wirtschaftsunternehmen, das zu Marktbedingungen produziert. Im Gegenzug bedankten sich Andreas Heß und der Aufsichtsratsvorsitzende Helmut Achtruth für die jahrzehntelange gute Zusammenarbeit mit der Stadt Bornheim.

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News Kostenlose Masken für Bedürftige Rat & Hilfe Stadtgeschehen 02. März 2021 Bornheimerinnen und Bornheimer, die Grundsicherung, Wohngeld oder Asylbewerberleistungen erhalten, sowie Kundinnen und Kunden der LebEKa erhalten nun auf Wunsch kostenlose KN95-Masken, die in öffentlichen Bereichen getragen werden können. Stadt Bornheim verteilt kostenlose KN95-Masken an Bedürftige Das Land NRW hat den Kommunen jetzt ein kleines Kontingent KN95-Masken zur Verfügung gestellt, das sie nach eigener Entscheidung selbst an bedürftige Menschen verteilen dürfen. Die Stadt Bornheim hat einen Teil der 4.400 Masken, die sie vom Land erhalten hat, an die Einrichtungen der Eingliederungshilfe, Wohngruppen für behinderte Menschen, eine Therapieeinrichtung für Suchtkranke und die Engagementförderung der Katholischen Kirchengemeinde Bornheim weitergegeben, damit sie an die Bewohner und Besucher verteilt werden können. Auch die städtischen Gemeinschaftsunterkünfte für Flüchtlinge und Obdachlose wurden versorgt. Weitere 1.600 Masken wurden der Lebensmittelausgabe der Evangelischen und Katholischen Kirche Bornheim/Alfter (LebEKa) zur Verfügung gestellt. Kundinnen und Kunden der „Tafel“ können sich in der Ausgabestelle Bornheim während der regulären Öffnungszeiten Masken abholen. Masken, solange der Vorrat reicht 02222 945-798 oder -799 Bornheimerinnen und Bornheimer, die Grundsicherung, Wohngeld oder Asylbewerberleistungen erhalten, können sich unter 02222 945-798 oder -799 an das Sozialamt wenden und erhalten jeweils drei Masken per Post, solange der Vorrat reicht. Seit dem 25. Januar 2021 müssen in Nordrhein-Westfalen alle Menschen, die sechs Jahre und älter sind, in Geschäften, Bussen, Bahnen und anderen öffentlichen Bereichen eine OP-Maske, FFP-Maske oder eine KN95-Maske tragen. Bisher hatten nur Personen mit Vorerkrankungen, Senioren oder Kunden der Jobcenter einen Anspruch auf kostenlose Masken.

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News Katholische Grundschule in Merten wird zur Gemeinschaftsgrundschule Schulen & Kitas Alle Merten Stadtgeschehen 26. Februar 2021 Die Katholische Martinus-Grundschule in Merten wird mit Beginn des neuen Schuljahres in eine Gemeinschaftsgrundschule umgewandelt. Das ist das Ergebnis einer Briefwahl, zu der die Eltern der 196 Schülerinnen und Schülern aufgerufen waren. Bei der Stimmenauszählung (v.l.): Willi Over, Bernhild Bach, Susanne Romauer, Alice von Bülow. Mit der Umwandlung ist die Schule also keine konfessionell gebundene Grundschule mehr, sodass künftig auch Lehrkräfte anderer Konfessionen eingestellt werden können. Und auch das Dilemma um die kommissarische Schulleiterin Christine Herms steht nun kurz vor einer Lösung. „Christine Herms ist seit rund anderthalb Jahren eine bei Schülern und Eltern gleichermaßen beliebte Schulleiterin. Da sie evangelisch ist, konnte sie diese Stelle jedoch nur kommissarisch ausüben, weil es zwingend notwendig war, dass die Schulleitung katholisch ist“, erklärt die Schulpflegschaftsvorsitzende Iris Jungnitsch die Situation. Die Stelle war, wie es üblich ist, offiziell ausgeschrieben. Aber es gab keinen einzigen Bewerber katholischen Glaubens, sodass die Schulleitung weiterhin kommissarisch besetzt bleiben musste. „An einem Schulpflegschaftsabend im September ist klargeworden, dass sich die Eltern eine feste Schulleitung wünschen, vor allem aber auch, dass Frau Herms diese Funktion weiterhin ausüben kann“, betont Iris Jungnitsch. Die Idee, die Schule umwandeln zu lassen, hatte die Schulkonferenz einstimmig bestätigt. Damit der Prozess in Gang gesetzt werden konnte, mussten zehn Prozent der Eltern einen Antrag bei der Stadt stellen. Mit 31 Anträgen ist die notwendige Zahl im November deutlich übertroffen worden. Dann waren die Eltern aufgerufen, per Briefwahl ihre Stimme abzugeben. Mit 165 abgegebenen Stimmen, wurde die notwendige Wahlbeteiligung von 50 Prozent ebenfalls erreicht. Damit die Umwandlung umgesetzt werden kann, mussten sich 51Prozent der abgegebenen Stimmen, mindestens aber 98 Stimmen dafür aussprechen. Die Auszählung übernahm die Schuldezernentin der Stadt Bornheim, Alice von Bülow, gemeinsam mit den Schulamtskolleginnen und –kollegen Willi Over, Alexander Sturm, Bernhild Bach und Susanne Romauer. Mit 152 Ja-Stimmen (92 Prozent) hätte das Ergebnis kaum deutlicher ausfallen können. „Die Lösung von der katholischen Kirche hat keinen Einfluss auf den Unterricht. Der Religionsunterricht und die OGS bleiben unverändert. Und auch die Zusammenarbeit mit der Kirche möchten wir selbstverständlich fortsetzen“, sagt die stellvertretende Schulpflegschaftsvorsitzende Sabine Gehlen-Trantau. Die Umwandlung muss nun noch von der Bezirksregierung Köln bestätigt werden und wird mit Beginn des neuen Schuljahres wirksam. Was sich sonst noch ändert: Bei der Aufnahme der Schulkinder müssen künftig katholische Kinder bei einem Überhang an Anmeldungen nicht mehr bevorzugt werden. Und auch evangelische Lehrkräfte dürfen sich künftig bewerben. „Ich bin stolz auf die Eltern, dass sie das Vorhaben so überzeugend umgesetzt haben“, freut sich Iris Jungnitsch. Und Alice von Bülow sagt: „Die deutliche Wahl hat den Willen der Eltern zum Ausdruck gebracht und trägt dem Wunsch Rechnung, dass die Schulleiterin bleiben kann.“

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News Bach wird naturnäher Nachhaltigkeit, Klima & Umwelt Alle Bornheim 23. Februar 2021 Naturnäher wird jetzt der Abschnitt des Alfterer-Bornheimer Baches von der Königstraße bis zur Secundastraße gestaltet. Bis Ende Februar werden die Baufelder freigemacht. Dies ist eine von zahlreichen Maßnahmen des „Umsetzungsfahrplans“ zur EU-Wasserrahmenrichtlinie. In vielen Bereichen kann der Bach wegen beengter Platzverhältnisse nur innerhalb seines Bettes verschwenkt oder etwas aufgeweitet werden. Mehr ist aber im Bereich zwischen Schwimmbad und den im Bau befindlichen Senioreneinrichtungen an der Königstraße möglich, wo noch eine Grünfläche auf dem früheren Freibadgelände vorhanden ist. Hier soll eine Mulde angelegt werden, die geflutet wird, wenn der Bach mehr Wasser führt. Der Bachbegleitweg wird um diese Mulde herum gelegt, damit er weiterhin als durchgängiger Fuß- und Radweg genutzt werden kann. Auf der anderen Bachseite führt ein „grüner Weg“ hinter den Grundstücken Kartäuserstraße am Bach entlang. Dieser erhält eine neue Anbindung an die Kartäuserstraße, sodass die baumbestandene Grünfläche neben dem Bach nicht mehr mit Unterhaltungsfahrzeugen befahren werden muss und der Bach hier aufgeweitet werden kann. Hier wird Bornheim (noch) schöner gemacht. Mit der Planung hatte der Wasserverband Südliches Vorgebirge, der für die Unterhaltung und Umgestaltung des Alfterer-Bornheimer Baches und seiner Zuflüsse zuständig ist, das Büro „DIE GEWÄSSER-EXPERTEN!“ beauftragt. Die Ausführung erfolgt durch das Bauunternehmen „Geschwister Balter GmbH“ und wird sechs bis acht Wochen beanspruchen. Im ersten Schritt werden nun bis Ende Februar die Baufelder freigemacht. Der Wasserverband bittet um Verständnis, dass der Bachbegleitweg für die Bauzeit gesperrt werden muss.

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News Neue Aktion für Kids Freizeit & Ferien Kinder, Jugend & Familie Termine & Aktionen Jugendliche Kinder & Eltern Stadtgeschehen 11. Februar 2021 Unter dem Motto „Mit Spaß und Spannung durch den Lockdown“ hat sich die Jugendförderung der Stadt Bornheim erneut eine schöne Aktion für Kinder ausgedacht. Spannende Aufgaben im ganzen Stadtgebiet warten auf die Kids. In den nächsten vier Wochen wird auf dem Facebook-Account des Bornheimer JugendTreffs und der Internetseite www.jugendarbeit-bornheim.de jeweils freitags eine Herausforderung veröffentlicht, der sich Kinder stellen können. Wurde die Aufgabe gemeistert, können die kleinen Helden ein Foto, zumindest aber ein kleines Feedback dazu per E-Mail an Tatjana.Pocher(at)Stadt-Bornheim.de einreichen. Dort erhalten die Kinder eine zusätzliche Aufgabe. Ist ein Kind also flink, kann es sich sogar täglich an einer neuen Aufgabe versuchen. Die Aktion läuft vom 12. Februar bis zum 12. März 2021. Bei der ersten Aufgabe am morgigen Freitag, 12. Februar, geht es um Karnevalskostüme. An den anderen Freitagen steht das Backen, Fotografieren und Malen im Vordergrund. Die Kinder, die sich den meisten Herausforderungen stellen, dürfen an einer ebenso spannenden wie lustigen Ostersuche teilnehmen. Dort gibt es auch ganz sicher etwas zu gewinnen, sodass niemand mit leeren Händen nach Hause gehen muss. Auch wenn mal eine Aufgabe nicht erfüllt werden kann, müssen die Kinder übrigens nicht bis zum nächsten Freitag auf die nächste Veröffentlichung warten. Wenn sie per E-Mail eine kleine Begründung schreiben, warum sie die Aufgabe nicht geschafft haben, erhalten auch sie direkt eine zusätzliche Aufgabe.

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